Manna

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Status Modobonum

27. Juli 2016

Schreiben ist die Kunst der Mischung von Zeichen und Leerzeichen. Dieser Kunst sind wir mit Blick auf unseren Blog schon länger nicht mehr nachgegangen, obwohl wir uns als Team von Modobonum regelmäßig treffen und sehen. 

Das es uns gut geht, davon haben wir  uns gerade am letzten Wochenende in Landshut wieder gegenseitig überzeugt. Trotz oder gerade wegen der persönlichen Veränderungen, die jeder von uns im Team erlebt und in der letzten Zeit erlebt hat. Unser Leben mit all den Begegnungen fordert uns auch außerhalb des Internets, so dass wir zeitlich mit dem Berichten an dieser Stelle gerade nicht nachkommen.

Das Internet ist irgendwie kaputt

Zusätzlich ist, wie die letzten Stunden und Tage zeigen, dass Internet [irgendwie] kaputt. Diesen Satz sprach Sascha Lobo schon 2014 aus, im Bezug auf Enthüllungen von Edward Snowden der massenhaften, digitalen Überwachung der Zivilgesellschaft durch Geheimdienste. Durch Hass und Hetze, Gewalt, Angst, Chaos und Sensationsgier ist dieser Ausspruch leider aktueller denn je. Die Liste der Länder und Städte für die wir digital alle beten, wächst so rasant, schneller als wir die Ereignisse verarbeiten können. Da fehlen uns selbst die Worte, geschweige denn die "passenden" Worte.

Treffen auf dem G-Camp in Sachsen-Anhalt

Trotzdem, auch wenn wir digital zur Zeit eher leise sind, freuen wir uns die Zeit mit dir im Gesprächszelt vom 02.-07.08.2016 auf dem G-Camp in Möckern-Friedensau bei Magdeburg zu verbringen. Ähnlich wie vor zwei Jahren betreuen und gestalten wir dieses Zelt. Bist du auch da? Dann ist die Zeit und Möglichkeit, dass wir uns live, direkt und in Ruhe treffen und austauschen können.

Und falls nicht, wünschen wir dir einen tollen Sommer mit Freunden, Familie und allen die dir ans Herz gewachsen sind und noch werden.

holger

Ein Blick ohne Statussymbole

22. Februar 2013

Hast du dir die Menschen in deinem Umfeld mal ohne ihre Statussymbole vorgestellt?

Mama und ich hatten einen freien Tag, den wir in einem Thermalbad miteinander verbrachten. Während ein Mann in das Becken mit dem Thermalbad stieg, stellte ich mir die Frage, wer er wohl ist. Und dabei fiel mir auf, dass im Wasser alle gleich sind. Abgesehen von einer Brille sind keinerlei Statussymbole sichtbar. Kein Schmuck, Kleidung, Elektronik, Auto oder ähnliches.

Mein Blick ging über die Wasserbecken und die Menschen, die dort badeten. Mir fielen an ihnen andere Dinge auf als ihre Statussymbole. Ich sah hängende Schulter, gebogende Rücken, Köpfe mit und ohne Haare, krumme Beine. Dann achtete ich auf ihren Umgang miteinander. Er war entspannter und unverkrampft. Ich sah Freundlichkeit und Lächeln.

Alle diese Menschen waren auf der Suche nach Gesundheit, Erholung und Entspannung. Auch darin waren sie einander also gleich. Es ist doch erstaunlich, welchen Einfluss Statussymbole auf unser Verhalten miteinander haben. Vielleicht sollten wir mal weniger auf Statussymbole schauen und mehr auf das, was beim zweiten Blick erst sichbar wird.

Ich vermute, dass wir von diesem Moment an  freundlicher miteinander umgehen.

claudia

Wenn Hühner Eier legen oder ein Update zu modobonum

17. Juli 2012

Wenn Hühner Eier legen, dann ist im Nest ein kleines Etwas mit einer harten Schale. Wir wissen, dass daraus ein kleines Huhn werden wird. Doch stell dir mal vor, du wüsstest das nicht. Dann schaust du auf dieses kleine runde Ding und denkst dir: was soll das?

Ich vermute, dass es manchem mit modobonum derzeit genauso geht. Wir wünschen uns sofort ein fertiges Huhn und vergessen, dass dieses Huhn erst wachsen mus. Bei uns ist es momentan so. modobonum ist  in einem "Ei- Status". Es ist gelegt und braucht Fürsorge und viel Wärme, nur so wird daraus einmal ein schönes Huhn.

Und was heißt das konkret?

Ein neuer Programmierer hat angefangen, sich in das Design-Konzept für die neue Seite einzuarbeiten. Meine zarte Hoffnung ist, dass wir im November an den Start gehen können. Die Ablaufbilder sind fertig und werden gleichzeitig immer wieder in die Hand genommen und überarbeitet.

Deshalb werden wir in die derzeitige, leidend aussehende Webseite keine wirkliche weitere Energie stecken.

Holger ist dabei anhand des neuen Logos die ganzen Unterlagen dazu zu erstellen und anzupassen. Auch das ist Arbeit und immer wieder Abstimmung.

Alles kostet viel Zeit, viel mehr als wir uns wünschen. Manches kostet auch Geld und auch das muss vorhanden sein. Alle im Team arbeiten hauptberuflich für unterschiedliche Unternehmen und haben nur in ihrer Freizeit Kapazitäten für modobonum.

Wir erleben Gottes Schutz und Steuerung. So gesehen ist er für uns Vater und Mutter von modobonum. Ich muss gestehen, nicht immer ist seine Richtung auch unsere. Doch wir wollen bedingungslos auf ihn hören und so lassen wir uns korrigieren. 

Ich weiß nicht genau, wann aus unserem Ei ein Huhn wird. Aber eines wissen wir, es wird ein schönes kleines, vielleicht etwas zerzaustetes Huhn sein. Es wird nicht perfekt sein, es wird weiter wachsen und lernen ... aber es wird ein Huhn.

claudia