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Gut für dich

11. März 2015, Mannablog

Ein Lebensmitteldiscounter wirbt zur Zeit mit dem Slogan „Gut ist, was gut für dich ist“. Im Laufe der Fastenzeit muss ich immer wieder darüber nachdenken, was wirklich gut für mich ist. Es kommen automatisch angebliche Bedürfnisse auf, wenn man daran gewöhnt ist, immer gefüllt zu sein und dann etwas weg fällt. Als Mensch fühle ich mich oft von meinem Geschmacksempfinden, meiner Gewohnheit angetrieben. Wenn ich an die süße Schokolade gewöhnt war, fällt es schwer mich auf etwas Gesundes zu beschränken.

Aber ich merke auch, wie die Umgewöhnung mich sanft, aber bestimmt von Dingen ablöst, die eben nicht wirklich gut für mich sind. Diese Dinge „schmecken“ ohne Frage großartig, aber so richtig satt machen sie nicht. Und ich merke, dass sie mir auf Dauer nicht gut tun. Vielleicht sind sie es nur für einen bestimmten Zeitabschnitt, vielleicht nur in bestimmter Dosierung, vielleicht auch nicht für mich, aber für jemand anderen.

Ich glaube, das Prinzip der Gewohnheit an angeblich gute Dinge kann man besonders beim Thema Besitz beobachten. Während der Mensch nackt und ohne Habe auf die Welt kommt, sammelt er sich seinen Besitz zusammen, wenn er aufwächst. Und nicht nur bei mir, auch bei anderen Menschen, die konsumorientiert leben, muss ich feststellen, dass Dinge teilweise unreflektiert gekauft, konsumiert und vergessen werden. Dass es sich einfacher lebt ohne den Ballast von Verschwendung und Luxus. Und wo ist Luxus noch Luxus, wenn man merken muss, dass man seine Verantwortung für die eigenen Ressourcen damit missbraucht und nur an sich denkt? Ohne Rücksicht auf Verluste anderer.

Diese Woche lief im TV das Finale vom "Bachelor" und wieder einmal wurde klar, dass einem Menschen auch unterschiedliche Menschen gleichzeitig ans Herz wachsen können. Weil man es zugelassen hat und dabei wohl vorrangig kalkuliert hat, was man selbst bekommen kann – einen liebevollen Menschen, einen eigenständig smarten Menschen – aber was „gut für dich“ ist und für wen du Gutes tun und das Beste sein kannst, das ist eher außen vor. Meine Schlußfolgerung: ich muss nicht auf jeden Geschmack kommen.

Mit diesen Gedanken nach zwei Wochen Fasten möchte ich euch Mut machen, liebgewonnenem Ballast Tschüss zu sagen und zu erleben, wie sich das Leben anschließend wieder zusammenfügt – neu und heilsam.


Schweigen statt Streit in Beziehungen macht im Alter glücklicher

03. Juli 2013, marcus - Mannablog

Eine aktuelle Studie geht davon aus, dass mancher Streit in der Beziehung vielleicht besser ausgeschwiegen werden sollte. Paare, die dies beherzigen, würden im Alter glücklicher zusammenleben.

Wie die Süddeutsche schreibt, belegt eine aktuelle Studie der San Francisco State University, dass Paare manchmal glücklicher sein würden, wenn nicht jede Meinungsverschiedenheit ausdiskutiert würde. Über einen Zeitraum von 13 Jahren wurden 130 Paare mittleren und höheren Alters bezüglich ihrer „Streitigewohnheiten“ beobachtet. Im Laufe der Jahre neigten sowohl Männer als auch Frauen zunehmend dazu, heiklen Themen auszuweichen und auf ungefährlichere Gespräche auszuweichen. Die Forscher sind sich nicht sicher, woran dieses Verhalten liegt. Ob es nun Resignation ist, Vertrauen zueinander, das fortgeschrittene Alter oder die Dauer der Beziehung, eines scheint sicher zu sein: Es kann Beziehungen gut tun, Konflikten einfach mal auszuweichen.

Ich kann mir vorstellen, dass es nicht sinnvoll ist, überhaupt keine Konflikte in seiner Partnerschaft zuzulassen. Bestimmte Sachen müssen einfach besprochen werden, damit die Verhältnisse geklärt sind. Auch würde es schon von Armut zeigen, wenn einem die Gedanken und Gefühle des Partners so egal sind, dass man jede Meinungsverschiedenheit prinzipiell aussitzt. Gerüchte besagen ja, dass es die Kleinigkeiten sind, die das Fass in Beziehungen zum Überlaufen bringen - die offene Zahnpastatube nebst Flecken im Waschbecken ist hierfür Paradebeispiel.
Schade wäre es, wenn das Schweigen in der Beziehung tatsächlich auf einer Art Resignation beruhen würde, weil man denkt, dass das Reden nichts bringt und es sich ohnehin nichts ändert. Viel schöner wäre die Vorstellung, dass ein Paar über die Fehler des Anderen in Liebe hinwegsehen kann oder diese, wenn nötig, zu einem besseren Zeitpunkt anspricht. Manche Konflikte werden nur in der Hitze des Moments so gravierend empfunden und verlieren, wenn man etwas wartet, ihre Brisanz.

Der weise Mann Salomo hat einmal geschrieben, dass Hass Streit sucht, aber Liebe vieles zudeckt. Manche Übersetzungen sagen auch: Liebe sucht Verständigung. Hierin steckt für meine Begriffe sehr viel Wahrheit. Manchmal wird Verständigung eben auch durch ein wohlgesinntes Schweigen, mit einer gehörigen Umarmung, ausgedrückt.

Mich würde interessieren, was ihr zu dem Thema zu sagen habt, schreibt eure Meinung in den Kommentaren! 


Endlich nicht mehr schlafen

13. Mai 2013, marcus - Mannablog

Letztens bin ich mit meiner Frau morgens im Auto unterwegs gewesen. Wir fuhren in Richtung Sonnenaufgang, und wie es der Tag so wollte war es einer von diesen Sonnenaufgängen, die einfach nur wunderschön sind. Zartes Rot hat sich wie auf einem Aquarell vermischt mit allen möglichen Blautönen und hinter uns wurde es zunehmend dunkler, da der anbrechende Tag sich den Weg bis zum anderen Horizont noch nicht vollständig erobert hatte.

Müde wie wir waren, fuhren wir so, und genossen das sich uns dort zeigende Panorama. Wir unterhielten uns, und plötzlich kam mir der Gedanke in den Sinn, wie es denn wäre, wenn wir nicht mehr schlafen müssten. Denn eigentlich sind diese schönen Momente sehr kurz, und der Großteil des Tages wird doch meist bestimmt von Arbeit und Pflichtveranstaltungen. Man fährt in der Früh zur Arbeit, meist ist es noch dunkel, und wenn man viel Glück hat, dann bekommt man - so wie an diesem Morgen - noch einen schönen Anblick als Aufmunterung und Start in den Tag. Je nachdem was man dann arbeitet ist man mehr oder weniger viel drinnen, und kommt dann erst abends wieder raus, wenn es meist schon fast dunkel ist. Manchmal erlebt man noch einen schönen Sonnenuntergang, und dann ist der Tag - zumindest im Winter - schon wieder dahin.

Wer jetzt erst mal frei hat, der ist wirklich zu beneiden, denn meist geht es ja dann zu Hause noch weiter mit irgendwelchen Tätigkeiten. Mir vergeht die Zeit dann viel zu schnell, und wenn ich dann endlich fertig wäre, und bereit mich auf die Couch zu setzen und einfach mal etwas zu lesen, dann bin ich schon so müde, dass meistens nicht mehr viel möglich ist. Ich zögere den Schlaf zwar oft hinaus - was auch nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, da ich es dann spätestens am nächsten Morgen zu spüren bekomme - aber irgendwann muss ich mich dann doch hinlegen. So ist es nun mal in dieser Welt. Wie schön wäre es, wenn man einfach nicht mehr schlafen müsste. Was man da alles tun könnte, es wäre genial.

Natürlich wäre das auch nur dann genial, wenn man dann auch nicht müde und fertig ist vom Nichtschlafen, sondern immer, zu jeder Zeit voll mit Energie!

Hört sich nach einem tollen Szenario an oder? Ich sag dir was: Ich freu mich schon drauf. Wenn Gott - so wie es im Buch steht - wiederkommt, dann wird er die Erde und die Menschen, die zu ihm gehalten haben nämlich ordentlich umkrempeln. Und das was jetzt krank und schwach ist, das wird dann voller Gesundheit und Kraft sein. Von Schlaf wird da keine Rede mehr sein, denn ganz nebenbei: Die Nacht wird in Gottes Nähe abgeschafft sein!

Nachlesen kannst du das Ganze im Buch Offenbarung im Kapitel 21:1-6:

“Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen, und auch das Meer war nicht mehr da. Ich sah, wie die Stadt Gottes, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam: festlich geschmückt wie eine Braut an ihrem Hochzeitstag. Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: »Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst in ihrer Mitte leben. Er wird alle ihre Tränen trocknen, und der Tod wird keine Macht mehr haben. Leid, Klage und Schmerzen wird es nie wieder geben; denn was einmal war, ist für immer vorbei.«  Der auf dem Thron saß, sagte: »Sieh, ich schaffe alles neu!« Und mich forderte er auf: »Schreib auf, was ich dir sage, alles ist zuverlässig und wahr.« Und weiter sagte er: »Alles ist in Erfüllung gegangen. Ich bin der Anfang, und ich bin das Ziel, das A und O. Allen Durstigen werde ich Wasser aus der Quelle des Lebens schenken.”

Und in Kapitel 22:4-5:

“Sie werden Gott von Angesicht zu Angesicht sehen, und seinen Namen werden sie auf ihrer Stirn tragen. Dort wird es keine Nacht geben, und man braucht weder Lampen noch das Licht der Sonne. Denn Gott, der Herr, wird ihr Licht sein, und sie werden immer und ewig mit ihm herrschen.”

Schreib mir doch einfach mal, was du jetzt schon mit all der Zeit machen würdest, wenn du nicht mehr schlafen müsstest. Also ich weiß da schon eine ganze Menge!


Wenn morgen heute ist

14. März 2013, Mannablog

Eine Fernbeziehung, eine neue Umgebung, der Umzug, … solche Gedanken haben mich verfolgt, als ich in der letzten Woche über meinen weiteren Studienverlauf nachgedacht habe. Vielleicht werde ich an einer anderen Uni studieren als jetzt, in einer anderen Stadt und muss mich komplett neu eingewöhnen. Auf einen Schlag gesehen war das so viel – so allumfassend. Und wenn ich daran gedacht habe, dass ich meinen Freund, wenn überhaupt alle zwei Wochen ein bis zwei Tage sehen würde, lag mir das erst mal echt schwer im Magen.

Bis meine Mutti mir am Telefon einen Satz gesagt hat: „Lebe und sieh jeden einzelnen Tag.“ So einfach und trivial diese Worte klingen mögen – sie erleichtern auch enorm den Umgang mit Veränderungen und Neuanfängen. Es ist kein Geheimnis und Menschen haben das schon in den verschiedensten Weisheiten festgehalten: der Berg, der sich vor mir auftürmt, kann man besten erklommen werden, wenn ich jeden Schritt nacheinander gehe und mich darauf konzentriere. Damit nehme ich dem unbestimmten Ungetüm etwas von seiner einschüchternden Größe.

Wenn wir dramatisieren wollen, dann holen wir schnell mal solche Größen hervor: ach, wir werden uns dann eh nie sehen, nie telefonieren, der Kontakt bricht ab, wir schaffen das eh nicht mehr dort hin, ich finde für mein Hobby bei dem Job eh keine Zeit mehr. Irgendwo bremst das uns selbst aus – Gott hat uns Kreativität gegeben und die Fähigkeit, unsere Zeit zu ordnen, organisieren und gestalten. Wenn wir Schritt für Schritt unseren Tag gestalten, dann werden wir Hoffnung in den kleinen Dingen sehen, auch wenn das große Ganze für uns unüberschaubar ist. Im Endeffekt hat doch jeder Tag seine 24 Stunden und niemand lebt im Zeitraffer oder in Slow Motion und erlebt eine Zeitspanne in ihrer ganzen Länge auf einmal.

Im Buch Prediger beschreibt die Bibel, dass alles in unserem Leben seine Zeit hat. Seine - festgesetzte - Zeit. Und wir dürfen so frei sein, diese Zeiten nicht aus ihrer Ordnung zu reißen und im Vornherein zu leben, sondern so, wie sie kommen. Denn in der Bibel heißt es auch, dass jeder Tag seine eigenen Sorgen hat, jeder Tag sorgt für sich. Lebst du im Heute? Auch morgen?


Sonnige Herzjustierung

06. März 2013, Mannablog

Und ich schreibe schon wieder über das Wetter … nicht, dass es gerade so langweilig um mich herum ist, aber Gott spricht manchmal durch seine Schöpfung recht laut, wenn wir zuhören. Und außerdem geht es heute auch noch um was anderes. Wie schon angedeutet – das Wetter beeindruckt mich momentan. Die Sonne weckt mich, sie strahlt in ihren schönsten Gelbtönen durch die Jalousien auf der Arbeit, auf der Zugfahrt wärmt sie mich durch das Fenster, die Vögel zwitschern. Wow! Da kann man schon mal die Augen schließen und muss nichts anderes tun.

Mir ist aufgefallen, dass ich am ersten Sonnentag gute Laune hatte und ich mich an der Sonne gefreut habe. Als am zweiten dann irgendwas blöd war, war die Sonne plötzlich nicht mehr so hell. Ja, diese Ansprüche - dabei könnten wir es uns so viel leichter machen, und gerade das fällt uns so schwer.

Mein Freund meinte gestern zu mir, dass so vieles von der Einstellung abhängt. Erstens: Gott sieht unsere Motive und unser Herz. Zweitens: sie beeinflussen unser Verhalten und unser Empfinden vom Tag.

Wenn Einstellungen also so viel beeinflussen, dürfen wir ruhig den Mut haben, sie öfter mal zu hinterfragen. Sie zu ändern, das bedeutet meist ungewohnt und anders als sonst zu handeln. Aber es bedeutet auch, dass man neues Terrain betritt, das die eigene Welt größer werden lässt und uns frei macht für Denken und Erleben außerhalb der Blockaden von negativen Einstellungen.

Die Wahrheit macht uns frei. Denn die Wahrheit ist die Einstellung, die Gott hat. Die er voll und ganz ist. Die Wahrheit ist, dass Gott jede Situation in seiner Hand hält und uns anleiten möchte, wie wir mit seiner Hilfe aus negativen Einstellungen und Verhalten herauskommen können. Wie wir weise werden. Manchmal verhalte ich mich so unweise, nur weil eine Einstellung sich eingeschlichen hat, die ich nicht wieder verbanne. Das muss nicht sein, dafür ist Jesus nicht extra gekommen.

In vielen Situation ist Liebe die Wahrheit und auch die wahre Einstellung. Liebe bewirkt, dass wir geduldig mit jemandem umgehen, der unsere Geduld stark strapaziert. Sie bewirkt, dass wir etwas mit Hingabe tun, was nicht uns selbst dient. Dass wir aus Liebe etwas nicht tun, weil der, den wir lieben, das nicht gut findet.

So können wir in vielen Situationen anders reagieren, als wir es eigentlich tun würden – nicht ungeduldig oder egoistisch. Wollen wir das überhaupt? Wenn du das möchtest, dann bitte Gott um seine Weisheit, die er gerne weitergibt und um seine Liebe, die dir hilft, Einstellungen an den Nagel zu hängen, die es nicht wert sind.


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

26. Januar 2013, claudia - Mannablog

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir kochen den gleichen Stil, unser Kleidungsstil ist immer ähnlich. Wir gehen auf die gleichen Internetseiten und kommen gar nicht auf die Idee, daran etwas zu ändern. Es ist unser Alltag und das ist gut so.
Mir geht es so mit YouTube. In der Regel spielt YouTube keine sehr große Rolle in meinem unterwegs sein im Netz. Doch letzte Woche habe ich YouTube entdeckt. (Ja nicht alles ist toll, aber ich muss das ja nicht anschauen.)
So kam ich darauf, dass es sich lohnt in den Katalog seiner Gewohnheiten auch mal etwas Neues aufzunehmen. 
Es ist gut, dass uns Gott die Neugier geschenkt hat. Ohne sie würden wir unser Denken und Verhalten nie hinterfragen und ändern. 
Jetzt muss ich lachen. Ich denke daran wie ich als junge Frau gewesen bin. Ich glaube, wenn ich mir heute begegnen würde, ich würde schreiend davon laufen. 
Nur Mut, es lohnt sich Neues zu entdecken und Alltag zu ändern.
Herzliche Grüße an dich.


Eingelaufene Prozesse und ein Lob

25. Januar 2013, claudia - Mannablog

Kennst du das auch? Da gibt es einen gut funktionierenden Prozess und alles ist gut. Doch dann geschieht das "Unfassbare" und der Prozess gerät durcheinander. So geht es uns gerade: Manuela ist im Urlaub übers Wochenende, doch nicht nur das. Viel schlimmer, sie ist komplett offline. Damit ist unsere Verantwortliche für das tägliche Manna nicht da. In Prozesssprache ausgedrückt: Manuela sorgt jeden Tag dafür, dass es einen Blog gibt und er auch überall veröffentlicht wird. Durch ihr offline sein, ist dieser Prozess gestört. 
Daraus ergeben sich für mich mehrere Schlußfolgerungen:
1. Der Prozess funktioniert im Normalfall super. Manuela macht ihre Sache sehr gut. (LOB!)
2. Bis Montag wird es wohl etwas anders laufen, weil der Prozess durch ihren Urlaub ins trudeln gekommen ist.
3. Prozesse die im Normalfall laufen, sollten für ihr laufen auch einmal gelobt werden.
=> Mach mit! Schaue in deinem Alltag bei dir, wo es einfach läuft. Dann packe ein großes Lob aus deiner Tasche und lobe die daran Beteiligten.
Hier unser Lob an Manuela: DANKE, für dein treues Kümmern um Manna den Blog von modobonum. Ohne dich sehen wir trudelnd aus. :-)


Umstellung der Webseite

12. November 2012, claudia - Mannablog

Gestern begann bei uns die heiße Phase der Umstellung auf das neue Design.

Ende November kannst du dich nicht nur auf ein neues Design freuen, auch im Inhalt wird es Veränderungen geben. Mit dem neuen Design fangen wir an, die Bandbreite der modobonum-Webseite zu erweitern. So wird es nicht mehr nur den Manna-Blog geben, sondern eine Menge mehr.

Am Anfang des gestrigen Tages stand ein großes Fragezeichen, gefolgt von einer Phase des Schwitzens. Als klar wurde, dass die Aktivierung einiger Funktionalitäten klappt, setzte eine gewisse Entspannung ein. Nun beginnen wir die neuen Inhalte in die Datenbank einzupflegen. Aus Ressourcengründen geschieht dies im laufenden Betrieb der Datenbank.

Deshalb könnten Veränderungen sichtbar sein oder die Seite komisch aussehen. Es sind nur Kleinigkeiten, doch sie lassen sich nicht immer verhindern. Also nicht wundern, wenn etwas anders ist als bisher, dann liegt es daran, dass wir in unsere Datenbank viel Neues einfüllen. Wenn alles optimal läuft, dann ist aber gar nicht sichtbar und alles bleibt wie gewohnt.

Willst du uns unterstützen, dann kannst du das tun, indem du uns Fotos schickst und Bibeltexte, die dir gefallen.

Und vor allem kannst du Support leisten, indem du unseren Auftraggeber bittest uns zu helfen. Danke für deine Fürbitte.


Der Stachel des Todes

27. September 2012, Mannablog

Es sind so Phänomene, die der Alltag enthält und gleichzeitig ganz tiefgehende Dinge, die sich kreuzen. Mein Nagellack blättert langsam ab, die Bäume verlieren ihre Blätter. Am Sonntag noch hatte ich ein kleines Kind auf dem Schoß und war begeistert von seiner Lebendigkeit und heute sehe ich einen heruntergekommenen Mann, der seine alte Mutter im Rollstuhl umher schiebt. Immer wieder hält er an, redet auf sie ein und will sie aufwecken. Aber sie bleibt regungslos mit geschlossenen Augen sitzen. Vor einigen Wochen habe ich die beiden vor einem Eiscafé getroffen, er hat ihr eine Eistüte gebracht und sich mit ihr an dem lauen Abend recht rührselig beschäftigt. Und jetzt – ist sie tot? Ist sie womöglich vorhin still und leise von ihrem Sohn gegangen, für den sie zur Lebensaufgabe geworden war?
Diese Gedanken haben mich ziemlich verfolgt und traurig gemacht. Tod und Leben, das liegt so nah beieinander. Sobald jemand in diese Welt geboren wird, hat er schon wieder Potential, zu gehen. Tod hat doch meist diesen Beigeschmack von später Zukunft. Und seine vage Existenz im öffentlichen Gespräch und Alltag bewirkt, dass wir uns einige Ausreden einfallen lassen. Ausreden dafür, unser Leben nicht so leben zu müssen, wie wir es sollten und vielleicht auch eigentlich wollen. Zumindest noch nicht. Aber werden wir wirklich irgendwann aufwachen, wenn wir uns nach dieser Prämisse richten – wenn ich noch nicht bald von der Welt gehe, hab ich noch genug Zeit um Fehler zu machen, falsche Verhaltensweisen zu verfestigen, zu bereuen und mich dann schwungartig im perfekten Schritt in Richtung Tod zu bewegen?!
Was soll das? Der Prediger in der Bibel sagte schon, dass das Leben nur ein Hauch ist. Kaufen wir die Zeit aus, so wie es geraten wird? Es geht hier nicht darum, alles zu machen, was möglich ist. Sich abzurackern und perfekt zu werden. Nein – der Prozess ist oft schon das Ziel, das wir auf dieser Erde verfolgen können. Gott an uns ranlassen, in unseren Alltag. Nicht zu verzweifeln am bevorstehenden Tod, wann auch immer der kommen mag, und auch nicht an seinen Vorwegerscheinungen – der gestorbenen menschlichen Natur, die uns selbst und anderen das Leben manchmal so schwer macht.
Lassen wir Jesus unseren Anfang und unser Ziel sein, unabhängig von Geburt und Tod. „Tod, wo ist dein Stachel?“ 1. Korinther 15,55


Revolution oder Evolution

23. September 2012, marcus - Mannablog

Wenn ihr euch noch zurückerinnern könnt, drehte es sich in der Einleitung meines letzten Blogs um das neue iPhone. Inzwischen ist das gute Teil da, und was soll man sagen? Alle sind enttäuscht. Naja, vielleicht nicht alle. Etwa 2 Millionen Vorbesteller in den ersten 24 Stunden und etliche weitere in den darauffolgenden Tagen nicht. Und auch als das Gerät dann endlich letzten Freitag herausgekommen war, lobten alle das Gerät und bescheinigten nur Bestes. Wer waren also die Enttäuschten? Hauptsächlich die Technik - und Mainstreampresse, weil es ihnen zu wenig "revolutionär" ist. "Nichts Neues" war die gemeinsame Aussage.
Es stimmt ja auch. Seit das erste Modell auf den Markt kam, hat sich am Gesamtpaket nicht viel verändert. Und doch ist es nicht mehr das gleiche Gerät wie vor 5 Jahren. Es ist besser geworden, trotzdem erkennt es jeder sofort wieder, weil es im wesentlichen immer noch die selbe Idee ist. Es ist evolutioniert.
Wenn du dir die Dinge dieser Welt ansieht, dann kannst du dieses Prinzip in vielem wieder erkennen. Das Prinzip Auto ist noch immer das selbe wie vor vielen Jahren, aber es hat sich verändert, ist besser geworden. Sportartikel sind im Wesentlichen immer noch dieselben Produkte, aber sind ihren ersten Modellen um Längen überlegen. Diese Liste ließe sich noch fortsetzen.
Als Gott damals unsere Welt, und alles was darauf existiert, ins Leben gerufen hat, nannte er alles "sehr gut". Es war nichts da, was noch verbesserungsbedürftig gewesen wäre. Leider gab es Probleme, deren Auswirkungen wir noch heute spüren. Es läuft einfach alles nicht mehr so, wie es eigentlich sollte. Das kannst du in deinem Leben mit Sicherheit bestätigen.
Nun steht Gott vor einer wirklich schwierigen Aufgabe: Er muss unvollkommene Wesen, die ihren eigenen Dickschädel haben, wieder zu dem Punkt bringen, wie es damals war: "Sehr gut". Wenn er das erste Mal damit anfängt, in deinem Leben etwas zu verbessern, und du dich darauf bewusst einlässt, dann fühlt sich das an wie eine Revolution. Alles wird anders, du fühlst dich wie neu geboren. Wenn er dann weitermacht, hast du oft das Gefühl, es ist mehr eine Evolution, und oft merkst du es gar nicht, so klein und unsichtbar ist die Veränderung. Und wenn du zurückblickst merkst du: Es war doch ein weiter Weg. Und alles ist jetzt anders.
Wenn du eine R / evolution in deinem Leben willst, dann lass Gott in deinen Alltag.


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