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Das gute Gefühl des Erfolgs

08. Juni 2014, marcus - Mannablog

Wechsel der Bremsblöcke.
Wechsel der Bremsblöcke.
Die neuen Bremsblöcke sind gut zu erkennen.
Die neuen Bremsblöcke sind gut zu erkennen.

Erfolg ist ein gutes Gefühl, und die meisten von uns haben es hoffentlich schon wenigstens einmal gehabt. Aber was macht Erfolg aus, was ist das eigentlich?

Wenn Du an Erfolg denkst, dann kommt Dir wahrscheinlich etwas anderes in den Sinn als deinen Freunden oder mir. Manche sehen den Erfolg im prallgefüllten Bankkonto eines Businnessmans, andere in den vollgefüllten Konzerthallen eines Superstars und manche in der abgeschiedenen, einsamen Bezwingung des eigenen Körpers auf einem der höchsten Berge der Erde. Bedeutet das jetzt aber wiederum, dass wir kleinen Normalos keinen Erfolg haben können? Ist uns das gute Gefühl des Erfolgs nicht vergönnt?

Ich wachse über mich hinaus

"Soll ich es machen? Ach, ich weiß nicht. Ich habe so etwas noch nie gemacht. Ich traue mich nicht." So oder ähnlich klingt es, wenn ein Mensch es nicht wagt, etwas zu tun, was er vorher noch nie getan hat. Die Angst vor dem Ungewissen, vor dem Versagen und vor den spottenden Blicken anderer ist ein großer Faktor in dieser Unsicherheit. Ebenso mit von der Partie sind mangelndes Selbstvertrauen und manchmal auch Bequemlichkeit. 

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich habe noch keinen Menschen mit dieser Einstellung gesehen, der das Gefühl von Erfolg annähernd sichtbar an sich trägt. Wer auch immer Erfolg erlebt hat, konnte diesen mit Sicherheit nicht vor dem Abendprogramm des Fernsehers mit einer Tüte Chips in der Hand erreichen. Wer Erfolg hat, wächst über sich hinaus, wagt etwas und gewinnt dabei. 

Das Ziel vor Augen erreichen

Erfolg haben heißt laut Definition, selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Jetzt kommen wir der Sache also schon näher. Echter Erfolg hat also primär nichts mit Geld oder Berühmtheit zu tun. Denn es gab auch reiche Leute die sich das Leben genommen haben oder berühmte Leute, die lediglich durch zweifelhaftes Betragen auffielen. Erfolg haben kann also nur, wer sich selbst Ziele steckt und dann alles daran setzt diese zu erreichen. Das müssen auch gar keine weit entfernten Ziele sein. Es reicht ja schon, wenn Du vornimmst, heute fünf Kilometer zu laufen und dies dann auch schaffst. Natürlich kann es auch sein, dass Du Dir ein größeres Ziel vornimmst, für das Du dann Zwischenerfolge verbuchen kannst. Kein Marathonläufer wird anfangs daran gedacht haben, sofort     die ganze Strecke auf einmal zu laufen. Aber eines hat mit Sicherheit keiner von Ihnen: Das Ziel vor den Augen verloren. 

Mut, etwas zu schaffen

Es stimmt, es kostet Mut etwas neues schaffen zu wollen. Aber ich kann Dir nur Mut zusprechen. Fang mit kleinen Dingen an. Kleine Erfolge machen Lust auf mehr und öffnen Potenziale in Dir, die Du Dir vorher niemals hättest erträumen können! Mein letztes Erfolgserlebnis, war z.B. die Reparatur meines Autos, welche Wechsel der Scheinwerferanlage inklusive Frontblinker und Wechsel der Bremsblöcke umfasste. Für manch andere ist so etwas vielleicht alltägliche Arbeit, aber für mich erhielt für diesen "Mut" das tolle und lang andauernde Gefühl des Erfolgs. 

Egal was es ist, was Du eigentlich schon lange gerne machen würdest, was hält Dich zurück? Zeig deinem inneren Schweinehund, dem ewigen Angsthasen und Couchpotato die Zähne! Ich wünsche Dir alles was Du vielleicht dazu brauchen könntest: Mut, Begeisterung, Durchhaltevermögen und Kraft. Und natürlich wünsche ich Dir dabei letztendlich viel Erfolg! 


Tanken und die Preise, ein Lotteriespiel

05. März 2014, claudia - Mannablog

Jeder Autofahrer der seine Tankrechnung selbst bezahlen muss, hat die gleiche Herausforderung. Wie gelingt es einen guten Preis für den Kraftstoff seines Autos zu erhalten.

Dieser Tage fuhren wir an 4 unterschiedlichen Tankstellen innerhalb von 10 km vorbei. Jede dieser Tankstellen gehört zu einem anderen Betreiber und jede hatte einen anderen Preis. Dabei waren die Schwankung nicht im Bereich von ein bis zwei Cent. Nein, nein. Die Schwankung betraf insgesamt 15 Cent pro Liter/ Diesel. 

Damit nicht  genug, schwanken die Preise doch innerhalb von Stunden in signifikanten Größenordnungen hin und her. Damit ist tanken manchmal eher mit einem Lotteriespiel zu vergleichen.

Eigentlich erstaunlich, dass wir als Bevölkerung das so anstandslos mit uns machen lassen. Doch wie auch immer, hier habe ich eine Empfehlung für eine App., bzw. einen Link zu einer Internetseite. "mehr tanken" gibt es kostenlos mobil für Android und Apple Produkte. Dort nutzen wir es schon lange, seit gestern auch die dazu gehörende Webseite.

Die Bedienung ist einfach und selbsterklärend. Ort, Umkreis und gewünschten Kraftstoff eingeben und unten erscheinen die Tankstellen sowie die Preise, inkl. Zeitpunkt der Aktualisierung.

In der App. ist es weiterhin möglich die Preise einer Tankstelle selbst zu aktualisieren um dadurch anderen Lotterie- Unwilligen zu helfen.

Das erinnert mich daran, dass ich ja heute auch noch tanken fahren muss. Dann will ich doch gleich mal bei "mehr tanken" vorbei schauen.


Gravity - Im Vakuum des Weltalls

27. Oktober 2013, marcus - Mannablog

Sonne über der Erde
Sonne über der Erde

Das Weltall ist ein Ort, der nicht für Menschen gemacht ist und übt gerade deshalb große Faszination aus. Der Film "Gravity", zu deutsch "Schwerkraft" führt uns an die Grenzen der menschlichen Existenz.

Es sieht alles so schön aus dort. Es ist einerseits unheimlich dunkel und andererseits leuchtet die Erde in ihrem makellosen blauen Schimmer. Man hört nichts, absolute Stille beherrscht den Raum. Einzig die Funksprüche der Astronauten und den von der Bodenstation übermittelten Radiosender kann der Zuschauer hören. Die Atmosphäre ist erhaben und zugleich bedrückend, es ist jederzeit offensichtlich, dass dieser Ort nicht für Menschen gemacht ist. Allein der Schutzanzug schützt die Crew vor dem Ersticken und der eisigen Kälte.

Trümmer fliegen umher und bedrohen den Einsatz. Als das Inferno losbricht, die Kommunikation zur Erde unterbrochen wird, da sämtliche Satelliten in einer Kettenreaktion zerstört werden, und der einzige Ankerpunkt, das Spaceshuttle, zerstört ist, wird urplötzlich offenbar was vorher niemand wahrhaben wollte: Dieser Ort ist nicht für Menschen. Einsamkeit. Abgeschnitten vom Leben. Der Sauerstofftank des Raumanzugs fast leer. Niemand ist mehr da, der einen hört.

Letztendlich gibt es nur noch eine Überlebende, die verzweifelt versucht, einen Weg zurück zur Erde zu finden. Am Ende ist sie soweit, dass sie mit dem Tod rechnen muss, da ihr Rettungsshuttle keinen Treibstoff mehr hat. Sie versucht verzweifelt einen Funkpartner auf der Erde zu finden und schafft dies sogar - er versteht sie allerdings nicht. Allein und am Ende ihrer Hoffnung angelangt, gibt sie auf.

Es fällt nicht schwer, sich in diese Frau hineinzuversetzen, gibt es ihre Situation doch tausendfach auf dieser Erde. Dieser Moment, wenn kein Mensch mehr da ist, der einem helfen könnte, ganz egal ob jemand physisch anwesend ist oder nicht. Das Gefühl vollkommen allein zu sein, ohne auch nur ein einziges Wesen, dass den Schmerz und die Angst verstehen und einem helfen könnte. Die Angst, dass es gleich alles vorbei ist und das Leben endet.

Gerne hätte ich der einsamen Frau in ihrem Shuttle gesagt, dass sie nicht allein ist. Dass es jemanden gibt, der bis ans Ende der Welt mit ihr geht. Der selbst an Orte mitgeht, die nicht für Menschen gemacht sind. Die Angst an solchen Orten kann unfassbar groß werden und doch lässt uns der Gott des Weltalls und der Erde eines wissen: Seine Liebe kann uns jegliche Angst nehmen. Zu wissen, dass er uns liebt, besiegt die Angst und ist stärker als der Tod.


Zeitlos glücklich

15. Juni 2013, marcus - Mannablog

Ich habe keine Zeit. Diesen Ausspruch kennst du bestimmt auch. Jeder hat ihn schonmal gesagt, und du mit Sicherheit auch. Mir geht es genauso, und das sogar jetzt gerade. Dabei bin ich eigentlich ohnehin ein Mensch, dem es nichts ausmacht wenn er keine (oder nicht viel) Zeit hat. Das liegt aber eher daran, dass ich mir immer etwas suche um beschäftigt zu bleiben, Leerlauf kenne ich eigentlich so gut wie gar nicht.
Wenn ich auch nicht in der Arbeit bin, dann finde ich trotzdem immer etwas anderes zu tun (das Thema hatten wir ja schonmal in meinem letzten Blog...). Es ist für mich sehr schwer, mich einfach einmal hinzusetzen und nichts zu tun. Das Problem dabei ist allerdings, dass für mich aufgrund meiner Struktur, meist meine Zeit mit Gott hinten raus fällt, da sie dem Anschein nach die unproduktivste Zeit ist. Denn da tut man genau das: Man hat mal Leerlauf, man sitzt einfach nur da und kommt mal runter. Kein unmittelbarer Erfolg, kein sofortiges Ergebnis, keine prompten Erträge. 
Nun ist es allerdings so, dass man als Mensch damit nicht all zu lange durchkommt, ständig nur unter Strom zu stehen. Ich würde fast sagen, dass wir so eine Art Batterie haben, die zwei voneinander abhängige Systeme speist. Das eine System ist unser Körper, die Materie, aus der wir gemacht sind. Das zweite System ist unsere Psyche, unser Geist, der nicht-materielle Anteil unseres Seins.
Es gibt wohl verschiedenste Arten, auf die wir diese Batterie wieder aufladen können, und diese sehen wohl von Mensch zu Mensch auch unterschiedlich aus. Laufen, Walken, Snowboarden, Radfahren, Schwimmen, Bergsteigen, Tanzen, Reiten, Skateboarden, Segeln, Spazieren gehen, in der Hängematte liegen, im Liegestuhl sonnen, am See sitzen, auf der Couch lesen, malen, zeichnen, musizieren, spielen oder auch einfach nur schlafen. Alle diese Dinge können uns neue Kraft und Energie geben. Sie fördern unseren Körper und tun sogar unserer Seele gut und sind ein guter Ausgleich zu unserem beruflichem Leben.
Aber um ehrlich zu sein, fehlt allen diesen Dingen etwas sehr Entscheidendes - ihr Energiezuwachs kommt aus rein irdischen Dingen. 
Für lange Zeit merkt man das wahrscheinlich gar nicht, weil uns die anderen Aktivitäten genügend Ablenkung bieten und auch unsere Batterie wieder etwas ausfüllen. Doch irgendwann einmal kommt der Punkt, an dem wir spüren, dass es nicht reicht, dass es beim besten Willen einfach zu wenig ist.
Es gibt einen Bereich in unserem Leben, der nicht mit alltäglichen irdischen Dingen gefüllt werden kann. Dieser Bereich liegt in unserem Herz und hat eine ganz bestimmte Form. Hört sich vielleicht komisch an, aber die Form sieht aus wie Gott. 
Ich habe jedenfalls letzte Woche wieder einmal gemerkt, dass ich mir zu wenig von dieser Energie in der Form von Gott geholt habe. Ich habe mich also wirklich dazu gezwungen, einfach mal einen Gang runter zu schalten und habe mich abends einfach mal auf die Couch gesetzt und im Buch gelesen und mit Gott geredet. Und das habe ich jeden Tag, die ganze letzte Woche gemacht. Und es hat richtig gut getan, ich habe richtig gemerkt, wie meine Batterie wieder voll wurde. Ich habe erst jetzt wieder gemerkt, was mir fehlt, wenn ich diese Zeit mit Gott hinten raus fallen lasse. Mehr Zeit habe ich dadurch natürlich auch nicht, aber sie ist einfach etwas anders verteilt. Und plötzlich quetsche ich keine Dinge mehr in meine Zeit hinein um sie auszufüllen, sondern ich entferne diese Dinge wieder, weil sie nicht unbedingt nötig sind. Und so bin ich wieder zeitlos - aber um so glücklicher.
Wenn du auch mal zeitlos glücklich bist, und das Gefühl hast, dass dir trotzdem etwas fehlt, dann zieh dich einfach mal auf die Couch zurück, lies etwas in dem Buch Bibel und sprich mit Gott. Vielleicht geht es dir dann auch so, dass du ein paar Dinge rauswirfst, weil sie nicht unbedingt nötig sind.


Ein Stück Zufriedenheit und Glück

07. Mai 2013, gastbeitrag - Mannablog

Der heutige Blog kommt von Anita Eitzenberger. Wir danken dir für deinen Beitrag! 

Es gibt Tage, an denen ich morgens aus dem Bett steige und nichts ist so, wie ich möchte. Die letzten Stunden verbrachte ich schon eher wach als schlafend im Bett, meine Beine schleppe ich mehr, als dass sie mich tragen und der Blick in den Spiegel zeigt mir jemanden, den ich heute wieder gar nicht mag. Nur die gewohnte Routine bringt mich gewaschen und gestriegelt einen Stockwerk tiefer um mir in der Küche das Frühstück zu machen bevor ich zur Arbeit fahre. Ach ja, ich darf meine Medikamente nicht vergessen einzunehmen, das tägliche Ritual, das ich eigentlich verabscheue, aber für meinen Körper mittlerweile lebensnotwendig geworden ist.

Meine Bibel liegt immer in unmittelbarer Nähe des Esstisches oder meist auch darauf. Vor längerer Zeit habe ich mir vorgenommen, alle Evangelien in kleinen Absätzen als tägliche Andacht zu lesen. Ich beginne im Wort Gottes zu lesen und es ist erstaunlich, wie schnell ich meine innere negative Stimmung ohne mein Zutun vorerst mal vergesse! Ich lese und bin in diesem Moment mit meinen Gedanken voll in Szene gesetzt. Ich kann miterleben als wäre ich selbst dabei, wenn Jesus mit seinen Jüngern am See Genezareth entlanggeht und in Bildern erzählt, oder wenn er vom Boot aus zu den vielen begeisterten Menschen am Ufer spricht, die von seinem Wort so fasziniert sind, dass sie sogar das Essen vergessen, sie verspüren erst Hunger als es Abend wurde! Jesus selbst sorgte durch ein Wunder dafür, dass alle Menschen mit nur einer Handvoll Lebensmittel speisen konnten. Ich bin voll dabei, als Jesus vor dem letzten Abendmahl seinen Jüngern die Füße wäscht und Petrus, einer seiner Jünger das so gar nicht verstehen kann, dass sein Heiland ihm die Füße wäscht und er es am liebsten ablehnen würde! Aber Jesus erklärt ihm liebevoll, dass diese Handlung notwendig ist und Petrus sonst keinen Teil an ihm haben würde. Dann sehe ich mich auch unter den Kranken, die Jesus entgegenlaufen, um ihn für einen kurzen Moment für sich zu haben und ihn um Heilung bitten....

Ein kurzer Blick auf unsere Wanduhr lässt mich wieder auf die Tatsachen dieses Morgens kommen, es wird Zeit, das Geschirr in den Geschirrspüler zu stellen, meine Tasche zu packen und mich auf den Weg zur Arbeit zu machen!

Jeden Tag ein kleines Erlebnis mit meinem Herrn! Er nimmt meine trübsinnigen Gedanken einfach mit, das habe ich schon oft erfahren dürfen. Das kann soweit kommen, dass ich nach kurzer Zeit ganz viel Energie bekomme und wie das Sprichwort sagt, Bäume ausreißen könnte oder dass ich rundherum Zufriedenheit und auch Glück verspüre, das ich dann unbewusst an meine Mitmenschen weitergebe!


Aus welcher Quelle trinke ich?

17. April 2013, Mannablog

Bei uns in der Nähe gibt es eine Gesundheitsquelle, frisches Wasser vom Berg. Dorthin kommen viele Menschen mit leeren Flaschen und füllen sich das Wasser ab. Sogar die Ärzte schicken ihre Patienten zu dieser Quelle. Dieses Wasser dient als Heilquelle für verschiedene Krankheiten. Auch wir trinken dieses Heilwasser. Es schmeckt erfrischend.

Es gibt viele Quellen, aus denen wir schöpfen um Kraft und Freude für den Tag zu bekommen. Manch einer meint, auf jeder Hochzeit tanzen zu müssen. Man verausgabt sich, versucht jeden Termin wahrzunehmen, der sich bietet. Aber auch hier muss eine Quelle des Kraftschöpfens geboten werden. Ein anderer kann nicht „nein“ sagen. Immer für andere da zu sein, sich selbst hinten anstellen, kann für den einen oder anderen Lebenssinn sein. Kraft schöpfen? Man muss lernen, auch mal an sich selbst zu denken. Aber auch Ehrgeiz, sich zu profilieren um Applaus zu bekommen, kann eine Lebensquelle sein, im Zeitalter der Technik sieht man immer wieder, dass die guten Noten der Kinder auf facebook gepostet werden. Ansehen, immer im Mittelpunkt stehen, das laugt die Kraft aus.

Wie sieht es mit dem Erwartungsdruck im Beruf aus? Perfektionismus? Nur sechs Wochen Urlaub im Jahr. Und die werden hergenommen um im Haus und Garten zu arbeiten? Wo bleibt da die Quelle zum Kraft schöpfen?

Jesus sagt: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.“ (Johannes 10,10b)

Wir dürfen dankbar sein: Für Termine, die wir wahrnehmen können, für Nachbarn, die uns brauchen, für Auftritte auf der Bühne, gute Noten in der Schule und Vorankommen im Beruf.

Bei all den Tätigkeiten, die es jeden Tag zu meistern gilt, dürfen wir Gottes Angebot nicht vergessen: „Du selbst bist die Quelle, die uns Leben schenkt. Deine Liebe ist die Sonne, von der wir leben.“ (Psalm 36,10)


Die Schublade

17. Juni 2012, marcus - Mannablog

Du kennst sie bestimmt auch, diese Schublade. Du weißt schon, welche ich meine. Die Schublade, die du niemandem zeigen würdest, weil sie dermaßen unaufgeräumt ist, dass es einfach peinlich wäre. Zu allem Übel denkst du auch noch so gut wie jeden Tag an diese Schublade, denn du benutzt sie eigentlich fast täglich. Und selbst wenn du sie einmal nicht öffnest, dann reicht allein schon ihr Anblick aus, dass du wieder daran denken musst, sie endlich einmal aufzuräumen. 
Ich kenne dieses Verhalten genauso, und ich werde mich jetzt einfach mal erdreisten es "dumm" zu nennen. Nicht einfach so, nein, ich werde es sogar mathematisch beweisen.
Angenommen du denkst dreimal am Tag für jeweils wenigstens zehn Sekunden daran, diese Schublade aufräumen zu müssen (Was denke ich eine faire mittlere Zeitangabe ist). In einer Woche hast du so bereits drei Minuten und 30 Sekunden damit verschwendet, die Schublade NICHT aufzuräumen. Ein Monat ist bei so einer Sache ja bekanntlich gar nichts, und so sind es inzwischen 15 Minuten geworden, nach zwei Monaten sogar eine halbe Stunde. Du hast dich also in zwei Monaten ein halbe Stunde damit herumgeschlagen die Schublade NICHT aufzuräumen, obwohl du sie in wahrscheinlich höchstens zehn Minuten locker aufräumen hättest können.
Oder denk doch einfach mal an den Freund oder die Freundin, die du schon seit zwei Jahren nicht mehr angerufen hast. Das ärgert dich wirklich, denn ihr hattet euch doch wirklich gern. Wenn du drei mal die Woche für jeweils eine Minute an sie denkst, dann hättest du in den zwei Jahren schon mehr als zweieinhalb Stunden Zeit gehabt mit ihr zu telefonieren. Du hast also praktisch zweieinhalb Stunden deines Lebens damit verbracht NICHT mit ihr zu telefonieren.
Und das sind jetzt nur zwei Beispiele dafür, wie wir Energie in Dinge stecken, die wir NICHT tun. Es liegt an dir allein, wie du in Zukunft mit solchen Energiefressern umgehen wirst. Eines kann ich dir allerdings ganz gewiss sagen: Es NICHT zu tun ist eindeutig dumm. Es bindet deine Energie an unerledigte Dinge, die dich stark beschäftigen und davon abhalten Dinge wirklich zu TUN!
Allerdings gibt es dabei einen Haken: Manche Dinge fallen uns einfach extrem schwer. Wir haben einfach keine Zeit oder Lust. Was wird die Freundin / der Freund sagen nach soviel Zeit? Verstehen wir uns überhaupt noch? Um ehrlich zu sein: DU WEIßT ES NICHT. Du spinnst es dir einfach zusammen. Vielleicht ist es ganz anders und er / sie wird sich riesig freuen, von dir zu hören.
Wenn es dir jetzt immer noch schwer fällt, dann gibt es noch einen Weg, den du am Besten schon von Anfang an wählen kannst. Bitte Gott, deinen Schöpfer, um Hilfe. Er hat dich gemacht, und er kann dir auch Kraft und Mut geben, deiner Angst ins Auge zu sehen. Probier es einfach mal aus.


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