Manna

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Light oder Premium

07. März 2014, Mannablog, Empfehlung Buch

Ich möchte an der Stelle Schleichwerbung vermeiden, deshalb etwas abstrahiert ausgedrückt: vielleicht bist du auch Nutzer des grünen Musikstreaminganbieters. Für mich ist das liebe Programm wirklich ein Geschenk des Himmels und dass es jetzt sogar gratis auf Smartphone und Co nutzbar ist, hat dem Anbieter von meiner Seite gleich ein paar Sympathiepunkte mehr eingebracht.

Wie dem auch sei – ich bin zugegebenermaßen ein durchschnittlicher Nutzer der Gratisversion. Das heißt, ich muss mit Werbung leben. Ist okay. Besonders unaufdringlich sind dabei die Banner, die sich tonlos über die Playlisten schieben. Umso ausdrucksvoller sind für mich die präzisen Botschaften wie „Premium klingt besser“.

So schlecht klingt die kostenlose Version doch gar nicht, dachte ich mir bei der ersten Konfrontation mit dieser Werbebotschaft. Eigentlich sogar ziemlich gut, nach meinem Empfinden! Ich weiß sozusagen gar nicht, was ich verpasse, bis ich mal in den unfassbar phänomenal guten Hörgenuss der Premiumversion eingeweiht werde. Danach werde ich wohl immer den Aufwärtsvergleich im Hinterkopf haben. Oder so ähnlich.

Mich hat das an unsere Welt erinnert. Wir leben eindeutig nicht in einer Welt, die grenzenlos und endlos ist. Ein mal um die Welt und dann kommt da nichts mehr. Und nicht nur reisetechnisch kommen wir an unsere Grenzen. Jeder einzelne Mensch wird nach einem ereignisreichen Tag müde und muss seinen Energietank mit Schlaf neu aufladen. Konzentration braucht Zucker, der Magen was zu essen. Und so weiter. Wir wissen selber, welche Grenzen wir haben, auch wenn wir uns vielleicht was anderes vormachen wollen.

Nehmen wir mal an, diese Welt ist nicht alles und diese Lightversion gefällt uns eigentlich trotz mancher Mängel ganz gut. Könnten wir den Gedanken wagen, dass wir uns damit zufrieden geben, weil wir nicht wissen, was besser ist? Ich meine damit nicht das unterdrückte Bedürfnis nach Revolution, nicht die Illusion, dass wir die Welt, wie sie ist, einfach mal umkrempeln können.

Ich meine den festen Glauben und die Hoffnung darauf, dass diese Welt nur der Anfang ist und einen Ausblick auf das Premiumpaket geben soll. Aber wie kommen wir an das vollkommene Leben, in Ewigkeit, Fülle, eben „all inclusive“ ran? Gott bietet uns an, das Ticket dafür bei ihm abzuholen. Und nicht nur das – er möchte nicht nur namenlose Gäste auf dem himmlischen Traumschiff, er möchte jeden seiner Gäste wie einen VIP behandeln. Darunter zählt eine enge Beziehung, eine Festanstellung im Personal, Notrufmöglichkeiten, Body Guards und Care-Pakete. Freier Zugang zum Boardbuffet.

Premium klingt besser. Premium lebt sich besser, aber man muss halt was dafür bezahlen. Aber wie ist das mit den guten Dingen? Was nichts kostet, ist auch nichts wert. (Im Fall von dem gratis Musikstreaming muss ich da allerdings vorsichtig widersprechen…) Interessante Denkanstöße zu diesem Thema, eine sehr spannende, lebensnahe und gleichzeitig verwirrende Story hat sich der Autor Thomas Franke für seinen neuen Roman„Der Spiegel des Schöpfers“ überlegt. Lies doch mal rein – ich kann es kaum aus den Händen legen.


YHWH und die Erwartungen an seine Botschafter

23. April 2013, claudia - Mannablog

Heute morgen bin ich über eine interessante Passage in der Bibel gefallen. Im Normallfall ist das eher ein trockener Bereich, in dem es um die Botschafter des Reiches Gottes auf dieser Erde geht. Ich las von den Erwartungen die YHWH an seine Mitarbeiter und Vertreter im ersten Bund auf dieser Erde hatte.

Während ich so darüber nachdachte kam ich irgendwann beim zweiten Bund an. Dieser Bund zwischen YHWH und den Menschen entstand durch Vermittlung von Jesus Christus. Auch hier ist es so, dass YHWH eine Erwartungshaltung an seine Botschafter auf dieser Erde hat.

Im Grund will YHWH eine Beziehung zu uns. Er will uns zu Botschaftern seines Reiches machen. (In der Sprache der Bibel sind Christen seine Botschafter.) Doch Botschafter sollen nicht nur einen Paß haben in dem steht wo sie hingehören. Das Reich das sie vertreten, soll auch in ihrem Leben und Alltag sichtbar sein.

Dazu sind mir spontan ein paar Punkte eingefallen:

  • Liebe: Als erstes fällt uns dabei das Thema Liebe ein. Wir sollen einander Lieben mit der gleichen Liebe mit der YHWH und Jesus uns auch lieben. Dazu gehört auch der Liebe eigene Wünsche unterzuordnen.
  • Gehorchen: Auch gehorchen gehört zu einem Botschafter. YHWH erwartet von denen die sich seine Nachfolger nennen (also Christen), dass sie auf ihn hören und seine Aussagen ernst nehmen und sich danach richten.
  • Zeit: Besonders unsere Zeit ist ihm wichtig. Dazu gehört die Art wie wir unseren Alltag gestalten und  womit wir unsere Zeit verbringen. Botschafter seines Reiches zu sein, soll sichtbar sein. 
  • Hygiene/Erscheinungsbild: Heute morgen wurde mir neu bewußt wie wichtig ihm dieser Bereich unseres Lebens ist, den nur wenige sehen. Unser persönliches Umfeld und wir selbst sollen sauber und ordentlich sein.  In dem Fall ganz praktisch und simpel: aufgeräumt und sauber?

Vielleicht meint der eine oder andere das es doch nicht wichtig ist. Hm, ich bin da anderer Meinung.  YHWH ist der Herr eines riesigen Reiches und er will, dass seine Botschafter den bestmöglichen Eindruck in ihrem Umfeld hinterlassen. Denn nur so machen sie Werbung für dieses Reich und darum geht es am Ende.


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