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modobook - Buch der Entscheidung

18. März 2015, marcus - Mannablog

Geht es dir wie uns, dann hast du bestimmt einige Freunde, die schon alles haben. Oder sie sind einfach von Natur aus schwer zu beschenken, wenn es eine Kleinigkeit sein soll.

Vielleicht gibt es auch einen Menschen in deinem Leben, den du gerne etwas aufmuntern oder ihm einfach eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen möchtest – und es sollen nicht schon wieder Pralinen sein.

Oder du suchst auch einfach etwas, was du herausholen kannst und lesen, wenn alle anderen wieder einmal mit ihrem Handy herumspielen.

Was auch immer in deinem Fall zutrifft, das modobook ist für dich. Es gibt deinen Freunden Zeit sich hinzusetzen und gleich ein paar gute Gedanken dazu. Es ist so ungewöhnlich, dass es garantiert als kleine Aufmerksamkeit durchgeht...wetten! Und: Es ist keine Praline!

Außerdem eignet es sich hervorragend als Handyersatz: Du kannst in der Hosentasche damit herumspielen, darin lesen und mit den Fingern über die Seiten streichen.

Das modobook ist ein Comic mit zwei Geschichten aus dem Leben. Es ist in verschiedenen Farben erhältlich und seine Herstellung kostet uns pro Stück in etwa einen Euro. Weil wir es aber nicht verkaufen möchten, geben wir es gegen eine freiwillige Spende an Dich weiter.

Bestellen kannst du es hier.

Zur finanziellen Unterstützung unseres modobooks findest Du hier unsere Bankverbindung:
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12 Spielfiguren voller Hoffnung (Spielmännel Kalender 2015)

05. November 2014, Mannablog

Heute möchte ich dir gerne meinen Kalender vorstellen. Vor etwa zwei Jahren saß ich in meinen Vorlesungen in der Uni und habe in meine Aufzeichnungen gekritzelt. Dabei kam mir die Idee, die Spielfiguren von Mensch-ärgere-dich-nicht als menschliche Wesen zu abstrahieren. Der Mensch ist manchmal offener für Abstraktionen seiner eigenen Probleme als für ganz offensichtliche Predigten, in denen er an seinen wunden Punkten getroffen wird.

Aus einer Laune heraus entschied ich mich, ein paar Entwürfe zu den Ideen zu zeichnen, die mir dann nur so aus dem Kopf sprudelten. Das Leben als Spiel, die Form der Figuren und die Lebensweisheiten, die mir wichtig sind, haben mich zu immer mehr Gedanken- und Wortspielen geführt, die schließlich in zwölf Motiven endeten. Eine Bekannte hatte mir gesagt, dass sie Potential darin sieht und mich gefragt, ob ich nicht privat einen Kalender herausgeben möchte. Also habe ich mich dran gesetzt und den Figuren mit etwas Farbe und den hoffentlich richtigen Worten Leben eingehaucht.

Herausgekommen ist ein sowohl schlichter als auch mit farbigen Akzenten aufgelockerter Kalender, der seine Botschaft oft implizit ausdrückt: dieses Leben ist ein Geschenk und zu wertvoll, um es unaufrichtig, verbittert und perspektivlos zu verbringen. Der Kalender soll Hoffnung geben und er soll seine Betrachter zum Nachdenken bringen. Eine schnelllebige Welt lässt nicht für jeden die Zeit übrig, sich wirklich intensiv mit den eigentlich wichtigen Lebensfragen auseinander zu setzen. Ich denke daher, dass ein Kalender durch Bilder und kurze Sprüche jeden Tag auf ganz einfache Weise sprechen kann. Bilder bleiben im Kopf, Wortspiele verankern sich leichter in den Gedanken als lange Romane. Farben sprechen Emotionen an. Ein Kalender wird im Alltag gebraucht.

Außerdem habe ich selbst schon erlebt, wie die Sprüche und Themen des diesjährigen Kalenders in mein persönliches Leben gesprochen haben. Das zeigt mir, dass Gott mit mir zusammengearbeitet hat, dass es eigentlich sein Projekt ist – das wünsche ich mir. Und ich bin davon überzeugt, dass egal wie klein die Impulse sind, die die Spielfiguren weitergeben, sie doch für jeden individuell interpretiert werden und so in die ganz persönlichen Lebenssituationen sprechen können. Im Oktober diesen Jahres hat der Kalender mich vor einem geteilten Herzen gewarnt, welches mich zu der Zeit tatsächlich beschäftigt hat. Jetzt im November sagt mir das lila gefärbte Bild, dass für Hoffnung immer ein Fenster offen bleiben muss, damit sie zu uns durchdringen kann. Solange ich das nicht als eine leere Phrase von mir selbst verstehe, sondern als Gottes aufrichtige Ermutigung, solange bin ich auch offen, darauf einzugehen.

Auch für das Jahr 2015 durfte ich einen Kalender gestalten und die Nachfrage in meinem Freundes- und Bekanntenkreis hat mich sehr gefreut und ermutigt. Wenn du auch Interesse an den Spielfiguren mit einfachen englischsprachigen Sprüchen hast, dann schreibe mir bis zum 15. November eine Mail an annetine0206[at]yahoo[dot]de. Der Kalender kostet aktuell 9 Euro plus Versand. Je mehr Bestellungen ich bekomme, desto günstiger kann ich ihn anbieten. Vielleicht bist du ja noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk, ich würde mich freuen und hoffe, du und der Beschenkte ebenfalls!


Schöne Verpackung für unschöne Dinge

21. Juni 2014, marcus - Mannablog

Geschenktorte!
Geschenktorte

Eine schöne Verpackung kann es schaffen, ganz alltägliche und unschöne Dinge oder Geschenke ansehnlich zu machen. Manchmal kommt es eben auf die Verpackung an. 

Gestern galt es wieder einmal ein Geburtstagsgeschenk zu verpacken, allerdings wussten die Beschenkten bereits, was sie bekommen werden. Dies erhöhte natürlich den Druck, eine einfallsreiche Verpackung zu präsentieren, damit das Geschenk wenigstens äußerlich einen Aha-Effekt verursacht. Wie ich finde, und man auf dem Foto auch erkennen kann, ist uns das auch durchaus gelungen. 

Unschönes schön verpackt

Unser Geschenk war in diesem Fall nicht unschön, aber es gibt manchmal andere Dinge, die unschön sind und trotzdem an den Mann gebracht werden müssen. Das nagende Problem mit dem Arbeitskollegen, der sich so unschön verhalten hat; die verletzenden Worte des Partners; die schlechte Eigenschaft des Freundes, die bereits alle nervt, aber niemand traut sich was sagen. Es gibt viele unschöne Dinge, die einfach einmal gesagt werden müssen, damit etwas wieder ins Lot kommen oder sich die Situation ändern bzw. bessern kann. 

Allerdings kommt es natürlich ganz darauf an, wie man das Gesagte verpackt. Denn mit einer schönen Verpackung und langsam geöffnet, lässt sich so ziemlich alles, was eigentlich nicht gut ankommt, besser ertragen und annehmen. Oft haben die Betroffenen ja ohnehin schon eine gewisse Vorahnung, um was es denn in etwa geht, und die gelungene Verpackung kann dabei helfen, den richtigen Einstieg zu finden. 

Wie kann eine schöne Verpackung aussehen?

Wie kann aber jetzt eine schöne Verpackung aussehen? Das kommt natürlich als erstes ganz drauf an, was man für eine Beziehung zum Betroffenen hat. Wichtig ist schon einmal ein Gespräch unter vier Augen, also alleine mit dem anderen. Von Vorteil ist es, einen ruhigen Moment zu planen und das am Besten auch in vertrauter oder angenehmer Umgebung. Gut sind auch gleiche Augenhöhe, eine Körperhaltung ohne Konfrontation und eine Sprache, die nicht beschuldigt sondern auf das subjektive Empfinden eingeht, wie es einem selbst mit dem Verhalten des anderen geht. Von Vorteil ist es natürlich auch, wenn man sich gut mit seinem Gesprächspartner versteht, aber auch wenn dies nicht der Fall ist, kann ein solches Konfliktgespräch erfolgreich geführt werden. 

Natürlich klingt das alles auf dem Papier recht einfach, strategisch und geordnet. In Wirklichkeit sind solche Gespräche immer unangenehm zu beginnen. Und egal wie gut man die Theorie beherrscht, ist jedes Gespräch doch wieder ein Unikat. 

Egal, was Du in nächster Zeit verpacken musst, ich wünsche Dir gute Einfälle, viel Mut und viel Geduld beim "wieder auspacken"!


Verschenke dich, solange du kannst

02. April 2014, Mannablog

Meine Oma geht auf die 90 zu. 90 Jahre, das ist eine lange Zeit und sie ist geprägt von vielen Umschwüngen und Erlebnissen, die nicht alle leicht sind. Besonders bei ihr nicht, die Kriege und Flucht erlebt hat, ihren Mann früh verlor und vieles mehr durchgemacht hat. Trotzdem lebt sie in diesem Alter recht ruhig in ihrer kleinen Wohnung. Wenn wir sie besuchen, sieht sie aus dem Fenster und freut sich über die Sonne. Sie schaut Fernsehsendungen über die gängigen Zoos in Deutschland und empfindet mit den Tieren mit, die gezeigt werden. Die fast 90 Jahre haben sie nicht entmündigt, aber sie lebt auf einem naiveren Niveau, auf dem es auch einfach ist, sich über das Einfache zu freuen. 
Sie fragt mich immer wieder, was ich studiere und wo, was ich danach mache. Dabei schaut sie mich jedes Mal halb interessiert, halb unwissend verwirrt an, ihre Augen sind überrahmt mit blau nachgezeichneten Augenbrauen. Als ich meine Mutter nach dem Grund gefragt habe, hat sie mir gesagt, Oma wollte etwas Farbe in ihr Gesicht bringen. Farbe in die grauer werdende Welt, wo die Farben verblassen, wo die Tage rückwärts gezählt werden.
Ich habe mich gefragt, wie es ist, als alter Mensch auf seinen Tod hin zu leben. Erwartet man ihn freudig oder mit Angst oder lebt man wie immer, weil man ja sonst auch nicht auf unangenehme Dinge zulebt? Die Gewissheit in diesem Alter bald zu sterben ist so gewiss, da muss doch das Bedürfnis nach Gewissheit von dem, was danach kommt, auch immens groß sein. Oder nicht?
Während ich bei meiner Familie zu Besuch war, hat meine Mutter mir von einer Predigt erzählt. In der Gemeinde, in der sie gehalten wurde, hatte es vor Kurzem Todesfälle – wohl unerwartet- gegeben. Das hatte Anlass zu einer Welle der Liebe gegeben. Quintessenz war, dass du und ich – wir Geschenke sind, welche sich an unsere Familien, Freunde, Mitmenschen im Allgemeinen verschenken dürfen. Diese Liebesgeschenke werden immer weiter gegeben, wenn erst mal einer angesteckt ist. Das wünsche ich mir auch für euer und mein Leben! Dass ich die Zeit nutze, in der ich mit Menschen zu tun habe, die noch in diesem Leben anwesend sind. Ein großer Teil unseres Lebenssinns steckt doch letztendlich darin, Jesu Geschenk an uns zum Anlass zu nehmen, diese Liebe weiter zu geben. Und es ist ja bekannt, dass Jesus diese Liebe so großzügig ausgeteilt hat, ohne auf Gegenvorschuss oder Erwiderung zu bestehen. Zu der Liebe gehört vieles, und nicht zuletzt, für Andere zu beten. Dann hilft nicht nur der Mensch, sondern auch Gott persönlich!


The Bar at Buena Vista

27. März 2014, claudia - Mannablog

Das modobook hat sich als sehr Unternehmungslustig erwiesen. Regelmäßig will es mit uns unterwegs sein, die Welt und seine Menschen kennen lernen.

Heute vor einer Woche haben wir den Geburtstag von Alex gefeiert. Er hatte zu seinem letzten Geburtstag Karten für eine Veranstaltung in München erhalten. "The Bar at Buena Vista" versprach gute cubanische Musik und damit einen guten Abend. 

Was der Abend versprach hielt er auch. Es begann mit einem Parkplatz direkt vor dem Theater, was mitten im Wohngebiet in München ein echtes Geschenk war. 

In einem ausverkauften Theater erklangen Rumba, Salsa und Cha-Cha-Cha Rythmen. Doch nicht die erstklassige Musik macht die Veranstaltung aus, es sind die alten Herren aus Cuba. Sie erwecken die Musik zum Leben. Der Blick in ihr eigenes Leben vor 50 Jahren, in das Cuba vor der Revolution, macht den Charme dieses Abends aus.

Der Jüngste der alten Herren war 69 Jahre und wenn wir uns richtig erinnern, dann war der Älteste 95 Jahre. Was für eine Energie und Lebensfreude! Dabei war ihr Leben auch kein Zuckerschlecken, sondern Kampf ums überleben und Mühe. 

Vielen Dank an "The Bar at Buena Vista"! Es war ein sehr schöner leichter Abend. Wir glauben, dass es auch unserem modobook gefallen hat. 


Sonnenstrahlen für dich

17. Dezember 2013, gastbeitrag - Mannablog

Damit du mich etwas kennen lernen kannst, möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Laura-Marie und ich bin 60 Jahre alt. Bis vor ein paar Jahren war meine Vorstellung von Gott die eines strafenden Gottes, der nur darauf wartete, mir weh zu tun.

Doch dann lernte ich in der Natur beim Fotografieren  Gott richtig kennen, denn dort fand ich Frieden. Ich war erstaunt, wie wunderbar Gott alles erschaffen hatte, wie einzigartig Blüten aussahen. Wann immer ich konnte, war ich in seiner Schöpfung und beobachtete alle Lebewesen und Pflanzen.

In den vielen Jahren, die ich krank war, konnte ich erleben, dass Gott ganz anders war als ich dachte. Er war in diesen Jahren ganz besonders gnädig und barmherzig zu mir, half mir bei der Genesung. So einen Gott, wie ich ihn erfahren hatte, wollte ich anderen Menschen zeigen, sie in seine Nähe bringen. Mein Wunsch ist es, meine Erfahrungen des gnädigen und gütigen Gottes, der jeden Menschen grenzenlos liebt, mit anderen Menschen zu teilen. Und sie dadurch im Glauben zu stärken, ihnen Freude und Mut machen, sie aufzubauen und zu trösten.  

Da meine Leidenschaften fotografieren und Texte verfassen geworden sind, wollte ich auf diesem Weg von ihm erzählen.

Gott zeigte mir einen Weg, mein Leben neu und sinnvoll zu gestalten.

Ich lernte den Chef einer Druckerei kennen, der mir half, meinen Plan zu verwirklichen. Er druckte für mich meine Werke in verschiedener Art – als Wandkalender, Bildbände, Text/Fotokarten und ein kleines Trostheft für Trauernde. Er gab mir die Gelegenheit, erst zu verkaufen und dann die Herstellungskosten bei ihm zu bezahlen.

Dieses Jahr habe ich noch einige Kalender übrig. Dieser Wendekalender ist etwas ganz Besonderes, weil es zwei Kalender in einem sind.  „Gottes Liebesbrief an dich“, und umgedreht  „Sonnenstrahlen für dich“ kostet 13,50 € plus 1,50 € Versandkostenanteil.

Bestellung bitte direkt bei Laura aufgeben


Das kleine Weihnachtsgeschenk, das modobook - Comic

14. Dezember 2013, claudia - Mannablog, modobook

Heute möchten wir dir nochmals unser modobook ans Herz legen.

Nicht mehr lange bis Weihnachten. Suchst du noch eine Kleinigkeit zum Ausprobieren, Schmunzeln und Nachdenken? Dann habe ich das Geschenk für dich gefunden: das modobook - Comic.

Ein kleines Buch mit zwei Geschichten, ein individueller Zeichenstil und unterschiedliche Farben für 1€.

Im modobook - Comic geht es um Spannung und Erfolg. Es zaubert Lächeln in Gesichter, ist zum Ausprobieren und noch viel mehr. Das alles ist das kleine Weihnachtsgeschenk  für deine Freunde.

Bestellen bitte hier.

 

Zur finanziellen Unterstützung unseres modobooks findest du hier die Bankverbindung: 

Konto: 821 379 230 0

BLZ: 430 609 67 

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Unser Kalender als Weihnachtsgeschenk

12. Dezember 2013, claudia - Mannablog

Nur noch wenige Freude Kalender für 2014 sind vorhanden. Die meisten sind bereits auf dem Weg um Freude zu machen.

Weil die Zeit bis Weihnachten kurz ist, bieten wir jetzt einen Einpackdienst zum Kalender dazu. D.h. Jeder bestellte Kalender geht als Geschenk verpackt auf die Reise.

Ziel war es einen ungewöhnlichen Kalender zu produzieren. Mit Freude als Thema und unterschiedlichen Fotografen ist ein Kalender abseits vom Mainstream entstanden. 

Ein Kalender kostet 7,5€ zuzüglich 1,5€ Versand. Der Kalender ist eine Eigenproduktion und nur bei uns erhältlich.

Einfach im Kontaktfeld die Adresse eintragen sowie die Anzahl der Kalender und schon gehen sie auf die Reise.

Wenn du willst, senden wir deine Kalender auch gleich an deine Familie und Freunde. Dafür benötigen wir nur die Daten dazu.

 

 

 

 


Ewige Aufreißer

02. Dezember 2013, Mannablog

Im Zug habe ich heute einen kleinen Jungen beobachtet. Er hielt den Adventskalender in der Hand, den ihm sein Vater geschenkt hatte. Den Aussagen von ihm und seiner Mutter nach waren die beiden gerade auf dem Nachhauseweg, nachdem der Kleine beim von der Mutter getrennten Vater zu Besuch gewesen war. Nach einigen Augenblicken riss der Junge sämtliche Türchen am Kalender auf, angefangen bei dem „Goldschatz“ in der Nummer 24.

Ich habe mich gefragt, was das über uns als Menschen aussagt. Ist für uns Zeit nur noch eine Größe, über die wir selbst herrschen wollen und können – ohne das Bedürfnis und die Kompetenz zum Abwarten?

Nach einigen Bissen in die in goldenes Papier verpackte Schokolade landete der Rest im Mülleimer. Das Warten, das habe ich daraus geschlossen, hätte sich wohl für den Jungen sowieso nicht gelohnt. Das Geschenk von Weihnachten, von der „24“, wurde quasi entwertet und als ungenügend beurteilt. 

Wenn wir nicht mehr wissen, worauf und warum wir warten, wird das Warten perspektivlos. Wenn wir auf leere Dinge hoffen und von ihnen enttäuscht werden, wird Zeit zu einer irrelevanten Variable und Dinge werden im Zuge dessen austauschbarer, schnelllebig abgelöst – neues Handy, neuer Freund. Kann schon mal vorkommen.

An diesem Wochenende musste ich viele Stunden Zugfahrt auf mich nehmen. Es hat sich aber gelohnt. Ich denke in Momenten, wo mich das Ganze nervt, oft daran, dass Dinge mir auch etwas wert sein müssen, dass es früher auch nicht schneller ging, im Gegenteil.

Geduld entsteht, wo Menschen bereit sind, 'ihre' Zeit loszulassen. Wo sie feststellen und akzeptieren, dass sie eine Ressource ist, die zum Verschenken da ist, die nicht fest in der eigenen Tasche steckt. Stecken soll. In der Bibel steht irgendwo, dass derjenige, der sein Leben loslässt, es gewinnen wird. Und umgekehrt. Wenn wir merken, dass unsere Zeit in Gottes Hand liegt, werden wir gelassener, freigiebiger und weniger gestresst. Was im Advent wahrscheinlich besonders aktuell und angenehm sein dürfte.

Gelassener zu leben bedeutet nicht, dass ich Dingen ihre Dringlichkeit abspreche. Ich setze nur nicht meine eigenen Bedürfnisse und Zeitansprüche an die oberste Stelle, sondern mache die ersten Ränge frei für andere(s).

Wenn Zeit endlich ist, eine Ende hat, und im Vergleich zur Ewigkeit betrachtet wird, wird sie subjektiv auch wertvoller. Gleichzeitig wird sie freigegeben zum Verschenken, gelockert. Wenn ich die Ewigkeit als den Ort und die Dimension von Zeit sehe, die mich erwartet, macht das was mit meinem Zeitempfinden. Sollte es zumindest.

Bezogen auf das endliche Leben auf der Erde werden Dinge es wert, dass man auf sie wartet. Und trotz schnelllebiger Zeit wertet vermeintlich gestohlene Zeit die Dinge auf, auf die ich ungewollt warten muss. Manchmal liegt der Wert dessen darin, was die verstreichende Zeit mit mir macht.

Mein Verhältnis zur Zeit beeinflusst mein Verhältnis zu den Dingen und Personen. Wie relevant ist es, wie wertvoll, welche Konsequenzen haben Handlungen, wie egoistisch halte ich an meinem Leben fest, in der Angst und Unsicherheit, meine Zeit für Dinge zu verschwenden, die es nicht wert sein könnten?

Wichtig ist es, Antworten zu suchen. Aus der richtigen Perspektive. Warten lernen und geduldig sein mit Perspektive, das ist etwas, das wir im Advent lernen können. In Kleinformat. Und mit den Jahren wird wohl jeder Mensch zum Zeitexperten, der bemerkt, dass sie die wertvolle Ressource ist, aus der unser Leben gebaut ist. Vielleicht sagen wir dann „Endlich!“ und meinen damit nicht mehr die Zeit unseres Lebens, sondern die Ankunft in der Ewigkeit.


Gute Gründe für Weihnachten

01. Dezember 2013, marcus - Mannablog

Adventskerzen. Quelle: Wikipedia Commons
Adventskerzen. Quelle: Wikipedia Commons

Heute ist der erste Advent und die ganze westliche Welt wartet auf Weihnachten. Die Gründe dafür sind allerdings grundverschieden. 

 

 

 

Es ist endlich wieder soweit, Weihnachten steht vor der Tür. Heute ist ein besonderer Tag, denn es ist sowohl der 1. Advent als auch der 1. Dezember. Wer unter uns einen Adventskalender besitzt, der darf heute auch sein erstes Türchen öffnen.

 

Eine lange Wartezeit...

 

Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie lange die Wartezeit als Kind gewesen ist, bis man vom ersten geöffneten Türchen endlich am Heiligabend angekommen war. Meist befand sich im letzten Türchen dann ein doppelt so großes Stückchen Schokolade — sozusagen als Belohnung für das lange Warten.

 

...hat sich relativiert. 

 

Jetzt wo ich älter bin hat sich das ganze leider etwas relativiert. Aus der langen Wartezeit, die sich in meiner Erinnerung als ewig andauernd eingebrannt hat, ist ein schnell voranschreitender Ablauf einer Zeitspanne geworden. Die Stille Zeit des Advents ist mittlerweile jedes Jahr mit Arbeit, Weihnachtsfeiern, Geschenkeinkäufen und Planung für den Weihnachtsabend ausgefüllt.  

 

Diesmal wird alles anders. 

 

Doch dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, es anders zu machen und mir mehr Zeit für Ruhe und Entspannung nehmen. Der heutige 1. Advent bietet sich bestens dafür an, einfach mal die Beine hochzulegen, schöne Musik aufzulegen und bei Tee und Plätzchen ein Buch zu lesen. 

 

Aber warum eigentlich?

 

Weihnachten bedeutet für jeden etwas anderes, obwohl der eigentlich Ursprung des Festes sonnenklar ist. Weihnachten möchte uns daran erinnern, dass Gott selbst auf diese Erde gekommen ist um uns zu zeigen wie er wirklich ist. Am Ende gab er sogar sein Leben für uns, damit wir wieder mit ihm gemeinsam Leben können. 

Darüberhinaus gibt es aber mit Sicherheit hunderte von ganz persönlichen Gründen, warum wir gerne Weihnachten feiern, und sei es nur die gehäufte Verfügbarkeit von selbst gemachten Lebkuchen und Plätzchen. 

 

Wir würden gerne diesen Advent über eure Gründe Weihnachten zu Feiern erfahren. Schreibt uns über eure Gedanken, fotografiert uns eure Momente, lasst uns an eurem Leben in der Vorweihnachtszeit teilhaben. Vielleicht habt ihr euch auch für dieses Jahr vorgenommen gewisse Dinge anders zu machen. Ganz egal was ihr teilen wollt, wir freuen uns über jeden eurer Beiträge! Schreibt uns einfach hier in die Kommentare oder postet an unsere Pinnwand auf Facebook. 


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