Manna

Gefiltert nach Tag medien Filter zurücksetzen

Ich bin nicht perfekt

04. Oktober 2014, claudia - Mannablog

Schaue ich von meinem Stuhl aus nach rechts, sehe ich einen Monitor auf dem die Anzahl der Menschen die an Hunger sterben hoch gezählt werden. Wie helfen? Soll ich mich auf dem Weg zum Essen angesprochen fühlen? Ich fühle mich hilflos. Gehe ich in Facebook erfahre ich die neusten Gerüchte über die politische Situation in Nordkorea. Die Kommentare dazu machen mich ratlos.

Die Welt ist komplex geworden. Mit der Komplexität haben die schlechten Nachrichten (die uns erreichen) zugenommen. Es scheint so, als ob es nur noch schlechte Nachrichten und Kritik gibt. An allem und überall gibt es etwas zu kritisieren.

Der Erwartungsdruck perfekt zu sein und perfekt zu handeln wird immer größer. Doch gleichzeitig erlebe ich an mir selbst, dass ich nicht perfekt bin. Und ich muss sogar gestehen, ich will auch nicht perfekt sein. Kenne ich doch genug Menschen die dabei krank wurden. Der Wunsch nach Perfektheit brachte sie ins Grab.

Je mehr ich versuche perfekt zu sein, um so mehr geht meine Stimmung und Freude verloren. Das ist ein Problem, weil ich der Überzeugung bin, dass wir dazu bestimmt sind Freude an unserem Leben zu haben.

Mancher löst dieses Problem und geht in eine innere Migration. Auch bei mir gibt es solche Tage, an denen es scheint als ob das der Einzige gangbare Weg ist. Doch STOP nein! Ich will leben und das mit Freude am Leben. 


Weiterbildung in das Medien- und Presserecht

14. November 2012, claudia - Mannablog

Nicht jeder, der im Internet unterwegs ist, ist selbst Journalist. Doch trotzdem lohnt es sich, dem Medien- und Presserecht eine gewisse Aufmerksamkeit zu widmen.

Themen wie das Persönlichkeitsrecht, publizistische Sorgfalt, Recherche über das Thema, Recht am eigenen Wort und Namen, das Recht am eigenen Bild und der Bereich der Haftung im Medienrecht sind Themen, die nicht nur Journalisten aus Zeitung, Funk und Fernsehen betreffen.

Sobald ein Beitrag im Internet veröffentlich ist, sind diese Fragen auch für einen persönlich relevant. Dabei spielt es oft keine große Rolle ob es ein privater Blog ist. Deshalb macht eine Weiterbildung zum Thema Medien- und Presserecht nicht nur für Blogger, sondern auch für die Verantwortlichen einer gemeinnützigen Webseite Sinn.

Die christliche Medienakademie bietet so eine Schulung am 23.-24.11. in Wezlar an. Kurzentschlossene sind herzlich willkommen.


Bericht von der 2. christlichen Bloggertagung in Berlin

10. September 2012, claudia - Mannablog, Newsletter

Freitag und Samstag fand in Berlin die 2. christliche Bloggertagung statt, unter dem Motto: "blog the word" und modobonum war auch dabei. Noch aus Berlin kommt von mir ein kleiner Bericht.

Wie bereits vor zwei Jahren fand das christliche Bloggertreffen im Betahaus statt. Die christlichte Medienakademie war wie immer ein umsichtiger Gastgeber. In kleiner Runde von 15 Mann und 2 Frauen trafen wir uns zum Gedankenaustausch über das Bloggen, das Internet und das was uns voranbringt. Es gab ein "Hallo schön dich (wieder) zu sehen" in die Runde. Mancher kannte sich nur aus dem Netz, umso größer war die Freude über die persönliche Begegnung und Umarmung. 

Doch was heißt eigentlich christlich? Im Grunde bewegen alle Blogger die gleichen Themen: Umgang und Entwicklung von Themen, Schlagworte setzen und Links, Umgang mit Suchmaschinen, Werbung und Recht. Alles das stand auf dem Programm und noch einiges mehr.

Wie bloggt man als Christ, um Menschen in unserem Land Hoffnung und Perspektive zu geben? Voneinander lernen, nach dem Motto "Was funktioniert gut?" war im Grunde der Hauptagendapunkt. Immer wieder bin ich erstaunt, wie unterschiedlich Blogs und Webseiten sind. Sie ergänzen sich auf harmonische Weise und geben so ein umfassendes Bild über die vielen Fassetten unseres Lebens.

Am Rande der Bloggertagung gab Claudia ein kleines Interview über unsere Ziele und Beweggründe für Bibel TV. Der genaue Sendetermin ist noch nicht bekannt, voraussichtlich am Donnerstag.

Sicher wird es wieder eine Bloggertagung für Christen geben. Vielleicht wird der Rahmen dann noch etwas größer sein und die ganze Gruppe der Netzaktiven adressieren. Es war eine gute Zeit miteinander.


Die Zukunft beginnt jetzt (Teil2) oder die Webseite der Kirchengemeinde

28. August 2012, claudia - Mannablog

Gestern ging es um den Schaukasten vor der Kirche und den Vorschlag diesen durch einen TFT mit der aktuellen Internetseite zu ersetzen. Heute geht es um die Webseite der Kirchengemeinde selbst.

Webseiten sind die Visitenkarte für die Kirche. Dies gilt nicht nur für Kirchen, sondern für alle Unternehmen und Institutionen. Was sagt die Webseite über die Kirche aus?

Anhand der Aufmachung einer Webseite zeigt sich, wie verschlossen oder offen eine Kirchengemeinde ist. Die Sprache ist nach innen gerichtet, Informationen sind schwer zu finden. Veranstaltungen sind selten, ebenso wie Fotos oder Berichte vom Leben in der Kirchengemeinde. Das alles lädt nicht zum verweilen ein, weder auf der Seite noch in der Realität bei den Menschen.

Webseiten, die Termine aus dem vergangenen Quartal oder Jahr zeigen, sind nicht ansprechend. Genauso wenig wie Fotos aus alter Zeit. Webseiten können auf einfache Weise aktuell gehalten werden. Dazu ist kein IT-Profi nötig. Die Bedienung ist heute so leicht und einfach, dass es jeder kann, der will.

Ich vermute deshalb, dass dort eine der großen Herausforderungen auf dem Weg zu einer ansprechenden Webseite liegen. Nur Mut, es lohnt sich. Zu Hause streichen wir doch auch aller paar Jahre unsere Wände und modernisieren unseren Haushalt.

Orientiere dich am Layout deiner Kirche, in Stil, Aussehen, Schrift und Aufbau. Viele Kirchen haben inzwischen ein Corperate Design, was zu verwenden ist. Bitte übernimm dieses, denn es stärkt die Außenwirkung und gibt den Besuchern einen Wiedererkennungswert.

Wenn von News die Rede sind, dann müssen es auch News sein. News, die 3 Monate alt sind, haben den Charakter von News verloren. Maximale Halbwertzeit einer News auf der Kirchenseite ist 30 Tage. Im Normalfall würde ich eine Woche ansetzen. Gibt es keine News, dann ist das auch nicht schlimm. Ich vermute allerdings, dass es sie sehr wohl gibt. Es teilt sie nur keiner mit. Noch ein Hinweis: Eine Verlinkung zum Pressedienst deiner Kirche interessiert als News auf der lokalen Ebene eher weniger. Gefragt sind die News deiner lokalen Kirchengemeinde.

Ein einfaches Mittel ist der Test. Gibt es eine neue Webseite, dann zeige diese doch deinen Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen und bitte sie um ihre Meinung.


Die Zukunft beginnt jetzt (Teil1) oder der Schaukasten und die Kirche

27. August 2012, claudia - Mannablog

Wir alle wünschen uns volle Kirchenräume mit vielen liebevollen Menschen, zu denen wir in Beziehung stehen. Schauen wir in unser Leben hinein, erleben wir einen Unterschied zwischen unseren Wünschen und der Realität. Doch woran liegt es? Können die neuen Medien uns eine Kirche geben, die wir uns wünschen?

Das Kommunikationsverhalten unserer Gesellschaft hat sich verändert. War früher der Schwerpunkt auf der Information selbst, so liegt er heute auf einer ganzheitlichen Ansprache des Menschen. Der Umgang mit unseren Schaukästen zeigt, dass wir uns als Kirche mit diesen Veränderungen schwer tun. Vor 50 Jahren noch waren unsere Schaukästen vor den Kirchen zeitgemäße Möglichkeiten, um Menschen zu informieren. Betrachten wir heute die Schaukästen unserer Kirche, grüßen sie aus einer anderen Zeit.

Wie wäre es mit digitalen Schaukästen, die wöchentlich aktualisiert werden? Warum arbeiten die Kirchen noch mit Nadeln und einzelnen Buchstaben, während privat nahezu jeder einen großen TFT an der Wand hängen hat.

Gestern abend erzählte eine Freundin von ihrem Blick auf eine Kirchenwebseite. Diese war so unattraktiv, dass sie nun darüber nachdenkt, ob sie dort wirklich hin will. 

Irgendwie habe ich (anscheinend) eine falsche Auffassung von Schaukästen. Meiner Meinung nach sollten sie einladend, freundlich und zeitgemäß sein. Deshalb wünsche ich mir, dass diese antiquarischen Schaukästen durch eine einladende und freundliche Webseite ersetzt werden.

 


To top

Nach oben