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modobonum im „Adventisten Heute“

18. November 2015

Nur das Gute verbindet Menschen. Wie modobonum das Knüpfen von Beziehungen fördert - auch zu Gott.

Was bedeutet modobonum eigentlich und was machen die so? Diese Fragen haben wir in der aktuellen Ausgabe der „Adventisten Heute“ beantwortet.

 

Wenn du ein Update über modobonum und unsere Aktivitäten bekommen möchtest, kannst du dich in einem aktuellen Artikel der Zeitschrift „Adventisten Heute“ über uns informieren. Wir geben dir darin einen groben Überblick über uns und unsere Arbeit. Der Artikel ist kostenlos online zu lesen unter 

 

www.advent-verlag.de/cms/cms/upload/adventistenheute/AH-2015-10/index.html

 

Viel Freude beim Lesen wünscht dir das gesamte Team von modobonum.

marcus

Esoterikmesse - Teilnahme nein oder doch ja?

21. September 2015

Zwei Mal schon waren wir mit modobonum und einem kleinen Team auf der Esoterikmesse. Im November wird es in München wieder eine Esoterikmesse geben und wir stellen uns die Frage aller Fragen: Teilnahme nein oder doch ja?

Jedes Jahr 2 Mal findet die Esoterikmesse statt, Anfang Mai und Anfang November. Unser erster Besuch war mehr ein auf die Messe stolpern, denn viel prägendes und übernommenes stand uns selbst im Weg. Wohlmeinende Menschen um uns herum waren um uns besorgt. Viele Gespräche mussten geführt werden. 

Die zweite Esoterikmesse war, im Vergleich dazu, richtig gut organisiert. Wir hielten zwei gut besuchte Vorträge über gute Entscheidungen und die sieben Siegel (im Buch Bibel, Offenbarung). Die Resonanz auf der Esoterikmesse war positiv. Die Menschen wollten in Kontakt bleiben. Und genau an dieser Stelle begann unser Problem.

Modobonum hat seinen Sitz in Landshut. Keiner aus unserem Team ist in München zu Hause. Wenn wir Veranstaltungen anbieten wollen und Kontakte pflegen ist der regionale Bezug Grundvoraussetzung. Daraufhin fragten wir in München einige Freunde und lokale Kirchengemeinden an. 

Wollen wir auf der Esoterikmesse sein, dann müssen wir die Anmeldung innerhalb der nächsten zwei Wochen abschicken. Doch nach aktuellen Stand brauchen wir über die Anmeldung nicht nachzudenken.

1. Wir haben keine ausreichenden finanziellen Mittel, für die Kosten von ca. 800 EUR.

2. Wir haben keine lokalen Freunde, die selbständig oder mit uns gemeinsam Veranstaltungen (auch/besonders) im Nachgang anbieten und vor allem, die Freundschaften zu den Besuchern pflegen wollen.

Denke ich an die Menschen, die ich dort kennen gelernt habe, dann bedauere ich es zutiefst. Selten habe ich so viele offene Menschen kennen gelernt, die sich Freundschaft und Annahme wünschen. Menschen die offen sind und bereit für Neues, die verändern wollen und nicht im Istzustand verharren.

Wenn ich darüber nachdenke, dann ist das Wort "enttäuscht" gar nicht so unpassend. Denn genau das ist es was ich empfinde, wenn ich daran denke, dass es bis jetzt nicht gelungen ist den Punkt 2 zu lösen.

Finden sich diese Freunde, dann findet sich auch das Geld dazu. Davon bin ich überzeugt.

Und Nun?

Suchen wir im Großraum München neue Freunde, die Freundschaften aufbauen wollen und mit uns gemeinsam neue Beziehungen schaffen. Wie sieht es mit dir aus?

Die nächsten Wochen zeigen ob unser Werbeblog erfolgreich ist und sich neue Türen öffnen. Vielleicht heißt es dann wieder: Ja, modobonum ist auf der Esotikmesse. 

claudia

Mein Wochenrückblick - Blogger für Flüchtlinge

05. September 2015

Im Grund bin ich mir nicht mal sicher, ob ich mich wirklich Blogger nennen kann, schreibe ich doch derzeit viel zu wenig. Und doch betrifft uns das Thema Flüchtlinge persönlich und unmittelbar. Darum unterstützen wir auch die Initiative Blogger für Flüchtlinge

Alles begann im letzten Jahr mit einem Artikel in der Regionalzeitung. Dort wurde von einer größeren Gruppe Syrer berichtet die neu in Landshut waren. Damals fingen wir als Kirchengemeinde an uns zu engagieren. 

Denke ich an das erste große Treffen mit den Familien zurück beeindrucken mich immer noch ihre Antworten auf die Frage was sie dringend brauchen. "Hilfe beim deutsch lernen und Arbeit". 

Diesem Wunsch haben wir versucht zu entsprechen. Inzwischen sind die ersten beiden in Arbeit und wir suchen nun ein Praktikum für zwei Friseure. 

Es ist aber nicht einfach Unterstützung für Menschen die in Not sind. Das viel wichtigere sind die Freundschaften die entstanden sind. Doch nicht nur Freundschaften sind entstanden, auch unsere Familie ist gewachsen. Wir  haben einen kleinen Bruder bekommen und einen großen Bruder mit seiner Familie. 

Mein kleiner Bruder nun hat inzwischen mehrer Cousins die quer durch Deutschland verstreut angekommen sind. Davon sind zwei unter 18 Jahre und wir bemühen uns nun die Familie zusammen zu bekommen und die beiden Kleinen dazu. 

Deutschland ist ein tolles Land. Alles ist organisiert und wenn man nur den Weg kennt ist vieles machbar. Aber wehe dir, du kennst den Prozessablauf nicht. So habe ich in der letzten Woche versucht die Prozesse heraus zu finden. 

Warum hat jemand nur einen subsidiären Schutzstatus und was bedeutet das? Wie gelingt es jemanden aus einem Bundesland in ein anderes zu bekommen? Meine Vorstellung, sie steigen einfach in den Zug geht ja gar nicht. (Ich muss inzwischen über meine Vorstellung lachen. Hätte ich doch besser wissen müssen, dass das bei uns in Deutschland nicht so einfach geht.) Hauptsächlich sind dabei die Verteilungsquoten der Länder im Weg. Wenn ich also einen syrischen Flüchtling nach Landshut holen will, dann muss ein anderer Flüchtling dafür Landshut verlassen.

Und nebenbei kenne ich inzwischen die inhaltlichen Grundzüge des Dublin Abkommen. Obwohl es kurzzeitig in den Medien transportiert wurde, ist Dublin auch für die syrischen Flüchtlinge nicht ausgesetzt. So bangen wir derzeit um eine Freundin die in Brandenburg gestrandet ist. 

Alles das bedeutet viele Telefonate und Mails. Nachfragen und erklären in beide Richtungen. Einmal in Englisch in Richtung Familie und Freund und in Deutsch zu den Behörden und Verantwortungsträgern.

Trotz aller Herausforderungen, scheint hier der richtige Moment für einen Ausdruck meiner Hochachtung zu sein. Egal mit wem ich es zu tun hatte, alle waren freundlich und motiviert. Alle Mitarbeiter von Behörden haben geduldig meine Fragen beantwortet und mit mir nach Lösungen gesucht. Ich bin mir sicher, dass der Druck der auf vielen von ihnen liegt enorm ist. 

Denke ich nur an die Sozialpädagogen die die minderjährigen Flüchtlinge betreuen und was sie hören und verarbeiten müssen, dann frage ich mich ob sie nachts noch schlafen können. Oder ich denke an die Polizisten die nicht nur dankbarer syrische Flüchtlinge vor sich haben, sondern auch sogenannte "Mitschwimmer" und trotzdem korrekt und freundlich bleiben.

Die Menschen die derzeit in unser Land drängen werden unser Land verändern. Ich wünsche mir, dass sie unser Land lieben und seine Menschen achten. Deutschland und seine Menschen haben in den letzten Jahrzehnten immer wieder gezeigt, dass Fremde willkommen sind. Fremde die zu Freunden werden. 

claudia

Durian – eine Lektion in Sachen Vorurteile

15. Februar 2015

Durian-Frucht. Stinkt gewaltig, aber schmeckt köstlich.
Durian-Frucht. Stinkt gewaltig, aber schmeckt köstlich.

Eine Frucht die stinkt, aber köstlich schmeckt? Durian ist eine Lektion in Sachen Vorurteile.

Wir Menschen sind darauf angewiesen, uns über alles mögliche Urteile zu bilden. Manchmal haben wir nicht einmal viel Zeit, um uns über Dinge, die uns im Leben begegnen Gedanken zu machen. Die Entscheidung, ob uns etwas gefällt oder nicht, müssen wir manchmal in Sekunden fällen.

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck ist in den meisten Fällen entscheidend für den Verlauf unserer Entscheidungen. Ist uns der Mensch, den wir gerade kennenlernen sympathisch? Traue ich mir die Fahrt mit dieser Achterbahn zu? Ist das Wetter geeignet, um den Berg zu erklimmen? Sagt mir der Geruch des Essens zu, so dass es mir auch schmecken wird?

In Sekunden sammeln wir „Fakten“ über die Fragestellung vor uns und entscheiden aufgrund dessen wir unser weiteres vorgehen aussehen wird. Wir lassen uns auf Beziehungen ein, steigen in halsbrecherische Achterbahnen ein, kämpfen uns Berge hinauf und nehmen Dinge in den Mund – einfach nur, weil wir unsere interne „Datenanalyse“ zu dem Ergebnis „Tu es!“ gekommen ist.

Voll getäuscht

Was aber, wenn wir uns voll getäuscht haben? Wenn unsere Analyse fehlerhaft war, wenn wir sozusagen „Vorurteile“ hatten, die sich nicht bestätigt haben? 

Ein Beispiel für ein solches Vorurteil würde bei den meisten Menschen eine Frucht namens „Durian“ auslösen. Diese asiatische Frucht wächst auf Bäumen und liegt gut geschützt in mehreren Kammern innerhalb einer gestachelten Außenhaut. Selbst ungeöffnet verströmt sie bereits einen strengen Geruch, der beim öffnen noch stark zunimmt. Aufgrund des Geruchs haben sich viele Menschen bereits davon abbringen lassen, das Fruchtfleisch zu kosten. Allerdings schmeckt die Frucht komplett anders als sie riecht, und sobald man den ersten Bissen gegessen hat, bleibt auch vom strengen Geruch nichts mehr übrig.

Eine Lektion in Sachen Vorurteile

Sich ein Urteil zu bilden ist in fast allen Fällen sehr wichtig. Vorurteile hingegen sind im allgemeinen eher kontraproduktiv. Die Durian-Frucht ist für mich eine Lektion in Sachen Vorurteile. Ich kann mir nur zu gut vorstellen wie Gott diesen Baum erschaffen hat und beim Gedanken an all die Menschen schmunzeln musste, die einen großen Bogen um ihn machen würden, ohne seine Früchte jemals probiert zu haben. 

Genauso ist es mit allen Vorurteilen. Vielleicht bestätigen sich manchmal unsere Befürchtungen. Aber wie viele Menschen lernen wir nie richtig kennen, wie viele Berge werden wir nie besteigen, wie viele Achterbahnfahrten niemals antreten und wie viele Speisen nie kosten, weil wir nicht bereit waren unser Urteil noch einmal zu überdenken?

marcus

"Vergiss nicht, wer der wahre Feind ist!"

03. Dezember 2014

Foto: OpenClips, CC0 Public Domain, Pixabay

Vielleicht kennst du solche Tage, wo du das Gefühl hast, jeder, den du triffst, hat irgendwas gegen dich. Da kommen dann so Kommentare von uns wie "Jetzt hack du auch noch auf mir rum!" und wir versichern uns selbst, dass wir mit unserer Einschätzung richtig liegen.

Viele Missverständnisse können ja allein durch nonverbales Verhalten ausgelöst werden und sowas finde ich persönlich ziemlich blöd. Klar kann man zu der Person gehen und fragen, ob man richtig liegt. Auf der anderen Seite muss die Person auch selbst damit zurecht kommen, weil es erstmal bei ihr begonnen hat und vielleicht niemand anderen betrifft, sondern nur ihr Innenleben. Und letztendlich hat jeder das Recht zu mögen, wen er mögen will.

Menschen sind meiner Meinung nach trotzdem manchmal echt schwierig. Ich verstehe den Autoren von Psalm 84, der sagt, dass er lieber einen Tag in den Tempelvorhöfen Gottes verbringen möchte als tausende in Gesellschaft von Menschen, mit denen er nicht auskommt - salopp gesagt. Ich verstehe, warum einige Atheisten genervt sind von den heuchlerischen Worten von Christen, die vorgeben sich an Gottes Wort halten zu wollen, sich dann aber auf den Worten ausruhen und lieber in authentische Lieblosigkeit verfallen als sich wirklich um andere zu bemühen. Ich selbst habe daran immer wieder zu knabbern und bin selbst oft nicht besser und das macht mich traurig.

Es gibt einige Gründe dafür, warum wir so sind. Einer wird sein, dass wir als Christen den Fokus auf Gott verlieren und vergessen, dass wir bei IHM alles bekommen, dass wir uns nicht von Umständen unseren Tank auffüllen lassen sollen. Mangeldenken kann so viel kaputt machen! Stell dir vor, du gehst in den Tag als ein Mensch, der sich benachteiligt fühlt - du wirst Leute nicht aufbauen, sondern unterbuttern, dich zurückziehen, gereizt sein u.ä. Ein Mensch dagegen, der sich davon ablöst und dankbar ist für einfach alles, was Gott ihm gibt, der kann davon abgeben, der hat keinen Grund immer in seine eigene (Emotions- und Ego-)Tasche zu wirtschaften.

Außerdem fehlt uns vielleicht oft das Bewusstsein dafür, dass wir einen Namen zu verteidigen haben. Jesus. Dieser Jesus lebt in uns und wir ruhen uns gemütlich auf UNSEREM Titel 'Christ' aus, anstatt praktische Liebe zu leben? Da läuft doch was falsch! Lasst uns nicht unsere Wunden lecken, sondern Liebe üben, die diese Selbstbezogenheit und die Schwächen der anderen überwindet. Ja, ÜBEN.

Ich habe neulich den zweiten Teil der "Tribute von Panem"-Filme gesehen. Echt ein guter Film und er enthält einen Satz, der mir bei diesem Thema passend erscheint: "Vergiss nicht, wer der wahre Feind ist!"

Vergiss nicht, dass wir gegen Sünde, Tod und Teufel kämpfen. Oder besser, dass Gott in uns kämpft. Nicht Menschen sind unsere Feinde, sondern die Mächte, die uns gegeneinander aufbringen wollen, die Verletzungen hervorrufen, die Missverständnisse schüren und Mangeldenken füttern. An dieser Stelle muss ich mich selbst entschuldigen für die Momente in meinem Leben, in denen ich Menschen die Schuld gegeben habe für meine Misere oder mein "blödes Gefühl", für Missverständnisse, denen ich lieber auf den Leim gegangen bin statt sie ausräumen zu lassen. Ich weiß, es braucht Geduld mit Menschen zusammen zu leben. Ich hoffe, ich kann sie aufbringen und meine Mitmenschen mir gegenüber auch. Danke. Ansonsten sind Menschen nämlich auch ganz ganz wunderbar. :)

Miteinander reden, Grenzen erweitern

16. Oktober 2014

Miteinander reden ist einfach. Miteinander reden, so dass beide das Gleiche hören und meinen ist eine Kunst. Wir Menschen reden jeden Tag viele Worte und manche davon sollten wir uns lieber schenken. Es gibt aber auch Worte, die nicht gesprochen werden, obwohl sie so dringend nötig wären.

Mein Denken ist von meinem Erleben und meiner Weltsicht geprägt. Genau so geht es jedem Menschen. Weil wir wissen, dass Reden unsere innersten Empfindungen preisgibt, verstummen wir zu oft. Unser Bedürfnis nehmen wir wahr und suchen Hilfe bei Menschen von denen wir ausgehen, dass sie es besser können.

Auch ich in meiner Kommunikation bin Lernender. Immer wieder stoße ich an meine Grenzen.

Am Wochenende habe ich eine Lernhilfe entdeckt, die immer funktioniert, immer verfügbar ist und nichts kostet. Meine Freundin nimmt diese Lernhilfe auch in Anspruch. Welche das ist?

Ich frage Jesus, was ich sagen soll. In meinem Fall hatte ich 10 Minuten Zeit zur Vorbereitung. Meine Freundin hatte nur ein paar Sekunden. Wir beide können diese Lernhilfe sehr empfehlen. Wenn du nicht weißt, was du reden sollst oder wie, dann frage doch bei Jesus nach. Er wird dir die richtigen Worte geben, du musst sie "nur" aussprechen.

Viel Freude beim Reden!

claudia

Kundenservice – der Kunde ist König?

06. Juli 2014

Im Einzelhandel zählt eigentlich die Devise "Der Kunde ist König". Warum viele Unternehmen guten Kundenservice immer noch nicht umsetzen ist mir ein Rätsel. 

Gut behandelt zu werden wünschen wir uns eigentlich in jeder Situation. Egal ob im Privatleben zu Hause, in der Arbeit oder unterwegs im Urlaub. Das Leben ist ja auch gleich viel leichter, wenn wir uns alle zusammen durch eine nette Grundstimmung eine angenehme Atmosphäre schaffen. Besonders erwarten tun wir eine freundliche Art allerdings dann, wenn wir für etwas bezahlen, wie z.B. bei Dienstleistungen oder in Geschäften. Doch gerade dort scheint die Zauberformel des geschäftlichen Erfolgs - Freundlichkeit und Kundenservice - noch nicht wirklich angekommen zu sein.

Störfaktor Kunde

Wer hat es noch nicht erlebt, dass er in ein Geschäft gegangen ist und wurde von keinem der Verkäufer auch nur eines Blickes gewürdigt? Erst nachdem man sich durch wildes „herumgesuche“ in der Nähe des Verkäufers und einem zaghaften „entschuldigen sie bitte“ bemerkbar gemacht hat, kann man hoffen, demnächst auch bedient zu werden. Auch bei Reklamationen begegnet man ernsthaften Ausflucht-Versuchen. „Das gehört so“ oder „mit dem Artikel hatten wir ansonsten nie Probleme“ stellt den Kunden als einsamen Nörgler hin, der mit seinem exquisiten Problem ein wahrer Einzelfall zu sein scheint.

Kundenservice oder Verkaufsstrategie?

Warum wollen wir eigentlich Kundenservice? Kaufen wir mit der Dienstleistung oder Ware denn eigentlich die Freundlichkeit mit? Wer einen Kaufvertrag abschließt wird wahrscheinlich lange suchen müssen, um darin eine Klausel zu finden, die den gleichzeitigen Kauf von Freundlichkeit miteinschliesst. Allerhöchstens bestimmte Serviceleistungen sind mit inbegriffen. Wie diese allerdings umgesetzt werden, steht dann meist wieder auf einem anderen Blatt. Wir kaufen also keine Freundlichkeit, wollen sie aber dennoch haben, viel mehr noch, wir gehen davon aus, dass sie uns zusteht. In Wahrheit steht sie uns aber weder zu, noch können wir sie fordern.

In einer Welt, in der es immer schwieriger wird, sich im Wettkampf mit anderen Unternehmen zu behaupten, gibt es immer großen und ganzen noch genau einen Faktor, der einen wirklichen Unterschied machen kann: Kundenservice. Viele Unternehmen denken inzwischen um und haben diesen Umstand erkannt, allerdings kann man bei vielen erkennen, das der Service nicht echt ist, sondern eine reine Marketingstrategie. Am Ende geht es hier nur wieder nicht um den Kunden, sondern um Gewinnmaximierung. Von echtem „Kümmern“ um den Kunden oft keine Spur. Blöd für das Unternehmen, denn der Kunde merkt das.

Der Kunde im Mittelpunkt

Echter Kundenservice weiß zwar auch, dass er Kunden binden kann und sie zum Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung bringen kann, er geht aber noch weiter: Er kümmert sich tatsächlich um den Kunden. Und das merkt dieser auch. Bei dieser Beziehung ist Kundenservice nicht nur ein Wort, ein Vorsprung vor den anderen, eine Marketingstrategie, sondern ein echtes bemühen um den Menschen. Denn wenn alle zufrieden sind, dann geht es beiden gut, dem Unternehmen und dem Kunden.

Am Ende ist Freundlichkeit und Kundenservice ein Prinzip, dass uns schon Gott mit auf den Weg gegeben hat. Gute und ehrliche Beziehungen mit anderen Menschen aufzubauen fördert das Leben und macht echt Spaß. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um Liebesbeziehungen, Arbeitskollegen, die Verkäuferin am Eisstand oder den Millionendeal eines Großkonzerns handelt. Wenn man echten Service erleben darf, tut das einfach gut.

Kürzlich erlebt habe ich den z.B. letztens beim Hersteller meines Computers. Wie bereits letztens erwähnt hat mein Mac den Geist aufgegeben. Nach zwei Telefonaten mit dem Support bekam ich einen Termin im Apple Store Rosenstraße in München und konnte nach der Diagnose „SSD kaputt“ etwa eineinhalb Stunden später meinen Rechner wieder mitnehmen. Ich war wahnsinnig happy, die Leute dort waren superfreundlich und ich werde jetzt jedem erzählen, was für einen wahnsinnig guten Service Apple hat. So etwas nennt man dann im Fachjargon „Win-Win“.

Welche Erfahrungen hast Du mit Freundlichkeit und Kundenservice gemacht? Schreib mir in den Kommentaren!

marcus

Woran sind Fans von Jesus Christus erkennbar?

27. Mai 2014

Hier nochmal eine Erinnerung fuer uns Christen:

 Ob wir als Fans von Jesus Christus erkennbar sind zeigt unser Handeln.

Gehen wir liebevoll und fürsorglich miteinander um?

Wenn wir das tun, dann werden unsere Worte auch Gewicht bekommen und geglaubt werden.

Anders ausgedrückt, ist unser Handeln nicht liebevoll und fürsorglich können wir unsere Worte sparen.

claudia