Manna

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Bienen beim Trinken

12. März 2014, claudia - Mannablog

Bei uns an der Terrasse steht eine Vogeltränke. Hauptnutzer ist unsere Hausamsel. Ihr beim Baden und Trinken zuzuschauen macht immer wieder Freude. Nach einem solchen Bad finden wir die Tränke mit einem deutlich reduzierten Wasserstand, dafür die Fläche drum herum gut gegossen.

Derzeit aber hat eine für uns neue Nutzergruppe die Tränke okkupiert. Nach der Definition von Alex sind des Bienen. Mama meint, dafür wären sie zu klein. Ich weiß es nicht. Der Einfachheit halber bleiben wir mal bei Bienen.

Sobald es warm wird sind sie da, bis zum Abend. Ein reger Flugbetrieb, der sich von uns nicht irritieren lässt. Sie kommen, wir wissen nicht woher, trinken und fliegen weg. In Spitzenzeiten gibt es einen regelrechten Konkurrenzkampf um den Platz am Wasser. Dabei kann auch mal eine Biene ins tiefe Wasser kommen und ertrinken.

Es ist wirklich erstaunlich. Als wir dieser Tage die Hecke direkt daneben schnitten, gab es keine Unterbrechung im Flugverhalten und Störung. Wir und diese kleinen Tiere leben friedlichen nebeneinander.

Alex achtet immer darauf, dass genug Wasser für sie da ist. Meistens tut er es am Abend, damit kein Tier dabei zu schaden kommt. Als neulich eine Biene am Ertrinken war, half er bei der Rettung. Ein kleiner Buchszweig war schnell gefunden und zur Rettung in den Weg geschoben. 

Für die Biene war das Rettung von außen. Plötzlich gab es da einen Halt und Sicherheit, ohne dass sie selbst diese hätte machen können. Als ich Alex dabei zuschaute musste ich an meinen Vater im Himmel denken und lachen. Ich glaube, manches Mal ist sein Handeln an uns ähnlich dem Verhältnis von uns zu diesen kleinen Bienen. 


Schlafen und fittes Erwachen für Schlafsuchende - Gründe, die dagegen sprechen

13. Juni 2013, claudia - Mannablog

Die Aussage, dass jeder 2.-4. in unserem Land nicht gut schläft, erstaunt mich immer noch. Alex und ich haben uns beim Frühstück übers Schlafen und mögliche Gründe dagegen unterhalten. Drei weitere Gründe sind uns dazu eingefallen.

Essen und Trinken: Es gibt ein wunderbares Hotel in Österreich mit vier Gängen zum Dinner. Wenn wir gegen 22 Uhr das Restaurant verließen fühlten wir uns wie im 7. Himmel. Allerdings war unser Körper die restliche Nacht gut damit beschäftigt. Der Schlaf war nicht so erholsam. Unsere Konsequenz daraus (auch wenn sie uns nicht gefiel: zu viel Essen am Abend verhindert einen guten Schlaf.

Krankheit: Nicht immer sind wir gesund und manchmal wissen wir es noch nicht einmal. Krankheit kann ein Schlafräuber sein. Wir wollen, aber der Schlaf zur Erholung gelingt einfach nicht. Dagegen hilft nur zum Arzt zu gehen und die Ursache finden. Dabei ist ein Rezept für Schlafmittel eine mögliche Anfangstherapie, aber behandelt die Ursache nicht. Deshalb ist es wichtig, die Ursache zu finden und diese zu behandeln.

Gelassenheit: Das vielleicht wichtigste Mittel gegen unzureichenden Schlaf ist Gelassenheit. Davon haben wir oft viel zu wenig. Beschäftigt dich deine Vergangenheit, dann denke daran, dass es geschehen ist und versuche deshalb die Zukunft zu ändern. Gestalte dein Leben in Gelassenheit und baue dir selbst keinen Druck auf und lass dir keinen Druck machen. Keep cool! Dein Leben läuft immer nur im heute aktiv. Dieses Heute kannst du gestalten. Das gibt Gelassenheit, wenn du es willst.


Aus welcher Quelle trinke ich?

17. April 2013, Mannablog

Bei uns in der Nähe gibt es eine Gesundheitsquelle, frisches Wasser vom Berg. Dorthin kommen viele Menschen mit leeren Flaschen und füllen sich das Wasser ab. Sogar die Ärzte schicken ihre Patienten zu dieser Quelle. Dieses Wasser dient als Heilquelle für verschiedene Krankheiten. Auch wir trinken dieses Heilwasser. Es schmeckt erfrischend.

Es gibt viele Quellen, aus denen wir schöpfen um Kraft und Freude für den Tag zu bekommen. Manch einer meint, auf jeder Hochzeit tanzen zu müssen. Man verausgabt sich, versucht jeden Termin wahrzunehmen, der sich bietet. Aber auch hier muss eine Quelle des Kraftschöpfens geboten werden. Ein anderer kann nicht „nein“ sagen. Immer für andere da zu sein, sich selbst hinten anstellen, kann für den einen oder anderen Lebenssinn sein. Kraft schöpfen? Man muss lernen, auch mal an sich selbst zu denken. Aber auch Ehrgeiz, sich zu profilieren um Applaus zu bekommen, kann eine Lebensquelle sein, im Zeitalter der Technik sieht man immer wieder, dass die guten Noten der Kinder auf facebook gepostet werden. Ansehen, immer im Mittelpunkt stehen, das laugt die Kraft aus.

Wie sieht es mit dem Erwartungsdruck im Beruf aus? Perfektionismus? Nur sechs Wochen Urlaub im Jahr. Und die werden hergenommen um im Haus und Garten zu arbeiten? Wo bleibt da die Quelle zum Kraft schöpfen?

Jesus sagt: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.“ (Johannes 10,10b)

Wir dürfen dankbar sein: Für Termine, die wir wahrnehmen können, für Nachbarn, die uns brauchen, für Auftritte auf der Bühne, gute Noten in der Schule und Vorankommen im Beruf.

Bei all den Tätigkeiten, die es jeden Tag zu meistern gilt, dürfen wir Gottes Angebot nicht vergessen: „Du selbst bist die Quelle, die uns Leben schenkt. Deine Liebe ist die Sonne, von der wir leben.“ (Psalm 36,10)


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