Manna

Gefiltert nach Tag gut Filter zurücksetzen

Der freie Wille

24. Februar 2013, marcus - Mannablog

Die Tage bin ich am Lesen eines Buches, das unter anderem die Eigenart des "freien Willens" behandelt. Dieser freie Wille ist schon eine interessante Sache, besonders im Zusammenhang mit der Unterschiedlichkeit der Menschen.Wenn du morgens aufstehst, dann liegt es primär einmal an dir selbst, wann du es tust. Du kannst entscheiden ob du duschst oder nicht, was du zum Frühstück isst oder ob du es sein lässt und lieber gleich auf das Mittagessen wartest. Du entscheidest sogar, ob du in die Arbeit gehen willst oder nicht. Allerdings gibt es für jede Entscheidung auch Einschränkungen, die mit Konsequenzen behaftet sind. Wenn du nicht aufstehst, kommst du zu spät zu Arbeit. Das klappt ein paarmal vielleicht auch ganz gut, aber irgendwann wirst du ordentlich Probleme mit dem Chef bekommen. Auch auf die Dusche kannst du prinzipiell verzichten, allerdings wird deine Umwelt mitunter empfindlich auf deine an dir haftenden Ausdünstungen reagieren. Ganz zu schweigen von deinen Arbeitskollegen. Die Entscheidung mit dem Frühstück ist dagegen im Bereich ?harmlos? anzusiedeln. Hier wirst du keine wirklichen Probleme zu befürchten haben, außer einem ordentlichen Hunger auf Nahrung. Genialerweise hast du den freien Willen aber auch in allen anderen und vor allem auch moralischen Fragen. Du kannst reden und lästern über wen und wann du willst, du kannst unfreundlich sein oder freundlich, du kannst sogar körperlich grob werden und andere verletzen. Es gibt sogar Menschen, die gehen bis zum letzen Schritt - sie bringen jemanden anderen um. Vielleicht hast du an dir selbst auch schon Grausamkeiten erlebt, die du einfach nicht vergessen kannst.Leicht zu verstehen ist das alles nicht. Warum lässt Gott das alles zu in deinem Leben? Könnte er das nicht verhindern?Das Problem an der ganzen Sache ist der freie Wille. Er ist Segen und Fluch zugleich. Jeder Mensch auf Erden hat Anspruch darauf aus freien Stücken zu lieben, sonst wäre es keine echte Liebe. Aber es hat auch jeder Anspruch darauf es nicht zu tun. Denn eine erzwungene Liebe wäre per Definition keine echte Liebe. Es scheint also sehr böse Dinge auf dieser Welt zu geben, die Gott nicht einmal verhindern könnte wenn er wollte, weil er sich an unseren freien Willen gebunden hat.Es liegt also in deiner Hand, was du mit deinem freien Willen anfängst. Du kannst ihn zum Guten oder zum Schlechten einsetzen. Ich wünsche dir, dass du jeden Tag die richtige Entscheidung triffst. Hoffentlich ist es die Entscheidung deinen Mitmenschen - und damit auch dir - Gutes zu tun.


Geschenke geben oder bekommen

23. Dezember 2012, marcus - Mannablog

Wie jedes Jahr habe ich mir natürlich auch dieses Jahr schon im Sommer vorgenommen, die Geschenke für Weihnachten rechtzeitig zu besorgen. Und plötzlich war sie dann auch schon da, die Woche vor Weihnachten — Wahnsinn, ging das schnell. Nicht dass ich mir nicht schon seit Sommer Gedanken gemacht hätte, aber irgendwie ist gar nicht mal so einfach für jeden etwas Passendes zu finden. Es gibt Freunde, da musste ich nicht einmal viel überlegen, es war sofort klar, was dieser oder jener bekommen wird. Andere wiederum waren nicht so einfach zu kategorisieren, da gestaltete sich die Suche schon schwieriger.  Erschwerend kommt noch hinzu, dass einem nach ein paar Jahren auch die Ideen ausgehen können.

Ich weiß ja nicht einmal, was ich mir selbst schenken würde. Auf die Frage hin, was ich mir denn wünschen würde, konnte ich vielfach nur mit "keine Ahnung" antworten.  Natürlich gab es da die ein oder andere Sache, die ein oder andere technische Spielerei oder sonstiges. Aber ein richtiger Wunsch war das eigentlich nicht. Ich könnte jetzt aber nicht einmal mit letzter Sicherheit sagen, ob es Zufriedenheit ist, die mich so sprechen lässt oder einfach nur die Tatsache, dass ich a) eigentlich alles habe was ich brauche oder b) die Dinge einfach zu teuer für ein Geschenk sind.

Die Gute Nachricht ist, dass es eigentlich gar nicht so schwer ist, jemandem eine Freude zu machen. Entweder hast du eben ein richtig gutes Geschenk oder nicht. Und wenn nicht, dann ist das doch kein Weltuntergang: dann schenk doch einfach das Kostbarste, was du hast, deine Zeit. Denk an die Menschen, die schon lange nichts mehr von dir hatten, und versuche ihnen ein bisschen von deiner Zeit zu geben. Am Besten aber nicht nur jetzt an Weihnachten, sondern auch die ganze nächste Woche, den nächsten Monat und das ganze nächste Jahr. Und glaub mir, es wird zu dir zurückkommen: es wird auch dir gut tun.


So wird trotzdem ein guter Tag

26. Juni 2012, claudia - Mannablog

Geht es dir auch wie uns? Heute ist kein guter Tag. Die Nacht war zu kurz, der Tag wird zu lang sein. Es regnet und regnet. Wäre draußen nicht alles in leuchtenden Grünfarben, würden wir denken, dass Herbst ist. Es ist Montag und die Woche wird sowohl lang, als auch voll gefüllt sein und das mit viel zu vielen Dingen.
Du schaust in deinen Tag und würdest am liebsten rufen: ich bin nicht da! Wenn dein Tag genau so zu sein scheint, dann haben wir eine gute Nachricht für dich!
Du musst dir den Tag auf diese Weise nicht klauen lassen. Du und dein Kopf entscheiden, ob der Tag gut wird. Merkst du, dass der Tag dich ärgern will, dann kannst du STOP rufen. Ich will mich an diesem Tag freuen und nicht ärgern. Male dir eine große Sonne auf ein Stück Papier und jedesmal wenn du dich ärgerst, dann schaue dort hin und lass dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Es wird ein guter Tag werden, für uns uns und für dich! Viel Freude damit.

 


Ich wünsch dir alles Gute

18. Juni 2012, Mannablog

Die letzten Wochen haben wieder einige aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis Geburtstag gehabt. Und was wünscht man Geburtstags“kindern“ so in der Regel?: „Ich wünsch dir alles Gute“.
Heute Morgen kam mir dann die Fragen:
* ob wir denn überhaupt wissen, was das Gute ist, das man wünscht?
* ob das Gute, was wir wünschen und meinen auch das Gegenüber so für gut befindet?
Ich persönlich wünsche mir folgendes Gute:
* Gesundheit
* keine finanziellen Sorgen
* ein 2. Auto, damit ich nicht so viel laufen muss und so oft andre um Hilfe fragen muss (ich tu mich echt schwer dabei)
* Friede, Freude, ... (nein heute kein Eierkuchen ;o) und Liebe in der familiären- , Verwandtschafts- und Bekanntenebene.

Aber tut dieses Gute auch mir gut?
Beispiel:
Ich lese so gern, vor allem die Bibel.
2010 gab es eine Zeit, in der ich einfach nicht mehr dazu kam. Mein Alltag war so vollgestopft.
Ich sehnte mich so sehr danach wieder Zeit mit Rumforschen in der Bibel zu verbringen, dass ich Gott bat, mir doch bitte dabei zu helfen, und mir freie Zeit im Alltag schaffen solle.
Naja, Er erhörte dieses Gebet, aber ganz und gar nicht wie ich das erhofft hatte.
Bekam eine schwere Gehirnerschütterung, mit Schwindel, 3D-Sehen,….
Als ich ins Krankenhaus sollte, da noch eine Gehirnblutung vermutet wurde, durfte ich erkennen, dass dies von Gott kam. Ich durfte in dieser Zeit so viel Zeugnis geben, wow! Und ´ne Auszeit verschaffte Er mir auch, da ich ein paar Wochen fast nur im Bett lag, mich nur um mich kümmern konnte, mehr ging echt nicht, AUßER Bibel lesen und hören. Ja, bei mir braucht Er manchmal doch die Hammermethode. Aber ich war dankbar, für das Gute, das Er mir schenkte. Er weiß doch am besten was gut für mich ist.


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