Manna

Gefiltert nach Tag freiheit Filter zurücksetzen

Empfehlung - Die neuen Abenteuer eines Taugenichts

07. Januar 2018, claudia -

von einem, der auszog

Die neuen Abenteuer eines Taufenichts oder von einem, der auszog, das Glück zu suchen. Einmal Deutschland - Indien und wieder zurück. Warum ich euch dieses Buch von Dirk Oskar Hellmann empfehlen möchte, lest selbst:

Bei uns in Landshut treffen sich einmal im Monat Christen aus den unterschiedlichen Kirchen um gemeinsam Gott anzubeten. Dabei gestaltet jedesmal eine andere Gruppe diese gemeinsame Zeit. Beim Lobpreis im Dezember waren Dirk Hellmann und seine Frau verantwortlich. Bis zu besagtem Buch kannte ich ihn nur als den Leiter vom "guten Land" in der Nähe von Landshut. 

In einer Wohngemeinschaft werden suchtkranke Männer im Alter von 18-45 Jahren, die entschlossen sind, aus ihrer Sucht auszusteigen und eine ausreichende Motivation für ein christliches Betreuungsangebot haben aufgenommen. Dazu gehören Probleme mit Drogen-, Alkohol-, Medikamenten-, Mehrfachabhängige und Spielsüchtige. 

„Wir haben es uns vor 35 Jahren zur Aufgabe gemacht, für Menschen da zu sein, die von der Gesellschaft längst aufgegeben worden sind. Denn für uns gibt es keine hoffnungslosen Fälle“ sagte Dirk Hellmann anläßlich einer Spendenübergabe

Nach einer wunderbaren gemeinsamen Zeit des Lobes und des Gebetes entdeckte ich am Ausgang ein Buch und fing an zu lesen. Dabei raffte ich am Anfang gar nicht, dass es sein eigenes Leben war, dass dort ganz einfach und ohne schriftstellerische Schnörkel beschrieben wurde.

Hellmann kommt aus schwierigen Familienverhältnissen. Beide Eltern alkoholkrank, mit den fünf Kindern überfordert, wird er auf der Suche nach Freiheit, Unabhängigkeit und Sinn am Ende zum Junkie. Damit war das Leben mit Anfang zwanzig eigentlich schon zu Ende. 

Seine Lebensgeschichte quer durch Europa, Indien, Pakistan und wieder zurück auf 178 Seiten ist schnell gelesen. Nachdem ersten lesen, lohnt es sich das Buch nach einigen Tagen ein zweites Mal zur Hand zu nehmen. Vieles steht zwischen den Zeilen und wird nicht explizit ausformuliert. Gerade deswegen fallen die Kleinigkeiten und Details auf den ersten Blick nicht auf.

Wer bereit ist, sich auf das Buch einzulassen, wird nicht nur eine spannende Lebensgeschichte lesen sondern einen Gott der kleinen Dinge kennen lernen, der in Fürsorge seine Hände über Dirk und damit auch über uns Menschen hält, ohne das wir es merken.

Am Ende des Buches " Die neuen Abenteuer eines Taufenichts" gibt es weitere Buchempfehlungen rund um die Themen Sucht und Abhängigkeit. Erschienen ist das Buch im Blaukreuz Verlag und kostet im Onlineshop 13,50 EUR

Ich persönlich habe mit diesem Buch einen Blick in eine für mich komplett fremde Welt erfahren und neue Einblick geschenkt bekommen. Vielen Dank für diesen offenen Lebensbericht.


Keine Angst mehr

10. Dezember 2014, claudia - Mannablog

Quelle: Brigitte Werner, CC0 Public Domain, Pixabay

Manchmal hören, lesen und sehen wir etwas eine gefühlte Ewigkeit lang. Wir kennen den Inhalt und wir wissen um die Bedeutung dessen, denn so wurde es uns erzählt. Doch dann macht es eines Tages klick und plötzlich ist das Wissen in unser Herz gerutscht. So ist es mir gestern gegangen. 

Es geht um unseren Tod. 

Der Text den ich gelesen habe erzählt von einem Gegenspieler, der uns Menschen vernichten will. Dabei sind wir für ihn nur ein Mittel um Gott eines auszuwischen. Er will so viele Menschen wie irgend möglich vernichten. Dieser Gegenspieler weiß, dass Gott jeden einzelnen Menschen sehr liebt.

Dieser Gegenspieler ist schuld daran, dass wir Menschen den Tod erleiden. Weil Gott uns Menschen so sehr liebt, entwickelte er einen Plan zur Rettung für uns. 

Gott will nicht das wir sterben. Er möchte uns leben schenken in Fülle, Wachstum ohne zeitliche Begrenzung. Deshalb opferte Gott einen Teil von sich selbst, um diesen Gegenspieler zu besiegen. Das war nötig, weil es der einzige Preis war der akzeptiert wurde.

Die Konsequenz daraus, ist das Geniale. Wir Menschen sind vom Tod befreit und werden ihm nicht verfallen. Wir brauchen keine Angst vor dem Tod mehr zu haben, denn jeder der dieses Geschenk für sich selbst in Anspruch nimmt wird leben. 

Der Gegenspieler will mit Angst über uns herrschen. Doch diese Macht ist gebrochen.

Wir sind frei, um zu leben. 

Das ist es, was mir gestern in mein Herz hinein rutschte. Es geschah einfach so, wie das halt mit Geschenken so ist. 


Die neue Unabhängigkeit

09. November 2014, marcus - Mannablog

Freiheit und Unabhängigkeit
Freiheit und Unabhängigkeit

Dieses Wochenende habe ich bemerkt, von wie vielen Sachen man sich abhängig machen kann. Dabei ist Unabhängigkeit und die damit verbundene Freiheit viel besser.

Unabhängigkeit ist ein Zustand der in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert besitzt. Wir wollen unser Leben gerne selbst bestimmen, und in den Bereichen, in denen wir das Sagen haben, tun wir das auch. Unabhängigkeit bedeutet Freiheit. Abhängigkeit verbinden wir mit angekettet sein, süchtig nach etwas sein, eingesperrt und fremdbestimmt. So möchte mit Sicherheit freiwillig niemand leben.

Man, sind wir froh.

Wir schauen sie an und sind froh, dass wir nicht so sind wie sie, die Süchtigen. Abhängig. Die Raucher mit ihren Glimmstengeln im Mund und den gelben Nikotinfingern. Die Fixer, die auf dem Straßenstrich anschaffen um sich ihre Sucht zu finanzieren. Die Saufbrüder in der Bahnhofsspelunke mit der roten Nase und dem glasigen Blick. Mensch sind wir froh, dass wir nicht so sind wie sie, die von der Abhängigkeit gezeichneten.

Frei und doch nicht.

Wenn Du denkst, dass Du frei bist und dich nicht von irgendetwas abhängig gemacht hast, dann muss ich dich wahrscheinlich enttäuschen. Obwohl wir denken, dass wir total unabhängig sind, machen wir uns jeden Tag freiwillig abhängig. Um da drauf zu kommen, brauchte es bei mir allerdings erst ein zweitägiges Seminar über Beziehungen. Nicht dass man darauf nicht selber kommen könnte, aber wie es im Leben oft so ist, braucht es manchmal jemanden, der einem die Nase in die richtige Richtung drückt.

Wir machen uns abhängig von Gegenständen, Meinungen, anderen Personen, Gedanken, Stimmungen und vielen anderen Dingen. Wir messen unseren Selbstwert an Autos, Klamotten und Aussehen. Wenn die Stimmung in der Arbeit schlecht ist, machen wir beim allgemeinen murren mit, denn wir wollen ja nicht aus der Reihe tanzen. Wenn jemand grantig ist und uns schlecht behandelt, handeln wir genauso zurück. Wenn die Kinder bockig sind, zucken wir aus und begegnen ihnen entsprechend. Die Liste könnten wir ewig fortsetzen und bestimmt fällt dir die ein oder andere Begebenheit ein, wo ein Umstand dein Denken über dich oder dein Handeln beeinflusst oder sogar bestimmt hat.

Wahre Unabhängigkeit.

Wie wäre es, wenn Dein Selbstwert nicht von unzuverlässigen Quellen kommen muss wie Dingen oder anderen Menschen? Wenn du gut drauf sein kannst, auch wenn alle anderen miese Stimmung haben und deine fröhliche Visage schon nicht mehr sehen können? Wenn deine Kinder oder Eltern gerade unausstehlich sind und du sie trotzdem lieb haben und in den Arm nehmen kannst, weil sie eigentlich eine Umarmung brauchen? 

Wahre Unabhängigkeit und Freiheit muss sich nicht von Gefühlen, Umständen oder Dingen abhängig machen. Vielleicht geht es dir jetzt wie mir und du denkst dir: Eigentlich will ich das auch, hört sich voll super an. Aber wie soll ich das denn bitte schaffen?!?

Die einzige Lösung, die auf Dauer ansatzweise eine Chance hat zu funktionieren ist, dir die nötige Kraft und Liebe schenken zu lassen, wo du selbst keine (mehr) hast. Gott hat Kraft und Liebe im Überfluss. Er bietet dir tatsächlich an, dir so viel von seiner Kraft und Liebe zu geben, dass du genug hast für den ganzen Tag. Du musst ihm lediglich dein Herz öffnen.


My Goodness

11. Juli 2014, Mannablog

Ein Studium kann so viele Vorträge und Präsentationen enthalten, dass man wirklich Zeitmanagement betreiben muss. Und das beginnt nicht erst, wenn man sich mit der Recherche zum Thema befasst, sondern schon an dem Tag, an dem die Termine verteilt werden. Man kann es drehen und wenden, wie man will – in diesem Semester hätte ich es wahrscheinlich nur schlecht einteilen können. Aber Fakt ist, dass ich jetzt zum Ende hin noch mal ordentlich was tun musste und dass im Endeffekt etwa 80 Prozent der Arbeit zu Hause am Schreibtisch getan wird und die restlichen Prozente werden vor Ort abgeliefert und in die müden Gesichter, wenn sie denn überhaupt erschienen sind, propagiert.

Wenn es nicht schon in der Schulzeit anfing, so muss man sich spätestens in der Studien- und Ausbildungszeit ein dickes Fell aneignen, was den Umgang mit Kritik betrifft. Es ist ja dabei erst mal zweitrangig, ob der Kritiker etwas persönlich meint oder nicht. Fakt ist, dass irgendwo Bedarf für eine Veränderung besteht. Und die Kritik, die reinkommt, kann man immer auch durch den eigenen Filter laufen lassen. War das der Situation geschuldet, einmalig, entspricht das meiner Persönlichkeit? Definiert mich der Fehler oder ist es vielmehr eine Chance voran zu kommen?

Ich denke, viele können mir da zustimmen: oft ist es wirklich eine Chance. Zu sehen, wie man von Mal zu Mal kleinere oder größere Erfolge verzeichnen kann. Sich darüber wirklich mal zu freuen. Ich meine, man kann ja immer sagen: Ja, das hätte sowieso mein Standard sein müssen, was soll ich da stolz auf mich sein?! - Aber das ist eben nicht immer so. Jeder Mensch geht von einer anderen Grundlage aus in eine Richtung, die er für gut und gesund hält und da ist jeder Schritt in diese Richtung ein Erfolg, den man feiern kann. In Maßen.

Ich persönlich habe mein fast fertiges Semester mit einem Café-Date gefeiert und es war einfach schön, zu wissen – das ist jetzt fast geschafft und meine Mühe hat sich gelohnt. Ich habe beobachtet, dass man als Student auch ganz schön schnell von einer Etappe zur nächsten springen kann und sich dabei gar nicht richtig Zeit lässt, um mal eine geschaffte Sache sacken zu lassen. Wie schon öfter gesagt: der Mensch braucht das, weil er nicht nur wie eine Maschine mechanisch arbeiten will. Davon gehe ich mal aus.

Ich habe mir also Gedanken über Feedback und Ratschläge gemacht und bin dabei auch auf Gott gekommen. Wie ist das eigentlich in dem Bereich? Gott gibt uns eine Menge Ratschläge, die wir befolgen sollen. Wenn ich mir überlege, was alles unter „Götzendienst“ fallen kann (und dass wir Gott lieben sollen und nicht menschengemachte Dinge), dann würde ich mich am liebsten unter meinem Schreibtisch verkriechen und mein Tablet gleich mitnehmen. Und eine Schoki und ein Buch und … wahrscheinlich ein paar Stunden später wieder hervor kommen und wie Garfield gegenüber der Lasagne zu Gott sagen: „Könnte ich noch etwas mehr bekommen?“ Etwas mehr, das mir wirklich das gibt, was ich brauche.

 

Mit dem Anspruch Gottes zu leben, bringt uns ständig in die Misere: Ich kann das nicht halten. Und sobald dieser Gedanke gedacht ist, kommt die Beruhigung, dass Jesus ja für die Menschen gestorben ist, - weil – sie es nicht selbst gebacken kriegen. Das schlechte Gewissen bleibt trotzdem, weil mir dann bewusst wird, dass ich wieder in die Falle getappt bin: Mein Gott ist ein guter Gott, grundgütig sozusagen. Was verspricht er nicht alles in der Bibel, das er uns schenken möchte. Er erhält gerade – dein – Leben! Und ja, er nimmt auch. Aber in der Zwischenzeit von Geburt und Tod ist er unser lebensspendender Atem, das, was uns zum Menschen gemacht hat. Und was mache ich? Ich erstelle mir wieder ein Gedankenbild von ihm, das mich mehr bestraft als er es je in meinem Leben wirklich getan hat. Stattdessen konnte ich so viel Segen erleben und oft hat er fiese Lebensphasen gewendet, wie es mir nicht im Traum eingefallen wäre.

 

Was bleibt ist der Wunsch nach Liebe. Den Nächsten, sich selbst, Gott, die Feinde. Und Gott schießt sie vor: eine Liebe, die erwidert werden möchte. Eine Liebe, die uns Grenzen aufweist, die wir selbst austesten dürfen. Aber wie oft habe ich erlebt, dass die Grenzen – Gottes konstruktive Kritik, wenn man so will – so gut gemeint waren und die Freiheit dahinter nach dem Überschreiten unattraktiv und hässlich zu sein schien. Die Freiheit, nach meinem Gutdünken zu entscheiden, was gut für mich und andere ist – nach Laune und Tagesform, nach Kontext und Gegenüber. Wie froh bin ich da eigentlich, dass ich einen Gott als Gegenüber habe, der eine Kontinuität in das Konzept des Gutseins bringt, die beeindruckt und gleichzeitig ihresgleichen sucht.

Kommen wir dort an, die Liebe dieser „Korrektur“ zu erwidern, in der Erkenntnis ihres Senders?


Ein paar persönliche Gedanken zur Freiheit

15. Januar 2014, claudia - Mannablog

Freiheit ist eine gefährliche Sache. Diese Erkenntnis kam nicht nur mir alleine, irgendein kluger Mann vor mir hat das wohl auch schon mal formuliert. Warum aber ist das so?

Wir alle sehnen uns nach Freiheit. Freiheit wird besungen, in Filmen, Romanen und Geschichten beworben und erträumt. Das Wort Freiheit scheint eine magische Anziehungskraft zu besitzen. Überall wo Freiheit beworben wird, gibt es eine Anzahl Menschen die diesem Angebot folgen wollen. 

Ich habe für Freiheit folgende Definition gefunden: Freiheit ist die Möglichkeit, durch persönliche Entscheidungen sein Leben selbst zu gestalten, mit allen Konsequenzen, die diese nach sich ziehen. Anders ausgedrückt: Freiheit bedeutet, dass ich die freie Wahl habe zwischen mehreren Möglichkeiten zu entscheiden. 

Wir leben in einer Welt mit vielen Abhängigkeiten. Manches Mal scheint es, als ob es immer einen (oder mehrere) andere Menschen gibt, die einem die Entscheidung abnehmen (wollen) oder die andere nach ihrem eigenen Willen beeinflussen wollen. Manches Mal scheint es als ob wir alle Möglichkeiten der Entscheidung selbst tragen - das kann die Familie sein, die Gesellschaft um einen herum, der Arbeitgeber. 

Da gibt es die großen Entscheidungen unseres Lebens mit Beruf und Partnerwahl und es gibt die kleinen Entscheidungen: Was kaufe ich und auf wen höre ich? In der Regel haben wir die Freiheit der persönlichen Entscheidung. Wir können wählen, welchen Weg wir gehen.

Manchmal passiert es, dass der Berg, auf den wir schauen, so groß ist, dass er unbezwingbar scheint. Die Freiheit gibt uns die Möglichkeit den Berg zu umgehen, davor stehen zu bleiben, darüber zu steigen oder eine Schaufel zu nehmen und ihn in kleinere Berge zu zerteilen. Welche Variante wir wählen, ist unsere persönliche Entscheidung. Wir alleine sind dafür verantwortlich. Wir können auch niemanden anders dafür verantwortlich machen. 

Ja, ich weiß, dass manchmal Dinge geschehen, in denen wir nicht die Freiheit einer Entscheidung hatten. Doch bereits beim Umgang mit dem Erlebten greift unsere persönliche Freiheit. Um beim Bild mit dem Berg zu bleiben, stellt sich die Frage: Beherrsche ich den Berg oder der Berg mich?

Freiheit heißt die Wahl zu haben. Diese Wahlmöglichkeit ist das große Geschenk Gottes YHWH an uns Menschen. Immer wieder bin ich erstaunt, wie hoch er diese Entscheidungsfreiheit von uns Menschen einstuft. Er akzeptiert auch die Entscheidungen, die aus seiner Sicht nicht gut für uns sind. Manche Entscheidung in meinem Leben lassen mich heute beschämt zu Boden blicken. Als ich diese Entscheidung damals traf, hat er mich gewarnt, aber er hat mir die Freiheit meiner Entscheidung gelassen.

Freiheit heißt die Wahl zu haben. Denn nur wer die Wahl hat, kann selbständig handeln und ist damit für sein Handeln auch selbst verantwortlich. Wer selbst verantwortlich ist, kann dafür auch selbst zur Verantwortung gezogen werden. Als Christen sind sie der Überzeugung, dass Gott Gerechtigkeit schaffen wird. Dafür ist die persönliche Freiheit zur Entscheidung zwingende Grundlage.

Wir sind nicht gezwungen einen Berg, eine Situation über uns herrschen zu lassen. YHWH sagt uns zu, dass uns nichts bezwingen kann. Es sei denn, wir wollen das. So steht unsere Entscheidung am Anfang allen Handelns.  

Manchmal müssen Berge scheinbar alleine bezwungen werden und manchmal braucht man Freunde, die mit einem gemeinsam die Schaufel in die Hand nehmen und den Berg bezwingen wollen.

Du sagst, du schaffst das nicht? Nur Mut, du schaffst das! Ich bin mir sicher! Willst du dich dem Berg stellen und ihn bezwingen, dann hast du alle Unterstützung von YHWH, die du brauchst. Er hilft dir dabei erfolgreich zu sein. Am Beginn aber steht deine Freiheit, die Freiheit deiner Entscheidung. Ist diese Entscheidung getroffen, wird vielleicht noch manche Träne fließen, doch du wirst Sieger sein.

So gesehen ist Freiheit etwas sehr Bemerkenswertes. Freiheit gibt uns die Möglichkeit unser Leben in die Hand zu nehmen und selbst zu gestalten.


Die Freiheit des Menschen

21. November 2013, claudia - Mannablog

Jeder Mensch ist frei, doch seine Freiheit endet bei seinem Nächsten. So sagte irgendein großer Philosoph vor einiger Zeit.

Jeder Mensch möchte frei sein und hat gleichzeitig damit seine ganz persönliche Vorstellung. Für manche ist Freiheit mit der Möglichkeit verbunden, ins Bett zu gehen wann ich will oder zu essen was ich will. Bei anderen geht es um Arbeit oder die Abhängigikeit zu einer Bank oder Institution.

Es gibt sogar einige die Freiheit noch weiter definieren wollen. Sie wollen frei sein von jeglichen Bindungen. In diesen Freiheitsbegriff fällt die Möglichkeit jegliche Bindungen zu lösen oder zu knüpfen, auch die zu Gott.

Dabei ist Freiheit etwas ganz anderes: Freiheit ist die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen für oder gegen etwas, in die eine oder andere Richtung.

Als Gott den Menschen schuf, gab er uns Menschen die Freiheit der persönlichen Entscheidung. Freiheit ist also nicht etwas zu tun oder nicht zu tun, das ist nur die Auswirkung. Überhaupt eine Entscheidungsmöglichkeit zu haben und nicht fest gebunden zu sein, dass ist Freiheit.

So ist es auch Freiheit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden. Alles Nachfolgende was daraus resultiert sind die Konsequenzen dieser Entscheidung.

Und wie lebst du Freiheit? Vielleicht ist es an der Zeit, neu mit Freiheit zu beginnen.


grenzenlose Freiheit

13. August 2013, claudia - Mannablog

Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein, so heißt es in einem Lied.

Grenzenlose Freiheit, der Klang der beiden Worte bringt in jedem von uns eine andere Seite zum klingen. Einer stellt sich Geld zum wegnehmen viel vor, ein anderer Familie und viele Kinder oder die Freiheit Risiken eingehen zu können, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.

Wie auch immer unsere Vorstellung zu grenzenloser Freiheit ist, irgendwie sehnen wir uns alle danach.

Passend dazu fand ich ein sehr schönes Bild, was irgendwie das Dilemma in dem wir stecken verdeutlicht. Da wollen wir wie die Luftballons zum Himmel in die grenzenlose Freiheit aufsteigen und bleiben in den Bäumen des Lebens hängen.

So brauchen wir jemanden, der uns hilft den Himmel zu erreichen.

 

 


Ideale Unzufriedenheit

03. August 2012, Mannablog

Hast du Beziehungen in deinem Leben, die krankmachend sind? Es kann in solchen Fällen durchaus so sein, dass du es nicht sofort merkst. Aber es schleicht sich mit der Zeit ein ungutes Gefühl ein. Warum ich wieder über Freundschaften schreibe ist einfach der Fakt, dass das Leben von sozialen Beziehungen so sehr geprägt wird. Freunde und Bekannte geben uns Feedback, ihr offenes Ohr, sie sind da und sie prägen nicht nur unsere Zeit, sondern auch uns selbst. 
Mir ist aufgefallen, dass ich dazu neige, eine Person, die mir sehr wichtig ist, sehr für mich einzunehmen. Ich möchte, dass es ihr gut geht und möglichst viel Zeit mit ihr verbringen. Klar unternehme ich auch gern was mit anderen Freunden, aber bei diesem Menschen ist mir jede Stunde kostbar und wenn ich ihn lange nicht sehe, denke ich, wir verpassen wertvolle gemeinsame Zeit. Wie ich feststellen musste und auch von außen gehört habe – sind Männer anders gestrickt als Frauen! ;) Sie brauchen Freiraum und Zeit für sich und ihre Kumpels. Erdrücken hilft nicht, loslassen aber umso mehr.
Ich konnte diese Woche die Erfahrung machen, dass es mich innerlich freier und zufriedener macht, Beziehungen loszulassen und ausgewogen zu leben. Zu wissen, dass ich nicht immer alles haben muss und dass ich nichts verpasse. Vielleicht hast du auch Freundschaften, die dir mehr wert sind als andere. Vielleicht die Beziehung zu deinem Partner. Ich habe schon viele Beispiele von Menschen gesehen und erlebt, die enttäuscht und verbittert einem Ideal hinterher gerannt sind. Einem Ideal der Person, die sie eigentlich lieben sollten. Ein Ideal, das immer Zeit hat und immer die volle Aufmerksamkeit schenkt. Mit dieser Einstellung schaden wir uns selbst, das kann ich aus vollstem Herzen bestätigen. Diese Unzufriedenheit ist Gift für unsere Dankbarkeit Gott gegenüber und für unsere Beziehung an sich. Es kann sein, dass eine Freundschaft schon so bitter geworden ist, dass sie beiderseitig nur aus Erwartungen besteht.
Aber: es ist nicht zu spät, daraus auszubrechen. Anfangs kann es wirklich schwer sein, die unguten Gefühle zu überhören und sich zu überwinden, aber du kannst dich wirklich mit Gottes Hilfe für ein besseres Leben entscheiden. Ich glaube, dass Gott gerade im Umgang mit anderen Menschen von uns erwartet, dass wir ihm unsere Hand hinstrecken. Er nimmt sie und geht mit uns Schritt für Schritt. Wenn wir einen Unterschied machen und dafür ein Lächeln ernten, dann können wir darin Gottes Zuzwinkern sehen – er ist bei uns. Für ihn leben wir, für ihn leben wir auch in Beziehungen. Sie sollen nicht nur füreinander gesund sein, sondern unserem Gott gerecht und ihn ehren.
Ich wünsche euch viele gute Erfahrungen dabei, es lohnt sich! Nicht nur sehr einnehmende und unzufriedene Freundschaften können verändert werden, auch uneinsichtige. Vielleicht hast du Schwierigkeiten, Rat von einem Freund anzunehmen? Schau mal genau hin und beobachte deine Beziehungen.


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