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Der Gottesbeweis

16. Dezember 2013, marcus - Mannablog

Wissenschaft und Glaube liegen für viele auf den ersten Blick im Streit. Andere behaupten sogar, dass es Beweise für die Existenz Gottes gibt.

Gestern Morgen bin ich wieder einmal mit dem Begriff „Gottesbeweis“ konfrontiert worden. Geschehen ist das Ganze durch eine E-Mail von jemandem, die an viele Leute gegangen ist, unter anderem auch an mich. Er hat sich in der E-Mail darüber beklagt, dass so viele Leute behaupten würden, dass Gott nicht beweisbar sei. Um den Gegenbeweis anzutreten, führte er im selben Atemzug eine wissenschaftliche Annahme über sogenannte „Tachyone“ als Gottesbeweis an. Eine kurze Recherche im Internet zeigte mir dann, was ich durch den der E-Mail angehängten Text ohnehin schon vermutete: Es handelt sich um eine reine – wissenschaftlich nicht beweisbare – Theorie. Soviel zum Thema Gottesbeweis.

Allerdings scheint dieser Streit um die „Beweisbarkeit“ Gottes schon sehr lange zu existieren. Wie überall in der Wissenschaft gibt es Dinge, die man messen und feststellen kann. Was man dann allerdings aus diesen Daten herauslesen kann, da scheiden sich meist die Geister und das Problem beginnt. Da gibt es auf der einen Seite den Urknall, bei dem sämtliche Materie durch eine massive Explosion entstand und alle Galaxien, Sonnen, Sterne, Planeten, Monde und Teilchen in einem einzigen Augenblick ins Dasein katapultiert wurden.

Auf der anderen Seite gibt es Gott, ein Wesen, das alles kann, dem nichts unmöglich ist, und der aufgrund dieser Macht alles was man sehen und auch nicht sehen kann, erschaffen hat.

Mit dabei gewesen ist niemand, und messen und feststellen kann man nur Dinge, die gerade eben jetzt passieren. So bleibt uns nichts, als die Welt um uns herum zu beobachten, über ihre Komplexität zu staunen und nachzudenken, welche der möglichen Theorien entweder besser in unser Weltbild passt oder das Leben schöner, einfacher und spannender macht.

Da ich kein Wissenschaftler bin und deshalb ohnehin auf die Informationen angewiesen bin, welche ich durch Publikationen, Bücher und Medien erhalte, werde ich wohl am Ende darauf hören müssen, was mir mein Herz sagt. Wenn es Gott tatsächlich gibt und er mich gemacht hat, dann muss es etwas geben, woran meine Seele erkennen kann, dass es tatsächlich so ist. 

Ich weiß nicht, was du mit all den Informationen machst, die tagtäglich über dich hereinprasseln. Welche du beiseite schiebst, welche du vorerst irgendwo ins Regal legst und welche du annimmst und fest an dein Herz drückst, weil sie dir Kraft zum Leben geben. Ich für meinen Teil weiß, wo ich meine Kraft zum Leben bekomme. Ich glaube, dass es einen Gott gibt, der für mich sorgt und der mich unendlich liebt. Allerdings hat mir das nicht irgendein Wissenschaftler durch einen mathematischen oder physikalischen „Gottesbeweis“ beigebracht. Mein Herz sagt es mir, aus meiner täglichen Erfahrung heraus. Und das Buch „Bibel“, in dem Gott uns in der Person Jesus zeigt, wie er ist.


Darf es noch etwas mehr Wahrheit sein?

12. August 2012, marcus - Mannablog

Gerade eben habe ich einen Bericht über eine Studie gelesen, die online durchgeführt worden ist. Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob die Verwendung unterschiedlicher Schriftarten Auswirkungen darauf hat, ob Menschen den Inhalt eines Textes als glaubwürdig einstufen. 
Die Studie war als A/B - Test angelegt. Es wurde dabei eine Art Fragebogen ausgefüllt, bei dem es darum ging, den Wahrheitsgehalt verschiedener Aussagen zu bewerten. Die etwa 45.000 Menschen, die daran teilnahmen, erhielten den Fragebogen dabei in einer von sechs verschiedenen Schriftarten. Es stellte sich dabei heraus, dass es tatsächlich eine Schriftart gibt, die Menschen ganz besonders dazu veranlasst die Aussage eines Textes als wahr einzustufen. Genauso bringt wieder eine andere Schriftart Menschen in besonderem Maße dazu, den Inhalt eines Textes als unwahr zu beurteilen.
Den ganzen englischsprachigen Artikel gibt es hier zu lesen.
Dieser Bericht hat mir wieder einmal eindrucksvoll vor Augen geführt, wie empfänglich und manipulierbar wir Menschen sind. Ohne dass es uns bewusst ist, wird unsere ?Realität? durch Dinge geprägt, von denen wir eigentlich oft nicht die geringste Ahnung haben, ob sie so tatsächlich richtig und wahr sind.
Kann es sein, dass auch dein ganzes ?Glaubensgebäude?, dein Weltbild, aus ?Tatsachen? besteht, die du von anderen übernommen oder irgendwo gelesen hast? Wissenschaftler, Kirchenleiter, Politiker. Sie alle erzählen uns wie die Welt funktioniert, wie Gott aussieht und unser Leben am Besten abzulaufen hat. Evolution und ein teilnahmsloser Gott, ein menschliches System des Zusammenlebens, das allein auf diese Welt ausgerichtet ist.
Ich möchte dich ermutigen, deinen Blick frei zu machen für eine neue Sicht über diese Welt, eine neue Sicht über Gott. Lass dich nicht damit abspeisen, dass das Buch über Gott schon zu alt ist um relevant für dein Leben zu sein. Lass dir nichts darüber erzählen, was drin steht. Nimm dein Welt- und Gottesbild selbst in die Hand. Lies am Besten einfach selber nach und mach dir Gedanken  darüber. Du wirst erstaunt sein, wie viel Neues du über die Welt und Gott entdecken wirst. Dann kann dir auch niemand mehr irgendwelche Märchen erzählen. Du wirst es selber wissen, und zwar besser.


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