Manna

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Danke - unser Rückblick auf das Jahr 2016

15. Juni 2017

Hallo, geht es dir gut?

Hast du dich auch schon mal gefragt, warum Zeit nicht linear läuft sondern manchmal schneller und manchmal langsamer?

Uns bei modobonum geht es auch so. Gerade erst ist das Sylvesterfeuerwerk verklungen und schon ist Juni und man reibt sich erstaunt die Augen und fragt wo die Zeit geblieben ist.  

Nein, nein! Es ist nicht so als ob wir nicht wüssten, was wir alles in den Wochen getan hätten. Und doch, irgendwie bleibt trotzdem ein ganz leicht eigenartiges Gefühl. Was wollten wir doch alles machen ...

Doch wie auch immer. Hier ist unser Rückblick auf das Jahr 2016 bei und mit modobonum. 

Wir sagen DANKE!

Obwohl wir im letzten Jahr nur wenige Artikel im Internet veröffentlichten, waren die Zugriffszahlen der Leser mit 4.558 aufgerufenen Seiten, aus unserer Sicht, hoch. Durchschnittlich hat jeder Besucher zwei Artikel gelesen.

Anhand der Lesezeit können wir darauf schließen, dass Ihr euch intensiv mit Manna und dem was wir geschrieben haben auseinander setzt. Der Anteil der Leser, die über Smartphone und Tablet auf der modobonum Seite lesen ist steigend.

Wir gehen davon aus, dass immer mehr Leser auf diese Weise im Internet unterwegs sind. Darum machen wir uns Gedanken, wie wir unseren Manna-Blog dafür besser ausrüsten können und welche Anforderungen an einen mobilen Blog gestellt werden.  

(c) CC0 Public Domain, pixabay
mobile Geräte

Beziehungen verändern

Im letzten Sommer war in Friedensau wieder ein G'Camp und modobonum war eingeladen dort das Gebetszelt zu managen. 

Also hieß es als erstes Planen. Nach einem gemeinsamen Call entschieden wir uns für das Thema: „Beziehung leben“.

Dieses wurde in zwei Bereichen umgesetzt. Zum einen gab es einen persönlichen Rückzugsbereich für das Gespräch mit Gott. Wer wollte konnte ihm auf einer Schreibmaschine einen Brief schreiben.

Zum anderen wurde die Möglichkeit zum gemeinsamen Gebet angeboten und diese von den Teilnehmern auch angenommen. Persönliche Sorgen und Anliegen wurden so vor Gott gebracht und um sein Eingreifen gerungen.

Wer wollte, konnte uns seine Anliegen auch mit nach Hause geben. So bete ich seit letztem Sommer für eine Familie in der Schweiz und das jeden Tag. Und soll ich dir was sagen: Ich merke wie trotz der Entfernung eine Beziehung entstanden ist. Eigentlich ist es doch verrückt. Da gibt es Menschen die mir wichtig geworden sind und das obwohl sie weit weg sind und wir ganz wenig Kontakt mit einander haben.

 

 

Backend Update

Nach einer langen Zeit der Mühe ist ein neues Backend aktiv geschaltet worden.

Das ist ein großer Grund um Alex danke zu sagen. Viele, unzählig viele Stunden sind in dieses Update, mit Datenumzug investiert worden.

Wenn alles funktioniert wie es soll, dann merkt es niemand. Nur für uns als Autoren ist einiges anders geworden.

Um die modobonum Seite erhalten und erweitern zu können, war das Update wichtig geworden. Nun ist eine Basis für die Zukunft geschaffen auf der wir aufbauen können.

Ich muss gestehen, zwischendurch war der Frust schon ziemlich groß. Umso mehr freuen wir uns das der Umzug gelungen ist. Nur manchmal höre ich noch Alex sagen: "er (gemeint ist Typo3) macht genau das was er nicht soll".

claudia

Wochenrückblick - oh happy day

09. Oktober 2015

oh happy day - der Blick nach vorne

Letzte Woche bekamen wir einen langersehnten Bescheid. Doch der Reihe nach, will ich die ganze Geschichte erzählen.

Im Frühjahr lernten wir eine junge syrische Christin kennen die in Schweden gestrandet war und nun versuchte nach Deutschland zu kommen. Eines Tages hieß es, dass sie gelandet sei. Doch gemäß Dublin Abkommen wurde der Antrag auf Asyl abgelehnt.

An das Telefonat mit ihr kann ich mich noch gut erinnern. Wir waren auf dem Weg in den Urlaub. Eine tiefe Machtlosigkeit machte sich breit. Sie erreichte uns noch viele hunderte Kilometer entfernt.

Beti stellte einen Antrag auf Prüfung ihrer Ablehnung und das Warten begann. Viele Wochen, einfach nur warten. Warten auf Antwort. In der letzten Woche nun kam endlich Antwort. 

Oh happy day. Was für eine Freude und Begeisterung, dass sie bleiben darf. Es war richtig zu spüren, wie die Entspannung über die Nervenbahnen durch den Körper zog. Was für eine gute Nachricht. Eine Nachricht, die den Blick nach vorne richtet und Neues entstehen läßt.

oh happy day - Ordination heißt Neues beginnt

Ein paar Tage später waren wir zur Ordination eines neuen Pastors in die Kreuzkirche der Baptisten eingeladen. Für mich war es das erste Mal, dass ich an einer Ordination teilnahm und ich war schon sehr gespannt.

Da ich in einem anderen Projekt derzeit viele Räume und Gebäude besichtige, war ich auf das Gebäude gespannt. Wir fanden große und helle Räume vor, die Offenheit ausstrahlen, eine Vielzahl von Kinderräumen, die schön gestaltet und dekoriert waren. Ein großer Mittelraum der eine Art Verbindungsglied zwischen den einzelnen Bereichen bildet und gleichzeitig auch den Treffpunkt bildet, ist sicher auch ein symbolischer Knotenpunkt, der junge und alte miteinander vereint.

Ordiniert und damit für den Dienst als Pastor eingesegnet wurde Johnatan Walzer. Er hat in München Theologie studiert und lebt bereits seit 6 Jahren mit seiner Familie in der Gemeinde. Mit seiner Einsegnung beginnt für die Familie ein neuer Lebensabschnitt, Neues beginnt. Er ist nun der offizielle Pastor der Baptisten in Landshut geworden. 

In der Predigt ging es um vier Elemente die für einen Pastor im Dienst wichtig sind. Das erste Element stellt den Blick auf Jesus in den Mittelpunkt. Die Feierstunde wurde von viel Musik und Gesang zur Ehre Jesus umrahmt. Im Nachgang gab es gutes Essen und selbstgebackenen Kuchen, oh happy day.

oh happy day - ein neuer Fußbodenbelag

Es gibt noch ein sehr persönliches oh happy day. In der kommenden Woche beginnen in unserer Kirche die Arbeiten am Fußboden. Über 25 Jahre ist der Fußboden nun schon in Benutzung. Nach einer langen Vorbereitungszeit, beginnen in der kommenden Woche die Arbeiten daran.

claudia

Unser Wochenrückblick

29. August 2015

(c) CC0 Public Domain, Pixabay

Im Gespräch mit unserer Nachbarin stellten wir fest, dass die Zeit viel zu schnell vergeht. Manchmal weiß ich schon am Ende der Woche nicht mehr was alles in dieser Woche gelaufen ist.

Da fällt mir Paul ein. Er hatte großen Streß zu Hause und brauchte dringend eine Lösung. Also fingen wir an für Paul und seine Familie zu beten und nach einem Bett zu suchen. Wir wünschen uns, dass er seine Ausbildung weiter macht und und mit seiner Familie klar kommt. Heute nun brachte er Entwarnung. Die Wogen haben sich beruhigt und wir freuen uns mit ihm.

Eine große Freude war diese Woche die Mitteilung vom BAMF, als sie empfahlen das Dublin Verfahren für Syrische Bürger auszusetzen. Das bedeutet, dass noch nicht abgeschlossene Anträge in Deutschland bearbeitet werden können. Warum wir uns freuen? Nun zu uns gehört auch Betty, sie ist über Schweden nach Deutschland gereist und sollte nach Schweden zurück gehen. Nun sind wir voller Hoffnung, dass dies nicht geschieht. 

Das FSJ von Lukas ist vorbei und er bereitet sich auf seine Ausbildung vor. Mit einer lachenden Träne im Augen, sind die Monate verflogen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie er die ersten Tage bei uns war. Nach einem Jahr schien es, als würde er zum Inventar gehören und plötzlich ist das Haus leer. Es scheint, als ob ein Teil der hierher gehört fehlt. Umso schöner ist es zu erleben, dass er zwar nicht mehr regelmäßig da ist, aber sein Herz. 

Dazu kam einiger Papierkram und Telefonate mit Finanzamt, Amtsgericht und Notar. Was ist denn eine Stunde Zeit, ... gar nichts. 

Der obligatorische Blick aufs Konto sorgte nicht gerade für Freude. Tja, ein neuer FSJ'ler mag zwar schön sein, ist aber nicht bezahlbar. Man könnte das auch so ausdrücken: Es scheint wohl nicht dran zu sein. 

Ein Tag Pause

Für Anne ist heute ein großer Tag. Sie hat heute ihre kirchliche Trauung. Liebe Anne, wir wünschen dir einen wunderschönen Tag im Kreis deiner Familie.

Für uns ist jetzt Sabbat. Wir klappen die Rechner zu und freuen uns auf einen Tag Pause. Wir freuen uns auf Familie und Freunde, gutes Essen und miteinander sein.

Wir wünschen auch dir einen guten Tag Pause und danach eine erfolgreiche neue Woche!

Hillsong United - No Other Name - Oceans (Where Feet May Fail)

claudia

Jahresrückblick und was siehst du?

28. Dezember 2013

Im Allgemeinen sind die Tage zwischen Weihnachten und Silvester voller Jahresrückblicke. Wir hören und sehen von besonderen Leistungen und Katastrophen. Wir werden an manches erinnert, was wir lieber vergessen würden. Diverse Blogs und Journalisten versuchen uns zu einer persönlichen Rückschau zu ermutigen. 

Doch wollen wir das eigentlich? Wer will schon an seine eigenen Fehlgriffe erinnert werden? Ich nicht!

Vielleicht sollten wir unseren Jahresrückblick einfach umdrehen und weniger an die Dinge denken, die nicht so gut waren, sondern an die vielen Dinge, die gut gelaufen sind.

Dazu brauchst du noch einen Partner oder Freund. Hilfreiche Instrumente dabei sind Zettel, Stift und Kalender.

Dann startet eine Zeitreise zum Anfang des Jahres und schreibt einfach alles auf, was gut war. z.B. das Geld am Ende des Monats, ein schöner Abend, der Urlaub, ein Bild der Kinder,… Du wirst sehen, dass dir immer mehr einfällt und die Liste immer länger wird.

Nicht das Streben nach immer mehr macht unser Leben aus, sondern dass wir wahrnehmen, was wir haben.

claudia