Manna

Gefiltert nach Tag interview Filter zurücksetzen

Gute Zeit

27. August 2015, claudia - Mannablog

Die Frage: Was ist für dich eine gute Zeit?

Was ist für dich eine gute Zeit? Das war die Frage die wir gestellt haben. 

Als Alex und ich mit Kamera und Mikro bewaffnet los zogen, war es schon etwas aufregend. Noch nie hatte ich jemanden ein Mikro hingehalten und um eine Antwort gebeten. Es bewegte mich die Frage, werden die Menschen antworten und wenn ja was? 

Wir stellten uns und modobonum vor und stellten die Frage, ob wir die Antwort filmen dürfen. Dann ging es los:

Die Antworten:

Was nicht im Video ist

Immer wieder wurden wir nach unseren Beweggründen für die Frage gefragt. Mit der Zeit entstand der Eindruck, dass unsere Gesprächspartner ihre Antworten für uns passend machen wollten. 

Da muss ich an einen jungen Mann denken. Er formulierte sofort und ganz spontan seine Antwort. Dann schaute er uns an und fragte, ob er das überhaupt so sagen dürfte und ob die Antwort im Ordnung ist. Im ersten Ansatz war es die natürliche und ehrliche Antwort, um danach im nächsten Moment durch ein unsichtbares Rastes geprüft zu werden.

Immer wieder bewegte die Frage: Kann ich mit meinen Antworten etwas falsch machen.

Ein anderer Teil wollte nicht in der Kamera erscheinen und gab deshalb keine Antworten.

Was bleibt?

Gute Zeit ist in den meisten Fällen eine Zeit mit anderen Menschen. Gute Zeit verbringt man miteinander. Wir können die Antworten gut verstehen, sprechen sie uns doch aus dem Herzen.

Doch egal wie deine gute Zeit aussieht, ob es Zeit allein ist oder mit Freunden. Wichtig ist, dass es diese Zeiten gibt und sie ein Teil unseres Lebens sind. Eine gute Zeit, sollte nie die Ausnahme im Kalender sein. 

Deshalb wünschen wir dir heute eine gute Zeit!


Eben noch hinter dem Blog, jetzt schon vor der Kamera

21. April 2013, marcus - Mannablog

Wenn alles normal abläuft und das Leben seinen gewohnten Gang geht, dann bekommst du von mir eigentlich nicht viel zu sehen. Meine in Worte formulierten Gedanken findest du nicht einmal in handschriftlicher Form, um mich intensiver analysieren zu können. Allein der Inhalt und mein Schreibstil ist es, der dir zur Verfügung steht.

Das Tolle am Bloggen ist, dass ich genügend Zeit habe, um das, was ich sagen möchte, zu formulieren und in Worte zu kleiden. Niemand sieht den Prozess, sondern nur das, was im Endeffekt dabei raus kommt.

Ganz anders ergeht es mir dieses Wochenende in Leipzig. Modobonum ist unterwegs, um Filmaufnahmen zu machen und Interviews zu geben. Natürlich weiß ich in diesem Fall in etwa, was ich sagen möchte. Aber wenn die Kamera läuft, dann läuft sie und ich muss an einem Stück, ohne Fehler, erzählen. Wie du dir sicher vorstellen kannst, habe ich einige Anläufe gebraucht, um ein zufrieden stellendes Ergebnis zu erreichen, Lachflashs und Zungendreher inklusive. Mein Trost dabei war, dass es, ausnahmslos, jedem im Team ganz genauso erging.

Das Leben ist eben nicht immer planbar und wohl überlegt. Viele Situationen im täglichen Leben erfordern kompromisslose Spontaneität, schnelle Entscheidungen, gutes Timing und den Mut trotz Fehler immer weiterzumachen. Wichtig ist dabei nur, dass du insgesamt weißt, was du im Leben möchtest. Selbst mit einem Plan im Kopf ist es noch schwer genug, in einem wichtigen Moment das Richtige zu sagen, zu tun oder die richtige Entscheidung zu treffen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man nicht alles wissen kann. Oft schon hat mir ein Gebet aber die entscheidende Hilfe von Gott gebracht.

Wenn du manchmal keinen Plan hast, wie es weitergehen wird, dann vertraue dich ihm an und verlasse dich auf die Stimme in dir drin.

Wir bedanken uns bei René Karich vom dcf, dass er sich für uns Zeit genommen hat.


To top

Nach oben