Manna

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Party - und der Gastgeber sagt: Ich kenne euch nicht

20. September 2013

Eine Party findet statt, es ist ein rauschendes Fest. Doch Einlass bekommt nur wer den Gastgeber kennt. Die Menschen klopfen also an die Tür, der Gastgeber öffnet und die draußen Stehenden bitten um Einlass. Doch dann geschieht Unfassbares, der Gastgeber sagt zu ihnen: ich kenne euch nicht.

Ist doch erstaunlich. Einlass bekommt, wo der Gastgeber die Beziehung bestätigt. Der Satz „ich kenne euch nicht“ sagt klar, dass es nicht langt, dass die Anklopfenden den Gastgeber kennen. Der Gastgeber öffnet nur, wenn er diese Menschen von seiner Seite her  auch kennt.

Mit dem Bild ist die Beziehung der Menschen zu Jesus Christus gemeint. Er ist der Gastgeber, der die Party veranstaltet. Es langt nicht zu sagen, ich kenne die Bibel oder ich habe schon von dir, Jesus, gehört. Es langt nicht zu sagen, ich gehe in die Kirche. Es langt auch nicht, alle Regeln und Gebote zu halten. Es ist egal, was wir für Opfer bringen und meinen für ihn zu tun. Trotzdem sagt der Gastgeber: „ich kenne euch nicht“

Einzig und allein eine echte Freundschaft zum Gastgeber selbst öffnet die Tür zur Party.  

Wer nachlesen will: Die Texte stehen in Lukas 13 Vers 25 und in Matthäus 25, Vers 11-12.

claudia

Müllpaketentsorgung ist möglich

19. September 2013

Jeder Mensch macht Fehler, also auch du und ich. Wir machen Fehler und fühlen uns schuldig, uns selbst oder anderen gegenüber. Schuld ist wie ein 20 kg-Müll-Paket. Es ist schwer und du musst es tragen, weil es keine Möglichkeit zur Entsorgung gibt.

Jesus macht das Angebot das Paket zu übernehmen und für uns zu entsorgen. So gibt es die Möglichkeit von dieser Schuld frei zu werden. Dieses Angebot anzunehmen geht im ersten Moment recht einfach:

Ich sage: Hallo Jesus, ich habe Mist gebaut und folgendes getan was nicht richtig war…. Bitte entschuldige und nimm mir dieses Schuld - Müll - Paket weg.

Dann geschieht etwas Spannendes, was du im ersten Moment vielleicht gar nicht merkst. Dieses Schuldpaket wird von dir weg genommen und du bist den Müll los. Jesus hat deine Schuld genommen.

Nach einiger Zeit kommt die Herausforderung. Du hörst dich denken: wie so einfach kann das doch gar nicht sein. Meine Schuld ist so groß, ich kann mir selbst nicht vergeben. Hörst du in dieser Weise auf dich selbst, dann kommt dein Paket wieder zu dir zurück. Denn du beweist damit, dass du an das Angebot von Jesus nicht wirklich glaubst. Indem du so denkst, beleidigst du Jesus. Er schleppt dein Paket zur Müllentsorgung. Wenn Jesus deine Schuld hat, dann kannst du sie ja selbst nicht mehr haben. Denn das Paket kann nur einer haben, entweder er oder du.

Dein Ruf, ich kann mir nicht vergeben, fordert Jesus auf, das Paket an dich wieder zurück zu geben. Deshalb ganz wichtig: Versucht dir irgend jemand, (auch du selbst) weis zu machen, dass die Schuld noch da ist, oder du dir nicht selbst vergeben kannst, dann baue einen Stopp in deinen Kopf.

Schuld weg ist weg!

claudia

„gackern – schnattern – mäh“

04. Juli 2013

Am Freitag habe ich die Aufgabe abonnierte Zeitschriften auszutragen. Die Hefte werden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in einer Kiste vor unser Haus gelegt. Ich bin dann erst einmal damit beschäftigt, jedes Heft, jede Zeitung mit dem jeweiligen Adressaufkleber zu versehen und gleich richtig zu sortieren, so wie mein Weg verläuft. Die Wetterlage war nicht so schön. Es war kalt und nebelig. Mit Schal, Winterjacke und Handschuhen radelte ich auf meinem vollgepackten Rad los. Erst in die Rother Straße, dann Denkmalstraße, Raiffeisenstraße, Luitpoldstraße, Ansbacher Straße. „Ach, was ist denn da?“, dachte ich. Ich liebe diese kleine Seitenstraße. Hier gackern die Hühner und schnattern die Gänse. Das erlebe ich jede Woche und jedes Mal gefällt es mir. Doch heute hörte ich noch ein „mäh“. Das war neu: ein Schäfchen schaute mich an. Ich freute mich! Bei den Gänsen denke ich an Weihnachten, die dem Schaf an Ostern. Weihnachten ist Jesus geboren, Ostern ist er gestorben und wieder auferstanden

„Jesus wurde in der Stadt Betlehem in Judäa geboren, als König Herodes in Jerusalem regierte.“ (Matthäus 2,1)

„Jetzt ist alles vollendet. Dann neigte er den Kopf und starb.“ (Johannes 19,30)

„Gott hat ihn vom Tod erweckt.“ (Matthäus 28,7)

sw

Aufrecht gehen oder die Chance für ihr Leben

22. Juni 2013

Vor einiger Zeit waren wir im Auto unterwegs durch Landshut, als mitten im Industriegebiet eine junge Frau unsere Aufmerksamkeit erregte. Es war Sehen und Kopfschütteln, während sich instinktiv in meinem Mund eine Bemerkung formte und den Weg nach außen fand.

Da lief sie nun, keine 20 Jahre, leicht gebeugt über ihr Smartphone in leicht schlurfendem Gang. Es war offensichtlich, dass entweder die Bewegung fehlte oder dem Essen reichlich zugesprochen wurde. Unterstützt wurde der Eindruck durch die schwarzen, schlabberigen Klamotten, die sie anhatte. Kurzum, kein Anblick der Freude macht.

Doch während mein Mund einen Kommentar von sich gab, der mir nicht zur Ehre reichte, gingen meine Gedanken weiter. Ich dachte daran, dass Jesus Christus für genau diese junge Frau gestorben ist. Er ist gestorben, weil ihr Bild jammervoll und hilfesuchend ist. Er ist gestorben für sie, damit sie wieder aufrecht gehen kann. Warum nur erzählt ihr niemand von DER Chance für ihr Leben?

Jesus hat sie so lieb, dass er sich nicht von ihrer Hülle blenden lässt, sondern ihr Herz sieht. Er sieht ihre Einsamkeit und ihren Hunger nach Leben. Deshalb möchte er die Brücke sein, zu einem neuen Leben in Fülle.

He, wenn dir Ähnliches passiert wie mir, dann bitte ich dich denke daran. Jesus ist genau für diesen Menschen gestorben, damit er aufrecht gehen kann und eine Chance für sein Leben bekommt. Deshalb behandele ihn mit Respekt und der Ehre die ihm gehört. Er ist richtig wertvoll.

claudia

Im Supermarkt

19. Juni 2013

Elli sitzt mit ihrer Einkaufstasche da und wird angesprochen.

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X:            Hallo Elli, was hast du denn heute dabei?

Elli:         Das ist meine Einkaufstasche. Weißt du, ich war nämlich ganz alleine einkaufen, ohne der Mama. Ich bin ja kein kleines Kind mehr. Ich kann das schon. Warst du auch schon mal ohne deiner Mama einkaufen?

X:            Na klar!

lli:         Na ja, so ganz alleine war ich doch nicht. Jesus war nämlich ganz unsichtbar dabei.

X:            Das ist ja toll. Und was hast du eingekauft?

Elli:         Also: Cornflakes und eine Tüte Gummibärchen. Du, ich muss dir was erzählen.

X:            Okay, ich höre.

Elli:         Wie war an der Kasse angestanden und vor mir waren drei Jungs, so Jugendliche, viel größer als ich. Und die haben Bier und Zigaretten gekauft.

X:            Aha, und?

Elli:         Einem von ihm fiel ein Geldschein aus der Tasche, als er bezahlen wollte. Er merkte es gar nicht. Ich bückte mich und hob das Geld auf und rief: „Hallo du hast Geld verloren!“ Und dann hab ich´s ihm gegeben.

X:            Das war sehr nett von dir. Da hat er sich sicherlich bedankt.

Elli:         Das dachte ich auch, aber ganz im Gegenteil. Der hat mich angemault. Er fragte, warum ich das Geld nicht einfach eingesteckt habe. Es hätte ja niemand gemerkt. Ich sei wohl ein bisschen dumm, meinte er dann noch.

X:            Und was haben seine Freunde gesagt?

Elli:         Die haben alle gelacht – die haben mich ausgelacht.

X:            Wenn du das Geld eingesteckt hättest, dann hättest du ja geklaut. Das wäre dann dumm gewesen.

Elli:         Genau, das habe ich den Jungs auch gesagt. Ich hab gesagt, dass Gott es nicht mag, wenn man klaut. Man soll ehrlich sein.

X:            Und hat der eine dann sein Geld genommen?

Elli:         Ja, aber er hat total den Kopf geschüttelt. Und dann hat er wieder gelacht.

X:            Das hast du echt gut gemacht.

Elli:         Ja, ja, gleich am Ausgang draußen blieben sie dann stehen und machten ihre Bierdosen auf. Als ich an ihnen vorbei ging, rief der eine – also, der, dem das Geld runter gefallen ist. „Guckt mal, da ist ja dieser Jesus!“ Die anderen haben alle wieder gelacht. Aber ich habe mich gefreut. Scheinbar konnten sie Jesus neben mir sehen. So was passiert wohl nur ganz selten, dass die Leute Jesus sehen können.

X:            Du hast das dann sicher deiner Mama erzählt und sie hat sich bestimmt gefreut, dass du so ein großes und kluges Kind bist und alles richtig gemacht hast.

Elli:         Ja, ja, und das macht überhaupt nichts, dass die Jungs über mich gelacht haben. Jesus war bei mir und der hat sich sicher auch gefreut, dass ich das Geld nicht geklaut habe.

gastbeitrag

DAS Mittel, das wirklich hilft gegen Angst oder Schlafen und fittes Erwachen für Schlafsuchende

14. Juni 2013

Wenn jeder 2.-4. in unserem Land mit dem Schlafen kämpft, sagt das viel über unser Land und seine Menschen aus. Mich würden die Ursachen dahinter interessieren. Was hält uns vom Schlafen ab? Ein Grund, der in vielen Herzen sitzt, ist Angst.

Angst vor der Zukunft. Angst verlassen zu werden, Angst die Arbeit zu verlieren, Angst krank zu werden, Angst vor…. Wovor hast du Angst?

Angst ist schwer zu bekämpfen. Wir können uns ablenken und so tun, als wäre die Angst nicht da. Wir können irgendwelche Übungen machen und uns mit unserem Inneren beschäftigen. Doch am Ende ist die Angst wieder zurück. Angst ist wie eine Krake mit vielen Armen. Irgendwo hält sich immer einer dieser Arme an uns fest. Und so lange noch ein Arm da ist, kommt die Krake immer wieder.

Ich kenne nur ein wirklich wirksames Mittel gegen Angst. Erstaunlicherweise ist das einzige Mittel gegen die Angst eine Person. Die Beziehung zu dieser Person lässt die Angst verschwinden. Diese Person hat das Gegenmittel. Wer eine Beziehung zu dieser Person aufbaut, der verliert seine Angst. Durch die Beziehung die entsteht, bekommen wir eine Art Schutzanzug. Die Krake Angst hat dann keine Möglichkeit sich festzuhalten.

Mehr noch, mit dieser Person an seiner Seite, werden Menschen plötzlich mutig und unerschrocken.

Neugierig? Diese Person heißt Jesus. Er hat das Gegenmittel für deine Angst, weil er dieses Mittel unter Einsatz seines Lebens gekauft hat.

claudia

Fasten ist die stärkste Waffe, die ich kenne

31. Mai 2013

In der Regel kennen wir Fasten als den bewussten Verzicht auf Nahrung. Viele von uns tun es im Frühjahr, um den Winterspeck los zu werden oder einfach zu Entschlackung. Doch Fasten ist noch viel mehr, es ist die stärkste Waffe, die ich kenne.

Das Fasten, das ich meine, hat seine Basis im Buch Bibel. Dort ist Fasten ein Mittel um Gott, dem Schöpfer dieser Erde, die Dringlichkeit seiner Anliegen mitzuteilen. Mit meinen Worten heißt das:  hast du Not, Anliegen, Sorgen, Angst, dann lohnt es sich zu fasten und auf diese Weise ihm den Schöpfer zum Eingreifen zu bewegen.

Vielleicht klingt das etwas wie Kuhhandel. Ich weiß auch nicht so genau warum Gott einen Unterschied zwischen einem normalen Gebet mit Anliegen und Fasten mit Anliegen macht, aber aus eigenem Erleben kann ich sagen, dass es so ist. Ich erlebe, dass Fasten ein Turbo ist, um Probleme wegzubringen. Die Lösungen sind immer wieder erstaunlich und kreativ. Leider brauche ich manchmal etwas um mit Gottes Lösung einverstanden zu sein.

Ich faste und bringe meine Anliegen im Gespräch (Gebet) zu Gott. Dadurch bekommen diese Anliegen einen Bearbeitungsstempel der heißt: besonders wichtig. Deshalb werden diese auch in besonderer Weise von Gott und seinem Team bearbeitet. Leider (oder zum Glück) habe ich keinen Einfluss darauf wie meine Anliegen bearbeitet werden, aber ich kann mir sicher sein, dass sie sofort bearbeitet werden. Da wir aber nur die Umsetzung sehen, den Bearbeitungsprozess dazu aber nicht, kann es manchmal etwa dauern oder anders sein, als wir uns wünschten. Dann heißt es warten und zuschauen auf Gott und sein Handeln.

Hier meine Bedienungsanleitung zum Thema Fasten:

  1. Faste nur, wenn du es wirklich erst meinst.
  2. Mache gleich als erstes mit ihm klar Schiff und entschuldige dich für dein Nicht-auf-ihn-hören-(Wollen) und alle Schuld die trennend zwischen euch steht.
  3. Falle nicht gleich mit der Tür ins Haus, wie sich das für eine gute Beziehung gehört. Sondern danke ihm für das viele Gute was du bereits von ihm empfangen hast. (Hast du keine Idee was du sagen sollst, dann danke ihm für das was du nicht weißt, er aber trotzdem getan hat.)
  4. Faste nur, wenn du auch bereit bist dich und deine Meinung zu ändern. Willst du deinen Willen durchsetzen, dann faste bitte nicht.
  5. Faste nur, wenn du Gottes Willen akzeptierst. Sowohl in seinem Handeln, als auch das, was er dir in seinem Wort der Bibel aufgeschrieben hast.
  6. Prüfe deine Anliegen. Stimmen sie mit Gottes Willen überein? Schau in seinem Buch Bibel nach.
  7. Fasten heißt durch Verzicht Gott die Dringlickeit klar zu machen. Damit ist jeglicher Konsum gemeint. Also Essen, Computer, Internet, Fernsehen, Zeitung, Sport.... Nimm etwas, was für dich eine Bedeutung hat und nicht etwas was dir unwichtig ist.

Es wird immer etwas geschehen, was dich vom Fasten abzuhalten versucht. Dann musst du beweisen, dass du es ernst meinst. Da gilt es stur dabei zu bleiben und nicht umzufallen. Hältst du dich daran, dann wird dein Fasten erfolgreich sein.

Weil es mir so wichtig ist, hier nochmal: Fasten ist kein Ritus/Ritual. Fasten ist eine mächtige Waffe in den Händen aller Menschen die sich zu Jesus Christus und damit zu Gott bekennen. Fasten verändert handeln und Geschehen auf dieser Erde, denn Gott greift persönlich ein. Er tut es zum Wohl seiner Kinder. Er tut es um seine Macht klar zu stellen. Ich kann es dir persönlich empfehlen.

 

 

claudia

Große Sehnsucht nach ... wonach eigentlich?

27. Mai 2013

Als typischer Sachse reise ich für mein Leben gerne. Bin ich allerdings ohne meinen Mann unterwegs, fehlt er mir schon am ersten Tag. Es ist der Austausch und die Gespräche, seine Sicht auf die Welt und die Dinge, die uns bewegen. Seine Gedanken und Ideen fehlen mir! Auch wenn es Telefon gibt, so ist das nicht das Gleiche. Sind mein Mann und ich getrennt voneinander fühle mich immer ein klein wenig unkomplett.

Als ich vor einiger Zeit allein im Hotelzimmer vor mich hin (von meinem Mann) träumte, fiel mir ein großes Defizit von uns Christen auf. Über Jesus können wir viel reden, doch reden wir mit ihm? Haben wir überhaupt ein Bedürfnis danach?

Ist es die gleiche Sehnsucht mit ihm zusammen sein zu wollen, wie ich für meinen Mann empfinde? Die Bibel beschreibt das Verhältnis zwischen Jesus und uns Menschen als Beziehung zwischen Mann und Frau. Jesus Christus war bereit alles zu geben für die Gemeinschaft und das Zusammensein mit dir und mir.

Spiegelt unser Verhalten zu ihm auch nur einen Bruchteil dieser Sehnsucht wieder? Ich bin mir da nicht so sicher. Seit gestern abend habe ich aber eine Ahnung, was es heißt, mit jemanden zusammen sein zu wollen. Bin gespannt welche Auswirkungen es auf mein Verhältnis zu Jesus haben wird.

claudia

Gesundheit und Krankheit

24. Mai 2013

Vollmond, schön dass du da bist, inzwischen mag ich dich.

Es gab eine Zeit, da sagte mir mein Kopf, dass wir Vollmond haben. Viele Jahre litt ich unter Migräne. Das hieß: Hinlegen, Zimmer verdunkeln, die Kinder mussten ruhig sein. Meist dauerte es 3 Tage trotz Medikamente.

Es gibt kaum Menschen, die wirklich gesund sind. Die Medizin spricht von einer Disposition, einer vererbten Krankheitsneigung. Stress, ungesundes Essen und falsche Lebensweise bringen dann die Krankheit ans Licht. Nach jeder Geburt bekam ich eine Krankheit dazu. Nur warum? Ich war vorher fit wie ein Tennisball, habe Sport getrieben und mich vollwertig vegetarisch ernährt. Und dann litt ich plötzlich nach einer Traumgeburt unter Gallenkoliken. Der Arzt war ratlos. Kind Nummer 2 brachte mir ein Zwölffingerdarmgeschwür und Kind Nummer 3 Migräne. Nein, nicht dass ihr jetzt denkt, ich mache die Kinder dafür verantwortlich.

Heute weiß ich, dass Beziehungen krank machen. Ungelöste Konflikte mit dem Chef, den Nachbarn, den Eltern, dem Ehepartner, dem Prediger. Es gibt ausreichend Literatur dazu. Nur, wenn man fromm ist, denkt man lange, das halte ich schon aus. Weit gefehlt. Wenn du dich selbst nicht genug liebst, dann meldet sich eben dein Körper. Du musst hingucken, darüber reden, mit Gott und dem Problem. Du musst vergeben und das Problem dem überlassen, der alleine Menschenherzen verändern kann, deines und das des anderen.

Doch Jesus verändert nicht nur Herzen, ER will auch deine körperliche Gesundheit wiederherstellen.
Jesus ist auf die Erde gekommen, um die Menschen von den Mächten der Finsternis zu befreien und sie zurück in Gottes Familie zu holen. ER ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Ich glaube an einen Gottvater, der mit Werken der Liebe um seine Kinder wirbt. So hat Jesus den Vater gezeigt. Und er ging umher und heilte alle Kranken. Die ersten Jünger machten es ihm nach. Lies mal die Apostelgeschichte. Sie brachten die Kranken sogar aus anderen Städten nach Jerusalem zur ersten Gemeinde und alle wurden geheilt (Apg.5, 16).

Letzte Woche las ich ein Interview mit Samuel Koch. Querschnittsgelähmt, völlig abhängig von der Hilfe anderer, glaubt er, dass Gott ihn heilen wird. Aber er sei noch nicht so weit. Was für ein ehrliches Eingeständnis. Mit ihm bete ich, dass wir, die wir noch krank sind, auf dem Weg nach Jerusalem, das "Nochkranksein", im Vertrauen aushalten, dass Gott Heilung nach seinem timing schenken wird.

gastbeitrag

Was geschah eigentlich an Pfingsten?

17. Mai 2013

Pfingsten steht vor der Tür und viele freuen sich auf Ferien. Wenn schon nicht Ferien, dann wenigstens ein paar Tage frei.

Doch was geschah nun eigentlich an Pfingsten?

Wenn Weihnachten mit einer Geburt etwas recht Normales war und wir ganz großzügig mit Ostern umgehen und es mit Tod in Verbindung bringen, dann ist Pfingsten der totale Exot unter den Feiertagen.

Jesus war wieder auferstanden und in den Himmel abgereist. Dabei hatte er seinen Freunden aufgetragen, dass sie die Stadt Jerusalem nicht verlassen sollten, denn er wollte ihnen etwas schicken. Leider hatte er ihnen nicht gesagt, wie lange sie warten sollten und was genau geschehen wird. Jesus hatte dies damit begründet, dass sie diese Unterstützung brauchen würden für die Erfüllung des Jobs. So warteten sie und die Zeit verging.

Das was die Freunde Jesus an Pfingsten bekamen, war das volle Set an Selbstverwirklichung. Plötzlich konnten sie viele unterschiedliche Sprachen sprechen. Sie konnten Menschen gesund machen und gute Reden halten. Sie bekamen Mut und Vertrauen. Pfingsten war also ein aktives Fit machen seiner Freunde.

Wenn wir uns wundern warum Christen nicht so sind wie damals die Freunde Jesus, dann sollten wir an diesem Punkt anfangen zu forschen. Jesus sagte ganz klar, erst mache ich euch fit und dann geht los. Für mich ist dabei ein Detail an Pfingsten besonders interessant. Die Freunde trafen sich viel, lange und oft um miteinander und mit Jesus im Gebet zu sprechen. Das Gespräch im Gebet scheint also wichtig zu sein. Wenn wir uns ein zweites Pfingsten wünschen, dann sollten wir mit beten anfangen.

claudia