Manna

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Informationen und Newsletter bereichern das Leben

14. September 2014

Informationen bereichern das Leben ungemein, sie bringen zum Nachdenken und machen folgerichtige Entscheidungen überhaupt erst möglich. So frei und ungezwungen ein Blog auch ist, für handfeste Informationen brauchen wir manchmal ein anderes Medium – den Newsletter.

Das Geschenk des Lesens

Lesen ist eine wahnsinnige Gabe. Die Schrift ist das genialste Informationssystem überhaupt. Sie bewahrt Wissenswertes, Gedanken, ja sämtliche Information auf und kann unabhängig, einzeln, jederzeit abgerufen werden. Hast Du Dir schon einmal überlegt, wie kompliziert das Leben ohne die Schrift in unserer Welt wäre? Sie wäre zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt gar nicht mehr wegzudenken. 

Wir schreiben und schreiben

Schreiben ist unsere Art, Dinge mit Dir zu teilen, die uns bewegen. Dank der Schrift kannst Du unsere Gedanken genau dann lesen, wenn es Dir passt. Dank moderner Medien sogar wenige Minuten, nachdem unser Blog überhaupt veröffentlicht wurde. Allerdings ist die Schrift nicht unsere einzige Sprache. Wir lieben auch Bilder, Fotos, Geschichten im Bild- oder Videoformat und Musik. Das Leben ist vielfältig und das Gute zeigt sich auf so viele Arten und Weisen.

So viele Blogs und dann auch noch Newsletter?

Für manches Wissenswerte wollen wir allerdings nicht unseren Blog verwenden, um die Informationen an Dich weiterzugeben. Alles rund um unsere Arbeit, unser Team, besondere Aktivitäten oder Gründe zum Feiern würden wir gerne in regelmäßigen Abständen per Newsletter an Dich weitergeben. Da wir wissen, wie schnell sich so ein Email-Posteingang füllt, versenden wir unseren Newsletter nur einmal im Vierteljahr per Email. Keine Angst also vor elektronischer Überflutung!

Du kannst unseren Newsletter sowohl über unsere Facebook-Seite als auch auf unserer Website abonnieren. Weiterhin gibt es dort unseren täglichen „Manna“-Blog zu lesen. Wir freuen uns darauf, die guten Dinge des Lebens mit Dir teilen zu können!

Liebe Grüße,

Dein modobonum-Team

marcus

Wo kann ich Gott treffen?

18. Juni 2014

Hast du dir jemals Gedanken gemacht über Fragen wie diese: Warum sagst du Amen nach dem Beten? Ist Gott so wie dein leiblicher Vater und er hat nie Zeit? Wo kann ich Gott treffen?

All diese Fragen und viele weitere stellt Schlunz. Eigentlich ist es ein Kinderbuch und Schlunz ist ein Junge, den die Familie im Wald findet. Doch bezeichnender Weise ist es eine christliche Familie und Schlunz mischt die Familie mit seinen Fragen auf.

Der Schlunz erzählt eine sehr schöne und liebevolle Familiengeschichte und ganz nebenbei gibt es eine leichte Einführung in den christlichen Glauben.

Der Schlunz ist nicht nur ein Buch für Kinder. Es ist geschrieben für uns alle. Es ist leicht zu lesen und sorgt für eine gesunde Bewegung der Lachmuskulatur. Eine Freundin hatte mir das Buch geliehen, als wir über die Frage diskutierten, wie ich Christsein schreibe. Am liebsten würde ich ganze Passagen daraus einfach zitieren.

Leider tun wir viel zu viel in unserem Leben ohne unser Handeln zu hinterfragen. Mit Schlunz in der Familie geht das nicht. Er hinterfragt unsere Handlungen und christlichen Verhaltensmuster. Im Buch von Harry Voß gelingt dieses Hinterfragen erfolgreich. 

gastbeitrag

Ein Stück Zufriedenheit und Glück

07. Mai 2013

Der heutige Blog kommt von Anita Eitzenberger. Wir danken dir für deinen Beitrag! 

Es gibt Tage, an denen ich morgens aus dem Bett steige und nichts ist so, wie ich möchte. Die letzten Stunden verbrachte ich schon eher wach als schlafend im Bett, meine Beine schleppe ich mehr, als dass sie mich tragen und der Blick in den Spiegel zeigt mir jemanden, den ich heute wieder gar nicht mag. Nur die gewohnte Routine bringt mich gewaschen und gestriegelt einen Stockwerk tiefer um mir in der Küche das Frühstück zu machen bevor ich zur Arbeit fahre. Ach ja, ich darf meine Medikamente nicht vergessen einzunehmen, das tägliche Ritual, das ich eigentlich verabscheue, aber für meinen Körper mittlerweile lebensnotwendig geworden ist.

Meine Bibel liegt immer in unmittelbarer Nähe des Esstisches oder meist auch darauf. Vor längerer Zeit habe ich mir vorgenommen, alle Evangelien in kleinen Absätzen als tägliche Andacht zu lesen. Ich beginne im Wort Gottes zu lesen und es ist erstaunlich, wie schnell ich meine innere negative Stimmung ohne mein Zutun vorerst mal vergesse! Ich lese und bin in diesem Moment mit meinen Gedanken voll in Szene gesetzt. Ich kann miterleben als wäre ich selbst dabei, wenn Jesus mit seinen Jüngern am See Genezareth entlanggeht und in Bildern erzählt, oder wenn er vom Boot aus zu den vielen begeisterten Menschen am Ufer spricht, die von seinem Wort so fasziniert sind, dass sie sogar das Essen vergessen, sie verspüren erst Hunger als es Abend wurde! Jesus selbst sorgte durch ein Wunder dafür, dass alle Menschen mit nur einer Handvoll Lebensmittel speisen konnten. Ich bin voll dabei, als Jesus vor dem letzten Abendmahl seinen Jüngern die Füße wäscht und Petrus, einer seiner Jünger das so gar nicht verstehen kann, dass sein Heiland ihm die Füße wäscht und er es am liebsten ablehnen würde! Aber Jesus erklärt ihm liebevoll, dass diese Handlung notwendig ist und Petrus sonst keinen Teil an ihm haben würde. Dann sehe ich mich auch unter den Kranken, die Jesus entgegenlaufen, um ihn für einen kurzen Moment für sich zu haben und ihn um Heilung bitten....

Ein kurzer Blick auf unsere Wanduhr lässt mich wieder auf die Tatsachen dieses Morgens kommen, es wird Zeit, das Geschirr in den Geschirrspüler zu stellen, meine Tasche zu packen und mich auf den Weg zur Arbeit zu machen!

Jeden Tag ein kleines Erlebnis mit meinem Herrn! Er nimmt meine trübsinnigen Gedanken einfach mit, das habe ich schon oft erfahren dürfen. Das kann soweit kommen, dass ich nach kurzer Zeit ganz viel Energie bekomme und wie das Sprichwort sagt, Bäume ausreißen könnte oder dass ich rundherum Zufriedenheit und auch Glück verspüre, das ich dann unbewusst an meine Mitmenschen weitergebe!

gastbeitrag

Die Frau im Café

06. Mai 2012

Die Frau kam auf mich zu, und ich bemerkte sie erst, als sie schon direkt vor dem kleinen Couchtischchen stand. „Ich darf das abräumen, oder?” Ich hatte es noch nicht geschafft, meine Lippen zu einem Wort der Zustimmung zu formen, da hatte sie das Tablett auch schon in der Hand und brachte es zu einem der fahrbaren Regale mit Metallschienen, die genau für die Tabletts gemacht waren. 

Ich hatte an diesem Morgen einen Termin in einer Autowerkstatt, um die Frontscheibe meines Autos reparieren zu lassen. Um die Wartezeit von vier Stunden zu überbrücken, machte ich mich auf den Weg in die Stadt und entschloss mich im McCafé ein kleines Frühstück zu mir zu nehmen und dabei ein wenig zu lesen. Normalerweise sieht mein Morgen ganz anders aus, und so fand ich Gefallen daran, einfach noch ein wenig Zeit mit Lesen auf der Couch zu verbringen.
Die Frau war mir schon aufgefallen, als ich mich setzte. Sie sah verbraucht aus, hatte eine Tasche und paar Tüten neben sich liegen, und war damit beschäftigt irgendetwas Kleines zu essen, und an ihrem fast leeren Getränk zu nippen. Während ich frühstückte und las, schenkte ich ihr keine weitere Beachtung.
Nun aber hatte sie meine Aufmerksamkeit erregt.

Sie setzte sich wieder und machte sich daran, ein kleines Stück Folie zu öffnen. Sie musste das Gebäck, welches man zum Café bekommt, vom Tablett genommen haben. Das war also ihre Absicht gewesen. Jetzt hatte ich es auch verstanden. Die Frau hatte wohl Hunger. Als sie mich anblickte, fiel mir auf, dass ich sie angestarrt hatte, und um sie nicht zu verunsichern, wendete ich rasch meinen Blick ab. Ich wollte sie ansprechen, aber was sollte ich sagen? Ich würde mich dumm fühlen, ihr Geld anzubieten, wenn sie es vielleicht gar nicht brauchte oder mochte. Meine Gedanken überschlugen sich, und während ich sie aus dem Augenwinkel beobachtete kramte ich mit meiner Hand nach etwas Geld in meiner Hosentasche. Es reichte noch genau für einen Italian-Bagel. Ich schaltete also die Kritikerstimme in meinem Kopf ab und folgte meinem Herzen zwei Meter hinüber zu dieser Frau. Ich weiß nicht mehr was ich genau sagte. Irgendetwas mit Tablett, Hunger, Essen und Geld. Was auch immer es war, bevor ich fertig war hielt die Frau schon ihre Hand hin und nahm die paar Euro entgegen. Ich drehte mich um und ging an meinen Platz zurück.
Die Frau packte zusammen und verschwand. Als wäre sie nur hier gewesen, um dieses bisschen Hilfe entgegenzunehmen.
Ich war erleichtert. Es fühlte sich gut an, auf mein Herz gehört zu haben.

Ich möchte dich ermutigen, auf dein Herz zu hören. Natürlich sollst du auch nachdenken, überlegen, Pro und Contra abwägen und genau prüfen. Aber am Schluss, da solltest du auf dein Herz hören. Es weiß sehr oft viel besser, was gut und richtig ist.
me

marcus