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Gefiltert nach Tag erfolg Filter zurücksetzen

My Goodness

11. Juli 2014

Ein Studium kann so viele Vorträge und Präsentationen enthalten, dass man wirklich Zeitmanagement betreiben muss. Und das beginnt nicht erst, wenn man sich mit der Recherche zum Thema befasst, sondern schon an dem Tag, an dem die Termine verteilt werden. Man kann es drehen und wenden, wie man will – in diesem Semester hätte ich es wahrscheinlich nur schlecht einteilen können. Aber Fakt ist, dass ich jetzt zum Ende hin noch mal ordentlich was tun musste und dass im Endeffekt etwa 80 Prozent der Arbeit zu Hause am Schreibtisch getan wird und die restlichen Prozente werden vor Ort abgeliefert und in die müden Gesichter, wenn sie denn überhaupt erschienen sind, propagiert.

Wenn es nicht schon in der Schulzeit anfing, so muss man sich spätestens in der Studien- und Ausbildungszeit ein dickes Fell aneignen, was den Umgang mit Kritik betrifft. Es ist ja dabei erst mal zweitrangig, ob der Kritiker etwas persönlich meint oder nicht. Fakt ist, dass irgendwo Bedarf für eine Veränderung besteht. Und die Kritik, die reinkommt, kann man immer auch durch den eigenen Filter laufen lassen. War das der Situation geschuldet, einmalig, entspricht das meiner Persönlichkeit? Definiert mich der Fehler oder ist es vielmehr eine Chance voran zu kommen?

Ich denke, viele können mir da zustimmen: oft ist es wirklich eine Chance. Zu sehen, wie man von Mal zu Mal kleinere oder größere Erfolge verzeichnen kann. Sich darüber wirklich mal zu freuen. Ich meine, man kann ja immer sagen: Ja, das hätte sowieso mein Standard sein müssen, was soll ich da stolz auf mich sein?! - Aber das ist eben nicht immer so. Jeder Mensch geht von einer anderen Grundlage aus in eine Richtung, die er für gut und gesund hält und da ist jeder Schritt in diese Richtung ein Erfolg, den man feiern kann. In Maßen.

Ich persönlich habe mein fast fertiges Semester mit einem Café-Date gefeiert und es war einfach schön, zu wissen – das ist jetzt fast geschafft und meine Mühe hat sich gelohnt. Ich habe beobachtet, dass man als Student auch ganz schön schnell von einer Etappe zur nächsten springen kann und sich dabei gar nicht richtig Zeit lässt, um mal eine geschaffte Sache sacken zu lassen. Wie schon öfter gesagt: der Mensch braucht das, weil er nicht nur wie eine Maschine mechanisch arbeiten will. Davon gehe ich mal aus.

Ich habe mir also Gedanken über Feedback und Ratschläge gemacht und bin dabei auch auf Gott gekommen. Wie ist das eigentlich in dem Bereich? Gott gibt uns eine Menge Ratschläge, die wir befolgen sollen. Wenn ich mir überlege, was alles unter „Götzendienst“ fallen kann (und dass wir Gott lieben sollen und nicht menschengemachte Dinge), dann würde ich mich am liebsten unter meinem Schreibtisch verkriechen und mein Tablet gleich mitnehmen. Und eine Schoki und ein Buch und … wahrscheinlich ein paar Stunden später wieder hervor kommen und wie Garfield gegenüber der Lasagne zu Gott sagen: „Könnte ich noch etwas mehr bekommen?“ Etwas mehr, das mir wirklich das gibt, was ich brauche.

 

Mit dem Anspruch Gottes zu leben, bringt uns ständig in die Misere: Ich kann das nicht halten. Und sobald dieser Gedanke gedacht ist, kommt die Beruhigung, dass Jesus ja für die Menschen gestorben ist, - weil – sie es nicht selbst gebacken kriegen. Das schlechte Gewissen bleibt trotzdem, weil mir dann bewusst wird, dass ich wieder in die Falle getappt bin: Mein Gott ist ein guter Gott, grundgütig sozusagen. Was verspricht er nicht alles in der Bibel, das er uns schenken möchte. Er erhält gerade – dein – Leben! Und ja, er nimmt auch. Aber in der Zwischenzeit von Geburt und Tod ist er unser lebensspendender Atem, das, was uns zum Menschen gemacht hat. Und was mache ich? Ich erstelle mir wieder ein Gedankenbild von ihm, das mich mehr bestraft als er es je in meinem Leben wirklich getan hat. Stattdessen konnte ich so viel Segen erleben und oft hat er fiese Lebensphasen gewendet, wie es mir nicht im Traum eingefallen wäre.

 

Was bleibt ist der Wunsch nach Liebe. Den Nächsten, sich selbst, Gott, die Feinde. Und Gott schießt sie vor: eine Liebe, die erwidert werden möchte. Eine Liebe, die uns Grenzen aufweist, die wir selbst austesten dürfen. Aber wie oft habe ich erlebt, dass die Grenzen – Gottes konstruktive Kritik, wenn man so will – so gut gemeint waren und die Freiheit dahinter nach dem Überschreiten unattraktiv und hässlich zu sein schien. Die Freiheit, nach meinem Gutdünken zu entscheiden, was gut für mich und andere ist – nach Laune und Tagesform, nach Kontext und Gegenüber. Wie froh bin ich da eigentlich, dass ich einen Gott als Gegenüber habe, der eine Kontinuität in das Konzept des Gutseins bringt, die beeindruckt und gleichzeitig ihresgleichen sucht.

Kommen wir dort an, die Liebe dieser „Korrektur“ zu erwidern, in der Erkenntnis ihres Senders?

Wandern bedeutet Anstrengung und Erfolg

25. Juni 2014

Es sollten nur etwas mehr als 300 Höhenmeter Unterschied sein. Im Nachhinein betrachtet, war das auch alles ganz entspannt. 

Als wir aber auf dem Schneefeld standen und der Trampelpfad scheinbar senkrecht nach oben wollte, streckten sich die Schritte in die Länge. Die zwei untersten Gestalten gehören jedenfalls auch noch zu uns. 

Oben an der Hütte in der Sonne im Windschatten des Hauses, war alles ganz schnell vergessen und einfach nur gut.

claudia

Das gute Gefühl des Erfolgs

08. Juni 2014

Wechsel der Bremsblöcke.
Wechsel der Bremsblöcke.
Die neuen Bremsblöcke sind gut zu erkennen.
Die neuen Bremsblöcke sind gut zu erkennen.

Erfolg ist ein gutes Gefühl, und die meisten von uns haben es hoffentlich schon wenigstens einmal gehabt. Aber was macht Erfolg aus, was ist das eigentlich?

Wenn Du an Erfolg denkst, dann kommt Dir wahrscheinlich etwas anderes in den Sinn als deinen Freunden oder mir. Manche sehen den Erfolg im prallgefüllten Bankkonto eines Businnessmans, andere in den vollgefüllten Konzerthallen eines Superstars und manche in der abgeschiedenen, einsamen Bezwingung des eigenen Körpers auf einem der höchsten Berge der Erde. Bedeutet das jetzt aber wiederum, dass wir kleinen Normalos keinen Erfolg haben können? Ist uns das gute Gefühl des Erfolgs nicht vergönnt?

Ich wachse über mich hinaus

"Soll ich es machen? Ach, ich weiß nicht. Ich habe so etwas noch nie gemacht. Ich traue mich nicht." So oder ähnlich klingt es, wenn ein Mensch es nicht wagt, etwas zu tun, was er vorher noch nie getan hat. Die Angst vor dem Ungewissen, vor dem Versagen und vor den spottenden Blicken anderer ist ein großer Faktor in dieser Unsicherheit. Ebenso mit von der Partie sind mangelndes Selbstvertrauen und manchmal auch Bequemlichkeit. 

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich habe noch keinen Menschen mit dieser Einstellung gesehen, der das Gefühl von Erfolg annähernd sichtbar an sich trägt. Wer auch immer Erfolg erlebt hat, konnte diesen mit Sicherheit nicht vor dem Abendprogramm des Fernsehers mit einer Tüte Chips in der Hand erreichen. Wer Erfolg hat, wächst über sich hinaus, wagt etwas und gewinnt dabei. 

Das Ziel vor Augen erreichen

Erfolg haben heißt laut Definition, selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Jetzt kommen wir der Sache also schon näher. Echter Erfolg hat also primär nichts mit Geld oder Berühmtheit zu tun. Denn es gab auch reiche Leute die sich das Leben genommen haben oder berühmte Leute, die lediglich durch zweifelhaftes Betragen auffielen. Erfolg haben kann also nur, wer sich selbst Ziele steckt und dann alles daran setzt diese zu erreichen. Das müssen auch gar keine weit entfernten Ziele sein. Es reicht ja schon, wenn Du vornimmst, heute fünf Kilometer zu laufen und dies dann auch schaffst. Natürlich kann es auch sein, dass Du Dir ein größeres Ziel vornimmst, für das Du dann Zwischenerfolge verbuchen kannst. Kein Marathonläufer wird anfangs daran gedacht haben, sofort     die ganze Strecke auf einmal zu laufen. Aber eines hat mit Sicherheit keiner von Ihnen: Das Ziel vor den Augen verloren. 

Mut, etwas zu schaffen

Es stimmt, es kostet Mut etwas neues schaffen zu wollen. Aber ich kann Dir nur Mut zusprechen. Fang mit kleinen Dingen an. Kleine Erfolge machen Lust auf mehr und öffnen Potenziale in Dir, die Du Dir vorher niemals hättest erträumen können! Mein letztes Erfolgserlebnis, war z.B. die Reparatur meines Autos, welche Wechsel der Scheinwerferanlage inklusive Frontblinker und Wechsel der Bremsblöcke umfasste. Für manch andere ist so etwas vielleicht alltägliche Arbeit, aber für mich erhielt für diesen "Mut" das tolle und lang andauernde Gefühl des Erfolgs. 

Egal was es ist, was Du eigentlich schon lange gerne machen würdest, was hält Dich zurück? Zeig deinem inneren Schweinehund, dem ewigen Angsthasen und Couchpotato die Zähne! Ich wünsche Dir alles was Du vielleicht dazu brauchen könntest: Mut, Begeisterung, Durchhaltevermögen und Kraft. Und natürlich wünsche ich Dir dabei letztendlich viel Erfolg! 

marcus

Improvisieren wie ein Profi

29. Mai 2014

Unsere Großelterngeneration wusste noch, wie man sich zu helfen wusste. Wenn was kaputt war, dann haben sie es repariert und irgendwie improvisiert. Bis zu einem bestimmten Grad ist das wie bei vielen solchen Aussagen natürlich nicht wahr oder auf jeden Menschen zu verallgemeinern. Aber es gibt dennoch die Tendenz dazu, dass wir heute viel mehr Dinge austauschen und ersetzen, wenn sie nicht mehr funktionieren, wie wir das gewohnt waren oder wenn sie nicht mit dem Zeitgeist und unserem Belieben mitgehalten haben.

Das klassische Beispiel, auf das man das beziehen kann, sind wahrscheinlich Beziehungen. Das ist aber bei jedem anders und darauf will ich jetzt auch nicht näher eingehen. Ob du dich von deinen Partnern regelmäßig trennst und warum – oder ob du das mit deinen „Freunden“ so machst, das ist deine Sache und deine Frage an dich selbst. Aber wir machen das ja auch mit den ganz alltäglichen Dingen so. Zumindest weiß ich, dass es viele Leute gibt, die sich ständig neue Geräte kaufen, weil es ein Upgrade gibt. Dann kommt das alte halt weg oder wird verschenkt und man stellt sich auf das neue ein. Das alte war deshalb ja nicht schlecht, hat nur im Vergleich nicht mehr so gut abgeschnitten.

Ich lese zur Zeit ein paar Bücher zum Thema Kreativität. Darin wird beschrieben, wie man Probleme lösen kann, indem man um die Ecke denkt und improvisiert. Wenn man schon oft Erfolge verzeichnen konnte, fällt es einem leichter, sich selbst kreative Lösungen zuzutrauen. Und der Erfolg stellt sich dann auch leicht wieder ein. Ich merke das auch in meinem Nebenjob. Da funktioniert irgendeine Sache in der Adobe-Palette nicht und ich muss es manuell lösen oder mir Sachen ausdenken, über die ich noch nie nachgedacht habe. Das ist herausfordernd, aber macht auch richtig viel Spaß. Danach freue ich mich, dass ich den Dingen nicht hilflos ausgeliefert bin, sondern auch mal auf Umwegen zu einem Ergebnis komme.

Kann es sein, dass wir uns manchmal mit unseren hohen Ansprüchen und selbstgefertigten Schablonen selbst das Leben vermiesen? Ich meine solche Aussagen wie „Das Wochenende ist gelaufen – schau dir mal den Haufen Arbeit an!“ oder „An dem Tag kann ich doch niemals alle meine Freunde zu meiner Geburtstagsfeier einladen, irgendwer kann da garantiert nicht!“. Nachvollziehbar sind sie natürlich, ich rühre manchmal ganz gerne mit in dem Selbstmitleidstopf. Aber im Prinzip verbaue ich mir damit alle Umwege. Ich mache einfach zu und will nicht weiter über eine Lösung nachdenken. Ich weiß nicht, auf wen sich meine Enttäuschung richtet – nach Belieben auf mich, meine Aufgaben, andere Menschen, das Wetter. Wer schuld ist, ist in solchen Sachen nicht wirklich wichtig.

Ich habe zur Zeit viel zu tun und deshalb schreibe ich auch selten einen Blogbeitrag. Vielleicht könnte ich öfter etwas schreiben, aber dann wäre es vielleicht nicht so gut durchdacht oder würde mir nicht wirklich auf dem Herzen liegen. Heute habe ich mich aber doch mal dazu durchgerungen. In den letzten Tagen habe ich außerdem überlegt, wie ich meinen Geburtstag feiern könnte und ob überhaupt. Die Uni-Aufgaben gehen mir gerade nicht aus, da wusste ich einfach nicht, wann es mal klappen sollte. Aber mal ehrlich – ich studiere nicht, um später zu bereuen, dass ich nicht mal Zeit dafür hatte, meinen Geburtstag zu feiern! Also habe ich kurzerhand beschlossen, doch zu feiern und das in dem Rahmen, der mir gerade möglich ist. Wir können in so vielen Lebensbereichen improvisieren und werden uns darüber wohl mehr freuen als über eine Anleitung aus dem Bilderbuch, die ohne Probleme in unser Leben passt.

Gott hat uns die Gabe gegeben, Dinge zu kreieren, kreativ zu sein, umzudenken. Lasst uns das nutzen und damit auch anderen dienen. Perspektivlosigkeit macht sich nirgendwo gut. Egal ob auf dem Lebenslauf, in der Teamarbeit oder der persönlichen Planung. Sie zeugt davon, dass wir Gott nicht wirklich vertrauen, der uns doch aber versprochen hat, uns alles zum Besten dienen zu lassen.

Prüfungsstress vorbei, jetzt sind Ferien.

05. August 2013

Was in anderen Bundesländern schon länger Realität ist, hat nun auch in Bayern begonnen, die Ferien. Die Schule ist nun vorbei und viel Freizeit wartet auf die Schüler. Allerdings ist das nicht alles, was im Leben zu Ende geht.
Wenn die Schule endlich vorbei ist und die langersehnten Ferien begonnen haben, können wir überall in fröhliche und erleichterte Gesichter blicken. Dabei ist jedes Mal Schulende nur ein Teil von Dingen im Leben, die irgendwann einmal vorbei gehen. Irgendwann kommen die letzten Ferien, dann geht es weiter mit Berufswahl oder Studium. Der erste Job steht an, man findet die Frau oder den Mann fürs Leben und heiratet. Jedes Mal, wenn du eines dieser Ereignisse hinter dich gebracht hast, tritt Erleichterung ein. Ein Gefühl des „etwas-geschafft-Habens“. Du kennst dieses Gefühl, je nach Größe des Berges, den du überwunden hast, ist es ebenso größer oder kleiner. Du nimmst außerdem nicht nur das Gefühl des Erfolgs mit, sondern wirst auch reich an Erfahrung. Mit jeder Herausforderung lernst du neue Dinge, die du mit bereits Erlerntem verknüpfen  und so deine Fähigkeiten stetig ausbauen kannst.
Ich zum Beispiel habe endlich ein Projekt so gut wie abgeschlossen, das ich seit mehreren Wochen mit mir herum schleppe: Mein Dachausbau ist endlich fertig und ich habe den Raum sogar schon größtenteils bezogen. Nicht dass ich schon mit allem fertig wäre, es fehlen noch Möbel und auch noch etwas weiteres Equipment. Aber der anstrengendste Teil ist überwunden. Ich fühle mich jetzt richtig gut, habe eine Menge Handwerkliches gelernt und kann das Ergebnis meiner Arbeit genießen.
Bei allem was wir Menschen im Leben einmal geschafft haben werden, ist das Leben dennoch leider viel zu kurz. Wenn die paar Jahre hier auf der Erde einmal fast vorbei sein werden, dann fürchte ich, dass wir zurückblicken und uns fragen werden, was eigentlich von all dem noch da ist. Was hat einen Wert und Bestand über dieses Leben hinaus? Es wundert mich nicht, dass in der Bibel steht, dass das Größte, was am Ende noch bleiben wird, die Liebe ist. Wie schön ist es, zu wissen, dass Gott uns liebt. Dich und mich. Egal, was du im Leben geschafft hast. Und wenn diese Welt einmal vorbei ist, dann lädt uns Gott zu den richtigen Ferien ein. Ferien für immer.

marcus

Gut Ding will Weile haben

26. Oktober 2012

Von meiner Kindheit her kenne ich den Spruch: gut Ding will Weile haben.

Ganz instinktiv legt sich meine Nase in Falten und bekommt Runzeln. Wie, damit etwas gut wird, braucht es Zeit? Das kann doch nicht sein.

He Claudia: kannst du das nicht mal kurz machen? Ja klar, ich schicke es dir in den nächsten Tagen. Doch dann merke ich, dass die Einschätzung falsch war. Es braucht Zeit, bis sich Texte gestalten und entwickeln. Es braucht Zeit, bis Ideen ausformuliert sind und wer will das schon?

Wir leben in einer Zeit, in der alles schnell gehen muss. Keiner hat mehr Zeit oder wollen wir uns die Zeit nur nicht nehmen?

Haben wir verlernt einen Entwicklungsprozess auszuhalten? Sind wir bereit den Dingen auf den Grund zu gehen?

Gut Ding will Weile haben. Stöhn! Auch wenn es mir nicht gefällt, die Aussage bestätigt sich immer wieder in unserem Leben. Wir erleben es in unseren Beziehungen und in der Arbeit von modobonum.

Etwas zu machen ist das eine, aber etwas gut zu machen braucht Zeit. Wenn wir uns die Zeit nicht nehmen, beschneiden wir unseren Erfolg von vornherein. Deshalb gilt auch heute noch: gut Ding will Weile haben und manchmal muss das einfach ausgehalten werden.

claudia

Fürbitte oder wie Gebet erfolgreich wird - Teil 3

16. August 2012

Dem Gott des Buches Bibel ist Beziehung extrem wichtig. Immer wieder fordert er deshalb seine Menschen dazu auf, Beziehung zu pflegen. Das betrifft sowohl die Beziehung zu ihm, als auch die Beziehung zu unseren Mitmenschen. Im Text, den Jakobus geschrieben hat, kommt dieses Prinzip der Beziehungspflege in besonderem Maße zum Tragen. Jakobus sieht es als ein Schlüsselelement für ein erfolgreiches Gespräch mit Gott. Es geht um Fürbitte. Fürbitte heißt, ich bitte Gott, dass er in deinem Leben etwas Bestimmtest tut. Es ist keine Bitte für mich, sondern für einen anderen. Als ich vor Jahren immer wieder das gleiche Anliegen zu Gott brachte, kam er irgendwann und meinte: so, nun bitte nicht mehr für dich, sondern für andere. Er fing an meine Augen zu öffnen für viele Sorgen, Ängste und Krankheiten anderer Menschen. Erst als ich bereit war, auf mein Anliegen zu verzichten und anderer Menschen Sorgen zu ihm brachte, kümmerte er sich auch um meine Baustelle. Inzwischen gibt es eine lange Liste, viele Seiten lang und jedes der darin stehenden Anliegen wird täglich von mir vor Gott gebracht. Ich erlebe, wie Gott dieses Prinzip erfolgreich macht. Er tut es in meinem Leben und im Leben der anderen. Inzwischen würde ich das Verhältnis als 90% zu 10% beschreiben. Nach meinem Empfinden ist dies eine gute Mischung. 9 Anliegen von Menschen um dich herum und 1 Anliegen von dir. Probiere es mal aus, es lohnt sich!

Beten wie Elia oder wie Gebet erfolgreich wird - Teil 2

15. August 2012

Das Buch Bibel schreibt sehr viel über das Thema Gebet. Letzte Woche allerdings sind wir über einen Bibeltext gefallen, der uns noch nie vorher ins Bewusstsein kam. Hier ist Jakobus 5,16-18 NL: "Bekennt einander eure Schuld und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet eines gerechten Menschen hat große Macht und kann viel bewirken. Elia war ein Mensch wie wir, doch als er darum betete, dass kein Regen fallen sollte, regnete es dreieinhalb Jahre lang nicht auf der Erde! Dann betete er um Regen, und es regnete vom Himmel. Das Gras wurde grün, und die Erde brachte wieder Früchte hervor." Willst du, dass Gott dein Gebet erhört, dann ist es nicht nur wichtig rauszufinden ob er das für richtig hält und tun will, du musst auch alles, was sein Eingreifen begrenzt, aus dem Weg räumen. Deine Schuld ist wie Leim. Je weniger Leim zwischen Gott und dir ist, um so besser kann geschehen, was du willst das geschieht. Schuld ist wie Sekundenkleber und Kraftkleber zusammen. Der Leimentferner ist Jesus. Du nimmst ihn und übergibst ihm deine Schuld und er löst sie weg.

claudia

Wie Gebet erfolgreich wird - Teil 1

14. August 2012

Kennst du das auch, du hast ein Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt, aber du weißt nicht, warum. So ging es mir gestern auch. Thema war das Gebet, also Gespräch mit Gott. Christen tauschten sich darüber aus, was Gebet für sie bedeutet, warum sie beten. Es gab keinen Punkt, der falsch war, also stellte ich mir die Frage, was mich an dem Gespräch irritierte. Das Erlebte bewegte mich. Am Nachmittag fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen.

Alle Gespräch zum Thema Gebet drehten sich nur um unser Befinden, um unsere Sicht auf Gott und die Welt, auf das was uns gut tut. Das ist an sich eine menschliche Betrachtungsweise, komma aber... Wir lernen recht schnell in unserem Leben, dass ein Gespräch kein Monolog ist, sondern ein Dialog, in dem es gilt, auf den anderen einzugehen und darauf zu hören, was er sagt und meint.

Warum nur tun wir uns im Gespräch/ Gebet mit Gott so schwer, ihn um seine Meinung zu fragen? Erhört Gott eine Bitte von uns nicht, sagen wir: es war nicht sein Wille. Hallo, warum fragen wir ihn nicht einfach nach seinem Willen? Inwieweit sind wir als Christen bereit, ein reales Gespräch mit Gott zu beginnen und nicht einfach darauf los zu reden?

Ich wünsche mir ein Gespräch/ Gebet mit Gott in dem es nicht um uns geht, sondern um ihn und seine Vorstellungen. Ich bin davon überzeugt, wenn unser Gespräch mit Gott so ist, dann werden wir erleben das Dinge geschehen, die wir nie für möglich gehalten hätten.

claudia