Manna

Gefiltert nach Tag winter Filter zurücksetzen

Wann endlich bricht das Eis?

26. März 2015, claudia - Mannablog

Heute bin ich froh, kein Journalist zu sein. Ich muss nicht Worte für etwas finden, für etwas das mich mit Entsetzen füllt. Und ich muss diese meine Wahrnehmung von mir selbst nicht mit anderem Inhalt überdecken.

Der Absturz der Germanwings Maschine, mit all den Informationen die jetzt bekannt werden, macht es mir unmöglich. Als ob das nicht schon genug wäre, habe ich mich in den letzten Stunden mit der Situation der syrischen Christen befasst. 

Wann endlich bricht das Eis in den Herzen von uns Menschen?

 

 

Foto: PublicDomainPictures, CC0 Public Domain, Pixabay

Ein letztes Mal Winter am Irschenberg

28. Februar 2015, marcus - Mannablog

Schnee am Irschenberg
Schnee am Irschenberg

Bevor der Frühling kommt, ist es am Irschenberg für dieses Jahr ein letztes Mal Winter.

 

Ob das wirklich so sein wird, kann ich nicht hundertprozentig sagen (Das Bild ist auch schon etwa zwei Wochen alt und ich wohne nicht direkt dort). Zumindest fühlt es sich aber so an. Die letzten Tage ist bei uns hier der Schnee ordentlich dezimiert worden und die kleinen weißen Flocken, die ansonsten im Winter vom Himmel fallen, sind grauen Regentropfen gewichen. Wandert man durch unseren kleinen Ort, begrüßen einen bereits die ersten Krokusse. 

Wieder einmal können wir staunend miterleben, wie scheinbar tote Flecken Erde mit neuem Leben erfüllt werden. Scheinbar aus dem Nichts werden auch diesen Frühling hunderte Arten von Blumen und Blüten erscheinen. Keine davon ist selbstverständlich. Alles wird frisch und saftig aussehen und endlich wird es wieder richtig warme Sonnenstrahlen geben.

Auch wenn ich den Winter mitsamt Schnee wirklich mag und Ende März nochmal eine Woche bei Snowboarden sein werde (hoch oben in der Schweiz) – ich freue mich richtig auf den Frühling. Du bestimmt auch.

 

 


Abgestorbene Welt, erfrierendes Leben

25. Februar 2015, claudia - Mannablog

Gerade war ich draußen im Garten um Holz zu holen für den Kachelofen. Während ich leicht fröstelnd den Weg zum Holzstabel zurück legte, fiel mein Blick auf eine unserer Rosen. Dort hatten sich Eiskristalle an den wenigen verbliebenen Rosenblättern gebildet. Diese Mischung von dunklen, abgestorbenen Blättern mit den weißen Eiskristallen bildete so einen starken Kontrast, dass ich die Kamera holen ging.

Während ich leicht frierend versuchte ein scharfes Foto zu machen, gingen meine Gedanken über das Foto hinweg zurück in die letzten Wochen.

Uns ging es ähnlich. Alles wirkte recht frostig und kalt. Die Welt war einfach zum frieren. Es schien als ob die Welt nur noch ein Ort zum frieren ist. 

Doch dann mitten in dem frieren, entdeckten wir die schönen Kristalle des Lebens und konnten uns daran erfreuen. Manchmal scheint es so als ob die Welt bereits abgestorben ist. Aber nein, sie ist es nicht.

Wie zum Trotz, mitten in diese Kälte hinein fingen die Vögel an zu singen. Sie singen von Frühling und neuem Leben. Sie singen für uns Menschen, um uns Freude und Motivation zurück zu geben, wenn die Kälte des Winters zu heftig ist und uns den Atem nehmen will.

Sie wollen unseren Blick weg führen von erfrierendem Leben. "Erinnere dich" so scheinen sie zu rufen, es gibt mehr als nur Eiskristalle. Es gibt mehr, auch wenn du es jetzt gerade noch nicht siehst. Neues wird kommen!


erwachen

23. April 2014, claudia - Mannablog

In Landshut hat der Frost viele Blüten mitten in der Befruchtung einkasiert. Sogar bis ins Gewächshaus zu unseren kleinen Tomatenpflanzen kamen die letzten Ausläufer des vergangenen Winters. 

Derzeit sind die kleinen Pflänzchen in einem sehr bedauernswerten Zustand. Ob die Tomatenpflanzen den Kälteschock überleben wird sich erst bei den neuen Trieben zeigen.

Am Wochenende in Baden- Württemberg entstand obiges Foto von diesem kleinen Apfel- (?) Bäumchen. Wir waren von seiner herrlichen Blüte total begeistert und wollen sie hier zur Freude weiter schicken.

 


To top

Nach oben