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Warum bin ich Christ: Stuart

11. September 2014, gastbeitrag - Mannablog

Warum bin ich Christ: heute von Stuart vom Bodensee, Student

Um es gleich zu Anfang auf den Punkt zu bringen: Ich bin durch wissenschaftliche Fakten zum Glauben gekommen und durch sachliche Argumente, die ich für richtig halte. Ich weiß, dass ist eher eine ungewöhnliche Antwort, aber jeder wird irgendwann einmal dazu kommen, seinen Glauben kritisch zu hinterfragen und zu prüfen. Gerade in unserer Zeit, wo ja so viele unbiblische Lehren und Ansichten im Umlauf sind und so viel gegen die Glaubwürdigkeit der Bibel geschossen wird. Ich wurde als Kind katholisch getauft und bin in einer weitgehend säkularen Familie aufgewachsen. Durch den Religionsunterricht lernte ich Gott und den christlichen Glauben näher kennen und interessierte mich dafür. Später beschäftigte ich mich auch selbständig mit der Bibel. Dabei entdeckte ich unter anderem, dass es in diesem Buch erfüllte Prophezeiungen gab. Ich meine jetzt nicht irgendwelche nebulösen oder mehrdeutigen Aussagen, die man so und so interpretieren kann, sondern ganz klare und nachprüfbare historische Prophezeiungen über den Aufstieg und Fall von Städten, Reichen und Königen, die sich buchstäblich erfüllt hatten. Dies brachte mich zu der Ansicht, dass die Bibel tatsächlich von Gott inspiriert sein musste, denn dass die betreffenden Propheten diese Aussagen Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte vorher so genau machen konnten, kann man nicht einfach auf erfolgreiches Raten oder kluge politische Spekulationen zurückführen. Bald darauf hatte ich Kontakt mit Siebenten-Tags-Adventisten und begann dort ein Bibelstudium regelmäßig über viele Monate. In dieser Zeit studierte ich die Bibel noch intensiver und lernte zahlreiche weitere Argumente und Beweise für ihre Glaubwürdigkeit kennen. Auch verstand ich jetzt erst den Auftrag von Jesus Christus und die Größe dessen, was er für uns getan hatte. Schmerzhaft musste ich auch erkennen, dass die Evolution, die ich bis dahin für eine unanfechtbare Tatsache gehalten hatte, keineswegs sicher bewiesen ist. Alle Fakten, die immer als Beweise für diese Theorie hingestellt werden können auch vor dem Hintergrund der biblischen Schöpfung sinnvoll gedeutet werden.
Der Glaube der Adventisten erschien mir in sich logisch und mit der Bibel voll übereinstimmend. Deshalb entschloss ich mich nach einem Jahr kritischen Studiums zur Taufe und trat dieser Gemeinschaft bei. Ich habe es bis heute nicht bereut.
So, dass war in Kürze meine Geschichte. Ich hoffe, sie hilft Euch weiter. Viele Grüße und Gottes reichsten Segen wünsche ich Euch! Stuart


Light oder Premium

07. März 2014, Mannablog, Empfehlung Buch

Ich möchte an der Stelle Schleichwerbung vermeiden, deshalb etwas abstrahiert ausgedrückt: vielleicht bist du auch Nutzer des grünen Musikstreaminganbieters. Für mich ist das liebe Programm wirklich ein Geschenk des Himmels und dass es jetzt sogar gratis auf Smartphone und Co nutzbar ist, hat dem Anbieter von meiner Seite gleich ein paar Sympathiepunkte mehr eingebracht.

Wie dem auch sei – ich bin zugegebenermaßen ein durchschnittlicher Nutzer der Gratisversion. Das heißt, ich muss mit Werbung leben. Ist okay. Besonders unaufdringlich sind dabei die Banner, die sich tonlos über die Playlisten schieben. Umso ausdrucksvoller sind für mich die präzisen Botschaften wie „Premium klingt besser“.

So schlecht klingt die kostenlose Version doch gar nicht, dachte ich mir bei der ersten Konfrontation mit dieser Werbebotschaft. Eigentlich sogar ziemlich gut, nach meinem Empfinden! Ich weiß sozusagen gar nicht, was ich verpasse, bis ich mal in den unfassbar phänomenal guten Hörgenuss der Premiumversion eingeweiht werde. Danach werde ich wohl immer den Aufwärtsvergleich im Hinterkopf haben. Oder so ähnlich.

Mich hat das an unsere Welt erinnert. Wir leben eindeutig nicht in einer Welt, die grenzenlos und endlos ist. Ein mal um die Welt und dann kommt da nichts mehr. Und nicht nur reisetechnisch kommen wir an unsere Grenzen. Jeder einzelne Mensch wird nach einem ereignisreichen Tag müde und muss seinen Energietank mit Schlaf neu aufladen. Konzentration braucht Zucker, der Magen was zu essen. Und so weiter. Wir wissen selber, welche Grenzen wir haben, auch wenn wir uns vielleicht was anderes vormachen wollen.

Nehmen wir mal an, diese Welt ist nicht alles und diese Lightversion gefällt uns eigentlich trotz mancher Mängel ganz gut. Könnten wir den Gedanken wagen, dass wir uns damit zufrieden geben, weil wir nicht wissen, was besser ist? Ich meine damit nicht das unterdrückte Bedürfnis nach Revolution, nicht die Illusion, dass wir die Welt, wie sie ist, einfach mal umkrempeln können.

Ich meine den festen Glauben und die Hoffnung darauf, dass diese Welt nur der Anfang ist und einen Ausblick auf das Premiumpaket geben soll. Aber wie kommen wir an das vollkommene Leben, in Ewigkeit, Fülle, eben „all inclusive“ ran? Gott bietet uns an, das Ticket dafür bei ihm abzuholen. Und nicht nur das – er möchte nicht nur namenlose Gäste auf dem himmlischen Traumschiff, er möchte jeden seiner Gäste wie einen VIP behandeln. Darunter zählt eine enge Beziehung, eine Festanstellung im Personal, Notrufmöglichkeiten, Body Guards und Care-Pakete. Freier Zugang zum Boardbuffet.

Premium klingt besser. Premium lebt sich besser, aber man muss halt was dafür bezahlen. Aber wie ist das mit den guten Dingen? Was nichts kostet, ist auch nichts wert. (Im Fall von dem gratis Musikstreaming muss ich da allerdings vorsichtig widersprechen…) Interessante Denkanstöße zu diesem Thema, eine sehr spannende, lebensnahe und gleichzeitig verwirrende Story hat sich der Autor Thomas Franke für seinen neuen Roman„Der Spiegel des Schöpfers“ überlegt. Lies doch mal rein – ich kann es kaum aus den Händen legen.


Du machst mich nicht glücklich

15. November 2013, Mannablog

Bist du in einer Beziehung? Falls ja, kennst du vielleicht den Lauf der Dinge. Anfangs warst du so verliebt und die Schmetterlinge rasten dir durch Bauch und Kopf, wenn du an die andere Person dachtest. Du hast dich schick gemacht oder besonders cool gegeben und trotzdem, blöd aber auch, hat dich die innere Aufregung etwas durcheinander gebracht und das Image, das du so gern rüberbringen wolltest, ist immer mehr zu deinem liebenswerten Ich geworden.

Mit den Jahren wird die Beziehung ruhiger. Man ist innerlich nicht mehr so aufgewühlt, wenn der andere anruft, aber man regt sich auch nicht mehr so über die Kleinigkeiten des Alltags auf. Man kennt sich mit vielen Dingen aus, die den anderen beschäftigen, ausmachen und in der Königsdisziplin ist man ein Stückchen fortgeschritten: ihn in seiner Persönlichkeit kennen zu lernen.

Diese Zeit birgt manchmal trügerische Momente in sich. Als verzweifelter Single wird man das vielleicht nicht nachvollziehen können, weil die Vorstellung, endlich angekommen zu sein doch ganz schön ist. Man kommt als Partner aber an Punkte, je nachdem wie man auch gestrickt ist, wo man sich bewusst gegen die Langeweile bzw. die Illusion der Einseitigkeit wehren muss. Muss – wenn einem die Beziehung und die eigene Beziehungsfähigkeit am Herzen liegt.

In diesen Phasen wird einem bewusster denn je, dass Treue von den entscheidenden Situationen abhängt, in denen man merkt, dass man vielleicht doch nicht nur einen einzigen Partner in seinem Leben gehabt haben möchte oder man gerade mal wieder an einem Grundsatzproblem knabbert, welches man, so sagt es die eigene Erfahrung, wohl nie lösen wird.

Was ist, wenn ich zufrieden bin, wenn ich Spaß mit guten Freunden habe und mein Partner fehlt mir nicht primär? Was ist, wenn ich meinem Hobby oder meinem Beruf liebend gerne Zeit schenke und dabei glücklich bin? Wenn es mir reicht, dass Gott mich so wahnsinnig liebt? Muss ich dann ein schlechtes Gewissen haben oder noch schlimmer – muss ich die Liebe und die Beziehung zu meinem Partner anzweifeln?

Wenn dir diese Gedanken schon mal gekommen sind, dann will ich dir hiermit meine Meinung sagen: ich glaube, eurer Beziehung könnte es nicht besser gehen. Stell dir mal vor, du wärst immer abhängig von deinem Partner, könntest nur glücklich sein, wenn er um dich herum ist, könntest dich nicht auf deine Hobbys konzentrieren, weil du von der Sehnsucht nach seiner Gesellschaft so sehr abgelenkt bist.

Die Vorstellung mag vielleicht romantisch klingen, ist aber praktisch gesehen ziemlich hinderlich für ein Leben, das frei ist von schädlichen Bindungen. Die wirklich gute Bindung in einer Beziehung geht meiner Meinung nach davon aus, dass man sich verspricht, auch und gerade dann füreinander da zu sein und zueinander zu stehen, wenn man auch ohne den anderen glücklich ist.

Dass man den anderen nicht über seinen Glücksgefühlen vergisst oder gegen sie ausspielt, sondern weiß: ich bekomme meine Zufriedenheit aus einer tieferen Quelle als aus meinem Gegenüber und kann das, was ich bekomme, mit ihm teilen. Es ist meine Aufgabe, ihm von meinem Glück abzugeben, die Zufriedenheit in unserer Beziehung wurzeln zu lassen, sodass nicht mehr Besitzergreifung und Eifersucht, sondern geschenkte Liebe und Nähe wachsen können.

Ich weiß, viele Lebenssituationen können schnell mal Zweifel säen. Aber in diesem Fall ist es, glaube ich, wirklich so: das Prinzip der Liebe ist es, sich zu verschenken und das immer wieder aufs Neue. Und wir sind alle mal weniger liebenswert in den Augen anderer. Daher können sie die Liebe, die sie an uns weitergeben nicht aus der von uns empfangenen Liebe schöpfen. Da gibt es Phasen, wo sie einfach zu fließen aufhören kann, weil nicht viel Liebe rüber kommt. In diesem Sinne: teile dein Glück mit deinem Partner und freue dich an seinem. Das passt, wackelt und hat Luft.


Gespräch im Mutterleib

04. September 2013, gastbeitrag - Mannablog

Zweifel und Unglaube sind wie zwei Personen, die mich ständig daran hindern, ein Land zu erreichen, in dem es mir richtig gut geht. Wenn ich Jesus kennenlerne und ich mich auf ihn einlasse, dann kommt Glaube in mein Herz. Glaube, so klein wie ein Senfkorn. Mit diesem Samen kann ich Berge versetzen. Doch dann beginnt ein Streit wie in folgendem Gespräch.
Gespräch von Zwillingen im Mutterleib: Gibt es ein Leben nach der Geburt?
Im Bauch einer schwangeren Frau waren einmal Zwillinge: ein Glaubender und ein Zweifler. Sie unterhalten sich:
Zweifler: "Glaubst du wirklich... an ein Leben nach der Geburt?"
Glaubender: "Ja, natürlich glaube ich an ein Leben nach der Geburt! Unser Leben hier ist doch nur eine Vorbereitung auf das Leben nach der Geburt."
Zweifler: "Blödsinn, so etwas gibt es nicht! Wie soll das denn aussehen, ein Leben nach der Geburt?" Glaubender: "Das weiß ich auch nicht genau, aber es wird sicher viel heller sein als hier und wir werden herumlaufen und mit dem Mund essen."
Zweifler: "So ein Quatsch! Bist du jemals herumgelaufen? Und mit dem Mund essen, hast du so etwas etwa schon mal gesehen? Überlege doch mal, wozu du die Nabelschnur hast!"
Glaubender: "Ich bin davon überzeugt, dass das alles irgendwie gehen wird. Es wird eben alles anders sein als hier, aber wir werden es trotzdem erleben."
Zweifler: "Jetzt höre mal her. Es ist noch nie jemand von "nach der Geburt" zurückgekehrt. Somit ist es erwiesen, dass das Leben nach der Geburt zu Ende ist. Und das Leben hier ist zwar eine einzige Quälerei, auf engem Raum und dunkel, aber der einzige Sinn des Lebens ist, an der Nabelschnur dran zu bleiben. Das siehst du doch wohl."
Glaubender: "Nein, ich bin überzeugt, dass wir nach der Geburt unsere Mutter wirklich sehen werden. Das scheint mir viel sinnvoller zu sein."
Zweifler: "Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo soll die denn bitte sein?"
Glaubender: "Na überall um dich herum. Wir sind in ihr und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein."
Zweifler: "Ach, hör' doch auf! Mutter! Ich will nichts mehr davon hören."
Glaubender: "Aber höre doch. Psst, sei mal bitte leise! Manchmal, wenn wir ganz ruhig sind, dann kannst du sie singen hören oder spüren, wenn sie unsere kleine Welt streichelt. Ich glaube wirklich, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt."
Spürst du, wie Gott dich streichelt?


Gespräch im Mutterleib

17. Juni 2013, gastbeitrag - Mannablog

Zweifel und Unglaube sind wie zwei Personen, die mich ständig daran hindern, ein Land zu erreichen, in dem es mir richtig gut geht. Wenn ich Jesus kennenlerne und ich mich auf ihn einlasse, dann kommt Glaube in mein Herz. Glaube, so klein wie ein Senfkorn. Mit diesem Samen kann ich Berge versetzen. Doch dann beginnt ein Streit wie in folgendem Gespräch.

Gespräch von Zwillingen im Mutterleib: Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Im Bauch einer schwangeren Frau waren einmal Zwillinge: ein Glaubender und ein Zweifler. Sie unterhalten sich:

Zweifler: "Glaubst du wirklich... an ein Leben nach der Geburt?"

Glaubender: "Ja, natürlich glaube ich an ein Leben nach der Geburt! Unser Leben hier ist doch nur eine Vorbereitung auf das Leben nach der Geburt."

Zweifler: "Blödsinn, so etwas gibt es nicht! Wie soll das denn aussehen, ein Leben nach der Geburt?" Glaubender: "Das weiß ich auch nicht genau, aber es wird sicher viel heller sein als hier und wir werden herumlaufen und mit dem Mund essen."

Zweifler: "So ein Quatsch! Bist du jemals herumgelaufen? Und mit dem Mund essen, hast du so etwas etwa schon mal gesehen? Überlege doch mal, wozu du die Nabelschnur hast!"

Glaubender: "Ich bin davon überzeugt, dass das alles irgendwie gehen wird. Es wird eben alles anders sein als hier, aber wir werden es trotzdem erleben."

Zweifler: "Jetzt höre mal her. Es ist noch nie jemand von "nach der Geburt" zurückgekehrt. Somit ist es erwiesen, dass das Leben nach der Geburt zu Ende ist. Und das Leben hier ist zwar eine einzige Quälerei, auf engem Raum und dunkel, aber der einzige Sinn des Lebens ist, an der Nabelschnur dran zu bleiben. Das siehst du doch wohl."

Glaubender: "Nein, ich bin überzeugt, dass wir nach der Geburt unsere Mutter wirklich sehen werden. Das scheint mir viel sinnvoller zu sein."

Zweifler: "Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo soll die denn bitte sein?"

Glaubender: "Na überall um dich herum. Wir sind in ihr und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein."

Zweifler: "Ach, hör' doch auf! Mutter! Ich will nichts mehr davon hören."

Glaubender: "Aber höre doch. Psst, sei mal bitte leise! Manchmal, wenn wir ganz ruhig sind, dann kannst du sie singen hören oder spüren, wenn sie unsere kleine Welt streichelt. Ich glaube wirklich, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt."

Spürst du, wie Gott dich streichelt?


Der Schlunz oder was ist christlicher Glaube

08. Juni 2013, gastbeitrag - Empfehlung Buch

Hast du dir jemals Gedanken gemacht über Fragen wie diese: Warum sagst du Amen nach dem Beten? Ist Gott so wie dein leiblicher Vater und er hat nie Zeit? Wo kann ich Gott treffen? All diese Fragen und viele weitere stellt Schlunz. Eigentlich ist es ein Kinderbuch und Schlunz ist ein Junge, den die Familie im Wald findet. Doch bezeichnender Weise ist es eine christliche Familie und Schlunz mischt die Familie mit seinen Fragen auf. Der Schlunz erzählt eine sehr schöne und liebevolle Familiengeschichte und ganz nebenbei gibt es eine leichte Einführung in den christlichen Glauben. Der Schlunz ist nicht nur ein Buch für Kinder. Es ist geschrieben für uns alle. Es ist leicht zu lesen und sorgt für eine gesunde Bewegung der Lachmuskulatur. Eine Freundin hatte mir das Buch geliehen, als wir über die Frage diskutierten, wie ich Christsein schreibe. Am liebsten würde ich ganze Passagen daraus einfach zitieren. Leider tun wir viel zu viel in unserem Leben ohne unser Handeln zu hinterfragen. Mit Schlunz in der Familie geht das nicht. Er hinterfragt unsere Handlungen und christlichen Verhaltensmuster. Im Buch von Harry Voß gelingt dieses Hinterfragen erfolgreich. Wie sieht es in deinem und meinem Leben aus?


sooo gläubig, Vertrauen und wem vertraust du?

23. Mai 2013, claudia - Mannablog

Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch. Unter anderem wurde dabei eine Frage an mich gestellt, die ich sinngemäß hier wiedergeben und beantworten möchte. Wobei es eigentlich mehr wie eine Feststellung klang, als nach einer Frage. Ich wurde gefragte, ob ich: sooo gläubig bin. Geantwortet habe ich in ungefähr dieser Weise: Nein sooo gläubig bin ich nicht. Ich habe eine Beziehung zu Gott.

Was heißt es gläubig zu sein? Was ist eigentlich damit gemeint? Gläubig kommt von glauben, an etwas oder eine Person. Im Grund hätte ich die Frage wohl mit: "ja ich bin..." beantworten sollen. Denn auch wenn diese Frage gezielt auf ein Verhältnis zu Gott bezogen war, so hat mein Gegenüber schon recht. Wir glauben alle, die Frage ist nur an was.

Die meisten Menschen glauben an sich selbst. An ihre Ideen und Kraft, an ihre Leidensfähigkeit und und und. Warum? Ersetze einfach mal glauben durch vertrauen. Schauen wir mit dieser Brille in unser aller Leben, merken wir, dass wir als erstes und intensivstes uns selbst vertrauen.

Deshalb bleibe ich doch lieber bei meiner Antwort von gestern Abend. Sooo gläubig bin ich nicht, ich habe eine Beziehung zu Gott und vertraue ihm. (und das lohnt sich :-))


Was ist Wahrheit? Oder: Von Mönchen, Orden und Verschwörung

24. April 2013, claudia - Mannablog

Bericht aus dem letzten Urlaub:

Am Anfang war ich etwas grummelnd unterwegs. Eigentlich wäre mir ein rechnerfreier Urlaub lieber gewesen. Inzwischen sind wir nun schon vier Tage im Urlaub, die interne Festplatte ist immer noch leer und läuft nur langsam und ruckelnd. Ist aber nicht schlimm, bis in drei Wochen wird der Betrieb wohl wieder reibungslos gehen. Inzwischen bin ich recht froh, dass wir unsere Rechner dabei haben. So sitzen Alex und ich am Abend auf dem Sofa. Er bearbeitet unsere Fotos und ich versuche mich am Blog. Auch wenn das mancher eher als unromantisch bezeichnen würde, wir finden das sehr gemütlich.

Auf jeden Fall ist es viel schöner, als irgend einen Unsinn anzuschauen und davon gibt es ja wirklich genug. Heute Abend kam wieder so ein Unsinn, von Verschwörung und Geheimbund, Überwachung und mordenden Mönchen. Das Spiel ist dabei schon so alt wie die Menschheit. Man nehme: Viel Lüge und vermische sie mit einigen Teilen Wahrheit, rühre das ganze gut durch, so dass es so scheint als ob alles stimmt. Das Ganze präsentiere unter dem Mantel der Geheimhaltung, schon kannst du sicher sein, dass du mitten auf dem Eis stehst. Wenn du dies noch etwas glätten willst, dann füge noch folgenden Satzteil hinzu: "Was ist Wahrheit?"

Ich weiß, dass Wahrheit nicht einfach zu finden ist. Aber wer wirklich sucht, findet Wahrheit. Die größte Überraschung dabei ist sicher, dass sich dahinter eine Person verbirgt. Damit wird Wahrheit zu etwas realem, jenseits aller philosophischen Betrachtungen.


Während der Prüfungen ...

10. April 2013, gastbeitrag - Mannablog

Heute gibt es was Besonderes und ich freue mich sehr darüber: Wir haben einen Gastbeitrag von Philipp. Er ist Informatikstudent in Paderborn und möchte gern hin und wieder über seine Erlebnisse mit und seine Gedanken über Gott und Jesus schreiben. Aber nun lest selber:

Erstes Semester Informatikstudium. Prüfungsphase. Ich betete: „Wenn du willst, dass ich weiter Informatik studiere, dann lass mich die Prüfungen gut überstehen [du bist mein Vater], wenn nicht, lass mich in allen 3 Modulen durchfallen!“

Ich bestand 2 (selbst das schwere Modul) und trotz Gebetes, auch von anderen Seiten, fiel ich als Programmierer in „Grundlagen der Programmierung 1“ durch, welch „Ironie des Schicksals“. Ich bereitete mich mehr praktisch und breitgefächert vor, abgefragt wurde jedoch nur speziell erweiterte Übungsaufgaben, der Schwierigkeitsgrad war überzogen, das stellte nicht nur ich fest. Selbst einer sehr Guter aus meiner Gruppe erreichte „nur“ eine 1.7. Ich entschied mich, direkt einen zweiten Anlauf zu nehmen, aber auch Gott zu fragen, warum ich gerade in dem Modul so unterwartet durchgefallen bin.

Für den 2. Prüfungstermin musste ich extra eine Woche in meine Studienstadt. Das war aber im Nachhinein betrachtet ganz gut, denn, mit dem Heiligen Geist getauft, konnte ich am Mitarbeitergespräch des Studentenbibelkreises teilnehmen.

Und dann war die Prüfung, nun sehr viel leichter als letztes Mal. Und dann kam das Ergebnis: beste Arbeit, 1.0! Man muss wissen, eine bestandene Prüfung darf nicht wiederholt werden. In der ersten Prüfung wäre höchstens eine 3 drin gewesen. Danke Herr! 

Wenn wir uns darauf einlassen, werden wir von Gott geleitet- und seine Wege sind immer die Besten. In seiner Gnade hat er sich uns angenommen und möchte uns den Weg zeigen. Nicht immer wirst du alles auf einmal verstehen, vielleicht kommt manchmal der Gedanke hoch, dass Gott unmoralisch oder ungerecht ist. Was ich aber gelernt habe: Gott ist unser Vater, auch im Alltäglichen, dem ich vollkommen vertrauen kann. „Wie groß sind deine Werke, HERR! Sehr  tief sind deine Gedanken. […] Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm.“ Auszug Ps. 92


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