Manna

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Der Wert (d-)eines Lebens

16. September 2014

http://www.welt.de/politik/ausland/article131647239/Wir-tragen-das-Kreuz-Dann-sollen-sie-uns-toeten.html

In Zentraleuropa sind Krieg und Terror Worte, die für die meisten von uns keinen persönlichen Bezug haben. Doch durch Bilder wird die Distanz plötzlich sehr klein und der Weg in Millisekunden zusammen. In so einem Moment über Ruhe zu schreiben ist mir eigentlich nicht möglich, sehe ich die Bilder doch und kann diese Handlung nicht verstehen.

Wenn Menschen an Evolution glauben und sich und andere mit Terror überziehen, dann ist das schlimm und nicht logisch, würde aber in die Theorie der Weiterentwicklung einarbeitbar sein.

Wenn allerdings Menschen an die Erschaffung dieser Erde und eines jeden Menschen glauben, dann stimmt etwas nicht. Egal, welches persönliche Leid ein Mensch erlebt hat, es rechtfertigt keine Gewalt gegen andere Geschöpfe. Wenn ein Mensch behauptet, an einen Gott zu glauben, der diese Erde geschaffen hat, dann passt die Vernichtung von Leben nicht in das Konzept.

Auch eine Begründung nach dem Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn" funktioniert nicht. Jeder, der dieses Zitat anführt, überliest, was der Text sagt. 2.Mo 21 handelt von gegenseitiger Achtung und Rücksichtnahme. Es ist ein Appell an die Verantwortung für das Leben der Mitmenschen und keine Handlungsanweisung zur Rache.

Dein und mein Leben, unser aller Leben ist extrem wertvoll! Es wird Zeit, dass auch wir uns danach verhalten und nicht nur auf andere deuten. Entdecken wir den Wert des Lebens, dann funktioniert Auge um Auge nicht mehr. Terror und Krieg hören auf und wir finden ein kleines Stückchen Ruhe in unserem Leben.

claudia

Fight for your right to … work?

14. April 2014

Mich hat es diese Woche echt aufgeregt, als ich gelesen habe, dass wieder sämtliche Leute im Web 2.0 über den Montag meckern. Ist denn niemand zufrieden mit seinem Job, der Schule, dem Studium – können in Deutschland nicht wirklich viele etwas tun, das man gerne gut macht? Warum leben denn ¾ von uns vorwiegend auf das Wochenende zu, wenn sie das studieren, was sie wirklich wollten oder den Job bekommen haben, nachdem sie noch Angst hatten, arbeitslos zu bleiben?

Ich bin der Meinung, dass man aus ganz vielen Dingen im Leben etwas lernen kann, auch wenn etwas nicht so ganz weiß oder schwarz ist. Will sagen, dass ich auch versuche aus Filmen oder Songtexten etc. etwas mitzunehmen, die eigentlich nicht zu 100 % meinen Vorstellungen von „gut“ entsprechen. Bei so manchem Film muss ich sagen, dass mich unabhängig von der guten filmischen Umsetzung der Inhalt lediglich vom Gegenteil der präsentierten Weltanschauungen überzeugt hat. Da ist es mir egal, ob der Hauptcharakter der (un)heimliche Held von gefühlt jedem anderen Kinogänger war.

Wie dem auch sei. Ich vermute mal, dass euch der American Dream nicht fremd ist. Du kannst alles erreichen, wenn du dich nur dahinter klemmst! Yeah. Der Rapper Christopher Greenwood aka Manafest hat ein Buch herausgebracht, das er seither fleißig umwirbt. Ich finde das super, auf Spotify kann man das Hörbuch zu „Fighter“ kostenlos hören, auf YouTube lädt Manafest spontane Videos zu den einzelnen Themen hoch. Guter Service! Ich kann ihm (gratis) abkaufen, dass ihm seine Botschaft wichtig ist.

Er hat selbst keine tolle Kindheit und Jugend erlebt und über seinen Weg der Ups and Downs erzählt er sehr anschaulich. In dem Buch soll ausnahmslos jeder ermutigt werden, den Hintern hoch zu kriegen und etwas aus dem zu machen, was Gott uns – ebenfalls kostenlos – geschenkt hat. Ich weiß, wir leben in der Leistungsgesellschaft und so, aber was Manafest mir da sagt, ist noch etwas anderes. Er sagt, dass ich eine bewusste Verantwortung vor Gott trage, aus meiner Zeit und meinen Gaben alles herauszuholen und Disziplin zu lernen. Training, Training, Training.

Als Student der Geisteswissenschaften wird man da schon mal aus dem Sessel gezogen, zumal so ein gewisses Wohlfühlevangelium gerade doch etwas en vogue zu sein scheint. Laut Manafest kann ich mein Leben für etwas Großartiges einsetzen. Aber dieses Großartige muss nicht groß sein, sondern beginnt mit der Treue im Kleinen. Alles, was da groß ist, ist das Vertrauen auf einen phänomenalen Gott und die Disziplin und Bereitschaft, zu lernen und in meiner Profession besser zu werden.

Arbeit muss nicht diese negative Konnotation haben. Ich weiß, es gibt Leute, die sind wirklich etwas zu sehr ausgepowert, wenn sie nach Hause kommen oder haben einfach nicht den Job, in den sie gehören. Denen wünsche ich auch von Herzen, dass sich da was ändert. Aber gehen wir mal von dem Durchschnittsarbeitnehmer, -studenten etc. aus. Du darfst arbeiten, etwas lernen. Du hast jeden Tag so viel Zeit, um etwas beizutragen, damit hier irgendetwas rund läuft. Du kannst deine persönlichen Talente entwickeln, kannst deine Kollegen und Kunden motivieren. Du kannst positiven Einfluss nehmen.

Man kann zu klein denken und sich in der Vielzahl an Möglichkeiten verlieren, mit nichts anfangen und sich zu wenig zutrauen. Oder man denkt zu groß und will gleich die ganze Welt retten und beißt sich die Zähne an der eigenen Unfähigkeit aus, alles zu berücksichtigen und zu packen. Es ist etwas anderes, einen liebevollen Vater aka Chef aka Gott zu kennen, der sich freut, wenn wir seine Geschenke nutzen und der genau weiß, was wir können und was nicht. Er erwartet nicht von dir persönlich, dass du dich um jedes Problem kümmerst und dir alle Beine ausreißt. Du bist auch berufsunfähig super wertvoll. Aber fähig zu arbeiten, darfst du dankbar sein und es für Gott so gut wie möglich machen. Er ist mit dir und was er segnet, wird sehr gut! „Tut eure Arbeit mit Eifer und Freude, als würdet ihr Gott dienen und nicht Menschen.“ (Kolosser 3,23) Weil ich nicht mehr so sehr das Gefühl habe, dass Arbeit und Uni mir meine exklusive Zeit klauen, bin ich danach gar nicht mehr so geschlaucht. Auch mal probieren?

Du bist wertvoll

18. März 2014

Du schaust in den Spiegel und siehst kein ebenmäßiges Gesicht und du bist zu klein für dein Gewicht? Dein Chef meckert nur und ist nie zufrieden? Dann ist dir auch herzlich egal, dass in der Bedürfnispyramide Dinge wie Selbstwert und Geliebtsein ganz oben stehen. Du fühlst dich wie ein immer leerer werdender Schlauch. Je mehr du auf andere siehst, was sie scheinbar haben und wie toll sie doch sind, umso kleiner wird dein Selbstwert. Es ist wie der Sog eines Strudels, einmal begonnen ist es schwer diesen zu durchbrechen.

Dabei ist es nicht so schwer, diesem Strudel zu entrinnen. Hast du dich mal vor den Spiegel gestellt und angeschaut, was alles schön ist an dir? Es gibt ganz sicher vieles, was schön ist. Bist du unzufrieden mit deiner Kleidergröße, dann überarbeite dein Ess- oder Bewegungsverhalten. Das geht, auch wenn es nicht einfach ist.  Schreibe dir dein aktuelles Gewicht auf einen Zettel und wo du hin willst. Dann schreibe immer dein aktuelles Gewicht darauf. Den Zettel hänge an den Kühlschrank oder vor die Süßigkeiten, so dass du immer wieder daran erinnert wirst. Bei und gibt es einen einfachen Weg. Ich kaufe keine Süßigkeiten ein, also sind auch keine da. :-) Um die Abteilung Süßigkeiten im Laden mache ich einfach einen Bogen.

Aber eigentlich ist dein Wert von diesen ganzen Dingen unabhängig. Du bist wertvoll, sehr sogar! Egal, ob dein Partner dir das noch sagt oder nicht. Du bist etwas ganz Besonderes. So wie du bist nur du und niemand sonst auf der Welt. Keiner sieht die Welt so wie du, keiner kann die Dinge und hat die Begabungen, die du hast. Und sage nicht, du hast keine! Jeder Mensch wurde gewollt. Der Herr dieser Erde hat dich gewollt und zwar so wie du bist. Er tat es, weil er dich liebt und mit dir zusammen sein will.

Dein Selbstwert ist nicht von anderen Menschen abhängig, sondern nur von dir selbst. Wenn du dir einredest nichts zu sein, dann glaubst du es am Ende selbst noch und das obwohl es falsch ist. Vielleicht solltst du dir lieber einen Zettel an den Kühlschrank hängen auf dem steht: ich kann das, denn ich bin wertvoll!

Dir langt diese Begründung noch nicht, warum ausgerechnet du wertvoll sein sollst? Wo du dich selbst als wenig wertvoll ansiehst? Es gibt jemanden der dich liebt und wollte das es dich gibt. Sein Name ist YHWH. Er hat seinen Sohn sterben lassen nur für dich. Ohne den Tod seines Sohnes, wäre dein Leben auf dieser Erde nur Staub und hätte keine Perspektive. Dein Wert wäre nicht bleibend. Doch weil dieser Sohn für dich gestorben ist, ist dein Leben nicht nur in sich selbst wertvoll, sondern es ist doppelt wertvoll. Du hast einen doppelten Wert erhalten.

Deshalb noch einmal: du bist wertvoll!

claudia

Jetzt - gesegnet und in Farbe

22. November 2012

Ich habe vor vier Jahren begonnen in Übermaß an Mitteilungsbedürfnis und gemeinsam mit einer Freundin einen Blog zu schreiben. Nach zwei Jahren und hunderten Einträgen war Schluss damit. Zum Einen wegen meinem Umzug und zum Anderen, weil das Ganze mehr oder weniger einer Witzesammlung von alltäglichen Begebenheiten zu gleichen schien und für Außenstehende weniger interessant war.

Jetzt habe ich mir das Ding mal wieder angeschaut und musste an vielen Stellen ziemlich über mich selbst lachen. Aber nicht nur über mich und meinen Schreibstil damals, auch über die Erinnerungen, die hochkamen. Die Leichtigkeit, mit der ich die 16 bis 18 genommen habe, und gleichzeitig die Ernsthaftigkeit und die Sorgen, die sich immer mal Bahn brechen wollten.

Es kann leicht passieren, dass wir die Vergangenheit als einen Block von Unverstand, trivialer Kindheit oder schweren Zeiten hinter uns stellen. Doch diese Sicht ist überhaupt nicht ausgewogen. Unser Vater im Himmel hat uns Tag für Tag begleitet, er hat Türen geöffnet und uns Freude an kleinen wie größeren Dingen gegeben.

Mir wird immer mehr klar, wie schnell alles vergeht. Meine letzten Wochen waren voll von schönen Erlebnissen, aber auch Arbeit. Und es geht weiter und weiter. Wir können und sollen die Vergangenheit gerne ruhen lassen und nach vorn schauen, denn dort liegt die Ewigkeit. Aber wir dürfen Gott auch dankbar sein für das Erlebte und vor allem aus der Freude an den Erinnerungen lernen, dass wir unser Leben auch jetzt so wertschätzen sollten, wie es ist. In einem Jahr können uns wichtige Menschen weggezogen sein, unser Beruf anders aussehen, unser Status in unserer Gesellschaft und Familie. Dann ist es doch schade zurück sehen zu müssen und festzustellen, dass diese Zeit nur in der Retrospektive einzigartig und lebenswert war, ja sogar von Gott einzigartig gesegnet.

Halte danach doch mal bewusst in dieser Woche Ausschau. 

anne

Labertaschen und Workaholics

12. September 2012

Vielleicht kennst du das Gefühl – man wiegt sich über einen längeren Zeitraum in einer gewissen Sicherheit, was auch immer betreffend, und dann wird man plötzlich bloß gestellt und merkt, man ist kaum weiter als am Anfang oder liegt einfach völlig falsch. 
Mir ging es neulich so, als ich im Zug saß. Gott hatte in mir das Thema „Passiver geistlicher Stolz“ losgetreten und mir war der Spruch „Denn die Weisheit dieser Welt ist in Gottes Augen Torheit. In der Schrift heißt es: »Gott fängt diejenigen, die sich für weise halten, mit ihrer eigenen Klugheit.« (1. Korinther 3,19) im Kopf herum gegeistert.
Ich saß also da und spielte auf meinem iPad, als ich die Gespräche der Mitreisenden mitbekam. Das Abteil war ansonsten still, deswegen hab ich mich nicht bemüht weg zu hören. Die Art, wie sich die Mädels unterhalten haben, fand ich im ersten Moment befremdlich. Die Einen haben viel gemeckert, die Andere war meiner Meinung nach so höflich und nett, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass jemand so „gestellt“ redet. Vielmehr kam mir der lasche Umgangston der Anderen als normal vor. Aber als ich mir angehört habe, was sie sagte, wurde ich doch irgendwie eines Besseren belehrt. Mir wurde klar, dass diese Person eine total liebe Art hatte und großzügig und wertschätzend mit Anderen umging. Und gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich selbst schon wieder am Urteilen war.
An der Stelle fing meine Fassade an zu bröckeln – ich habe mich gefragt, was am Ende meines Lebens übrig bleibt, wenn alles gesagt und geschrieben ist und … umgesetzt? In den kommenden Tagen habe ich bewusst versucht, mich nicht in passiven Glaubensbekenntnissen auszuruhen und mich in mein geistlich gemachtes Bett zu kuscheln, sondern aktiv zu tun, wozu Jesus gekommen ist. Es ist doch vorwiegend im Umgang mit unseren Mitmenschen, dass wir üben können, auf den Heiligen Geist zu hören und zu helfen, zu dienen, wo es geht.
So weit, so gut. Empfehlen kann ich das auf jeden Fall! Aber wir müssen Gott aktiv mit einbeziehen und ihn bitten, uns als seine Werkzeuge zu gebrauchen und uns davor zu schützen, dass wir in blinden Aktivismus verfallen und irgendwann den irren Gedanken verfolgen, dass wir uns durch unsere Selbstgerechtigkeit vor Gott gerecht machen könnten.
Dazu – bleibe an der Quelle. Wo bist du noch passiv und redest lieber, anstatt zu tun?

Nordkorea, die Lebensmittelhilfe der USA und die christlichen Werte von Europa

20. April 2012

Schagzeile Focus am 18.4.2012: Die nordkoreanische Regierung in Pjöngjang droht den USA mit Rache. Nordkorea kündigte Vergeltung an, weil die USA die Lebensmittelhilfen für Nordkoreas Bevölkerung eingestellt hatte.

Als kurz vor Weihnachten Kim Jong II starb, wurde sein jüngster Sohn Kim Jong Un Nachfolger in Nordkorea. Laut Presse verbrachte Kim Jong Un einige Jahre seiner Ausbildung in Europa. Das Europa, was wir kennen, ist geprägt von christlichen Werten wie Fürsorge und der Akzeptanz des Nächsten. Nur durch diese christlichen Werte konnte sich unser Kontinent zu dem entwickeln, was er ist.

Warum nur schicken Väter ihre Kinder nach Europa/ USA in die Ausbildung, wenn sie zeitgleich diese christlichen Werte und die Religion verfolgen? Für mich passt das nicht zusammen. Warum nur nimmt dieses Land die Lebensmittelhilfe eines christlich geprägten Landes wie den USA an, obwohl es die Christen im eigenen Land der Reihe nach umbringt?
cdj

claudia

Nicht für Erwachsene

12. April 2012

Bist du es auch satt, zu hören und zu denken: das ist doch nur was für Kinder; Erwachsene machen so was doch nicht; bin schon zu alt dafür;.....
Wenn ich mir so Kinder anschaue, denke ich manchmal: wie unbeschwert es doch als Kind ist! Die Sorgen des Erwachsenenlebens kennen sie noch nicht! Die größten Herausforderungen scheint Lena (6 Jahre) mit Schuhebinden und bei Fremden allein aufs Klo gehen zu haben.
Vor paar Monaten habe ich beschlossen, dieser Unbeschwertheit und diesen kindlichen Blickwinkel wieder Platz in meinem so erwachsenen Leben zu geben. Und es ist einfach toll. Ich spreche jetzt nicht von Schuhe-binden und bei Fremden allein aufs Klo gehen, denn das können ja alle Erwachsenen (hoffe ich doch).
Ich spreche von Dingen, die viele Erwachsene schon vor langer Zeit verlernt haben!
Hier ein paar Beispiele:
1.) Es regnet draußen. Schnapp dir Gummistiefel. Geh raus. Ach komm, die Frisur kann wieder hergerichtet werden. Such dir eine schöne Pfütze, eine schöne GROßE Pfütze. Gut Anlauf nehmen, und .....
2.) Es ist warmes Wetter. Schnapp dir mindestens zwei Kinder. An die Wasserpistolen, fertig, los. (Geht auch mit Wasserbomben)
3.) Mach einen Wettbewerb. „Wer kann sein Glas Wasser leer trinken?“ - In der Kategorie „Längster Strohhalm“. Dabei werden Strohhalme ineinander gesteckt. Also wir haben 1,30m geschafft!!!
Du wirst sehn, welchen Spaß du dabei hast! Lass dich drauf ein! Sei mal wieder ein Kind!
Schick uns Fotos und weitere Kind-sein-Ideen.
Freu mich drauf :)
kd

Alexander