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Studium, Mind Maps, Handschrift und der "Jot Script"

22. März 2015, marcus - Mannablog

Der Stift fürs iPad: Jot Script von Adonit.
Der Stift fürs iPad: Jot Script von Adonit.

In meinem letzten Blog habe ich euch von verschiedenen Möglichkeiten der handschriftlichen Erfassung von Notizen erzählt. Ich habe mich nun bis auf weiteres für eine bzw. zwei davon entschieden. Eine davon ist der "Jot Script" von Adonit.

 

Die gute alte Handschrift

Bevor ich mit dem „Experiment“ Handschrift begonnen hatte, hätte ich kaum geglaubt, dass ich jemals wieder soviel mit der Hand und einem Stift schreiben würde. Zu sehr hatte ich mich bereits an das Tippen auf einer Tastatur gewöhnt. Einige Notizblätter später merke ich nun allerdings, wie reizvoll es für mich ist, auf die gute alte Handschrift zurückzugreifen. Das liegt für mich vor allem an folgenden Gründen:

  • meine Handschrift ist persönlich. Es ist meine eigene Schrift, sie gehört zu mir. Man kann mich sogar daran erkennen.
  • Ich habe beim Schreiben wirklich das Gefühl, dass meine eigenen Gedanken direkt auf das Papier „fließen“.
  • Ich habe beim Schreiben irgendwie eine natürlichere Haltung als beim Tippen. Zumindest fühlt es sich so an.
  • Meine Schrift ist wieder konsistenter und schöner geworden. Sieht schon wieder viel mehr nach echter Schrift als nach Gekrakel aus
  • Es fühlt sich einfach gut an, mit der Hand und einem Stift zu schreiben

Für mich hat sich die Beschäftigung mit dem Thema also schon vollends rentiert.

 

Handschrift und Mind Maps

Ein weiterer Grund für meine Begeisterung über das Schreiben ist die gewonnene Freiheit auf dem Papier. Ich bin nicht mehr von Zeilen abhängig und von limitierten Eingabegeräten wie Tastatur und Maus. Ich habe das ganze Blatt für mich, kann dort zu Schreiben anfangen, wo es mir passt und bin nicht auf Text eingeschränkt.

 

Wer schon einmal probiert hat, mit Mind Maps oder Zeichnungen zu arbeiten, die das aufzubereitende Thema illustrieren, wird bestimmt festgestellt haben, wie viel besser sich auch komplizierte Sachverhalte merken und im Gehirn abspeichern lassen. Mit dem Stift und meiner Hand kann ich beliebig zwischen normalem Text, Mind Maps und Zeichnungen wechseln. Genial oder?

 

Best of both worlds. Der „Jot Script“ von Adonit.

Wie ich euch im letzten Blog schon berichtet habe, bin ich trotz allen Vorteilen des Schreibens mit dem Stift ein absoluter Fan der elektronischen Möglichkeiten. Ich habe nun ein weiteres Produkt getestet, und zwar den „Jot Script“ von Adonit. Der Script ist ein Stift, der sich per Bluetooth mit dem iPad verbindet und es ermöglicht, sehr genau auf dem Display zu schreiben und dabei sogar die Hand darauf ablegen zu können, ohne dass das Display irritiert wird. Die Hand wird einfach nicht als Eingabemedium erkannt. Tolle Sache!

 

Natürlich braucht es dafür kompatible Apps, die den Stift unterstützen, und eine richtig gute ist die App „Good Notes“. Damit kann man verschiedene Notizbücher anlegen und darauf schreiben wie auf Papier. Und das Beste: Sie erkennt sogar meine Handschrift. Das funktioniert zumindest so gut, dass ich innerhalb eines Notizbuches nach Text suchen kann und mir die App alle Textstellen auflistet, an denen das Wort vorkommt. Genial!

 

Leider habe ich heute keine Zeit euch den Jot Script im Video vorzustellen, aber wenn ihr Glück habt, schaffe ich das bis nächste Woche.

 

Wie geht es weiter?

Momentan bin ich mit dieser Lösung wirklich zufrieden, die ich zusätzlich zu "normalen" Notizen auf echtem Papier verwende. Allerdings würde ich gerne noch den „Livescribe 3 Pen“ testen. Vielleicht komme ich in nächster Zeit ja dazu irgendwo ein Exemplar aufzutreiben. Bis dahin würde mich interessieren, wer von euch sich eine Lösung wie den Adonit "Jot Script" ebenso für sein tägliches Schreiben vorstellen könnte.


Stifte, Evernote, Handschrifterkennung und Dein Gehirn

15. März 2015, marcus - Mannablog

Stifte: digital oder analog?
Stifte: digital oder analog?

Computerprogramme um Handschriften zu erkennen, haben so ihre Tücken. Wie gut Dein Gehirn darin ist, Handschriften zu erkennen, zeigt sich erst im Praxisvergleich.

 

Letzte Woche habe ich in unserem ersten Video-Blog darüber gesprochen, dass es dem Gedächtnis extrem hilft, Dinge selbst per Hand und Stift aufzuschreiben. Untersuchungen haben gezeigt, dass „Schreiber“ sich Dinge viel besser merken konnten als „Tipper“. Da ich als spätberufener Psychologiestudent dieses Wissen natürlich für mich nutzen möchte, stehe ich nun vor der Frage, wie ich als „Tipper“ das Schreiben am Besten in meinen „Workflow“ einbinde.

 

Analog Schreiben und digital Aufbewahren

Da ich vor Jahren in die Fraktion der „Tipper“ gewechselt habe und nur noch sehr selten (außer in der Arbeit) einen Stift in der Hand habe, stellt sich mir nun natürlich eine wichtige Frage: Wie kann ich das „analoge“ Schreiben am Besten so digital aufbewahren, dass der Text für mich weiterverwendbar ist?

 

Nach einiger Recherche im Internet sind eigentlich nur vier Möglichkeiten übrig geblieben, dieses Unterfangen zu bewerkstelligen:

 

  1. Ein elektronischer Stift, dessen Schreibbewegungen über einen kleinen Empfänger aufgenommen werden, der am Papier befestigt wird. Mit dabei: Handschrifterkennung
  2. Ein elektronischer Stift, der selbst aufzeichnet, dafür aber spezielles Papier benötigt. Mit dabei: Handschrifterkennung
  3. Ein normaler Stift, das Geschriebene Einscannen und per Evernote-Premium-Account-Handschriftenerkennung durchsuchbar machen.
  4. Ein digitaler Stift fürs iPad und die Notizen direkt elektronisch „zu Papier“ bringen.

 

Die Version unter Punkt 1 habe ich momentan zu Hause und bin überhaupt nicht begeistert. Der Stift zeichnet einfach nicht absolut zuverlässig auf, der Text weist jede Menge Artefakte auf. Die Handschrifterkennung lässt auch extrem zu wünschen übrig bzw. erkennt nur Schrott. Ob das am System oder an meiner Handschrift liegt kann ich jetzt nicht direkt nachvollziehen :)

 

Version 2 würde ich gerne ausprobieren, aber ich habe einige bedenken: Die Stifte sind noch teurer, wegen der verbauten Elektronik etwas klobiger, laut Rezensionen teils sehr anfällig für vorzeitiges Ableben und das Spezialpapier muss immer gekauft werden. Allen voran sind hier wohl die Stifte von Livescribe zu nennen.

 

Version 3 gefällt mir vom Schreiben her sehr gut (Juhu, ein normaler Stift!), allerdings kostet Evernote in der Premiumversion 5 Euro im Monat. Vielleicht teste ich das Ganze mal, ob das eine Lösung sein könnte. Auch nur dann, wenn hier die Handschrifterkennung besser ausgereift ist.

 

Version 4 scheint durch Bluetooth-Lösungen bereits recht ausgereift, besonders Stifte von Adonit machen einen sehr guten Eindruck. Ob das Schreiben auf Glas allerdings auf Dauer wirklich angenehm ist, müsste ich tatsächlich ausprobieren. Apps fürs iPad mit Handschrifterkennung gäbe es wohl auch, z.B. „GoodReader 4“. Allerdings habe ich auch hier wieder keine Ahnung wie ausgereift diese wirklich ist.

 

Das Gehirn ist der beste „Erkenner“

Abschließend kann ich sagen, dass mir beim Praxistest des Digitalstiftes enorm bewusst geworden ist, wie gut unser Gehirn im Erkennen von Mustern, Symbolen und Handschriften ist. Würde unsere eingebaute Handschrifterkennung genauso schlecht funktionieren wie das von mir getestete Computerprogramm, dann hätte die Menschheit ein ernstes Problem (zu den anderen ernsten Problemen, die sie eh schon hat). Wir können Gott wirklich dankbar sein, dass die menschliche Hard- und Software so dermaßen ausgereift ist!

 

Und wie geht es weiter?

In diesem Punkt bin ich mir noch nicht hundertprozentig sicher. Der von mir getestete Stift geht auf jeden Fall wieder an den Händler zurück. Den Stift unter Punkt zwei würde ich mir gerne mal vor Ort ansehen. Somit bleibt als nächster Schritt die Punkte 3 und 4 zu testen.

 

Bin ich der einzige mit solchen Problemen oder gibt es jemanden, der sich bereits mit der Thematik auseinandergesetzt hat? Hat jemand von euch bereits Erfahrungen damit gemacht, die er mir mitteilen könnte? Ich freue mich über jeden Kommentar. Natürlich werde ich euch in einem meiner nächsten Blogs auf dem Laufenden halten, welche Lösung ich erstmal anwenden werde.


Der Zeitpunkt der besten Ideen

16. März 2014, marcus - Mannablog

Eine musikalische Idee, festgehalten im iPad.
Eine musikalische Idee, festgehalten im iPad.

Die besten Ideen kommen meist dann, wenn man gerade keine Zeit hat. Ein Plädoyer für das Aufnahmegerät und eine stille Minute.

 

 

Ideen sind etwas wahnsinnig wertvolles. Ohne Ideen gäbe es keine Erfindungen, keine Lösungen für Probleme, keinen Fortschritt. Ideen sind weder örtlich noch zeitlich limitiert und sie sind nicht auf einen ausgewählten Personenkreis begrenzt. Das bedeutet: jeder kann Ideen haben und das jederzeit und an jedem Ort. 

 

Der Ursprung der Idee

Ideen entstehen durch die unterschiedlichsten Gegebenheiten. Manchmal gibt es eine Notwendigkeit, die eine Idee erfordert, z.B. wenn in Unternehmen bestimmte Prozesse besser organisiert werden sollen. Manchmal geht es um Gegenstände, die bestimmte Abläufe erleichtern oder überhaupt erst möglich machen. In einigen Fällen, entspringt aus einer Idee sogar eine völlig neue Technologie, die unsere Zukunft verändert. Und manchmal ist eine Idee ein rein kreatives Konstrukt, welches das Leben einfach nur schöner macht, wie z.B. ein schönes Lied oder ein tolles Kunstwerk.

 

Der Zeitpunkt der Idee

Vielleicht hast Du auch schon die Erfahrung gemacht, dass es mit den Ideen leider oft so ist, dass man sie nicht im voraus planen kann. Man ist gerade mit etwas völlig anderem beschäftigt und „Baam!!“: plötzlich ist sie da im Kopf, die Idee. Blöd nur, wenn man seine aktuelle Tätigkeit gerade nicht verlassen kann, dann läuft die Idee nämlich Gefahr, vergessen zu werden. Und das wäre in den meisten der Fälle wirklich ärgerlich.

 

Das Festhalten der Idee

Ideen müssen festgehalten werden, und das am Besten sofort. Leider ist es einem in den meisten Fällen nicht so ohne weiters möglich, eine Idee schriftlich festzuhalten. In vielen Fällen ist es für die meisten Ideen sogar unzureichend, sie schriftlich zu fixieren. Die Lösung für dieses Dilemma liegt heutzutage in jedermanns Hand: Das Diktiergerät. Natürlich hat nicht jeder ein Diktiergerät in der Tasche, aber einen Gegenstand, der diesem sehr nahe kommt und sogar noch vielseitiger einzusetzen ist: das Smartphone. Um eine Idee festzuhalten, brauchst Du also in den meisten Fällen nur drei Dinge – dein Handy, einen einigermaßen „privaten“ Ort und etwa ein bis zwei Minuten Zeit.

 

Eine gute Idee

Ich hatte mit meiner Frau gestern Nacht das Glück, dass sie eine gute Idee hatte, genügend Zeit vorhanden war und auch ein Werkzeug um diese festzuhalten. Der Zeitpunk war zwar, wie in so vielen Fällen, für eine richtig gute Idee mal wieder typisch: Mitternacht. Um 1:30 Uhr waren wir dann im Bett, mit einer guten Idee im iPad festgehalten.

 

Ich wünsche Dir, dass Du gute Ideen hast und auch stets die Möglichkeit hast, diese an Ort und Stelle festzuhalten.

 


Kalender auf Papier oder Smartphone-Display?

24. August 2013, marcus - Mannablog

Verschiedene Kalender
Verschiedene Kalender

Kalender gibt es in allen Arten, in verschiedenen Formen und mit verschiedenen Schwerpunkten. Manch einer nutzt Wandkalender, andere besitzen ganze Tagesplaner und die digitale Generation notiert Termine nur noch im Smartphone.

Die wenigsten Menschen in unserer westlichen Welt kommen ohne Kalender aus. Schichtarbeit, Termine, Geburtstage und sonstige Verpflichtungen erfordern ohne Kalender ein sehr gutes Gedächtnis, um nichts zu vergessen. Ich kann mich noch erinnern, als ich mit meinem ersten Kalender angefangen habe. Begonnen hat das ganze, als ich ins Berufsleben einstieg und aufgrund verschiedener Arbeitszeiten einen kleinen Taschenkalender besorgte, um diese zu notieren. Schon bald empfand ich es zu umständlich, immer das Büchlein mit dabei zu haben und das Papier wurde mit einem iPod Touch ersetzt. Ab sofort hatte ich meinen Kalender überall mit dabei: im iPod, im Internet und auf meinem Mac. Später wurde der iPod durch ein iPhone ersetzt und mit einem iPad ergänzt. Kalender überall, auf jedem Gerät immer auf dem aktuellsten Stand.

Entweder geht es dir wie mir und du hast deinen Kalender total ins digitale Medium verlegt und genießt dessen Vorzüge oder du hältst eher zu der Gruppe der Nostalgiker, wie es z.B. meine Frau ist und bevorzugst Papier. Egal welchen Kalender du nutzt, das Ergebnis ist immer das gleiche: Du hast einen besseren Überblick über dein Leben und die Anforderungen, die an dich gestellt werden. 

Wenn du gerne etwas mehr als Struktur und Anforderungen in deinem Kalender haben möchtest, gibt es die Möglichkeit Bildkalender zu verwenden. Diese gibt es entweder in Form von Wandkalendern oder Tischkalendern. Neben einer Orientierung in der eigenen Zeitleiste bilden diese nebenbei etwas im Sinne des persönlichen Interesses ab. Egal ob kulinarisches, natürliches, menschliches oder kurioses, jeder findet bei Bedarf den richtigen Bildkalender, noch dazu in den unterschiedlichsten Größen. So unterschiedlich wie die Menschen, so unterschiedlich sind ihre Kalender.

Welchen Kalender nutzt du? Papier oder Digital oder vielleicht sogar beides? Besitzt du zusätzlich noch einen Wandkalender? Schreib und uns doch, welcher Kalendertyp du bist, wir sind gespannt auf deine Antworten!


Begeisterung ist auch für dich!

07. August 2012, marcus - Mannablog

Kannst du dich noch so richtig für etwas begeistern und freuen? Du kannst dich bestimmt noch erinnern, wie es an Weihnachten war als du endlich abends deine Geschenke auspacken konntest. Ich weiß noch sehr gut, dass schon mit dem Beginn des Adventskalenders dieses erwartungsvolle Gefühl immer stärker wurde - bis hin zum fast unerträglichen ?Ich kann´s nicht mehr erwarten!!?

Letzte Woche Freitag gab es ein Event, über dessen Ausmaße viele Leute nur den Kopf schütteln können. Das neue iPad kam heraus. Schon gleich nach der Vorstellung vor einer Woche wurde der Vorverkauf gestartet und die Lieferzeit rutschte innerhalb von nur 12 Stunden auf über 2 Wochen. In diversen Internet-Foren wurde schon vor dem offiziellen Verkaufsstart fleißig diskutiert und die Freude über dieses Produkt und das ?Nicht-mehr-warten-können-bis-ich-es-in-den-Händen-halte? zum Ausdruck gebracht. Als es dann am Freitag endlich soweit war, reihten sich weltweit begeisterte Menschen in langen Schlangen vor den Apple-Stores auf, um als erste das neue iPad ihr Eigen nennen zu können.

Ich weiß, wie diese Menschen fühlen, denn ich habe selbst voll Freude auf den Kurierdienst gewartet, der es am Freitag im Laufe des Tages an meine Haustür bringen sollte. Auch diesmal war es ein Gefühl, das mich an das Weihnachten meiner Kindheit erinnert. An meine leuchtenden Kinderaugen, an den Moment, als ich mein Geschenk auspacken durfte.

Viele Menschen schütteln den Kopf oder lachen darüber. Doch worüber lachen sie? Darüber, dass es Menschen gibt, die noch begeisterungsfähig sind wie kleine Kinder? Die sich richtig freuen können über eine eigentlich kleine Sache?

Denk doch mal darüber nach, ob es etwas in deinem Leben gibt, für das du dich begeistern kannst wie ein kleines Kind. Gibt es da etwas? Kannst du es benennen? Oder traust du dich vielleicht gar nicht, es einfach rauszulassen, weil alle in deiner Bekanntschaft so ?erwachsen? sind?

Lass es zu, dass die Begeisterung für etwas dich packt, trau dich einen Luftsprung zu machen vor lauter Freude!

Wenn du glücklich sein willst, dann musst du dich für etwas begeistern können. Du findest bestimmt etwas. Es würde mich freuen, wenn du es uns mitteilst, was dich begeistert.


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