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„Wer sein Ziel weit steckt, hat viel Raum zum wachsen“.

14. Juni 2015, marcus - Mannablog

"Wer sein Ziel weit steckt, hat viel Raum zum Wachsen". Eine Karte, die ich von der Fernuniversität Hagen zum Studienstart bekommen habe.
"Wer sein Ziel weit steckt, hat viel Raum zum Wachsen". Eine Karte, die ich von der Fernuniversität Hagen zum Studienstart bekommen habe.

Die meisten von uns haben in ihrem Leben schon einmal auf ein Ziel hingearbeitet. Wenn die Ziele plötzlich ausgehen, dann ist es höchste Zeit, neue zu finden.

 

 

Ziele begleiten uns bereits sehr früh in unserem Leben. Ziele haben meist damit zu tun, einen gegenwärtigen Zustand in der Zukunft positiv zu verändern. Als Kind wollten wir all die tollen Sachen auf dem unerreichbaren Tisch erreichen und so haben wir stehen gelernt. Wir wollten nicht nur getragen werden sondern selbst entscheiden wo wir hingehen, also haben wir laufen gelernt. Wir wollten unsere Wünsche und Bedürfnisse anderen mitteilen und an den interessanten Gesprächen der Erwachsenen teilnehmen, also haben wir Sprechen gelernt.

 

Mit offenen Augen durch die Welt

Ab diesem Zeitpunkt konnte uns nichts mehr bremsen. Wir sind mit offenen Augen durch die Welt gegangen und haben die faszinierenden und neuen Dinge der Welt in der wir leben förmlich „aufgesaugt“. Jeden Tag gab es Neues zu entdecken und unseren Eltern Löcher in den Bauch zu fragen,  um mehr und mehr verstehen zu können.

 

Wenn Neues zu viel wird

Irgendwann kommt dann bei vielen der Punkt, an dem das „Neue“ zu viel wird. Bei manchen setzt dieser Punkt bereits in der Schulzeit ein, bei anderen erst im Berufstrott des Alltags, manchen Retten sich noch in die Rente und bei manchen kommt dieser Punkt nie. Plötzlich interessieren wir uns nicht mehr wirklich für Neues, wir retten uns von Wochenenden zu Wochenende und schlagen die Zeit mit passiven Berieselungen oder nichts tun tot.

 

Neue Ziele animieren zum wachsen

Ohne Ziele ist Wachstum unmöglich, denn wenn wir uns nicht bewusst auf einen Punkt in der Zukunft zubewegen, stehen wir still. Alles bleibt gleich, es gibt keine Veränderung mehr uns irgendwann wird uns dieser Zustand förmlich ankotzen. Versprochen.

 

Selbst wenn du dich bereits in dieser Phase befindest, dann gibt es einen Ausweg: setze dir neue Ziele. Eigentlich ist es ziemlich egal, was für Ziele das sind, die Hauptsache ist, dass sie für dich etwas erstrebenswertes bedeuten. 

 

Lebenslanges Lernen.

Ziele haben eigentlich immer damit zu tun, dass wir auf dem Weg dorthin etwas neues Lernen. Egal ob du mehr über Geschichte wissen möchtest, ein Instrument spielen möchtest, ein Zimmer ausbauen oder einen Berg erklimmen möchtest. Du wirst Lernen. Und indem du lernst wirst wachsen – und zwar enorm. Somit bekommst du zwei Dinge, die dir niemand mehr wegnehmen kann: Wissen und Erfahrung.

 

Viel Raum zum Wachsen

Das Foto der Karte mit dem Spruch „Wer sein Ziel weit steckt, hat viel Raum zum wachsen“ habe ich zum Studienstart von der Fernuniversität Hagen bekommen. Und je mehr ich über den Spruch nachdenke, desto mehr spüre ich, wie wichtig konkrete Ziele im Leben sind, damit wir nicht auf der Stelle treten.

 

Ich wünsche dir zu jeden Zeitpunkt im Leben eines oder mehrere Ziele, die dich zu einem Menschen reich an Wissen, Erfahrung und Liebe machen. 


Ein Tag mit dreißig Stunden oder Zeitmanagement

19. April 2015, marcus - Mannablog

Lehrgang der FernUni Hagen für Zeitmanagement und wissenschaftliches Arbeiten.
Lehrgang der FernUni Hagen für Zeitmanagement und wissenschaftliches Arbeiten.

Ein Tag mit dreißig Stunden? Das hört sich wirklich verrückt und verlockend zugleich an. Da diese Einrichtung wohl eine Utopie bleiben wird, bleibt wahrscheinlich nur Zeitmanagement übrig.

Zur Zeit könnte der Tag von mir aus gerne 30 Stunden haben. Wenn ich mir überlege, wieviele tatsächlich freie Stunden ich pro Tag während der Woche habe, dann passen diese Stunden an eine Hand meiner 5-Tage-Woche.

Die Mühlen des Alltags

Aufstehen um etwa 5:30 Uhr, Bad, Mittagessen einpacken, frühstücken und los geht´s, um etwa halbsieben, in die Arbeit. Dort gehts um sieben los bis 16:00 Uhr. Daheim ankommen dann um etwa 16:30 Uhr. Wenn ich mir überlege, dass ich gegen 22:30 Uhr eigentlich schon wieder im Bett sein will, damit sich die Qualen des frühen Aufstehens in Grenzen halten, dann habe ich genau noch sechs Stunden für ALLE anderen Aufgaben die so anfallen. Essen machen, essen, Trainieren. Irgendwelche anderen Sachen im Haushalt oder Garten. Und dann sollte ich jeden Tag noch mindestens zwei Stunden was fürs Studium tun. Übrig bleibt dann meistens genau: Nichts. Oder wenigstens so eine halbe Stunde, die ich dann mit meiner Frau verbringe.

Stress oder nicht Stress, das ist hier die Frage

Interessanterweise könnte ich nicht behaupten, dass ich mich deswegen jetzt gestresst fühle. Allerhöchstens dann, wenn mir das Leben noch „ungeplante“ Events einbaut, mit denen ich nicht gerechnet habe. Dann wird es manchmal wirklich knapp! Ich sehe diese Frage des Zeitmanagements momentan eher als zusätzliche „Aufgabe“, die es zu lösen gilt. Denn ob ein Leben in Stress ausartet bestimmt – glaubt es oder nicht – wirklich zum größten Teil unsere eigene Einstellung. Stress entsteht nämlich dann, wenn wir das Gefühl haben, das unsere Fähigkeiten und unsere Energie nicht mehr ausreichen, um die Anforderungen unserer Umwelt zu bewältigen. Wenn man also keinen negativen Stress erleben möchte, ist es wichtig, möglichst viel Energie und eine gesunde Vorstellung von den Anforderungen unserer Umwelt an uns zu haben. Also lieber mal positiv denken anstatt immer „das schaffe ich ja nie…“.

Tipps für Zeitmanagement?

Also richtige Tipps fürs Zeitmanagement habe ich noch nicht. Glücklicherweise weiß meine FernUniversität in Hagen bereits, mit welchen Leuten sie es zu tun hat (nämliche verrückte Berufstätige, denen ihre normale Arbeit noch nicht ausreicht und sich ein Fernstudium antun). So gibt es zum Studienstart extra einen Kurs für wissenschaftliches Arbeiten und Zeitmanagement. Finde ich gut!

Allerdings habe ich damit noch nicht angefangen, das kommt erst nächste Woche. Und deshalb würde mich interessieren, wie ihr da draußen euer volles Leben so organisiert, damit auch ja nichts zu kurz kommt. Immer her mit euren Gedanken, Anregungen, Tipps und so weiter!


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