Manna

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Lukas schreibt Blog an Claudia

30. Oktober 2014

Es gibt Leute, die wollen es einfach nicht kapieren! 

Sie haben Kopfschmerzen, Bauchschmerzen brauchen am Tag 10 Packungen Taschentücher, und sollten damit eigentlich im Bett liegen. Trotzdem arbeiten sie.

Meiner Meinung nach sollte man sich auch mal eine Auszeit nehmen. Vor allem dann, wenn man krank ist.

Wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt, lass mir was verschreiben, wenn es notwendig ist und dann liege ich mich daheim ins Bett, mit einem leckeren Kamille-Tee.

Wenn schon das nicht verlockend ist, dann hilft vielleicht das Argument: Zudem wird man durch eine Runde Schlaf und Ruhe schneller wieder fit und kann so wieder konzentrierter arbeiten.

Was zum Leben nötig ist

23. Juli 2014

Alles begann mit der Frage was wir zum Leben wirklich brauchen. Einige Antworten waren: Freunde und Familie, Gesundheit und inneren Frieden, ...

Ungefähr 25 Freunde machten mit. Am Ende kamen wir zu einer interessanten Zusammenfassung. Oft werden uns Dinge erst wichtig, wenn sie uns verloren gegangen sind.

Ist dir auch etwas verloren gegangen?

Es gibt eine gute Fabel dazu: Eine Frau verlor ihr Geld, was sie zum Leben für die Woche braucht. Überall suchte sie danach, doch das Geld blieb weg. Am Ende kehrte sie in ihrer Verzweiflung die ganze Wohnung durch, auch unter den Schränken. Sie sucht an allen Stellen, Ecken und Enden. Egal ob die scheinbar sinnvoll waren oder nicht. Und tatsächlich, es war nicht logisch wie das Geld an diesn Platz kam. Immer wieder hatte sie dort im Schubkasten nachgeschaut und es nicht gesehen. Nun lag das Geld da und lachte sie unschuldig an.

Manchmal kommt es uns ja so vor, als ob dieses Suchen sinnlos wäre. Doch die Fabel zeigt, dass sich suchen lohnt.

claudia

Schreihals und Leckermäulchen

11. Januar 2014

Wir haben bald Mitte Januar und alle Vorsatznehmer können sich jetzt schon mal dem alljährlichen Check aussetzen: ist der alte Trott wieder da oder haltet ihr noch durch?

Wenn du zu den Menschen gehörst, die nur Phasen haben, in denen ihnen Dinge wichtig sind, dann kann ich dir eine Denkweise empfehlen, die ich neulich gehört habe. Sie besagt, dass man Dinge so lange einübt, tut, übt, bis man sich daran gewöhnt hat und sie ein Teil des Lebens geworden sind. Die Zeitspanne, in der das passiert, kann zwei Wochen sein, ein Monat, ein Jahr …

Mich beschäftigt zum Jahresanfang 2014 unter anderem das Thema Gesundheit. Wir können seelisch, körperlich und geistlich ungesund leben und merken es vielleicht, wenn es ab und an mal weh tut. Aber wissen wir, was wir angehen müssen, damit der Motor wieder gesund läuft?

Ich bin gerade dabei, meine Ernährung ein bisschen umzustellen. Dabei lasse ich die Süßigkeiten, übertrieben gezuckerten Getränke, Kuchen etc. größtenteils weg und greife nur mal auf sie zurück, wenn ich zum Beispiel für eine Uniaufgabe unbedingt etwas Energie brauche und gerade unterwegs bin. Die Übung des Weglassens ist für mich eine Form herauszufinden, woran sich mein Körper gewöhnt hat und wonach er schreit. Ich merke: er schreit nach vielen Dingen, besonders am Anfang der Umgewöhnung. Aber er kann schreien wie er will, denn auch ohne die vermeintlich total wichtigen Leckereien kann ich gut leben. Vielleicht sogar besser? 

Auf Dinge zu verzichten, bringt mich in eine Lage, in der ich kreativ werden muss. Oder ich muss mich zumindest auf die Suche nach Alternativen begeben. Auf einmal öffnen sich Welten von interessanten Rezepten, Obstsmoothies, Nüssen, Trockenfrüchten, Teesorten und ergänzend auch Sportübungen. Ich schaue über meinen Tellerrand, im wahrsten Sinne des Wortes, und kann eine geschmackliche und erlebnisreiche neue Welt entdecken, statt nur routiniert das selbe zu kochen und zu konsumieren und dabei das Bewusstsein dafür zu verlieren.

Praktisch heißt das für mich, dass ich mir auch bewusst dafür Zeit und Energie nehme. Ja, ich habe ein Ziel und ja, dafür möchte und darf ich mir auch Zeit nehmen. Ein Ziel muss es doch wert sein, dass ich dafür etwas von meiner Zeit und meinem Aufwand abknapse, oder? Ich habe mir also einen Stabmixer gekauft, damit ich Obst und Gemüse zu Shakes verarbeiten kann. Diverse Sportübungen liegen ausgedruckt auf meinem Schreibtisch und ein paar passende ganz einfache Sportgeräte daneben. Ständig muss ich neuen Tee kochen. Ich muss öfter und vielleicht auch teurer einkaufen gehen, weil das gesunde Zeug eben etwas von mir verlangt. Aber es gibt mir auch etwas. Die Investition und Vorbereitung wird sich hoffentlich lohnen. Und letztendlich glaube ich auch, dass wir vor Gott dafür verantwortlich sind, wie wir mit unserem Körper umgehen.

Wie im körperlichen Bereich gibt es auch seelische und geistliche Bereiche, in denen wir vielleicht unausgeglichen leben, einseitig. In denen es sich lohnt, mal was wegzulassen und es durch etwas anderes zu ersetzen und zu schauen, ob sich unser Zustand dann verbessert.

Konsumierst du nur und wirst nicht selbst kreativ und aktiv? Erwartest und nimmst du nur statt zu geben? Redest du nur anstatt zu handeln und hörst nicht mehr, was Gott dir sagen möchte?

Was ist es dir wert, dein gutes Ziel zu erreichen?

Fang doch in diesem Jahr an, einen gesunden Lebensstil einzuüben.

Viel Erfolg dabei!

Die T-Killerzelle und andere tapfere Krieger

12. Juni 2013

Irgendwas stimmt da nicht. Dieses klitzekleine Kratzen in der linken, hinteren Ecke ganz unten im Rachenraum gehört da nicht hin. Wird schon nicht so schlimm sein, mir geht´s ja eigentlich ganz gut, das geht bestimmt wieder vorbei. Aus dem Kratzen wurde im Laufe des Abends ein trockener, schmerzender Hals, der sich zu einer allgemeinen Mattheit mit Halsschmerzen formte und schließlich in einem fieberhaften Infekt mit allem drum und dran mündete. 
Es wäre ja wirklich interessant, in diesem Moment mal mit einem Mikroskop in meinen Körper hineinsehen zu können, und das Geschehen dort zu beobachten. Ich gehe jede Wette ein, dass der Krieg, der dort stattfindet, es mit jedem Hollywood-Action-Blockbuster aufnehmen könnte. Der Körper wartet mit einem wahren Arsenal an Waffen auf, das er spezifisch gegen die unterschiedlichsten Angreifer und Feinde einsetzen kann. Es gibt Zellen, die einfach alles fressen was sich ihnen in den Weg stellt. Zellen, die giftige Substanzen ausscheiden um Angreifer platt zu machen; andere Zellen wiederum gehen ständig Patrouille und kontrollieren andere Körperzellen, ob diese zum Beispiel mit Viren infiziert sind. Es gibt Gedächtniszellen, die sich die Angreifer genau einprägen, um sie in Zukunft sofort wieder erkennen zu können; und eine Gruppe von Zellen, die Oberflächenbestandteile von Bakterien und Viren einsammeln, um diese dann anderen, auf Töten spezialisierten Zellen zu zeigen - den T-Killerzellen. Das hört sich doch gut an, wir haben tatsächlich eine Killerzelle. Die bekommen sozusagen das Passbild der Eindringlinge vorgehalten und gehen dann auf die Jagd!
Ohne dass wir es mitbekommen, verrichtet so das Immunsystem sein Alltagsgeschäft und hält ständig anfallende Eindringlinge und entartete Körperzellen in Schach. Wenn es allerdings mal zu einem richtigen Kampf kommt, dann bekommen wir das sehr wohl mit, unter Umständen dann sogar mit hohem Fieber, Husten, Schnupfen, und so weiter. Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie es wäre, wenn dieses Immunsystem von einem Tag auf den anderen einfach ausfällt. Wenn auf einmal alle verantwortlichen Körperzellen keine Lust mehr haben und sich lieber in Richtung Haut auf den Weg zum Sonnen machen. Gott sei Dank hat mein Immunsystem seine Arbeit noch nicht quittiert, sondern hängt sich rein, koste es, was es wolle.
Man könnte wirklich sehr viel lernen von der Hingabe der Zellen des Körpers, ein Teil des großen Ganzen zu sein. Wo wir auch hinsehen, egal ob im Körper oder in der Natur im allgemeinen, existiert keine Pflanzen oder kein Lebewesen, ohne dass es nicht einem anderen einen Nutzen bringt. Na gut, auch die Natur ist nicht mehr perfekt, aber das ist ein anderes Thema.
Wenn du also morgens aufstehst und gesund bist, dann hast du schon den ersten Grund um Gott danke zu sagen für ein gut funktionierendes Immunsystem, und seine Bereitschaft sich für dich aufzuopfern. Vielleicht hast du dann ja noch am selben Tag die Möglichkeit für jemand anders da zu sein.

marcus

Gesundheit und Krankheit

24. Mai 2013

Vollmond, schön dass du da bist, inzwischen mag ich dich.

Es gab eine Zeit, da sagte mir mein Kopf, dass wir Vollmond haben. Viele Jahre litt ich unter Migräne. Das hieß: Hinlegen, Zimmer verdunkeln, die Kinder mussten ruhig sein. Meist dauerte es 3 Tage trotz Medikamente.

Es gibt kaum Menschen, die wirklich gesund sind. Die Medizin spricht von einer Disposition, einer vererbten Krankheitsneigung. Stress, ungesundes Essen und falsche Lebensweise bringen dann die Krankheit ans Licht. Nach jeder Geburt bekam ich eine Krankheit dazu. Nur warum? Ich war vorher fit wie ein Tennisball, habe Sport getrieben und mich vollwertig vegetarisch ernährt. Und dann litt ich plötzlich nach einer Traumgeburt unter Gallenkoliken. Der Arzt war ratlos. Kind Nummer 2 brachte mir ein Zwölffingerdarmgeschwür und Kind Nummer 3 Migräne. Nein, nicht dass ihr jetzt denkt, ich mache die Kinder dafür verantwortlich.

Heute weiß ich, dass Beziehungen krank machen. Ungelöste Konflikte mit dem Chef, den Nachbarn, den Eltern, dem Ehepartner, dem Prediger. Es gibt ausreichend Literatur dazu. Nur, wenn man fromm ist, denkt man lange, das halte ich schon aus. Weit gefehlt. Wenn du dich selbst nicht genug liebst, dann meldet sich eben dein Körper. Du musst hingucken, darüber reden, mit Gott und dem Problem. Du musst vergeben und das Problem dem überlassen, der alleine Menschenherzen verändern kann, deines und das des anderen.

Doch Jesus verändert nicht nur Herzen, ER will auch deine körperliche Gesundheit wiederherstellen.
Jesus ist auf die Erde gekommen, um die Menschen von den Mächten der Finsternis zu befreien und sie zurück in Gottes Familie zu holen. ER ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Ich glaube an einen Gottvater, der mit Werken der Liebe um seine Kinder wirbt. So hat Jesus den Vater gezeigt. Und er ging umher und heilte alle Kranken. Die ersten Jünger machten es ihm nach. Lies mal die Apostelgeschichte. Sie brachten die Kranken sogar aus anderen Städten nach Jerusalem zur ersten Gemeinde und alle wurden geheilt (Apg.5, 16).

Letzte Woche las ich ein Interview mit Samuel Koch. Querschnittsgelähmt, völlig abhängig von der Hilfe anderer, glaubt er, dass Gott ihn heilen wird. Aber er sei noch nicht so weit. Was für ein ehrliches Eingeständnis. Mit ihm bete ich, dass wir, die wir noch krank sind, auf dem Weg nach Jerusalem, das "Nochkranksein", im Vertrauen aushalten, dass Gott Heilung nach seinem timing schenken wird.

gastbeitrag

ein paar Gedanken zu Ruhe und was ich tun kann um sie zu finden

28. März 2013

Vor einiger Zeit las ich einen Fachbeitrag über eine besondere Erkrankung. Die junge Frau kann nichts vergessen. Alles was sie sieht und hört, alles was in ihrem Umfeld geschieht, speichert ihr Gehirn ohne eine Schranke  davor. Ihr Gehirn sortiert also nicht, nach dem Prinzip brauche ich noch oder lösche ich gleich. Als Ergebnis davon wurde sie krank.

Ist es nicht wunderbar, dass unser Gehirn eine Grundselektion vornimmt? Das entspannt und gibt Ruhe. Ist immer etwas los, sorgt das in unserem Kopf für Arbeit und das ist Belastung. Immer wieder kommt es vor, dass wir dann keine Ruhe finden. Es ist einfach zu viel los. Uns geht es in solchen Momenten wir dieser jungen Frau. Nur haben wir den Vorteil, dass wir  daran etwas ändern könnten.

Wir sehnen uns nach Ruhe und tun in unserem Alltag oft das ganze Gegenteil. Du wünschst dir Ruhe und sitzt wieder vorm Rechner und hängst im Internet? Ich kann dich trösten, es geht nicht nur dir alleine so.

Eines aber weiß ich, wollen wir Ruhe finden, können wir in unserem Alltag eine ganze Menge dafür tun. Läuft deine Musik immer? Probiere es mal mit abschalten. Am Anfang ist diese Ruhe ungewohnt, doch es ist Gewohnheit. Mit der Zeit stellst du fest wie herrlich Ruhe ist. Ich möchte meine Ruhe zu Hause nicht mehr hergeben. Läufst du Gefahr am Rechner hängen zu bleiben, dann setze dir ein Zeitlimit und dann schalte den Rechner aus.

Ohne Ruhe werden auch wir krank. Deshalb wünschen wir dir ein wunderschönes Wochenende in Ruhe. Hier auch gleich eine kleine Unterstützung zum Ruhen, zu Träumen:

claudia

Ein Blick ohne Statussymbole

22. Februar 2013

Hast du dir die Menschen in deinem Umfeld mal ohne ihre Statussymbole vorgestellt?

Mama und ich hatten einen freien Tag, den wir in einem Thermalbad miteinander verbrachten. Während ein Mann in das Becken mit dem Thermalbad stieg, stellte ich mir die Frage, wer er wohl ist. Und dabei fiel mir auf, dass im Wasser alle gleich sind. Abgesehen von einer Brille sind keinerlei Statussymbole sichtbar. Kein Schmuck, Kleidung, Elektronik, Auto oder ähnliches.

Mein Blick ging über die Wasserbecken und die Menschen, die dort badeten. Mir fielen an ihnen andere Dinge auf als ihre Statussymbole. Ich sah hängende Schulter, gebogende Rücken, Köpfe mit und ohne Haare, krumme Beine. Dann achtete ich auf ihren Umgang miteinander. Er war entspannter und unverkrampft. Ich sah Freundlichkeit und Lächeln.

Alle diese Menschen waren auf der Suche nach Gesundheit, Erholung und Entspannung. Auch darin waren sie einander also gleich. Es ist doch erstaunlich, welchen Einfluss Statussymbole auf unser Verhalten miteinander haben. Vielleicht sollten wir mal weniger auf Statussymbole schauen und mehr auf das, was beim zweiten Blick erst sichbar wird.

Ich vermute, dass wir von diesem Moment an  freundlicher miteinander umgehen.

claudia

Neue Studie: Rauchen senkt die Lebenserwartung -auch bei Frauen

07. November 2012

In der medizinischen Fachzeitschrift "The Lancet" wurde jetzt im Oktober eine Studie über die Auswirkungen des Rauchens bei Frauen vorgestellt. Untersucht wurden 1,2 Millionen gesunde Frauen, die im Mittel 55 Jahre alt waren. Die Prospective Studie lief über 12 Jahre hinweg in Großbritannien.

Am Ende dieser Zeit waren sechs Prozent der Frauen gestorben. Raucherinnen, die auch drei Jahre nach Studienbeginn noch qualmten, hatten im Vergleich zu den Frauen, die nie geraucht haben, eine dreifach erhöhte Sterberate, also gesunktene Lebenserwartung. Im Ergebnis, so wurde geschlussfolgert, starben zwei von drei Raucherinnen in Folge ihres Tabakkonsums.

Ins Verhältnis zur Sterberate in Großbritannien gesetzt, entspricht das einem Verlust von elf Lebensjahren.  Als Konsequenz daraus ist die Wahrscheinlichkeit, vor dem 70. Lebensjahr zu sterben bei 24 Prozent.  Im Vergleich zu 9 Prozent bei Nie-Raucherinnen.

Nachgewiesen wurde auch eine direkte Abhängigkeit zwischen der Anzahl der gerauchten Zigaretten und der Lebenserwartung der Frauen. Je mehr Zigaretten umso schlechter. Die Ursachen für die zusätzlichen Todesfälle lagen in den klassischen raucherbedingten Erkrankungen wie COPD, Lungenkrebs, KHK und Schlaganfall.

In der Studie konnte auch nachgewiesen werden, dass es zu jedem Alter sinnvoll ist mit Rauchen aufzuhören. Ein Rauchstopp vor dem 40. Lebensjahr senkte das erhöhte Sterberisiko um 90 Prozent. Frauen, die mit 50 Jahren das Rauchen einstellen, senken damit immer noch das Risiko einer tabakbedingten Sterblichkeit um zwei Drittel.

Im Vergleich zu Frauen, die nie geraucht haben, hatten die Frauen, die mit 40 Jahren aufhörten, trotzdem noch eine um 20 Prozent erhöhte Sterblichkeitsrate.

"Wenn Frauen wie Männer rauchen, dann sterben sie auch wie Männer", schreiben die Studienautoren um Kirstin Pirie von der Oxford University. Es lohnt sich für beide, Männer und Frauen, das Rauchen zu lassen.

claudia

Ich wünsch dir alles Gute

18. Juni 2012

Die letzten Wochen haben wieder einige aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis Geburtstag gehabt. Und was wünscht man Geburtstags“kindern“ so in der Regel?: „Ich wünsch dir alles Gute“.
Heute Morgen kam mir dann die Fragen:
* ob wir denn überhaupt wissen, was das Gute ist, das man wünscht?
* ob das Gute, was wir wünschen und meinen auch das Gegenüber so für gut befindet?
Ich persönlich wünsche mir folgendes Gute:
* Gesundheit
* keine finanziellen Sorgen
* ein 2. Auto, damit ich nicht so viel laufen muss und so oft andre um Hilfe fragen muss (ich tu mich echt schwer dabei)
* Friede, Freude, ... (nein heute kein Eierkuchen ;o) und Liebe in der familiären- , Verwandtschafts- und Bekanntenebene.

Aber tut dieses Gute auch mir gut?
Beispiel:
Ich lese so gern, vor allem die Bibel.
2010 gab es eine Zeit, in der ich einfach nicht mehr dazu kam. Mein Alltag war so vollgestopft.
Ich sehnte mich so sehr danach wieder Zeit mit Rumforschen in der Bibel zu verbringen, dass ich Gott bat, mir doch bitte dabei zu helfen, und mir freie Zeit im Alltag schaffen solle.
Naja, Er erhörte dieses Gebet, aber ganz und gar nicht wie ich das erhofft hatte.
Bekam eine schwere Gehirnerschütterung, mit Schwindel, 3D-Sehen,….
Als ich ins Krankenhaus sollte, da noch eine Gehirnblutung vermutet wurde, durfte ich erkennen, dass dies von Gott kam. Ich durfte in dieser Zeit so viel Zeugnis geben, wow! Und ´ne Auszeit verschaffte Er mir auch, da ich ein paar Wochen fast nur im Bett lag, mich nur um mich kümmern konnte, mehr ging echt nicht, AUßER Bibel lesen und hören. Ja, bei mir braucht Er manchmal doch die Hammermethode. Aber ich war dankbar, für das Gute, das Er mir schenkte. Er weiß doch am besten was gut für mich ist.