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Alle paar Monate rettet ein Held die Welt. So auch in „Interstellar“.

23. November 2014, marcus - Mannablog

Die ISS im Orbit. Copyright: NASA.
Die ISS im Orbit. Copyright: NASA.

Alle paar Monate ist es wieder soweit: Irgendein anderer Held rettet die Welt. Meistens übernimmt diese Aufgabe ein Exemplar der Spezies Mensch sogar selbst, so wie z.B. im Film „Interstellar“.

 

Letzte Woche war es wieder einmal soweit, meine Frau musste sich mit mir im Kino das zwei Stunden und fünfundvierzig Minuten lange Science-Fiction-Epos „Interstellar“ anschauen (Achtung: leichter Spoiler! Der Film wird im folgenden stark zusammengefasst mit eigenen Worten beschrieben, habe mich aber so knapp wie möglich gehalten!)

 

Visionen für die Zukunft

Science Fiction ist ein Genre, das mich schon immer fasziniert hat, weil es uns Menschen die Möglichkeit gibt Träume und Vorstellungen über die Zukunft in unseren Köpfen „real“ werden zu lassen. „Interstellar“ bietet hier keine Ausnahme und dank immer realistischer werdender Filmtechniken schafft der Film es, einen für knapp drei Stunden mit in die Zukunft zu nehmen – zumindest in die Zukunft, wie sich der Erschaffer des Werks diese vorstellt. Inspiriert von den derzeitigen Zuständen auf der Welt und Prognosen für die nächsten fünfzig bis einhundert Jahre erschafft der Regiesseur eine Welt, die in Sandstürmen und Nahrungsmittelknappheit versinkt. Die meisten Pflanzen sind bereits an Krankheiten und Schädlingen zugrunde gegangen, eine der letzten essbaren Pflanzen ist Mais; es ist allerdings abzusehen, dass auch diese Nahrungsquelle bald versiegen wird.

 

Auf zu neuen Sternen

Im geheimen forscht die NASA immer noch an einem Programm, dass es der Menschheit ermöglichen würde einen neuen Planeten zu besiedeln. Durch Elemente wie Einsteins Relativitätstheorie erfährt die Geschichte durch kleines Fehlverhalten einige drastische Wendungen, die den Zuschauer erschaudern lassen, wie unglaublich kompliziert unsere Welt und ihre Naturgesetze sein können. Leider verläuft die Suche nach einem neuen Heimatplaneten zunächst erfolglos und zeugt nebenbei von den Ausmaßen des menschlichen Egoismus.

 

Ein weiterer Held für die Menschheit

Die Umstände erfordern letzten Endes, dass der Held der Geschichte bereit ist sein eigenes Leben zu geben, um wichtige Informationen über das Wesen eines schwarzen Lochs an die verbliebene Menschheit auf der Erde zurückzufunken. Doch anstatt zu sterben endet er in einer anderen Dimension, die ihn über der Zeit stehen lässt, er ist gleichzeitig in der Zukunft und in der Vergangenheit. Er schafft es, in die Dimension der Menschen einzuwirken und so deren Leben durch Wissen aus der Zukunft zu retten.

 

Ein einziger Mensch schafft es alle anderen zu retten

Das Thema der heldenhaft sich selbst rettenden Menschheit zieht sich durch die Geschichte der Filme, Sagen und Geschichten wie ein roter Faden. Wir merken, dass unsere Welt voller Gegensätze ist. Schöne Dinge und Gutes sind überall präsent und doch immer wieder durchzogen von Leid, Schmerz und Tod. Die Krisen und Kriege unserer Welt werfen einen düsteren Schatten auf die Zukunft unseres Planeten und so ist es kein Wunder, dass Wissenschaftler tatsächlich hoffen, dass der Traum eines neuen, bewohnbaren Planeten Wirklichkeit wird. In „Interstellar“ wird gleichzeitig die Verlorenheit, Verdorbenheit und Hoffnung auf Leben einer ganzen Rasse offenbar und spiegelt die Situation unseres Planeten wieder.

 

Die fast unbegreifliche Wahrheit ist, dass es Gott es vor mehr als zweitausend Jahren, in der Gestalt eines Menschen, tatsächlich geschafft hat, zu uns durchzudringen. Er hat die Basis für eine beispiellose Rettungsaktion geschaffen. Wir müssen nicht darauf hoffen irgendwann auf dieser Welt oder einem anderen Planeten einen sicheren Ort zu finden, an dem wir bleiben können. Die Hoffnung der Menschen auf einen friedvollen, sicheren Ort ist in greifbare Nähe gerückt. Und dieser Ort beginnt bereits heute und hier in unserem Innersten, in unserem Herz und Verstand.


Sogar meine Heimat Bayern zieht den Kürzeren.

19. Oktober 2014, marcus - Mannablog

Malerisches Bayern. Bei mir um die Ecke.
Malerisches Bayern. Bei mir um die Ecke.

Kaum zu glauben, dass es ein Land gibt, gegen das sogar Bayern im vergleich den kürzeren zieht. Wer hätte das gedacht.

Man sagt, daheim sei es am schönsten. Wir fahren zwar alle gerne Weg in den Urlaub und manchmal sogar richtig weit, aber wenn es dann nach zwei bis drei Wochen wieder nach Hause geht, stellt sich so ein bestimmtes Gefühl ein. Wahrscheinlich kennst Du dieses Gefühl auch: Tief durchatmen, endlich wieder daheim!

Warum das so ist, weiß ich nicht. Ich gehe mal davon aus, dass es einfach mit Vertrautheit, Sicherheit und auch Geborgenheit zu tun hat. Wir fühlen uns einfach dort wohl, wo wir es gewohnt sind. Manche zieht es dann später an andere Orte, sei es wegen Beruf, Liebe oder freier Wahl. Und doch wird der erste Flecken Land, auf dem wir unser Leben begonnen haben, für die meisten immer etwas besonderes bleiben.

 Vor zwei Wochen sind meine Frau und ich aus einer USA-Reise zurückgekommen. Es war überall wunderschön, an manchen Orten sogar ganz besonders. Als wir zurückgekommen sind, haben wir ein paar schöne Herbsttage für Spaziergänge in der Sonne und im Wald genutzt. Dabei ist mir wieder einmal aufgefallen, wie schön es in meiner Heimat Bayern ist.

Kaum zu fassen, dass Gott in seinem Wort versprochen hat, dass wir einmal an einem Ort sein werden, wo wir keinen Gedanken mehr an diese alte Welt verschwenden werden, so schön sei es dort. Dass muss schon wirklich schön dort sein, wenn sogar mein schönes Bayern dagegen den kürzeren zieht! 


Instrumente der Welt und ihre Klänge

19. Januar 2014, marcus - Mannablog

Sattel einer Violine. Bild: Wikimedia Commons, PTJ56.
Sattel einer Violine. Bild: Wikimedia Commons, PTJ56.

Auf der ganzen Welt gibt es Musik, die mit verschiedensten Instrumenten gemacht wird. Jedes der Instrumente hat seinen ganz eigenen Klang.

Gestern sind meine Frau und ich auf eine „musikalische Reise“ gegangen. Leider nicht real, aber zumindest auf der Couch und unserem iPad. Viele Hersteller von Instrumenten oder auch Verkäufer stellen mittlerweile Videos und Klangbeispiele online. Auch auf diversen Videoplattformen wie z.B. Youtube findet man so einiges. Da wir beide begeisterte Musiker sind, war die Reise für uns somit sehr entdeckungsreich.

Unterschiedlich und doch überall gleich

Eines ist uns auf unserer Entdeckungsreise durch das Internet besonders aufgefallen: Musik wird wahrscheinlich so gut wie überall gemacht. Die dazu verwendeten Instrumente basieren dabei meist auf ähnlichen Prinzipien. Sie haben alle einen hohlen Klangkörper, der durch verschiedene andere Bestandteile in Schwingung versetzt wird und dadurch einen Ton abgibt. Meist kommen Saiten oder Klöppel bzw. Stäbe zum Einsatz, um den Klangkörper zum Schwingen zu bringen. Je nach Dicke und Beschaffenheit der Saiten oder Stäbe und auch des Klangkörpers, entsteht ein anders geartetes Klangbild. Viele der Instrumente sehen ähnlich aus, unterscheiden sich aber in bestimmten Einzelheiten. Ebenso klingen sie zwar ähnlich, hört man genau hin, erkennt man dennoch Unterschiede.

Manche der Instrumente sind extrem primitiv aufgebaut, was aber nicht sofort auf ihren Klang schließen lässt. Wieder andere sehen sehr edel aus und sind in höchster Handwerkskunst gefertigt.

Der Klang macht die Musik

Das Tolle an Instrumenten ist, dass eigentlich für jeden etwas dabei ist. Es gibt komplizierte und schwer zu erlernende, aber auch einfach aufgebaute und dadurch auch leicht zu erlernende. Viele der leicht zu erlernenden oder auch ohne Vorkenntnisse zu verwendenden haben dennoch oft einen wahnsinnig tollen Klang. Jedes der Instrumente klingt schon für sich alleine, im Zusammenspiel mit anderen entfaltet sich meist jedoch noch einmal eine ganz andere „Klangwelt“.

Ein Klang, der berührt

Die ganze Welt hört Musik, viele Menschen besonders die Charts rauf und runter. Mir ist aufgefallen, dass es im Gegenzug dazu eigentlich verhältnismäßig wenige Menschen sind, die selbst Musik machen. Ich kenne Haushalte, in denen es kein einziges Instrument gibt. Das ist sehr schade, denn den meisten ist gar nicht bewusst, was ihnen dadurch entgeht. Ein Instrument selbst zu spielen, bedeutet in unmittelbarer Nähe zum Klang zu sitzen, ihn nicht nur zu hören sondern die Vibrationen in der Luft und des Instruments zu spüren. Man ist selbst Urheber der Bewegung und Schwingung, kann den Klang des Instruments beeinflussen und das was man innerlich fühlt wie durch ein Ventil nach außen lassen.

Wie bereits erwähnt, muss es ja kein teures Klavier oder eine Gitarre sein. Viele Instrumente sind weder teuer, noch sind sie schwierig zu erlernen.

Wir wissen, dass Musik zu machen schon sehr, sehr lange ein Bestandteil der Menschheit ist. Schon in der Bibel werden relativ früh die ersten Instrumentenbauer als Berufsgruppe erwähnt.

Ich weiß nicht, welchen Bezug du zur Musik und zu Instrumenten hast. Wenn du bereits ein Instrument spielst ist das super für dich. Wenn nicht, dann kann ich dich nur ermutigen, auf die Suche nach „deinem“ Instrument zu gehen. Bei all der Vielfalt ist mit Sicherheit auch ein Instrument für dich etwas dabei, vielleicht sogar mehrere!


Der Gottesbeweis

16. Dezember 2013, marcus - Mannablog

Wissenschaft und Glaube liegen für viele auf den ersten Blick im Streit. Andere behaupten sogar, dass es Beweise für die Existenz Gottes gibt.

Gestern Morgen bin ich wieder einmal mit dem Begriff „Gottesbeweis“ konfrontiert worden. Geschehen ist das Ganze durch eine E-Mail von jemandem, die an viele Leute gegangen ist, unter anderem auch an mich. Er hat sich in der E-Mail darüber beklagt, dass so viele Leute behaupten würden, dass Gott nicht beweisbar sei. Um den Gegenbeweis anzutreten, führte er im selben Atemzug eine wissenschaftliche Annahme über sogenannte „Tachyone“ als Gottesbeweis an. Eine kurze Recherche im Internet zeigte mir dann, was ich durch den der E-Mail angehängten Text ohnehin schon vermutete: Es handelt sich um eine reine – wissenschaftlich nicht beweisbare – Theorie. Soviel zum Thema Gottesbeweis.

Allerdings scheint dieser Streit um die „Beweisbarkeit“ Gottes schon sehr lange zu existieren. Wie überall in der Wissenschaft gibt es Dinge, die man messen und feststellen kann. Was man dann allerdings aus diesen Daten herauslesen kann, da scheiden sich meist die Geister und das Problem beginnt. Da gibt es auf der einen Seite den Urknall, bei dem sämtliche Materie durch eine massive Explosion entstand und alle Galaxien, Sonnen, Sterne, Planeten, Monde und Teilchen in einem einzigen Augenblick ins Dasein katapultiert wurden.

Auf der anderen Seite gibt es Gott, ein Wesen, das alles kann, dem nichts unmöglich ist, und der aufgrund dieser Macht alles was man sehen und auch nicht sehen kann, erschaffen hat.

Mit dabei gewesen ist niemand, und messen und feststellen kann man nur Dinge, die gerade eben jetzt passieren. So bleibt uns nichts, als die Welt um uns herum zu beobachten, über ihre Komplexität zu staunen und nachzudenken, welche der möglichen Theorien entweder besser in unser Weltbild passt oder das Leben schöner, einfacher und spannender macht.

Da ich kein Wissenschaftler bin und deshalb ohnehin auf die Informationen angewiesen bin, welche ich durch Publikationen, Bücher und Medien erhalte, werde ich wohl am Ende darauf hören müssen, was mir mein Herz sagt. Wenn es Gott tatsächlich gibt und er mich gemacht hat, dann muss es etwas geben, woran meine Seele erkennen kann, dass es tatsächlich so ist. 

Ich weiß nicht, was du mit all den Informationen machst, die tagtäglich über dich hereinprasseln. Welche du beiseite schiebst, welche du vorerst irgendwo ins Regal legst und welche du annimmst und fest an dein Herz drückst, weil sie dir Kraft zum Leben geben. Ich für meinen Teil weiß, wo ich meine Kraft zum Leben bekomme. Ich glaube, dass es einen Gott gibt, der für mich sorgt und der mich unendlich liebt. Allerdings hat mir das nicht irgendein Wissenschaftler durch einen mathematischen oder physikalischen „Gottesbeweis“ beigebracht. Mein Herz sagt es mir, aus meiner täglichen Erfahrung heraus. Und das Buch „Bibel“, in dem Gott uns in der Person Jesus zeigt, wie er ist.


Gravity - Im Vakuum des Weltalls

27. Oktober 2013, marcus - Mannablog

Sonne über der Erde
Sonne über der Erde

Das Weltall ist ein Ort, der nicht für Menschen gemacht ist und übt gerade deshalb große Faszination aus. Der Film "Gravity", zu deutsch "Schwerkraft" führt uns an die Grenzen der menschlichen Existenz.

Es sieht alles so schön aus dort. Es ist einerseits unheimlich dunkel und andererseits leuchtet die Erde in ihrem makellosen blauen Schimmer. Man hört nichts, absolute Stille beherrscht den Raum. Einzig die Funksprüche der Astronauten und den von der Bodenstation übermittelten Radiosender kann der Zuschauer hören. Die Atmosphäre ist erhaben und zugleich bedrückend, es ist jederzeit offensichtlich, dass dieser Ort nicht für Menschen gemacht ist. Allein der Schutzanzug schützt die Crew vor dem Ersticken und der eisigen Kälte.

Trümmer fliegen umher und bedrohen den Einsatz. Als das Inferno losbricht, die Kommunikation zur Erde unterbrochen wird, da sämtliche Satelliten in einer Kettenreaktion zerstört werden, und der einzige Ankerpunkt, das Spaceshuttle, zerstört ist, wird urplötzlich offenbar was vorher niemand wahrhaben wollte: Dieser Ort ist nicht für Menschen. Einsamkeit. Abgeschnitten vom Leben. Der Sauerstofftank des Raumanzugs fast leer. Niemand ist mehr da, der einen hört.

Letztendlich gibt es nur noch eine Überlebende, die verzweifelt versucht, einen Weg zurück zur Erde zu finden. Am Ende ist sie soweit, dass sie mit dem Tod rechnen muss, da ihr Rettungsshuttle keinen Treibstoff mehr hat. Sie versucht verzweifelt einen Funkpartner auf der Erde zu finden und schafft dies sogar - er versteht sie allerdings nicht. Allein und am Ende ihrer Hoffnung angelangt, gibt sie auf.

Es fällt nicht schwer, sich in diese Frau hineinzuversetzen, gibt es ihre Situation doch tausendfach auf dieser Erde. Dieser Moment, wenn kein Mensch mehr da ist, der einem helfen könnte, ganz egal ob jemand physisch anwesend ist oder nicht. Das Gefühl vollkommen allein zu sein, ohne auch nur ein einziges Wesen, dass den Schmerz und die Angst verstehen und einem helfen könnte. Die Angst, dass es gleich alles vorbei ist und das Leben endet.

Gerne hätte ich der einsamen Frau in ihrem Shuttle gesagt, dass sie nicht allein ist. Dass es jemanden gibt, der bis ans Ende der Welt mit ihr geht. Der selbst an Orte mitgeht, die nicht für Menschen gemacht sind. Die Angst an solchen Orten kann unfassbar groß werden und doch lässt uns der Gott des Weltalls und der Erde eines wissen: Seine Liebe kann uns jegliche Angst nehmen. Zu wissen, dass er uns liebt, besiegt die Angst und ist stärker als der Tod.


Wind, Regen und der Weltuntergang in Landshut

06. August 2013, claudia - Mannablog

In Landshut geht gerade die Welt unter. Dabei begann alles ganz harmlos. Am frühen Abend zog ganz langsam der Himmel zu und die Sonne verschwand unter einem Schleier. Durch die Wolken hindurch schaute ihre Helligkeit, doch die Macht der Strahlen war gebrochen. Wie angenehm, ein laues Windchen zog über die Wiese und versprach einen angenehmen Abend.

Zwei Stunden später war aus dem lauen Windchen ein böenartiger Sturm geworden, der für einen schlagartigen Abbruch des lauen Abends sorgte. Während alles hastig weggeräumt wurde, konnte ich sehen wie der Wind das Bohnengerüst in den Wind bog. Es war ein schauriges Bild, unsere schönen Bohnen. 

Während ich ein Stoßgebet zum Himmel schickte, kam die Antwort: abspannen. Also trabte ich in den Keller und holte Zelthaken, eine Leiter und dicken Strick. Die Windböen und ich kämpften gegeneinander, doch am Ende war das Bohnengerüst verzurrt. (Ich muß gestehen, dass ich schon etwas stolz darauf bin, dass alleine hinbekommen zu haben. Mal sehen was Alex zu meinem Werk sagen wird.) Wie auf Kommando kam der Regen, gerade war ich im Haus angekommen und hatte die Fenster geschlossen, als Regen und Hagel gleichzeitig um die Wette zur Erde fielen.

Es war ein bizarres Bilder, der rot brennende Himmel und die Windböen. Nun kurze Zeit später, das Gewitter ist noch nicht abgezogen, ist der Himmel schwarz wie tiefe Nacht. Im Grunde bin ich froh um den Regen, braucht die Natur doch dringend Erholung. 

Vielleicht hätte ich schon früher anfangen sollen für Regen zu beten. Danke, jedenfalls das er da ist.

Wie wäre es eigentlich, wenn wirklich die Welt mal einfach so untergeht, so mitten aus dem Alltag heraus? Wir erwarten spektakuläre Dinge und Ereignisse. Kann es sein, dass wir uns irren? Ich jedenfalls, will lieber noch meine Bohnen verzurrt haben, auch wenn ja vielleicht doch noch die Welt heute untergeht. 


Die Botschaft unserer Kaffeemaschine

04. Februar 2013, claudia - Mannablog

Die Botschaft unserer Kaffeemaschine war klar und deutlich: "Kümmere dich um mich"

Heute morgen hat unsere Kaffemaschine ihren Dienst verweigert. Sie erklärte uns klar und deutlich, dass Liebesentzug, also zu wenig Fürsorge und Kümmern zu einer Fehlfunktion führt. Also begannen wir uns um unsere Kaffeemaschine zu kümmern.

Sie bekam eine Entkalkung und eine intensive Reinigung aller Teile. Nun steht eine auseinander gebaute Kaffeemaschine in unserer Küche und trocknet vor sich hin. Wir hoffen, dass sie hinterher wieder funktioniert und ihren Dienst wieder aufnimmt.

Geht es uns Menschen nicht manchmal auch so? Uns fehlt das Kümmern unserer Umwelt, Zuspruch und Annahme. Wir bekommen keine Pflege und Fürsorge, sondern sind im Erhaltungsmodus. Irgendwann versagen wir den Dienst, wir wollen nicht mehr. Nicht immer geschieht das so klar und deutlich wie bei uns heute morgen. Manchmal ist es auch ein leises Aussteigen.

Bekommen wir von unserem Umfeld kein Lob und Anerkennung, fehlt das um uns Kümmern, die Fürsorge und die Anteilnahme, dann verkümmern wir Menschen und steigen aus. So verlassen Mitarbeiter ihre Firmen, Ehepaare trennen sich und Familien brechen auseinander.

Durch ein regelmäßiges Kümmern läßt sich dies vermeiden. Im Grund ist Anteilnahme, Lob und Fürsorge einfach auszudrücken. Nicht immer müssen es die großen Dinge sein, vor allem die Kleinigkeiten sind es doch, die unser Leben ausfüllen. Diese wahrzunehmen und zu würdigen ist gegenseitiges Kümmern.

Wenn wir schon mit unserer Kaffeemaschine heute morgen angefangen haben, dann wollen wir mit unserer Umwelt weiter machen und sie auch etwas betütteln. Wie wärs, mach doch mit!


the day after

22. Dezember 2012, Mannablog

Es ist der 22.12.2012 und ich zumindest hatte eine sehr ruhige Nacht und ein entspanntes Aufstehen.

Die Welt ist gestern nicht untergegangen - was für mich nicht wirklich eine Überraschung war.

Untergegangen ist trotzdem etwas - Claudias Rechner nämlich. So ist der Blog heute meine Aufgabe. Ganz so schlimm wie auf dem Foto ist es zum Glück nicht. 

Zur Feier des Nichtunterganges der Welt wünschen wir dir einen superschönen Sabbat mit ganz viel Freude und Gottes Segen.


Gib mir die Welt

11. November 2012, marcus - Mannablog, Empfehlung Link

Schon vor einiger Zeit - ich glaub es sind schon etwa zwei Jahre - hat mir ein Freund von einem Film erzählt, den ich mir seither unbedingt mal ansehen wollte. Darauf gekommen waren wir, als ich ihm im Gespräch eröffnete, dass ich eigentlich überhaupt keine Ahnung habe, wie eigentlich das Finanzsystem dieser Welt funktioniert.
Ich behaupte jetzt einfach einmal ins blaue hinein, dass du davon auch nicht wirklich viel Ahnung hast. Vielleicht täusche ich mich jetzt auch und tue dir Unrecht, aber das nehme ich in Kauf. Wenn du oder ich nämlich mehr Ahnung hätten, dann hätten wir und alle anderen schon vor langer Zeit beginnen können, diesem System ordentlich Probleme zu bereiten. Da sich nun aber weder ich noch du bisher genauer dafür interessiert haben, leben wir weitgehend unbedarft in unserer kuscheligen kleinen Welt weiter. Mehr oder weniger. Denn gestern Abend habe ich es dann endlich mal geschafft, mir den Film - sogar mit meinem Freund zusammen - anzusehen. Ich muss sagen, ich bin wirklich erstaunt, ernüchtert und ausgekuschelt. Der Film hat mich wirklich beeindruckt, erklärt er doch auf einfache und anschauliche Weise das Leid mit dem lieben Geld, die Schulden der Menschen und die Krise in der wir uns als Menschen auf dieser Welt, in diesem System befinden. Er zeigt ganz klar, wieso die einen immer reicher und die anderen immer ärmer werden. Wieso die einen nicht wissen wohin mit ihrem Geld, und die anderen nicht wissen, woher sie das nächste Essen bekommen sollen.
Es ist wirklich ernüchternd, so klar vor Augen geführt zu bekommen, wo die Gier und Machtgeilheit eines Menschen ihn hinführen kann.

Ich muss dir wirklich sagen, ich bin froh, dass ich in Gott jemanden habe, der mir Hoffnung und Perspektive gibt über dieses Leben hinaus. Egal was mit dieser Welt in den nächsten Jahren noch passieren wird, ich weiss, dass Gott da ist, und dass er bereits eine neue Welt im Sinn hat, in der es wertvollere Dinge gibt als Geld.

Wenn ich dich neugierig gemacht habe, dann schau doch selber mal in den Film rein. Du brauchst nur nach dem Titel „Fabian Gib Mir Die Welt Plus 5 Prozent“ googlen. Oder du nimmst einfach den unten stehenden Link auf Youtube (auch wenn du ihn anderswo vielleicht in besser Qualität findest).

http://www.youtube.com/watch?v=ctHV8B5IJrI 


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