Manna

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Gefiltert nach Tag ostern Filter zurücksetzen

Allein und doch nicht allein

04. April 2015

Freunde von uns sind syrische Christen. Sie sind in den letzten Monaten aus Syrien geflohen. Das was sie berichten macht mich Fassungslos. Mein Verstand hört es, ich weiß intellektuell um die Bedeutung ihrer Berichte, doch mein Mensch sein weigert sich, diese Berichte aufzunehmen. 

Um sie zu unterstützen sind wir ganz vielfältig aktiv. Es macht einfach Freude ihre strahlenden Augen und ihre tiefe und ehrliche Dankbarkeit zu erleben.

Doch was ist mit den Christen die noch in Syrien sind? Ich kann es machen wir mancher hier im Land und einfach folgendes sagen.: Gut das es dort noch Christen gibt, denn ohne sie erfahren die Menschen dort unten von Jesus nichts mehr.

Sehe ich in die Augen meiner Freunde, dann kann ich das nicht. Ich erlebe ihre Sorge um die Familie und Freunde. Gerne würde ich ihnen helfen, doch wie?

Da erinnerte ich mich an eine Briefaktion, an der ich vor Jahren teilgenommen hatte. So etwas wollte ich auch tun. Wenn ich schon nicht nach Syrien reisen kann und kein Ticket für Deutschland schicken, dann wenigstens schreiben.

So entstand nachfolgender Brief, der ins arabische übersetzt wurde. Viele Freunde haben ihn unterschrieben. Jetzt ist der Brief auf der Reise um unsere Freunde in Syrien zu erreichen. 

 

 

Nach dem Bericht aus der Bibel wurde Jesus am Freitag gekreuzigt. Samstag ist der Tag, an dem er für die Menschen damals tot war. Jeder wusste wo er beerdigt ist und konnte zu der Höhle gehen. Es war der Tag der Trauer und der Enttäuschung. 

Manchmal scheint es, als ob alle Hoffnung vergebens ist. Schauen wir nach Syrien, scheint es auch so zu sein. 

Doch einen Tag später ist Jesus wieder lebendig. Er war wieder da und er ist es bis heute! 

deshalb gilt diese Zusage:

claudia

Ein Neuanfang ist möglich

20. April 2014

In Erinnerung an den Tod und die Auferstehung von Jesus feiern viele Christen derzeit Ostern.

Die Bibel berichtet davon, dass Jesus am Freitag hingerichtet wurde und zum Entsetzen der Herrschenden am Sonntag wieder zum Leben erwachte. Weil sie ihre Niederlage nicht eingestehen wollten, bestachen sie damals die Soldaten, die seine Auferstehung erlebt hatten. Ihnen war die Konsequenz seiner Auferstehung bewusst und diese wollten sie unter keinen Umständen. Seitdem streiten die Menschen ob der Bericht seiner Freunde und Fans wahr ist oder eine Lüge. In dem Streit geht es auch heute noch um die eigene Antwort auf den Bericht zur Auferstehung. 

Jeder kann Jesus heute noch genau so begegnen, wie damals seine Freunde. Wer Jesus begegnet hat nur die Wahl, zwischen Leugnen und Freundschaft. Einen Weg dazwischen gibt es nicht.

Wir sind Jesus begegnet. Wir haben in ihm nicht nur einen Freund gefunden der immer auf unserer Seite steht. Wir haben in ihm einen großen Bruder gefunden. Er ist immer für uns da, er kämpft für uns und er schützt uns. Dadurch gewinnen wir uns selbst und unser Leben. 

Jesus ist unser großer Bruder, diese Stellung hat er weil er damals auferstand und nicht im Grab blieb. Deshalb ist der Ostersonntag für uns ein Tag der Freude. Es ist die Freude, ihn gewonnen zu haben. Es ist die Freude das gemeinsam mit ihm als Bruder ein Neuanfang immer möglich ist. 

So ist die Erinnerung an Ostern, das größte Geschenk, das wir Menschen erhielten, denn so sind wir frei und können einen Neuanfang wagen. 

claudia

Ohr ab – arm dran?

29. März 2013

Am Sonntag ging es im Gottesdienst um das Thema Vergebung. Es wurde nicht nur an der Oberfläche geschabt, sondern die Notwendigkeit des Vergebens und Loslassens ganz klar betont – damit ein Leben in Freiheit möglich ist. Schließlich hat die ganze Gemeinde Gott viele Lebensaspekte gebracht, die Vergebung brauchten.

In den Osterfeiertagen und der Karwoche liegt das Thema Vergebung eigentlich ganz nahe. Was Jesus am Kreuz eigentlich getan hat, ist viel mehr als die Hingabe in den Tod. Er hat uns vergeben. Er hat unsere Berge von Schuld vergeben.

Mir ist klar geworden, dass Jesus seinen Kindern nicht nur die Schuld vergibt, die irgendwie gerechtfertigt ist. Wenn mir jemand etwas getan hat, dann habe ich oft überlegt, ob er denn irgendwie rechtfertigen kann, warum er das so und so gemacht hat. Aber bedingungslose Vergebung, das ist es, was wir Menschen wirklich nötig haben. Weil wir so oft ohne legitime Rechtfertigung Dinge tun, denken, sagen, die andere verletzen. Handlungen, die unverantwortlich mit Zeit und anderen wertvollen Gütern umgehen. Es ist nicht immer nachvollziehbar, entschuldbar, was wir tun. 
Als Jesus im Garten Gethsemane von den Soldaten gefunden und von Judas verraten wurde, schlug Petrus, ein enger Freund von Jesus, einem der Soldaten das Ohr ab. Jetzt könnte man meinen, Jesus hätte das, gerade unter diesen Umständen, als berechtigt abtun können. Aber nein, so ist er nicht – entgegen jeder Erwartung und so tief verankert in seinem liebevollen Wesen vergibt er – beiden. Und nicht nur das. Er legt auch noch seine Hand auf die Verletzung und heilt das Ohr! Ist das nicht Wahnsinn? Er nähert sich seinem Feind nicht mit einer drohenden oder abwehrenden Geste, sondern mit einer liebevollen, heilenden. Wer muss da perplexer gewesen sein – Petrus oder der Soldat?

Ich wünsche dir, dass du an diesem Osterfest neu erfährst, was für ein großes Geschenk Jesus uns mit seinem Tod und seiner Auferstehung gemacht hat. Dass die Vergebung, die er uns erkauft hat, unendlich viel wert ist und dass wir sie so bitter nötig haben, um selbst ein Leben leben zu können, das anderen nicht mühselig die Schuld hinterher trägt.

Mein Gott ist ein gehasster Gott und er liebt die Menschen trotzdem

09. April 2012

Heute feiern wir Ostern. Für die Christen ist es das höchste Fest im jährlichen Kalender. Manchmal tritt beim Feiern der eigentlich Grund etwas in den Hintergrund.

Interessanterweise gibt es zwei Feiertage in unserem Kalender, die dokumentieren, wie sehr Gott gehasst wird und wie sehr er bereit war uns Menschen trotzdem zu lieben. Gott sandte seinen Sohn auf diese Erde, doch die Menschen lehnten ihn ab. Das alleine war ihnen aber nicht ausreichend genug. Sie wollten ihn sogar umbringen und taten alles um diesen Wunsch umzusetzen.

Der Hass gegen ihn hörte damit aber nicht auf. Von Generation zu Generation wird er übertragen wie ein Virus. Alles wird geliebt und verehrt. Der Gott der Bibel wird gehasst.

Mit Gottes Verhältnis zu uns ist wie mit den Osterfeiertagen. Es gibt sie für alle und nicht nur für Christen. Alle kommen in den Genuss eines langen Wochenendes. So ist es auch mit Gott. Er sandte seinen Sohn für alle Menschen, auch für die, die ihn hassen. Gott liebt jeden Menschen und hat, als die Menschen im größten Hass seinen Sohn ermordeten, den Menschen das größte Geschenk gemacht. Dadurch, dass Jesus an einem Freitagnachmittag starb, wurde eine Brücke geschlagen zu den Menschen. In meinen Augen ist es das Erstaunlichste, was ein Gott tun kann. Darin wird für mich seine eigentliche Größe zum Ausdruck gebracht. Er als Gott braucht mich nicht. Er fühlt sich nicht besser oder schlechter, stärker oder schwächer. Ein Gott, der uns Menschen liebt, obwohl wir so sind wie wir sind, was für eine wunderbare Vorstellung. Frohe, gesegnete Ostern!

cdj

claudia

Bald ist Ostern

05. April 2012

Oh oh, als ich eben nachdachte, wer heute für den Blog verantwortlich ist, fiel mir ein, dass heute Donnerstag ist und damit ich. Wie schnell ist doch die Woche um und es ist schon fast Wochenende und diesmal auch gleich noch Ostern. Ich freue mich auf morgen, wo ich nicht zur Arbeit muss. Die Woche war sehr anstrengend. Wie ging es dir? Wie war deine Woche? Bist du schon auf Ostern vorbereitet? Ich werde zu meinem kleinen Cousin fahren und mit ihm die Ostereier jagen und ich freue mich irre, ihn wiederzusehen, auch wenn eine fast siebenstündige Fahrt noch vor mir liegt. Schreib doch mal, was du an Ostern machst.
md