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Blog schreiben?

04. November 2014, claudia - Mannablog

Gerade denke ich an den Blog von heute. Worüber soll ich schreiben? Irgendwie ist mir alles zu platt, die Antworten zu einfach und plakativ. Liegt es an diesem Tag oder habe ich mich verändert?

In Landshut hatten wir heute wunderschönes Wetter. Wir waren im Garten und sind unserer Herbstarbeit nachgegangen. Umgraben stand auf dem Programm. Recht ungern habe ich dem Garten den Rücken gekehrt. Es war einfach so schön ... und die Wärme der Sonne erst.

Ich könnte es ja einfach auf den Herbst schieben. Oh, das ist eine Begründung die mir gefällt! Obwohl, denke ich länger darüber nach, dann ist es ungerecht dem Herbst gegenüber. Noch dazu bei so herrlichem Wetter.

Vielleicht sollte ich einfach aufhören mit Blog schreiben, bevor ich mich hier noch um Kopf und Kragen philosophiere. 


Sintflutartiger Regen und ein Stadtplan

31. Mai 2014, claudia - Mannablog

Vor einigen Tagen waren wir gemeinsam in Meissen unterwegs. Der Himmel war leicht bewölkt, es waren angenehme Temperaturen, die Stimmung gut. Es versprach ein sehr schöner Tag zu werden. 

Schnell noch ein Foto vom aushängenden Stadtplan gemacht und los ging es die Stufen hoch zum Dom. Eine kurze Überlegung: Jacke - ja/nein? Wozu denn? Es ist doch wunderbares Wetter.

Im Dom merkten wir nicht, wie das Wetter kippte und es zu regnen begann. Erst auf dem Weg zur Tür merkten wir den kühlen Wind und die Feuchtigkeit. Unsere Augen überzeugten uns, dass unser Gespür richtig war. LEIDER!

Es regnete Sintflutartig bei sehr frischen Temperaturen, insgesamt noch weitere 4 Stunden am Stück. Die wir erst in der Kirche verbrachten und dann im gegenüber liegenden Kaffee. Kein Taxi war zu bekommen, kein Weg schien wieder zu unserem Auto zurück machbar zu sein.

Irgendwann betete ich dann: Jesus, wenn es denn regnen soll, dann lass uns wenigstens was sinnvolles daraus machen. (Du merkst meine Verzweiflung.) Kurz darauf wurde es besser und wir konnten im Regen über eine Abkürzung, die nur in der Karte stand zum Auto fliehen. 

Später hörten und sahen wir die Folgen des starken Regens vor Ort. Wir sahen die Pegel der Elbe steigen und waren froh und dankbar gut in unserem Auto angekommen zu sein. 


Trockenheit

31. März 2014, claudia - Mannablog

Es ist Frühling, wie wunderbar! Alles in unserem Garten ist auf dem Weg zum blühen. Unsere Forsythie leuchtet in einem satten goldgelb, zur Freude für uns alle und weithin sichtbar.

Während wir uns an der Pracht des zurück kehrenden Lebens freuen, sind wir etwas erschreckt von der großen Trockenheit. Ja, es ist ein erstaunliches Frühjahr. Noch nie war die Natur Ende März so weit voran geschritten und noch nie mussten wir bereits im März intensiv gießen, damit die Pflanzen ihre Kraft erhalten und weiter wachsen.

Das erinnert mich an den Bon vom Wochenende. Alex und ich schauten gemeinsam "Ein Quantum Trost". In dem James Bond Film geht es um die für uns alle lebenswichtige Ressource, Wasser. Der bereits 2008 gedrehte Film zeigt nur einen kleinen wahrscheinlich dafür sehr realen Kampf der bereits um Ressourcen wie Wasser gekämpft wird. Der Film geht offen aus.

So geht es uns derzeit auf dieser Erde auch. Wir kämpfen um Ressourcen von seltenen Rohstoffen und um Wasser. Heute stellt der Weltklimarat seinen aktuellen Bericht vor. Kurz ausgedrückt heisst es: 

Weltklimarat warnt vor Dürre, Hitze und Überflutung 

Das Szenario was sich darin für unsere Zukunft darin findet, ist alles andere als erbaulich. Laut Bericht haben wir wohl nur die Wahl zwischen zu viel ungenießbaren Wasser und zu wenig.

Schuldig wird darin der Mensch gesprochen. Seine Ausbeutung und Gier nach Profit, treiben den CO2 Ausstoß immer weiter in die Höhe. Die Aufforderung an die Staaten der Welt gemeinsam an einer Lösung für den Erhalt der Erde zu arbeiten verhallen bis jetzt ohne Konsequenz.  

Wenn ich nur alleine den Bericht in der Süddeutschen Zeitung zu Ende lese, entwickelt sich ein schaler Geschmack auf die Zukunft. Es dauert einige Sekunden, bis sich ein Hoffnungsschimmer in meinem Gesicht breit macht.

Bereits in der Bibel steht, dass der Mensch die Erde zu Grund richten wird. Doch gleichzeitig mit dieser negativen Ankündigung, gibt es einen Rettungsanker. Weil wir Menschen uns nicht selbst aus dem Sumpf ziehen können, wurde ein Plan entwickelt uns Menschen zu befreien. Dieser Plan wurde umgesetzt und ist immer noch aktiv. Wenn diese Erde einmal nicht mehr zu retten sein wird, dann kommt Jesus und wird eine neue Erde schaffen.

Das Geniale an dieser neuen Erde ist, dass die darauf lebenden Menschen nicht mehr dem Gesetz der Gier und des Profitstrebens unterliegen werden. In dem Jesus uns Menschen raus zieht, gibt er uns auch die Möglichkeit das alles los zu lassen. 

Lese ich diese Prognosen über die Entwicklung der nächsten Jahrzehnte, dann erfüllt es mein Herz mit Trauer über uns Menschen. Doch gleichzeitig bin ich voller Hoffnung, weil ich weiß das es nicht das Ende ist. 


Wind, Regen und der Weltuntergang in Landshut

06. August 2013, claudia - Mannablog

In Landshut geht gerade die Welt unter. Dabei begann alles ganz harmlos. Am frühen Abend zog ganz langsam der Himmel zu und die Sonne verschwand unter einem Schleier. Durch die Wolken hindurch schaute ihre Helligkeit, doch die Macht der Strahlen war gebrochen. Wie angenehm, ein laues Windchen zog über die Wiese und versprach einen angenehmen Abend.

Zwei Stunden später war aus dem lauen Windchen ein böenartiger Sturm geworden, der für einen schlagartigen Abbruch des lauen Abends sorgte. Während alles hastig weggeräumt wurde, konnte ich sehen wie der Wind das Bohnengerüst in den Wind bog. Es war ein schauriges Bild, unsere schönen Bohnen. 

Während ich ein Stoßgebet zum Himmel schickte, kam die Antwort: abspannen. Also trabte ich in den Keller und holte Zelthaken, eine Leiter und dicken Strick. Die Windböen und ich kämpften gegeneinander, doch am Ende war das Bohnengerüst verzurrt. (Ich muß gestehen, dass ich schon etwas stolz darauf bin, dass alleine hinbekommen zu haben. Mal sehen was Alex zu meinem Werk sagen wird.) Wie auf Kommando kam der Regen, gerade war ich im Haus angekommen und hatte die Fenster geschlossen, als Regen und Hagel gleichzeitig um die Wette zur Erde fielen.

Es war ein bizarres Bilder, der rot brennende Himmel und die Windböen. Nun kurze Zeit später, das Gewitter ist noch nicht abgezogen, ist der Himmel schwarz wie tiefe Nacht. Im Grunde bin ich froh um den Regen, braucht die Natur doch dringend Erholung. 

Vielleicht hätte ich schon früher anfangen sollen für Regen zu beten. Danke, jedenfalls das er da ist.

Wie wäre es eigentlich, wenn wirklich die Welt mal einfach so untergeht, so mitten aus dem Alltag heraus? Wir erwarten spektakuläre Dinge und Ereignisse. Kann es sein, dass wir uns irren? Ich jedenfalls, will lieber noch meine Bohnen verzurrt haben, auch wenn ja vielleicht doch noch die Welt heute untergeht. 


Gefühle wie Regenwolken

20. Juni 2013, Mannablog

Gefühle sind manchmal wie Gewitter, wie Regenschauer, die schnell vorbeiziehen. In diesen Tagen merken wir, wie sehr sich Starkregen und Höchsttemperaturen abwechseln können. Viele Menschen neigen dann dazu sich aufzuregen, dass es sich die Zustände ewig nicht ändern und so unangenehm sind.

Ich bin heute aus einem sehr warmen Unitag nach Hause gekommen und mir war einfach nur heiß, wie frisch aus dem Ofen gezogen, und das Wetter hat mich ziemlich müde gemacht. Da ich gerade in der ebenfalls heißen Phase meiner Abschlussarbeit stecke, könnte ich gut und gerne durchdrehen und mich sofort an den Laptop hängen und schreiben. Aber das wäre unvernünftig – genauso wie einfach seinen Gefühlsregungen und Stimmungen nachzugeben. Ja, wir fühlen uns manchmal vernachlässigt, enttäuscht, wütend, traurig.

Aber diese Situation wird nicht für immer anhalten. Ich habe mich nach der Uni erst mal für ein paar Minuten hingelegt und das neue Album „Zion“ von Hillsong United gehört – sehr empfehlenswert zum Entspannen. Jetzt geht es mir viel besser und ich kann Schritt für Schritt weitere Aufgaben angehen. Der Wind weht durch das offene Fenster und bringt meine grauen Zellen auf Trab und die verzweifelten Gedanken von Konzentrationslosigkeit werden weggepustet.

Ich möchte jedem von euch Mut machen, nicht sofort auf die Gefühle zu hören, sondern abzuwarten und zur Ruhe zu kommen. Unser Gott des Friedens möchte uns wieder ordnen. Dann können wir unseren Verstand einschalten, bevor wir handeln. Dann können wir uns, bevor wir reden, fragen, ob die Worte, die auf unserer Zunge liegen gut, wahr und notwendig sind.

Also: durchatmen und los!


Regen, der an die Scheiben klopft und Ruhe für Körper und Seele

28. Mai 2013, claudia - Mannablog

Das erste, was wir hörten, war der Regen, der an die Scheiben klopfte. Unsere Augen waren noch geschlossen und ganz instinktiv zogen wir die Decken höher über unsere Schultern. Während wir noch so halb schlafend vor uns hin träumten, krochen die ersten Gedanken in unsere Köpfe. So hatten wir uns den Tag in den Bergen nicht vorgestellt.

Wo nur war das herrliche, warme Sonnenscheinwetter zum Rad fahren? Oder sollte uns das Wetter die Ruhe geben, die wir die letzten Tage so sehr vermisst hatten? Weiter kamen unsere Gedanken nicht, beim Stichwort Ruhe schliefen wir beide wieder ein. Erst ein vorbeifahrender Traktor holte uns aus dem Land der Ruhe zurück.

Ja, Ruhe ist unser Begehr. Nichts brauchen wir so sehr wie Ruhe für unseren Körper und unsere Seele.

Doch Gott hatte ein Einsehen mit uns. Nun da wir es auch geschafft haben und uns diesem Tag endlich annähern, hat es aufgehört mit regnen. Als die Vögel anfingen mit singen, dachte ich im ersten Moment, dass es die Musik im Radio sei. Erst ein Blick durchs Fenster überzeugte mich von realen fliegenden Vögeln.

Danke Vater, dass du Gott bist und ein Einsehen mit deinen Kindern hast. Danke, dass es aufgehört hat mit regnen und ein schöner Tag in Ruhe werden wird.

Wir wünschen dir auch einen so schönen Tag, wie er uns vergönnt ist. Wir wünschen dir Freude und vor allem Ruhe in dein Herz.


erlebt: gewünschtes Wetter wird geliefert

16. Februar 2013, claudia - erlebt Erfahrungen, Mannablog

Diese Erfahrung ist schon einige Zeit her. Es war im November letzten Jahres:

Derzeit ist richtiges Novemberwetter. Es ist kalt und nebelig. Nur bitte nicht rausmüssen. Mit diesem Denken im Kopf war die Perspektive auf die Holzlieferung am Nachmittag nicht erquickend. Der Blick aus dem Fenster -5 Grad Celsius und da soll ich raus?

Also Maßnahmen einleiten und beten. Gesagt, getan. Die Stunden vergingen und der Nebel blieb. Der Bauer kündigte sich per Telefon an und der Nebel blieb. Ich zog meine Gartensachen an zum Holzmachen und ging raus und die Sonne kam unter dem Nebel an.

So schichteten wir bei herrlichstem Novemberwetter unser Holz auf. Es war wirklich ein Traum von Wetter. Wir waren fertig und ungefähr eine halbe Stunde später wurde es wieder kalt und der Nebel kam wieder.

Ich habe mich jedenfalls gefreut und war begeistert von der guten Zeit draußen. Bei dem Wetter ist unser Holzstapel dieses Jahr auch besonders gut geworden.


erlebt - auf der A8

11. Dezember 2012, claudia - Mannablog

Letztes Wochenende waren wir bei der Familie in BaWü zum Geburtstag feiern. Im Vorfeld stand die Frage, wann wir uns auf den Weg machen. Da die A8 immer noch eine Baustelle ist, erwogen wir mehrere Varianten. Als uns dann noch die Vorhersage mit vielen Schneefällen erreichte, sorgte das alles nicht gerade für große Begeisterung.

Wir entschieden uns trotzdem am Freitagnachmittag zu fahren und nicht erst am Samstag morgen. Also fing ich an zu beten. Ich bat unseren Vater YHWH um eine leere Autobahn und gute Fahrt und er erhörte unsere Bitte auf beeindruckende Art und Weise. Bis hinter Ulm hatten wir überhaupt keine Probleme mit Schneefall. Dazu kam eine für Freitagnachmittag nahezu leere Autobahn. Wo sonst nur eine Autoschlange war, fuhr der Verkehr in guter und ruhiger Art und Weise vor sich hin.

Hinter Ulm fing es an mit Schneien, trotzdem ging der Verkehr einfach weiter. Es gab keine Unfälle, die Straße blieb griffig. In Stuttgart war der Schneefall wieder vorbei und wir befanden uns im normalen Feierabendverkehr.

Denke ich an die Autofahrt zurück, bin ich noch einen Tag später beeindruckt. Ich sollte das wohl immer in dieser Art und Weise machen und für eine gute Straße beten.


Schnee von gestern

28. Oktober 2012, marcus - Mannablog

Die letzte Nacht hat bei mir etwas länger gedauert, da ich den Großteil leider wach sein musste und mich daher Vormittags nochmal hinlegte. Anders als erwartet konnte ich sogar tatsächlich nochmal schlafen und wurde erst gegen Mittag wieder wach und stand auf. Zu meiner Überraschung schwebten mir beim Blick aus dem Fenster eine zunehmende Menge an Schneeflocken entgegen, die sich wohl auf dem ansonsten eher herbstlich - trist - regnerisch aussehenden Untergrund äußerst fremd fühlen mussten. 

Es hat mich wirklich in Staunen versetzt, wie extrem akkurat unser Wetterbericht heutzutage meist ist, der diesen Schneefall ja schon Mitte der Woche vorhergesagt hatte. Die moderne Technik macht es uns möglich sogar ein klein wenig den Vorhang der Zukunft beiseite zu ziehen und wenigstens Wettertechnisch der Zeit einen Schritt voraus zu sein. 

Hitzewellen, Kaltfronten, Regenstürme und auch unser kleiner Schneefall können somit vorhergesagt und die Menschen vor eventuellen Katastrophen gewarnt werden - was diesmal bei unseren paar Flöckchen eigentlich keinen großen Gewinn bringt. 

Die ersten Flocken, die im anbrechenden Winter so fallen, sind am nächsten Tag meistens schon wieder Schnee von Gestern. Es ist alles weg, weil der Boden einfach noch zu warm ist, um den Kristallen einen dauerhaften Untergrund zu bieten. Erst wenn es noch kälter wird und wiederholt schneit, beginnt sich eine dünne, zauberhafte weiße Decke auf der Erde zu bilden. Und auf einmal wird dann alles stiller. 

 Mit allem, was tagtäglich so auf uns einfällt, dürfen wir es genauso handhaben. Wir können es zwar meist nicht vorhersagen wie das Wetter, es muss uns aber trotzdem nicht ewig belasten. Oft ist es am nächsten Tag schon wieder Schnee von Gestern. Und wenn es mal länger dauert, dann dürfen wir trotzdem wissen: der nächste Frühling kommt bestimmt. 

Zieh dich zurück in die geborgene Wohnung und wärme dich am Feuer der Liebe. Bringt garantiert jedes Eis zum schmelzen. 


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