Manna

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Komm Schatz, wir hören uns ein paar Geräusche vom letzten Urlaub an!

11. Januar 2015

Sonnenschein am Chiemsee.
Sonnenschein am Chiemsee.

Urlaubsfotos kann jeder. Mit einem kleinen Trick werden sogar die akustischen Erinnerungen an den letzten Urlaub wieder lebendig.

Wenn meine Frau und ich in Urlaub fahren, dann darf eines ganz bestimmt nicht fehlen: eine Kamera, um schöne Erinnerungen einzufangen und mit nach Hause zu nehmen.

Fotoalbum

Vor ein paar Jahren hat Emma auch damit begonnen, Fotobücher zu gestalten. Auf diese Weise fristen die besten Bilder auch kein unbeachtetes Dasein auf irgendeinem elektronischen Datenträger. Und wenn jemand die Bilder sehen möchte, kann man das Album herumreichen, wie in den guten, alten Zeiten.

Geräuschealbum

Auf der Suche nach einem kleinen Aufnahmegerät für unterwegs bin ich im Internet beim Stöbern nach Testberichten auf Leute gestoßen, die im Urlaub Geräusche aufnehmen. Neben den Bildern, was so ziemlich jeder macht, nehmen diese Menschen sich also Erinnerungen in Form von Geräuschen an ihr Urlaubsland mit. Ich muss zugeben, dass mich diese Idee wirklich fasziniert hat. Im Nachhinein kommt es mir sogar sehr komisch vor, dass ich noch nie selber auf diese Idee gekommen bin. Vor allem, weil ich ja Hobby-mäßig ohnehin schon ein sehr akustischer Mensch bin.

In meinen nächsten Urlaub wird mich also neben meiner Frau und dem Fotoapparat auch ein kleines Aufnahmegerät begleiten. Ich bin jetzt schon gespannt, welche Geräusche mir vor das Mikrofon laufen werden. 

Welche Geräusche würdest du in deinem Lieblingsurlaubsland aufnehmen?

marcus

Ein Leben wie ein Urlaub?

01. Juli 2014

Bestimmt kennst du diese stolzen Posts in den sozialen Netzwerken: „Aah, Urlaub! Der Himmel auf Erden, endlich!“ Und dazu dann ein filterbelastetes Instagramfoto.

In mir steigt dann manchmal eine gewisse Sehnsucht auf, es den Leute gleich zu tun. Ist ja auch schon längst bestätigt, dass Facebook depressiv und eifersüchtig macht, blabla. Diese Gefühle vergehen bei mir aber relativ schnell wieder, wenn es ein paar Tage später heißt: „Heute geht’s wieder nach Hause, ich will nicht!! Es war einfach sooo schön hier.“ Dann noch das obligatorische Schmollmundselfie und diverse weinende Smileys geben den Rest.

Urlaube kommt und gehen. Ich habe diese Woche den Spruch „Choose quality over quantity“ gelesen. Weise Worte und ich kann dem eigentlich zustimmen. Etwas richtig gut zu machen statt durch 100 Dinge zu hetzen, klingt plausibel. Ist aber auch in einem vollen Alltag nicht so leicht umsetzbar. Ich kriege zur Zeit auch immer mehr die Folgen von Bachelor- und Masterumstellung zu spüren. Studieren mit allem drum und dran kann richtig viel Zeit beanspruchen, zumal man so viel mehr Rollen ausfüllt als nur die des Studierenden.

Ich glaube, deshalb wollen Menschen sich diese „Aus“-Zeiten gönnen. Wo das Rennen hinter der To-Do-Liste mal aufhört (oder wer jagt hier eigentlich wen?) und man Qualität (er-)lebt. Aber sollten wir, so gut Urlaub auch tut, nicht dennoch jeder für sich mal hinterfragen, was Qualität des Lebens wirklich bedeutet? Ist das Qualität, wenn ich krampfhaft nach dem besten Urlaubsangebot suche und meine Begleitung anmotze, weil wir fast unser wasauchimmer verpassen? Ist das Qualität, eine Beziehung schleifen zu lassen, von wegen „Nein, Schatz. Essen gehen ist nicht drin – wir wollen doch in den Urlaub fahren!“

Klar, hier ist die Grenze zur Geduldslosigkeit leicht überschritten. In einigen Aspekten ist es gut, warten zu lernen und geduldig zu sein, nicht alles zu bekommen, was man meint zu brauchen. Aber das Extrem, nur auf die Höhepunkte im Monat, im Jahr zuzuleben beobachte ich doch auch!

Dabei muss Arbeit und Alltag ja nicht immer total spaßig sein, aber zumindest einem Zweck dienen, Sinn vermitteln. Uns so einteilbar sein, dass ich immer wieder Inseln finde, auf denen eine Pause möglich ist – wo ich Mensch bin, mit allen seinen Bedürfnissen und Funktionen außerhalb von Arbeit und Pflichten.

Man muss sich mal vorstellen, wie jeder Mensch so vor sich hin ackert, sich und seine Aufgaben wahrscheinlich oft zu wichtig und zu ernst nimmt und am Ende seines Lebens zerrieseln er und sein Werk zu Erde – wenn es gut lief, hat seine Arbeit etwas mehr bewirkt als mit seinem Tod zu enden.

Wenn ich mir vorstelle, dass da mal mein himmlischer Vater vor mir stehen wird und mit mir mein Leben anschaut – glaube ich wirklich, ihn beeindruckt es, wenn ich unter Dauerstress stand, alles erledigt habe und meinte, alles überblicken zu müssen?

Vielleicht reicht es manchmal, in den Dingen, in denen das möglich ist, nur für heute zu denken und zu planen. Heute zu leben, so wie sich das wahrscheinlich jeder schon oft vorgenommen hat. „Deshalb sorgt euch nicht um morgen - der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat.“ Matthäus 6,34

Was mir sonst so eingefallen ist:

- Musik, Menschen und Natur erleben.

- Mehr auf das 'wie' als auf das 'was' achten. Hat die Qualität von Leben am Ende nicht auch damit zu tun, 'wie' ich in der anstrengenden Zeit mit xy umgegangen bin und mit welchem Motiv ich diese Aufgabe xy freiwillig übernommen habe? Ja, warum tu ich eigentlich, was ich tu?

- Die Sabbathruhe suchen und finden. Sich zum Beispiel den Sonntag wirklich frei nehmen und Frieden und Ruhe (oder vielleicht brauchst du als Ausgleich ja gerade mal etwas Action, um den Kopf frei zu kriegen?) an Gottes Herz finden.

„Meinen Frieden gebe ich euch; einen Frieden, den euch niemand auf der Welt geben kann.“ Johannes 14,27

- Viel Wasser oder Tee trinken, schlafen.

- Aufgaben der Woche aufschreiben, wegstreichen – Erfolge visualisieren.

- Auch mal gute Dinge streichen, wenn sie so sehr zur Routine geworden sind, dass sie nur Zeit stehlen. Ein Hobby ist schön und gut, wenn es auch wirklich ein Ausgleich zur Arbeit ist und man wirklich dahinter steht. Wenn man immer auf die Uhr schauen muss bzw. nach dem Kino die halbe Nacht nacharbeitet, ist das auch blöd. Sich bewusst dafür entscheiden.

- Die Qualitätselemente des persönlichen Lebens in den Alltag integrieren. Platz schaffen. Ich habe mir jetzt zum Beispiel eine separate Kreativecke gebaut, eine andere als mein Schreibtisch, wo ich sonst arbeite.

Setzen wir unsere Erwartung letztlich nicht genau damit unter Druck und besonders hoch an, dass wir oft auf der Suche nach „Glück“ sind? „Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ Psalm 73,28 Das war die Jahreslosung von 2013. Vielleicht gilt sie ja auch heute, sogar für dich und mich.

modobook auf reisen an der Cote d Azur

20. November 2013

Im Sommer war das modobook mit Alex und Claudia gemeinsam an der Mittelmeerküste der Cote d Azur unterwegs. 

Dort gab es nicht nur eine interessante Landschaft mit vielen Kakteen und Palmen, sondern auch interessante Objekte der anderen Art. 

Um dies zu dokumentieren, entstand nachfolgendes Foto. Es ist wohl eher ein Schnappschuß mit modobook zu nennen, denn das es wirklich den Namen Foto verdient. Doch das was sich das modobook dachte, kommt glaube ich, trotzdem rüber.

 

 

 

claudia

Urlaub am Ende

21. Juli 2013

Ausbau mit Gipsplatten

So schön wie es ist, Urlaub zu haben, irgendwann geht auch der schönste zu Ende. Urlaub für immer, das wäre eine Sache. 

Vor etwa zwei Wochen hat sie endlich begonnen, meine Freizeit. Allerdings hatte ich mir ein wenig Arbeit vorgenommen, genauer genommen ein Zimmerausbau. Es war somit ständig etwas zu tun, wobei es auch viel Spass gemacht hat, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen. Ich möchte mir lieber nicht vorstellen, wie es gewesen wäre das Vorhaben während meiner regulären Arbeitszeit durchzuziehen. Wahrscheinlich hätte ich Monate gebraucht, ganz abgesehen von der fehlenden Zeit, mich in etwas hineinzudenken, was ich noch nie vorher gemacht habe. Ich habe letztendlich weniger geschafft, als ich ursprünglich wollte, dafür war jedoch Freiraum für andere Aktivitäten vorhanden. Morgen ist der Urlaub vorbei und ich bin zuversichtlich, dass ich die restliche Arbeit in etwa 1-2 Wochen geschafft haben werde. 

Wie oft habe ich mir schon gewünscht, ewig Zeit zu haben. Nicht nur für alle anfallenden Aufgaben, sondern auch für diese wunderbaren Momente, die einfach immer viel zu schnell vorbei sind. Zeit ist neben Geld wohl der am meisten limitierende Faktor im Leben. 

Wenn es dir schon genauso ging wie mir, dann habe ich für uns eine gute Nachricht:

Gott hatte das eigentlich anders geplant. Sein Universum und die Welt in der er uns Leben lassen möchte braucht kein Geld und erst recht keine Zeit. Dort gibt es es alles in rauen Mengen und die Ewigkeit noch oben drauf. 

marcus