Manna

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Frisör gesucht, wie finde ich den der zu mir passt?

25. November 2014, claudia - Mannablog

Ich war neulich auf der Suche nach einem neuen Frisör. Das gestaltete sich gar nicht so einfach. Mein alter Frisör stand nicht mehr zur Verfügung und die Messlatte für den Neuen war sehr hoch.

Ich probierte eine Empfehlung aus und war gar nicht zufrieden damit. Ich fühlte mich nicht wohl, die Haare hatten keine Form, ich konnte tun und lassen was ich wollte. Es war einfach ein grauen.

Nach einigem Nachdenken, wie ich denn zu einer Lösung kommen könnte und damit zu einem neuen Frisör, kam die zündende Idee. Ich bitte einfach meinen großen Bruder um Hilfe.

So einfach die Idee war, ich habe sie sofort in die Tat umgesetzt. Ich erzählte ihm meinen Wunsch nach einem kreativen und jungen Frisör und bat um einen Namen. 

Die Antwort kam in dem Fall sofort in Form eines Namens: Toni. Mehr Informationen kamen nicht dazu. 

Etwas komisch war mir schon zumude, als ich bei dem Frisör anrief und nach einem/ einer Toni fragte. Mir blieb der Mund offen stehen, als ich am anderen Ende hörte: ich bin Toni. 

Ein paar Tage später bekam ich von Toni einen schönen neuen Schnitt und bin ganz glücklich. Ich erzählte Toni von der Empfehlung meines großen Bruders. Nur die Auflösung, dass er Jesus heißt muss ich ihr beim nächsten Mal noch geben.


Während der Prüfungen ...

10. April 2013, gastbeitrag - Mannablog

Heute gibt es was Besonderes und ich freue mich sehr darüber: Wir haben einen Gastbeitrag von Philipp. Er ist Informatikstudent in Paderborn und möchte gern hin und wieder über seine Erlebnisse mit und seine Gedanken über Gott und Jesus schreiben. Aber nun lest selber:

Erstes Semester Informatikstudium. Prüfungsphase. Ich betete: „Wenn du willst, dass ich weiter Informatik studiere, dann lass mich die Prüfungen gut überstehen [du bist mein Vater], wenn nicht, lass mich in allen 3 Modulen durchfallen!“

Ich bestand 2 (selbst das schwere Modul) und trotz Gebetes, auch von anderen Seiten, fiel ich als Programmierer in „Grundlagen der Programmierung 1“ durch, welch „Ironie des Schicksals“. Ich bereitete mich mehr praktisch und breitgefächert vor, abgefragt wurde jedoch nur speziell erweiterte Übungsaufgaben, der Schwierigkeitsgrad war überzogen, das stellte nicht nur ich fest. Selbst einer sehr Guter aus meiner Gruppe erreichte „nur“ eine 1.7. Ich entschied mich, direkt einen zweiten Anlauf zu nehmen, aber auch Gott zu fragen, warum ich gerade in dem Modul so unterwartet durchgefallen bin.

Für den 2. Prüfungstermin musste ich extra eine Woche in meine Studienstadt. Das war aber im Nachhinein betrachtet ganz gut, denn, mit dem Heiligen Geist getauft, konnte ich am Mitarbeitergespräch des Studentenbibelkreises teilnehmen.

Und dann war die Prüfung, nun sehr viel leichter als letztes Mal. Und dann kam das Ergebnis: beste Arbeit, 1.0! Man muss wissen, eine bestandene Prüfung darf nicht wiederholt werden. In der ersten Prüfung wäre höchstens eine 3 drin gewesen. Danke Herr! 

Wenn wir uns darauf einlassen, werden wir von Gott geleitet- und seine Wege sind immer die Besten. In seiner Gnade hat er sich uns angenommen und möchte uns den Weg zeigen. Nicht immer wirst du alles auf einmal verstehen, vielleicht kommt manchmal der Gedanke hoch, dass Gott unmoralisch oder ungerecht ist. Was ich aber gelernt habe: Gott ist unser Vater, auch im Alltäglichen, dem ich vollkommen vertrauen kann. „Wie groß sind deine Werke, HERR! Sehr  tief sind deine Gedanken. […] Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm.“ Auszug Ps. 92


Freud und Leid mit der Familie

22. März 2013, claudia - Mannablog

Aussage: Familie ist wichtig

Antwort: Warum?

Aussage: Weil wir Familie brauchen um gemeinsam durchs Leben zu gehen. Wir tragen und kümmern uns um einander.

Antwort: Ich dachte, ich muss alleine durchs Leben gehen.

Aussage: Nein

Es gibt Zeiten in unserem Leben, da spielt die Familie keine große Rolle. Wir suchen unseren Weg ins Leben, dabei scheint die Familie im Weg zu sein.

Erst später begeben wir uns wieder auf die Suche nach Familie. Familie ist nicht immer leicht und manchmal sogar unbequem. Trotzdem gehört Familie in unser Leben. Sie zeigt uns unsere Wurzeln und gibt auf manches Antwort.

Besonders wichtig an Familie ist für mich noch ein weiterer Aspekt: Familie hat die Aufgabe, füreinander einzustehen und einander zu tragen. Wir leben nicht jeder für uns alleine. Wenn wir uns um einander kümmern, ist das manchmal mühsam. Am Ende zeigt sich aber, dass genau diese Zeiten uns zusammenschweißen.

Ach, und an Familie lernen wir uns selbst nicht immer so wichtig zu nehmen. Über den eigenen Schatten springen, d. h. auch mal zurückzustecken, ist in der Familie notwendig, wenn Zusammenleben funktionieren soll.

Ich stelle immer wieder fest, dass es sich lohnt. Deshalb: Nur Mut und viel Spaß mit der Familie!


Umstellung der Webseite

12. November 2012, claudia - Mannablog

Gestern begann bei uns die heiße Phase der Umstellung auf das neue Design.

Ende November kannst du dich nicht nur auf ein neues Design freuen, auch im Inhalt wird es Veränderungen geben. Mit dem neuen Design fangen wir an, die Bandbreite der modobonum-Webseite zu erweitern. So wird es nicht mehr nur den Manna-Blog geben, sondern eine Menge mehr.

Am Anfang des gestrigen Tages stand ein großes Fragezeichen, gefolgt von einer Phase des Schwitzens. Als klar wurde, dass die Aktivierung einiger Funktionalitäten klappt, setzte eine gewisse Entspannung ein. Nun beginnen wir die neuen Inhalte in die Datenbank einzupflegen. Aus Ressourcengründen geschieht dies im laufenden Betrieb der Datenbank.

Deshalb könnten Veränderungen sichtbar sein oder die Seite komisch aussehen. Es sind nur Kleinigkeiten, doch sie lassen sich nicht immer verhindern. Also nicht wundern, wenn etwas anders ist als bisher, dann liegt es daran, dass wir in unsere Datenbank viel Neues einfüllen. Wenn alles optimal läuft, dann ist aber gar nicht sichtbar und alles bleibt wie gewohnt.

Willst du uns unterstützen, dann kannst du das tun, indem du uns Fotos schickst und Bibeltexte, die dir gefallen.

Und vor allem kannst du Support leisten, indem du unseren Auftraggeber bittest uns zu helfen. Danke für deine Fürbitte.


Ja, es ist alles (nicht) okay!

05. Juli 2012, Mannablog

Ich habe diese Woche den Film „2:37“ geschaut. Darin geht es um eine Handvoll Jugendlicher an ihrer Schule. Sie alle haben Probleme und Geheimnisse. Sie trauen sich nicht, damit ans Licht bzw. die erschreckend beängstigende Öffentlichkeit ihrer Schule zu gehen oder ihre Probleme sind sowieso schon für jeden offensichtlich, aber keiner fragt nach den tieferliegenden Gründen. Jeder der Jugendlichen lebt vor sich hin, leidet und steht gleichzeitig im ständigen Abwärtsvergleich mit seinen Mitschülern. „Siehst du den da?!“ fällt, nachdem gerade ein eigenes Problem angesprochen wurde. Im Stillen werden die Kämpfe mit der eigenen Identität und dem geheimen Schicksal ausgetragen und es wird keine Hilfe von außen gesucht oder angenommen. Jeder antwortet auf die Frage nach seinem Ergehen mit „Es ist alles okay!“ und keiner hinterfragt diese schwammige Antwort. 
 Wir sind nicht Gott, dass wir hinter jede Maske unserer Mitmenschen schauen könnten. Aber Gott kann uns auf die Menschen hinweisen, die unsere Hilfe brauchen. Auf die, die sich nicht trauen mit ihren Problemen klar Schiff zu machen und auf die, denen keiner zuhört und ihre tieferen Beweggründe hinterfragt, weil sie nie den Mund aufmachen würden. Nicht nur für Andere ist es aufbauend und vielleicht wirkliche Hilfe, wenn wir unsere Augen für IHRE Situation öffnen lassen. Es hilft auch uns selbst! Oft bin ich selbstzentriert und meine Gedanken kreisen um meine Probleme. Wenn mir dann bewusst wird, dass die Welt gefüllt ist von Menschen, die ebenso ihre Lasten mit sich tragen, relativiert sich mein eigenes Problem. Egoismus wird zu Mitgefühl und Aktivismus in Richtung der Anderen. Gott bekommt eine Plattform, auf der er sich um die Wunden der Anderen kümmern kann und gleichzeitig überlassen wir ihm unser eigenes Feld. Schau dich um und lass dir von Gott die Augen öffnen! 


Sich trauen zu vertrauen

14. Juni 2012, Mannablog

„Vertraust du mir überhaupt?!“ - Ich hätte immer wieder verdient, diesen Satz von Gott um die Ohren geschlagen zu bekommen.
Ich wurde letzte Woche gefragt, ob ich im nächsten Semester in meiner Hochschulgruppe im Leitungsteam mitarbeiten möchte. Meine Reaktion nach einer Woche Bedenkzeit war: „Ich trau mir das nicht zu!!“
Mir ist dann nach ein paar Stunden klar geworden: es geht hier gar nicht um mich! Es geht hier darum, dass Gott in meiner Schwachheit stark ist. Er braucht mich eventuell an einer bestimmten Stelle und ich rede mich raus, weil ich unsicher bin über meine Fähigkeiten.
Ich bin immer noch unsicher, wie ich mich entscheiden werde. Aber ich habe Gott die Frage nach seinem Willen gestellt und ich warte jetzt auf seine Antwort.
Was soll das denn für eine Vertrauensbeziehung sein, bei der ich letztendlich doch nur mir selbst vertraue?!
Immer wieder gibt es Umwälzungen und Neues, mit dem jeder Mensch individuell konfrontiert wird. Wir können Berufsentscheidungen treffen, können Hobbies pflegen oder eine Familie gründen. Wir können unseren Wohnort wechseln und eine neue Gemeinde besuchen, unseren Freundeskreis erweitern oder gewisse Verantwortungspositionen übernehmen.
Egal, was jetzt oder demnächst in deinem Leben ansteht: traue Gott alles zu! Wage den ersten Schritt, wenn du meinst, Gott gibt dir grünes Licht. Das Tollste ist: Gott wird dich nicht nur halten und dich wie auf Flügeln von Adlern tragen, wenn es wirklich sein Wille war. Nein, er wird dir auch den Weg wieder hinaus zeigen und zu dir stehen und dir Weisheit schenken, wenn du ihn fragst. Er schreibt auf krummen Linien gerade.


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