Manna

Gefiltert nach Tag suche Filter zurücksetzen

Aufruf - Schreiber gesucht

28. November 2013, Mannablog

An all die fleißigen Leser auf der modobonum-Seite! Diese Zeilen sind für dich. Wir haben immer noch zu wenig Leute, die schreiben und die Seite täglich mit einem kurzen Blog befüllen.

Darum gibt es heute wieder einmal einen Werbeblog für Schreiberlinge. Wir suchen dringend Menschen, die etwas über ihr Leben und ihre Erfahrungen mit Gott oder Jesus zu sagen haben.

Wenn du dich angesprochen fühlst, dann melde dich doch bitte bei uns!

In diesem Sinne wünscht dir das modobonum-Team einen wunderbaren Tag und viel Freude!


Das ist doch krank!

16. August 2013, Mannablog

Ich bin in einer Generation groß geworden, die schon früh gelernt hat, zu beurteilen und zu kritisieren. Eigenständige Individuen müssen heute klare Aussagen zu – einfach allem – abgeben können. Und wenn sie es nicht in Worte fassen, dann kommunizieren sie es doch wenigstens passiv, durch Kleidung, Auftreten, Vermeiden oder den Like auf Facebook. 

Es ist wirklich wichtig, dass wir uns klar von Dingen distanzieren, die wir als schädlich ansehen. Sich eine Meinung über etwas zu bilden, hilft bei der Selbstreflektion und dem Verfolgen eines einheitlichen Lebensstils. Aber es gibt da eine Sache, die schon Jesus bei seinen Mitmenschen angekreidet hat (ja, er durfte verurteilen – wenn wir schon beim Thema sind – denn der ohne Sünde ist, darf den ersten Stein werfen, oder?). Der Stein sollte aber nicht verletzen, da bin ich mir ziemlich sicher, sondern zurechtrücken: Ihr sollt nicht übereinander richten!

Darin steckt der Kern: Richte nicht über andere Personen. Beurteile nicht ständig die Laune, den Erfolg, das Verhalten, die Masken der anderen. Ich habe gemerkt, wie anstrengend und zermürbend es sein kann, sich mit den Fehlern gerade der sehr nahestehenden Menschen auseinanderzusetzen. Auseinandersetzen, ja, oder sie zersetzen, auseinandernehmen, im Detail und mit der Lupe betrachten. Und dem anderen dann fein seziert aufzeigen.

Mein Bruder war diese Woche bei mir zu Besuch. Eine Sache, die ich an ihm – leider – oft sehr nervig fand: den Heuschnupfen. Taschentüchervorräte und -verschleiß, und bei den ohrenbetäubenden Schnaubern und tränenden Augen (okay, ich übertreibe) musste ich immer wieder denken: Junge, steck mich nicht an!

Dabei weiß ich, dass das Heuschnupfen ist und der ist eigentlich nicht ansteckend. Das Problem liegt außerhalb von meinem Bruder. Und ich sehe nur seine Reaktion. Nun ja, heute habe ich gemerkt, dass ich auch hin und wieder meinen Taschentuchvorrat anzapfe. Eigentlich vielleicht sogar täglich. Irgendwie ist mir das gar nicht aufgefallen und war für mich ganz normal. Aber Moment, wir haben Sommer, nicht wahr? Eigentlich auch fühlbar. Kaum hatte ich den Gedanken formuliert: „Na den Schnupfen hast du doch garantiert von deinem Bruder!“, kam mir die Erleuchtung – wie wäre es denn damit, in Erwägung zu ziehen, dass ich das selbe Problem wie er habe oder zumindest in abgeschwächter Form?

Das war für mich irgendwie ein Denkzettel. Nicht dass mich Schnupfen so wahnsinnig beschäftigt, aber die Fehlersuche und das Abschieben von Verantwortung auf andere – ja, die Suche nach dem Schuldigen – treibt der Mensch im Allgemeinen oft sehr weit. Dabei muss er, manchmal, gar nicht weit schauen, nämlich nur bis in sein Herz.


modobonum bietet: FSJ-Stelle

11. Juli 2013, claudia - Mannablog

Für alle Kurzentschlossenen mit erfolgreichem Schulabschluss in der Tasche:

Bei modobonum ist ein FSJ möglich.

 

Hier noch ein paar Eckdaten:

Ein FSJ läuft mindestens 6 Monate, bis maximal 1,5 Jahre.

Es gibt drei Seminare mit insgesamt 25 Seminartagen.

Das FSJ ist ganz normal sozialversicherungspflichtig, also mit Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung.

Sofern du keine anderen größeren Einkünfte erzielst, wird das Kindergeld weiter bewilligt.

Wir bieten dieses gemeinsam mit dem Netzwerk- M an. Netzwerk- M übernimmt die Betreuung der FSJ-ler und auch die Durchführung der Seminare.

Urlaub nicht zu vergessen: 26 Tage.

Am Ende der Zeit stellen wir ein Zertifikat bzw. Zeugnis aus.

 

Hier findest du noch mehr Informationen zum FSJ:

http://deinjahr.org/2010/front_content.php?idcat=429


Wir suchen ...

11. April 2013, marcus - Mannablog

Zu allen Zeiten haben Menschen Dinge gesucht. Egal ob etwas verloren gegangen ist, ob das Pferd abgehauen oder ein Matrose ins Wasser gefallen ist - gesucht wurde schon immer. Der erste Suchende war übrigens Gott, als er im Garten Eden nach Adam suchte. Wenn auch nur spielerisch, aber immerhin. Übrigens: er sucht immer noch. Dich und mich. Aber das ist eine andere Suche. Die Suche hat sich, wenn man sie mal global betrachtet, im Laufe der Jahrhunderte exponentiell entwickelt. Je mehr Antworten man z. B. auf naturwissenschaftliche Phänomene bekommen hat, desto mehr Fragen wurden aufgeworfen und - richtig erkannt: Man suchte wieder. Aber nicht nur Wissenschaftler suchen. Ottonormalverbraucher sucht auch, z. B. nach Schnäppchen, Infos, Fahrplänen, Stars, wissenschaftlichen Artikeln und vielem mehr.Mit der Erfindung des Internets wurde die Suche nochmals um einiges leichter, und seit Google der Platzhirsch im Suchgewerbe ist, kann wirklich jeder noch so suchfaule Mensch keine Ausreden mehr hervorbringen. Es sei denn, er hat keinen Internetzugang mit entsprechendem Endgerät. Eines allerdings fehlte dem Vorgang der Suche noch: Man brauchte immer einen festen Internetanschluss, einen PC und einen Stuhl zum Hinsetzen. Es blieb also nichts als zu hoffen, dass man sich seine Fragen bis zum nächsten Rechner gut merken konnte. Oder man schrieb sie halt auf. Ein paar ganz Mutige haben jedoch, äußerst umständlich, auf klobigen Mobiltelefonen ein Vermögen ausgegeben, um in den Genuss der sofortigen Befriedigung ihres Wissensdurstes zu kommen. Da war mobiles Internet noch richtig teuer, und ordentliche Telefone Mangelware. Und nein - ich war keiner von denen, falls du das jetzt denkst :) Aber die Suchenden konnten wirklich sehr froh sein, als eine Wendung eintrat. Im Jahr 2007 wird das erste iPhone auf den Markt gebracht und hat die Suche das erste mal wirklich mobil gemacht. Und das auch noch so, dass man ohne Krampf an das Wissen gelangen konnte. Zugegeben war das alles immer noch etwas teuerer als jetzt, aber es war ein erster Schritt. Heute sind so gut wie alle Mobiltelefonhersteller nachgezogen, und haben ihrerseits Massen an sogenannten „Smartphones“ im Angebot, was soviel heisst wie „Intelligentes Telefon“. Jetzt kann endlich richtig gesucht werden! Nichts und niemand ist zu keiner Zeit vor den Suchenden sicher! Die Suche entwickelt schon fast ein Sucht-Potential (wer Lust hat kann ja mal nach der Anzahl des Wortes „Such“ in diesem Newsletter suchen *grins*), so einen enormen Vorteil kann sie dem ins Internet Eingeweihten bieten. Jetzt stellt sich natürlich für uns die Frage: nach was suchen denn die Menschen eigentlich? Nichts leichter, als das herauszufinden. Wikipedia z. B. bietet einen Dienst an, auf dem genau diese Informationen herausfinden kann.Dieser Dienst heisst wiki-watch.de er bringt wirklich sehr interessante Dinge ans Licht. Wusstest du z. B., dass Wikipedia in den letzten 2 Wochen 289,96 Millionen Mal benutzt wurde, und das allein im deutschsprachigen Raum? Das ist schon eine beeindruckende Zahl oder? Und es sind nur Suchen, die auf Wikipedia stattgefunden haben. Gar nicht auszudenken, wie diese Zahl z. B. für Google aussieht....

Warum schreibe ich das alles? Ganz klar, durch diese Instrumente haben wir es heutzutage relativ leicht, herauszufinden, was die Menschen beschäftigt. 
Die Kunst ist es jetzt nur noch, mögliche Antworten anzubieten, und das ist ja eine der Daseinsberechtigungen für modobonum. Um dieser Aufgabe nachkommen zu können, suchen wir (ach nein, auch wir suchen!) Tagesblogger, damit an jedem Tag ein neuer Gedanke zum Tag erscheinen kann. Wir suchen Blogger, also Schreiberlinge, die über Themen schreiben, die sie selbst und andere bewegen, z. B. Umgang mit Krankheit, Leid, Trauer, Hoffnung geben und Freude, Motivieren, und Karriere fördern, Zukunft und Wiedersehen, Liebe, Gesundheit,…..
Natürlich sollen das keine theoretischen Abhandlungen sein, denn wir wollen ja unsere Plattform mit LEBEN füllen. 
Vielleicht fühlst du dich jetzt ja angesprochen, aber du weißt nicht, ob du das kannst. Keine Angst, denn wir haben einen kleinen Leitfaden zusammengebastelt, der dir dabei helfen soll, den richtigen Start zu bekommen.

Wenn du es jetzt gar nicht mehr erwarten kannst, dass dein erster Blog live gehen wird, dann melde dich einfach bei einem vom Team, auf der Webseite oder poste uns auf Facebook! Wir werden uns bei dir melden und dir alles Notwendige zukommen lassen

Wenn du also eine kreative Aufgabe in einem tollen Team suchst (ja auch du suchst!), dann bist du bei uns goldrichtig. Gott segne dich bei deiner Entscheidung!


Deutschland sucht den Superstar. Und du?

06. April 2013, marcus - Mannablog

Heute schreibe ich mal über ein Thema, das mich eigentlich nicht wirklich interessiert, und das normalerweise auch gar keinen Eingang in meine Gehirnwindungen findet, da ich keinen Fernseher habe. Würde natürlich auch über das Internet funktionieren - aber nein, danke. Wir waren Nachmittags bei Freunden und haben gemeinsam Kuchen gegessen, und uns im Anschluss noch ein öffentliches Klavierkonzert angehört, es war ein wirklich schöner Nachmittag, und der Pianist war wirklich sehr gut. Abends nach dem Essen war unsere Energie etwas raus, und so haben wir uns entschieden einfach mal dem Fernseher die Unterhaltung zu überlassen, und zwar in Form von Dieter Bohlen und seiner "professionellen" Jury. Oder "Dschurie" wie seine Kandidaten sagen würden. Ich möchte jetzt gar nicht all zu sehr auf das Gesehene direkt eingehen, nur vielleicht soviel: armes Deutschland. Da suchen sie händeringend nach einem Superstar, zu dem alle aufschauen können und ihn bewundern können. Und alles, was die Fernsehlandschaft in Bohlens Sendung hervorzubringen vermag, ist ein Haufen Jugendliche, kaum dem Kindesalter entkommen, die nach Zuneigung, Anerkennung und Bestätigung hungern. Dabei sind diejenigen ja nur die Spitze des Eisbergs, der größte Teil der Hungernden hat es ja nicht einmal bis in die Vorausscheidung geschafft. Und der noch größere Teil hat bestimmt nicht einmal getraut, sich überhaupt anzumelden. 
In meinen Augen schafft es diese Sendung, etwas darzustellen, was immer stärker in allen Bereichen der Menschheit erkennbar wird: Die Suche, das Hungern danach, jemand Besonderes zu sein, größer zu sein als man ist, endlich einmal gesehen zu werden. Um das zu erreichen macht die stellvertretende Horde Jugendlicher so ziemlich alles, was die Jury von ihnen verlangt und was denen eventuell gefallen könnte. Sechzehnjährige Kinder prostituieren sich halb vor der Kamera, spielen die harten Typen und legen sich auf Wunsch der Jury eine ?neue Fassade zu?, die mehr rockt als die eigene Persönlichkeit. Und abends brechen sie dann in Tränen aus, weil der ganze Druck und die Angst zu versagen zu groß wird. Ist ja auch völlig klar, selbst wenn es das Schicksal eines jeden von uns wäre ein Superstar zu werden, dann würden wir das ganz bestimmt nicht über Nacht werden. Jede Pflanze braucht Zeit zum Wachsen, und mit uns Menschen ist das nicht anders.
Wenn ich an dieser Stelle die Fernbedienung in die Hand nehme, den Fernseher ausschalte und einfach mal in die Runde schaue - also hier in unsere deutsche Runde - dann sehe ich eigentlich das gleiche Bild, es gibt kaum einen Unterschied zur inszenierten Supershow Bohlens. Überall sehe ich Menschen, die nach Anerkennung hungern, danach hungern, geliebt zu werden, gelobt zu werden, jemanden zu haben, der sie zu etwas Besonderem macht. Und die sich auch immer wieder einmal eine ?neue Fassade? zulegen, um anzukommen. Wenn wir mal ehrlich sind, dann haben wir doch alle dieses innere Bedürfnis, von jemandem, zu dem wir aufsehen, Bestätigung zu bekommen. Und noch viel mehr. 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch DU zu diesen Leuten gehörst. Du bist mit Sicherheit auch auf dieser endlosen Suche nach Zuneigung, Anerkennung, Bestätigung und dem Schulterklopfer, der dir sagt, dass du etwas gut gemacht hast. Vielleicht bist du auch einer von den Leuten, die über die Möchtegern-Superstars im Fernsehen lachen. Dabei gibt es genügend Situationen auch in deinem Leben, wo dir das Lachen bereits vergangen ist, stimmt´s?
Während Deutschland noch nach dem einen Superstar sucht, der am Schluss dann glücklich grinsen kann (zumindest bis er aus seinem Traum aufwacht ), suchen Millionen Deutsche trotz vieler Enttäuschungen nach ihrem Platz im Leben. Nicht immer ist das für uns selbst ganz offensichtlich, und doch werden wir diese Aussage bestätigen müssen, wenn wir ganz ehrlich zu uns sind. Und diese Suche wird nicht aufhören, bis wir diesen Platz gefunden haben.
Ich wünsche dir viel Erfolg beim Suchen. Falls du mal bei deiner Suche nicht weiterkommst oder einfach nicht fündig wirst, oder schon überall ohne Erfolg gesucht hast, dann wirf doch einfach auch mal einen Blick in die Geschichte von Jesus in der Bibel. Dort haben schon mehr Menschen ihren Platz gefunden als du vielleicht denken würdest.


modobooks auf ebay

13. Dezember 2012, Mannablog

Das modobook gibt es jetzt auch auf ebay. Viel Spaß beim Stöbern!

Weihnachten steht vor der Tür und du suchst noch eine Kleinigkeit zum Verschenken? Dann hast du sie jetzt gefunden: das modobook. Ein kleines Buch mit zwei Geschichten und einem individuellen Zeichenstil.

Im modobook geht es um Spannung und Erfolg. Es zaubert Lächeln in Gesichter, ist zum Ausprobieren, Schmunzeln und Nachdenken.

Das alles ist das kleine Weihnachtsgeschenk für deine Freunde.


Aufruf: Mach doch auch mit!

08. August 2012, Mannablog

An all die fleißigen Leser auf der modobonum-Seite! Diese Zeilen sind für dich. Wir haben immer noch zu wenig Leute, die schreiben und die Seite täglich mit einem kurzen Blog befüllen.

Darum gibt es heute wieder einmal einen Werbeblog für Schreiberlinge. Wir suchen dringend Menschen, die etwas über ihr Leben und ihre Erfahrungen mit Gott oder Jesus zu sagen haben.

Wenn du dich angesprochen fühlst, dann melde dich doch bitte bei uns!

In diesem Sinne wünscht dir das modobonum-Team einen wunderbaren Tag und viel Freude!


Texte zu "Beziehung" gesucht

02. August 2012, claudia - Mannablog

Kannst du uns bitte unterstützen?!

Wir suchen Texte aus der Bibel in denen es um Beziehung geht. Schicke uns doch bitte deinen Textvorschlag (gerne auch mehrere).

Wenn du eine Begründung hast, warum dich ein Text besonders anspricht, dann freuen wir uns, wenn du diesen auch mitschreibst.

Vielen, vielen Dank!

Hier ein Beispieltext: Johannes 3,16


(K)eine schmutzige Alternative

28. Juni 2012, Mannablog

Die Uni spielt verrückt. Wenige Wochen vor den Prüfungen scheinen nicht nur die Studenten durchzudrehen, sondern auch die Technik und die Dozenten. Schon zwei Tage hintereinander durfte ich nun eher nach Hause gehen, weil entweder Stromausfall die Vorlesung lahm legte oder meine Dozentin den falschen Foliensatz mit hatte und der richtige auf ihrem kaputten Stick war.
Da ich nun also meine Zeit sinnvoll nutzen wollte, bin ich zu den Tennisplätzen spaziert. Mein Freund hat dort um die Zeit, in der ich Vorlesung habe, seinen Tennissportkurs. Und ich sollte unbedingt mal vorbeischauen. Also – Überraschung – stand ich davor. Aber vollkommen alleine: der Platz war leer, kein Mensch in Sicht. Erst als ich näher hinsah, konnte ich zwei Taschen und Schläger verstreut auf dem Platz erkennen. Als ich schon daran vorbeigelaufen war, merkte ich, dass im Randgebüsch Stimmen zu hören waren und es verdächtig raschelte.
Und tatsächlich: mein Freund plus Mitspieler waren im Unterholz auf der Suche nach einem Ball, der in elegantem Bogen über die (an sich schon sehr hohe) Absperrung geflogen war. Da ich, wie schon gesagt, sowieso nichts zu tun hatte, hab ich mich mit zwischen die kratzenden Äste und beißenden Brennnesseln gewagt, todesmutig – sodass das kleine Stück Natur im Nachhinein aussah, als wäre eine Horde Wildschweine hindurch gefegt.
Der Ball blieb lange Zeit unentdeckt, genau genommen verschollen. Ich musste mir ständig den Kommentar verkneifen, dass es „doch nur ein Ball sei - einer von vieren!!“. Aber der Ehrgeiz trieb Mr Tennis voran. Letztendlich gaben wir auf. Die Trophäe der erfolglosen Suche war nicht der Ball, sondern ein altes, schmutziges Trinkglas. Eigentlich unversehrt, aber nicht sehr ansehnlich. Mein Freund wollte es unbedingt mitnehmen, aber sein Kumpel und ich protestierten, dass es das wirklich nicht wert wäre und wie lange er schrubben müsste, um es sauber zu kriegen.
Das hat mich an Gottes Suche nach uns erinnert. Er sucht nach dem Verlorenen, nach dir und mir! Er gibt nicht eher auf, bis er DICH gefunden hat und du ihn. Er gibt sich nicht mit einem billigen Ersatz zufrieden. Wenn er dich dann aber gefunden hat, dann ist er sich nicht zu fein, dich mit viel Mühe zu reinigen und für seinen Plan mit der Welt zu benutzen.


To top

Nach oben