Manna

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Gefiltert nach Tag entspannung Filter zurücksetzen

Manche haben eine Uhr, andere haben Zeit.

08. Februar 2015

Uhr, Zeit – oder beides?
Uhr, Zeit – oder beides?

Menschen haben unterschiedliche Auffassungen von Zeit. Warum nehmen manche es mit der Uhr eigentlich etwas genauer und andere nicht?

 

Unterschiede im Zeitempfinden und im Umgang mit dem Diktat der Uhr sind mit Sicherheit nicht rein kulturellen Ursprungs. Pünktlichkeit oder „dehnbare“ Zeitbegriffe haben jeden von uns mit Sicherheit schon einmal richtig geärgert, je nachdem in welchem „Lager“ wir uns wiederfinden.

 

Uhr, Zeit – oder beides?

Gestern haben wir in einer größeren Gruppe über Pünktlichkeit und zeitliche Abläufe innerhalb von Veranstaltungen diskutiert. Wie man sich vorstellen kann, drifteten die Meinungen teilweise stark auseinander. Den einen ist Pünktlichkeit extrem wichtig, den anderen darf es ruhig etwas lockerer zugehen. Wenn beide Gruppen an ein und derselben Veranstaltung teilnehmen sollen, gilt es gute Lösungen zu finden, mit denen beide Leben können – die, denen die Uhr wichtig ist und jene, welche lieber etwas mehr Zeit hätten.

 

Ein Freund aus Afrika, der an dem Tag auch da war, meinte zu mir nur: „Ihr in Europa habt die Uhr und wir haben Zeit“. Wer bei ihm zuhause für 19 Uhr einlädt, rechnet mit seinen Gästen etwa eine Stunde später. Ob diese Lösung flexibler ist, darum lässt sich allerdings streiten, denn wer diese Regel nicht kennt, wird von den Einheimischen vorgewarnt „auf keinen Fall vor 19.30 Uhr zu kommen!“ Also doch wieder Pünktlichkeit, nur im anderen Gewand.

 

Stell dir vor, es gäbe keine Zeit

Stell dir einmal vor, es gäbe tatsächlich keine Zeit. Du wirst nicht älter, verlierst also keine Zeit. Nichts muss zu einem bestimmten Termin fertig werden, weil du sowieso ewig lebst und alle Zeit der Welt hast. Ob du dich mit jemandem heute, morgen oder in tausend Jahren triffst ist eigentlich egal, denn eintausend Jahre sind nicht weiter weg vom „Ende“ der Unendlichkeit als morgen oder Übermorgen.

 

Keine Deadlines mehr.

 

Kein Termindruck.

 

Einfach nur Leben.

 

Spürst Du schon, wie der Stress sich abbaut und Du beginnst richtig zu leben? Was würdest Du mit all Deiner Zeit machen? Wie würdest Du sie verbringen? Ich wünsche Dir, dass Du es schon jetzt schaffst, immer wieder einmal solche „Zeitlosen“ Inseln in deinem Leben unterzubringen. Sei es im Urlaub, jeden Tag am Abend oder einmal in der Woche durch einen Tag der Entspannung und Ruhe. 

marcus

Ein friedlicher und entspannter Tag

27. Oktober 2012

Danke an Sandra Widulle für diesen wunderbaren Bericht.

Heute habe ich meinen freien Tag, d. h. ich gönne mir einen Tag Urlaub. Schon vor einigen Wochen habe ich mit meiner Freundin ausgemacht, dass wir in die Sauna gehen werden. Nun liege ich hier auf einer bequemen Liege, den Blick gerichtet auf eine große Fensterscheibe, die von oben bis unten und von links nach rechts reicht. Links neben mir auf der Liege liegt Doris. Zwischen und befindet sich ein kleines Tischchen, worauf wir unsere Getränke und unser Buch liegen haben. Es ist so angenehm, so ruhig. Im Hintergrund plätschert ein Brunnen, die Frau rechts neben mir knistert mit ihrer Zeitung. Ich schweife mit meinen Augen durch die große Glasscheibe ins Freie. Draußen ist ein herrlicher Sauna-Garten. Der Himmel ist grau, keine Sonne. Dennoch fliegen die Vögel von einem Ast zum anderen. Vorhin war ich auch draußen. Ein kleiner künstlich angelegter Bach gleitet sacht wie eine Schlange durch den Garten. Es war erfrischend mit den Füßen darin zu laufen. Danach habe ich meine Füße abgetrocknet und in warme selbstgestrickte Socken gepackt.

Immer zur vollen Stunde gibt es einen bombastischen Aufguss. Zwei habe ich heute schon miterlebt: „Rose-Sandelholz“und „Kirsche-Minze“. Es tut so gut! Die Wärme, die Hitze, die wie Feuer auf meiner Haut prickelt. Es belebt die Seele.

Langsam kommt die Sonne zum Vorschein, die Wolken verziehen sich, der Himmel wird blau. Eine Frau im weißen Bademantel steht im Sonnenlicht und trinkt ihren Kaffee. Meine Freundin neben mir ist in ihr Buch vertieft. Alles ist so friedlich.

Danke, dass ich heute diesen Frieden empfinden darf. Danke, Gott, dass du mir Frieden schenkst.

„Freundlich blicke er euch an und wende euch seine Liebe zu! Er sei euch nahe und schenke euch Glück und Frieden! (4. Mose 6, 25 und 26)

Entspann dich

01. Mai 2012

Unser Alltag ist so vollgepackt, sodass die Entspannung manchmal….nein,  zu oft zu kurz kommt! Alles scheint sooo wichtig zu sein, und alles muss sofort erledigt sein.

Aber versuchen wir es mal, wieder Ruhezeiten / Zeiten zum Entspannen reinzubekommen. Lasst uns als erstes mit unsren Dingen im Alltag Haufen machen: ein Haufen für“ dringend“ & ein Haufen für „hat noch Zeit“ & ein Haufen für  „?“ (soll ich das überhaupt machen) & ein Haufen für „NÖ“.

Und du wirst sehen, dass dann etwas Zeit übrig bleibt.

Aber wie findet man Ruhe, was hilft uns zu entspannen?

Da kann ich euch nur sagen: Probiert es aus! Denn jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von Ruhe und Entspannung.

Manche Menschen entspannen sich beim CD hören.

Manche schnappen sich ein Buch und eine Tasse Tee.

Manche legen sich in die Sonne, Augen zu und los geht’s mit der Entspannung.

Manche brauchen Ohrstöpsel und einen dunklen Raum, um zur Ruhe zu kommen.

Manche können selbst bei Lärm schlafen (manche brauchen Lärm sogar, sodass sie wissen, da ist noch einer).

Manche entspannen sich vom Alltag, indem sie wieder Kind sind.

Und manche können sich einfach immer und überall entspannen, selbst über einem vollen Teller  J

Welcher Entspanntyp bist du? Worin, womit kommst du wieder zur Ruhe?

Bin gespannt auf deine „Techniken“!

kd

Alexander