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Gratulation an die Deutsche Bibelgesellschaft

16. April 2014, claudia - Mannablog

Am vergangenen Freitag wurden Dr. Christoph Rösel und Reiner Hellwig mit einem Festgottesdienst in der Schlosskirche im Alten Schloss in Stuttgart in ihre Aufgaben bei der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG) eingeführt. Dr. Rösel ist neuer Generalsekretär der Bibelgesellschaft und Reiner Hellwig übernimmt die Verlegerische/Kaufmännische Leitung.

Der DBG-Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Johannes Friedrich führte Rösel und Hellwig im Gottesdienst ein. Er verwies auf die bleibenden Aufgaben der Bibelgesellschaft. So hätten inzwischen ein Viertel der deutschen Haushalte keine Bibel. In einer Predigt zu Psalm 93 ging der neue Generalsekretär unter anderem auf die Gründungsgeschichte der Bibelgesellschaften und aktuelle Herausforderungen durch neue Medien und Kommunikation ein. Dabei betonte er, dass Gott in allen Veränderungen beständig sei. „Er war vor aller Zeit und seine Herrschaft wird allen Wandel überdauern“, so Friedrich.

Der 49-jährige Rösel war zuletzt Professor für Altes Testament und Prorektor an der Evangelischen Hochschule Tabor, Marburg. Reiner Hellwig ist 47 Jahre alt und war zuletzt Kaufmännischer Leiter und Prokurist des Thienemann-Verlags in Stuttgart. Der Diplom-Ökonom Reinhard Adler wurde in den Ruhestand verabschiedet. 

Wir von modobonum wünschen dem neuen Team um Dr. Rösel einen guten Start und viel Segen von Gott für diese verantwortungsvolle Aufgabe. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. 

Gleichzeitig möchten wir uns bei seinem Vorgänger Herrn Adler für seine Unterstützung und die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren herzlich bedanken. Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihren aktiven Ruhestand und viel Gesundheit. 

herzliche Grüße vom ganzen modobonum Team


Berufstätig oder nicht - Mütter sind Frauen mit Kindern

21. März 2014, gastbeitrag - Mannablog

Auf die Frage, ob Mütter erwerbstätig sein sollten, gibt es keine richtige Antwort. Demzufolge aber auch keine falsche. Trotzdem wird seit Jahren in den Medien – in der Gesellschaft überhaupt – heftig über sie diskutiert. Hat eine Frau ihre beruflichen Wünsche, ihren Drang zur Selbstverwirklichung, gefälligst zurückzustellen, sobald sie sich für Kinder entscheidet? Oder ist sie dann das „Heimchen am Herd“?

Meine Erfahrung ist: Die größten Feinde von Müttern, die mit dieser Problematik zu tun haben, sind nicht die Arbeitgeber, ist nicht „die Gesellschaft“ – es sind wir Mütter selbst, untereinander. Unglaublich, mit welcher Bösartigkeit da getuschelt wird: „Wusstest du? Die x hat ihr Kind mit einem halben Jahr in die Krippe gegeben! Das ist doch unmöglich!“ – „Verstehst du das, dass y nicht endlich wieder anfängt zu arbeiten? Die muss doch zu Hause vor Langeweile sterben mit ihrem Kind!“

Die fiktiven Briefe einer berufstätigen an eine nicht berufstätige Mutter (und umgekehrt) der Ärztin Dr. Carolyn Ee sind darum so anrührend wie utopisch. Wenn wirklich eine solche Achtung und Wertschätzung unter uns herrschen würde, gäbe es deutlich weniger Gerede und dafür viel mehr tatkräftige gegenseitige Unterstützung.

Dabei ist das Aufeinander-Herumhacken aus meiner Sicht ziemlich leicht zu durchschauen: Es drückt nichts anderes aus als die Unsicherheit bezüglich der eigenen Entscheidungen und des eigenen Lebenskonzeptes. Eine Mutter, die sich gut überlegt hat, wie sie das mit dem Beruf und den Kindern regeln will, was zu ihr und ihrer Familie passt, und die auch dazu steht, hat es nicht nötig, einen anderen Lebensentwurf schlecht zureden.

Ich für mich persönlich habe herausgefunden, dass ich ohne Job nicht zufrieden sein kann. Und ich bin übrigens auch fest davon überzeugt, dass Gott sich freut, wenn ich mit Elan und Spaß meiner Arbeit nachgehe. Andererseits möchte ich mich auch in angemessener Weise um meine wunderbaren Kinder kümmern. Beides klappt nicht ohne Kompromisse, aber es klappt. Ich möchte es nicht anders haben. Das heißt jedoch nicht, dass für eine andere Mutter nicht etwas völlig anderes gelten kann.

Hören wir doch auf, einander die Fähigkeit zu sinnvollen eigenen Entscheidungen abzusprechen und konzentrieren wir uns lieber darauf, uns gegenseitig zu respektieren und zu unterstützen!


kommunikatives Handeln, Uli Hoeneß und die Glaubwürdigkeit

18. November 2013, claudia - Mannablog

Letzte Woche war die Jahreshauptversammlung des FC Bayern München, so hörte ich es im Radio auf Bayern 3. Die Moderatoren unterhielten sich über Uli Hoeneß und seine Rede. 

Ich muss gestehen, ich habe die Rede von Uli Hoeneß weder gehört noch gelesen. Ich bin kein Fußballfan. Deshalb wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, darüber einen Blog zu schreiben. Das ich es nun doch tue, liegt an einigen Kurznachrichten in Facebook.

Allgemeiner Kritikpunkt ist das Anklageverfahren wegen Steuerhinterziehung gegen Uli Hoeneß. In seiner Rede gestand er Fehler ein: „Ich möchte mich nicht reinwaschen. Ich stehe zu meinem Fehler. Ich vertraue auf die bayerische Justiz und bin davon überzeugt, einen fairen Prozess zu bekommen. Meine Familie und ich haben keine leichte Zeit, seit die Sache bekannt geworden ist.“

Lese ich die Kommentare dazu, dann geht es immer um die Frage von zweierlei Maß. Ist die Steuerhinterziehung, der er beschuldigt wird, ein Grund, seinen Posten als Präsident des FC Bayern aufzugeben oder nicht.

Formal betrachtet hat sein Versagen mit dem FC Bayern nichts zu tun. (Es gab Vergleiche mit Angestellten die in die Firmenkasse gelangt haben. Diese Vergleiche sind nicht korrekt.) Er hat seinen Fehler eingestanden, was schon mal mehr ist, als viele andere Zeitgenossen schaffen. Jedem Menschen fällt es schwer, Fehler einzugestehen. Sitzt man, so wie Uli Hoeneß, auf dem Präsentierteller der Nation, wird es nicht leichter.

Stellt man die Glaubwürdigkeit der Rede von Uli Hoeneß in Frage, ist das arrogant und überheblich. Wer kann in das Herz eines anderen Menschen schauen? Ich kann es nicht. Ich persönlich glaube ihm seine Aussage schon, denn das Ausmaß der Folgen für ihn und seine Familie sind derzeit noch nicht abzusehen. 

Auch wenn alles Geschriebene richtig ist, so fühlen wir uns mit der Sache nicht richtig wohl. Es bleibt ein schaler Beigeschmack. Liegt es an seiner Stellung, erwarten wir deshalb ein fehlerfreies Verhalten? Ist unsere Erwartungshaltung richtig?

Jemand schrieb von zweierlei Maß in unserer Gesellschaft. Da gibt es die Prominenten, wo wir schon fast schadenfroh sind, dass es sie erwischt. Und es gibt die die wir bedauern. Warum machen wir diese Unterschiede?

Was ich daraus lerne? Bevor ich über andere den Stab breche, fange ich erst einmal bei meinem Verhalten an. Stimmen mein Verhalten und meine Worte überein? 


Ein Geschenk zum Verwenden - die Basisbibel

13. März 2013, claudia - Mannablog

Letzte Woche habe ich ein sehr schönes Geschenk bekommen. Es sieht toll aus, ist selbsterklärend und lässt sich leicht bedienen: die Basisbibel der Deutschen Bibelgesellschaft.

Vor einigen Jahren entschied die Deutsche Bibelgesellschaft, dass sie eine neue Bibel auf den Markt bringen wollen. Sie sollte für die jetzige Zeit sein und trotzdem nahe am Urtext. So begann ein herausforderndes Projekt. Die Basisbibel war am Enstehen.

Inzwischen gibt es das Neue Testament und die Psalmen. Die Basisbibel ist auch digital erhältlich, als App für sämtliche mobilen Endgeräte und als Software für den Rechner. Die Basisbibel ist zweispaltig aufgebaut. Innen steht der Text und außen zusätzliche Erklärungen, die das Lesen und Verstehen einfacher machen.

Es gibt Themenseiten und zum schnellen Finden auch ein Farbregister. Besonders gefällt mir aber die Idee mit der Verknüpfung von Papier und Internet. Die Bibelgesellschaft nennt das Crossmedial. So ist die Seitenzahl gleichzeitig eine Internetadresse über die weitere Informationen abrufbar sind.

Mit der Basisbibel ist der Bibelgesellschaft etwas sehr Gutes gelungen. So reihe ich mich ein zu denen, die mit Ungeduld auf die Gesamtausgabe der Basisbibel warten. Meine Empfehlung: Die Basisbibel lohnt sich!


Internationaler Frauentag - Sinn und Ziel oder warum es ihn überhaupt gibt

08. März 2013, claudia - Mannablog

Heute ist internationaler Frauentag. Doch wie entstand der Tag, der heute mit Blumen und Geschenken begangen wird?

Als vor gut einhundert Jahren der Frauentag entstand, war er kein Tag zum Feiern und Gratulieren. Es war ein Tag des Kampfes der Frauen für Gleichberechtigung und Wahlrecht. Frauen zogen auf die Straße, weil sie als gleichwertige Partner in der Gesellschaft gesehen werden wollten.

1908 gründeten amerikanische Frauen eine Bewegung mit dem Ziel, das Wahlrecht auch für Frauen zu erreichen. Der Termin 8.3. als jährlicher Feiertag wurde erst 1921 festgelegt. Es geschah als Erinnerung an die Frauen von St. Petersburg. Die armen Frauen dort waren es, die an diesem Tag ihrer Not und Verzweiflung mit Protesten Luft machten. Der Ruf nach Brot und Feuerholz brachte die Frauen auf die Straße.

Keine romantischen Gedanken, sondern der Wunsch nach Gerechtigkeit ließ den internationalen Frauentag entstehen. Inzwischen ist der internationale Frauentag in vielen Ländern nationaler Feiertag. Indem der Tag gefeiert wird, täuscht er über viele Nöte und Missstände von Frauen in aller Welt hinweg.

Dabei geht es vielen einfach nur um gleiche Rechte. Es gibt um die Anerkennung als gleichwertiger Teil der Gesellschaft. Um Anerkennung der Arbeitskraft von Frauen und um Anerkennung ihrer Persönlichkeit. Deshalb sollte der Tag lieber wieder das sein, als was er einmal begann. Ein Tag des Kampfes für die Anerkennung von Frauen.


Unser ökologischer Handabdruck

04. März 2013, claudia - Mannablog

Gestern habe ich das erste Mal von unserem ökologischen Handabdruck gelesen und musste Google zum Unterschied zwischen ökologischen Hand- und Fußabdruck befragen.

Bis dahin kannte ich nur unseren ökologischen Fußabdruck, also das was wir verbrauchen. Nach der bei wikipedia stehenden Definition gehört alles zum ökologischen Fußabdruck was benötigt wird um Lebensstil und Standard eines Menschen (unter Fortführung heutiger Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Dazu gehören auch die Flächen, die für Nahrung, Kleidung, Energie, Entsorgung, Recycling, etc. benötigt werden.

Der ökologische Handabdruck ist die Folge aus den Erkenntnissen zum Fußabdruck. Nur wenn wir mit unseren Händen handeln, können wir an dem Fußabdruck etwas ändern. Alex Steffen schreibt dazu: "Unser Ziel ist es, unsere negative Beeinflussung der Erde innerhalb der uns gegebenen Lebensspanne auf Null herunterzufahren."

Als Alex und ich so zusammen saßen, fragten wir uns, was wohl unser ökologischer Handabdruck ist. Wie sieht es mit dir aus? Im Grunde ist der Ansatz: verbrauche nicht mehr als du hast, logisch. Doch immer wieder hören wir in unserem Alltag, dass Kredite einfach zu bekommen sind. Warum soll das also in der Ökologie nicht auch gelten?

Die Vorderung nach einem Hinterfragen unseres Handelns ist berechtigt. Ich möchte sogar weitergehen und sagen, es ist an der Zeit. Erst wenn wir selbst bei uns anfangen und einen ökologischen Handabdruck anstreben, können wir von Anderen das gleiche erwarten.

 


Umgang mit den eigenen Fehlern

16. Juli 2012, Mannablog

Uns allen geht es so, dass wir nicht fehlerfrei sind. Doch wie ist unser Umgang mit den eigenen Fehlern? Manche Fehler sind schlimmer als andere. Der Ärger in uns ist dabei immer gleich real. Das Unangenehme an Fehlern ist, dass sie in der Regel Konsequenzen nach sich ziehen.

Nicht immer sind diese Konsequenzen einfach und schnell zu beheben, so wie z. B. 30 € in der Verkehrskontrolle. Manchmal sind die Konsequenzen auch teuer und haben Auswirkungen auf den Rest unseres Lebens.

Und so sind Fehler an sich doppelt schlimm. Zum einen wegen des eigenen Ärgers und der damit geraubten Lebensfreude und zum anderen wegen der Konsequenzen. Soweit so gut.

Die Bewährungsprobe für uns kommt an einer anderen Stelle. Sie kommt wenn es uns gelingt, zu unseren Fehlern zu stehen. Manche der negativen Konsequenzen lassen sich auf diese Weise aus der Welt schaffen. Der innere Frustpegel sinkt und die Rauchwolken verziehen sich. Leider fällt es uns oft schwer zu Fehlern zu stehen und so beginnt ein Kreislauf von Schweigen, Negativem und noch mehr Schweigen. (Schweigen könnte auch durch Lügen ersetzt werden.)

Ich weiß, zu einem Fehler zu stehen, bedeutet Ehrlichkeit und persönliches Rückrat. Dazu zu stehen ist nicht einfach. Keiner mag gerne zugeben einen Fehler gemacht zu haben. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, der für das Eingestehen eines Fehlers spricht. Wer einen Fehler zugibt, steht zu seinem Leben und auch zu sich als Persönlichkeit. In der Konsequenz stärkt damit das Fehlerzugeben den eigenen Rücken und die Persönlichkeit. Es baut den Frust und Ärger ab, hilft sich selbst im eigenen Spiegel anzuschauen und ganz wichtig: es macht das Herz etwas weiter für die Fehler der Mitmenschen.

Deshalb habe Mut und gestehe dir und anderen deine Fehler ein!


Egoisten oder nicht ist hier die Frage

30. Juni 2012, claudia - Mannablog

Neulich war ich in einer Schule in München unterwegs, als mir dieses Plakat auffiel. Eigentlich geht es darin um einen Vergleich zwischen spanischen und deutschen Familien. Doch mein Augenmerk blieb bei einem dort beschriebenen Punkt hängen.

In Bezug auf unser Land und unsere Familien heißt es: die Deutschen sind Egoisten.

Kommt das Gespräch auf den Umgang miteinander, dann kommt immer wieder dieser Satz zum Tragen. Die Arme werden verschränkt oder auseinander geklappt um den Weg frei zu machen. Die Gesprächspartner nennen dabei in der Regel die gleichen Punkte.

1. Es wird die Situation beklagt. Keiner findet es gut, dass nur mit Ellenbogen und in egoistischer Haltung miteinander umgegangen wird.

2. Keiner ist bereit von seiner Position abzugehen. Immer muss der andere anfangen.

Mein Fazit: Wenn du und ich nicht bereit sind unsere Position zugunsten eines anderen aufzugeben, wird sich nichts ändern. Mit anderen Worten: Wir können über den Satz " Die Deutschen sind Egoisten" so lange klagen wie wir wollen. Ob uns eine Veränderung ernst ist, zeigt sich in unserem Handeln.

Komm mach doch mit und handle!


Perspektive Leben ist dienen, oder erfolgreiche Manager - Menschen

09. Mai 2012, claudia - Mannablog

Derzeit lese ich ein wunderbares Buch über Ehe. Wobei, eigentlich geht es gar nicht um Ehe, sondern um unsere Einstellung zu unseren Mitmenschen. Die These von Gary L. Thomas besagt, Beziehung gelingt, wenn die Menschen einander dienen. Das ist nicht immer populär. Wer steckt denn gerne zurück, draufhauen ist einfacher und schneller.

Als ich einer Freundin davon erzählte, fiel ihr eine Studie zu Managern ein. Sie berichtete, dass die Manager besonders erfolgreich sind, die ihrer Firma und ihren Mitarbeitern dienen. Interessant oder?

Weil wir in der Regel mit dienen nicht viel anfangen können, hier mein Definitionsversuch. Dienen heißt den anderen Groß machen und nicht sich selbst. Dienen gelingt nur, mit einem klaren Selbstwert. Ohne diesen ist dienen nicht möglich. Dienen heißt also, dem Anderen immer das Beste geben und das auch so meinen. Doof ist, das es damit bei mir selbst anfängt und ich nicht darauf warten kann, bis mein Gegenüber handelt.

Ich wünsche mir solche Freundschaften, Ehen, Familien, Chefs und Manager.


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