Manna

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Ein Tag mit dreißig Stunden oder Zeitmanagement

19. April 2015

Lehrgang der FernUni Hagen für Zeitmanagement und wissenschaftliches Arbeiten.
Lehrgang der FernUni Hagen für Zeitmanagement und wissenschaftliches Arbeiten.

Ein Tag mit dreißig Stunden? Das hört sich wirklich verrückt und verlockend zugleich an. Da diese Einrichtung wohl eine Utopie bleiben wird, bleibt wahrscheinlich nur Zeitmanagement übrig.

Zur Zeit könnte der Tag von mir aus gerne 30 Stunden haben. Wenn ich mir überlege, wieviele tatsächlich freie Stunden ich pro Tag während der Woche habe, dann passen diese Stunden an eine Hand meiner 5-Tage-Woche.

Die Mühlen des Alltags

Aufstehen um etwa 5:30 Uhr, Bad, Mittagessen einpacken, frühstücken und los geht´s, um etwa halbsieben, in die Arbeit. Dort gehts um sieben los bis 16:00 Uhr. Daheim ankommen dann um etwa 16:30 Uhr. Wenn ich mir überlege, dass ich gegen 22:30 Uhr eigentlich schon wieder im Bett sein will, damit sich die Qualen des frühen Aufstehens in Grenzen halten, dann habe ich genau noch sechs Stunden für ALLE anderen Aufgaben die so anfallen. Essen machen, essen, Trainieren. Irgendwelche anderen Sachen im Haushalt oder Garten. Und dann sollte ich jeden Tag noch mindestens zwei Stunden was fürs Studium tun. Übrig bleibt dann meistens genau: Nichts. Oder wenigstens so eine halbe Stunde, die ich dann mit meiner Frau verbringe.

Stress oder nicht Stress, das ist hier die Frage

Interessanterweise könnte ich nicht behaupten, dass ich mich deswegen jetzt gestresst fühle. Allerhöchstens dann, wenn mir das Leben noch „ungeplante“ Events einbaut, mit denen ich nicht gerechnet habe. Dann wird es manchmal wirklich knapp! Ich sehe diese Frage des Zeitmanagements momentan eher als zusätzliche „Aufgabe“, die es zu lösen gilt. Denn ob ein Leben in Stress ausartet bestimmt – glaubt es oder nicht – wirklich zum größten Teil unsere eigene Einstellung. Stress entsteht nämlich dann, wenn wir das Gefühl haben, das unsere Fähigkeiten und unsere Energie nicht mehr ausreichen, um die Anforderungen unserer Umwelt zu bewältigen. Wenn man also keinen negativen Stress erleben möchte, ist es wichtig, möglichst viel Energie und eine gesunde Vorstellung von den Anforderungen unserer Umwelt an uns zu haben. Also lieber mal positiv denken anstatt immer „das schaffe ich ja nie…“.

Tipps für Zeitmanagement?

Also richtige Tipps fürs Zeitmanagement habe ich noch nicht. Glücklicherweise weiß meine FernUniversität in Hagen bereits, mit welchen Leuten sie es zu tun hat (nämliche verrückte Berufstätige, denen ihre normale Arbeit noch nicht ausreicht und sich ein Fernstudium antun). So gibt es zum Studienstart extra einen Kurs für wissenschaftliches Arbeiten und Zeitmanagement. Finde ich gut!

Allerdings habe ich damit noch nicht angefangen, das kommt erst nächste Woche. Und deshalb würde mich interessieren, wie ihr da draußen euer volles Leben so organisiert, damit auch ja nichts zu kurz kommt. Immer her mit euren Gedanken, Anregungen, Tipps und so weiter!

marcus

Der Gottesbeweis

16. Dezember 2013

Wissenschaft und Glaube liegen für viele auf den ersten Blick im Streit. Andere behaupten sogar, dass es Beweise für die Existenz Gottes gibt.

Gestern Morgen bin ich wieder einmal mit dem Begriff „Gottesbeweis“ konfrontiert worden. Geschehen ist das Ganze durch eine E-Mail von jemandem, die an viele Leute gegangen ist, unter anderem auch an mich. Er hat sich in der E-Mail darüber beklagt, dass so viele Leute behaupten würden, dass Gott nicht beweisbar sei. Um den Gegenbeweis anzutreten, führte er im selben Atemzug eine wissenschaftliche Annahme über sogenannte „Tachyone“ als Gottesbeweis an. Eine kurze Recherche im Internet zeigte mir dann, was ich durch den der E-Mail angehängten Text ohnehin schon vermutete: Es handelt sich um eine reine – wissenschaftlich nicht beweisbare – Theorie. Soviel zum Thema Gottesbeweis.

Allerdings scheint dieser Streit um die „Beweisbarkeit“ Gottes schon sehr lange zu existieren. Wie überall in der Wissenschaft gibt es Dinge, die man messen und feststellen kann. Was man dann allerdings aus diesen Daten herauslesen kann, da scheiden sich meist die Geister und das Problem beginnt. Da gibt es auf der einen Seite den Urknall, bei dem sämtliche Materie durch eine massive Explosion entstand und alle Galaxien, Sonnen, Sterne, Planeten, Monde und Teilchen in einem einzigen Augenblick ins Dasein katapultiert wurden.

Auf der anderen Seite gibt es Gott, ein Wesen, das alles kann, dem nichts unmöglich ist, und der aufgrund dieser Macht alles was man sehen und auch nicht sehen kann, erschaffen hat.

Mit dabei gewesen ist niemand, und messen und feststellen kann man nur Dinge, die gerade eben jetzt passieren. So bleibt uns nichts, als die Welt um uns herum zu beobachten, über ihre Komplexität zu staunen und nachzudenken, welche der möglichen Theorien entweder besser in unser Weltbild passt oder das Leben schöner, einfacher und spannender macht.

Da ich kein Wissenschaftler bin und deshalb ohnehin auf die Informationen angewiesen bin, welche ich durch Publikationen, Bücher und Medien erhalte, werde ich wohl am Ende darauf hören müssen, was mir mein Herz sagt. Wenn es Gott tatsächlich gibt und er mich gemacht hat, dann muss es etwas geben, woran meine Seele erkennen kann, dass es tatsächlich so ist. 

Ich weiß nicht, was du mit all den Informationen machst, die tagtäglich über dich hereinprasseln. Welche du beiseite schiebst, welche du vorerst irgendwo ins Regal legst und welche du annimmst und fest an dein Herz drückst, weil sie dir Kraft zum Leben geben. Ich für meinen Teil weiß, wo ich meine Kraft zum Leben bekomme. Ich glaube, dass es einen Gott gibt, der für mich sorgt und der mich unendlich liebt. Allerdings hat mir das nicht irgendein Wissenschaftler durch einen mathematischen oder physikalischen „Gottesbeweis“ beigebracht. Mein Herz sagt es mir, aus meiner täglichen Erfahrung heraus. Und das Buch „Bibel“, in dem Gott uns in der Person Jesus zeigt, wie er ist.

marcus

Karl Marx und Lenin, Opium für das Volk und warum er irrt

16. April 2013

Karl Marx schrieb: Religion ist das Opium des Volkes. Das war 1844. Einige Jahrzehnte später griff Lenin diesen Ausspruch auf mit einer kleinen Veränderung: Religion ist Opium für das Volk. Beides klingt nicht besonders schön und einladend. Setzt es doch den persönlichen Bezug zu Religion mit Drogen und damit Drogenabhängigkeit gleich.

Religion in meiner Umgebung ist ein bunter Baukasten zum selbst zusammen bauen. Etwas Christliches und etwas Asiatisches, das ganze vermischt mit etwas Mythologie. Ziel ist dabei ein persönliches Wohlgefühl zu erreichen.

Interessanterweise erfüllt es damit genau diese Definition von Karl Marx und Lenin. Es ist Opium um von etwas anderem abzulenken.

Was ist aber, wenn das, was am meisten weggeschoben wird, das Christentum, wahr ist? Was ist wenn es diesen Gott gibt und er diese Erde wirklich geschaffen hat und was ist wenn er von dir und mir Rechenschaft verlangt für unser Leben? Wie ist das, wenn du plötzlich Bericht geben musst, warum du nicht gehandelt hast, als es möglich war?

Religion mag Opium für das Volk sein. Aber in einem irrt Karl Marx gewaltig. Bloß weil er diesen Gott aus seinem Leben geschoben hat, hat er nicht aufgehört zu existieren. Von daher ist das Handeln von Marx sein goldener Schuss gewesen.

claudia

Darf es noch etwas mehr Wahrheit sein?

12. August 2012

Gerade eben habe ich einen Bericht über eine Studie gelesen, die online durchgeführt worden ist. Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob die Verwendung unterschiedlicher Schriftarten Auswirkungen darauf hat, ob Menschen den Inhalt eines Textes als glaubwürdig einstufen. 
Die Studie war als A/B - Test angelegt. Es wurde dabei eine Art Fragebogen ausgefüllt, bei dem es darum ging, den Wahrheitsgehalt verschiedener Aussagen zu bewerten. Die etwa 45.000 Menschen, die daran teilnahmen, erhielten den Fragebogen dabei in einer von sechs verschiedenen Schriftarten. Es stellte sich dabei heraus, dass es tatsächlich eine Schriftart gibt, die Menschen ganz besonders dazu veranlasst die Aussage eines Textes als wahr einzustufen. Genauso bringt wieder eine andere Schriftart Menschen in besonderem Maße dazu, den Inhalt eines Textes als unwahr zu beurteilen.
Den ganzen englischsprachigen Artikel gibt es hier zu lesen.
Dieser Bericht hat mir wieder einmal eindrucksvoll vor Augen geführt, wie empfänglich und manipulierbar wir Menschen sind. Ohne dass es uns bewusst ist, wird unsere ?Realität? durch Dinge geprägt, von denen wir eigentlich oft nicht die geringste Ahnung haben, ob sie so tatsächlich richtig und wahr sind.
Kann es sein, dass auch dein ganzes ?Glaubensgebäude?, dein Weltbild, aus ?Tatsachen? besteht, die du von anderen übernommen oder irgendwo gelesen hast? Wissenschaftler, Kirchenleiter, Politiker. Sie alle erzählen uns wie die Welt funktioniert, wie Gott aussieht und unser Leben am Besten abzulaufen hat. Evolution und ein teilnahmsloser Gott, ein menschliches System des Zusammenlebens, das allein auf diese Welt ausgerichtet ist.
Ich möchte dich ermutigen, deinen Blick frei zu machen für eine neue Sicht über diese Welt, eine neue Sicht über Gott. Lass dich nicht damit abspeisen, dass das Buch über Gott schon zu alt ist um relevant für dein Leben zu sein. Lass dir nichts darüber erzählen, was drin steht. Nimm dein Welt- und Gottesbild selbst in die Hand. Lies am Besten einfach selber nach und mach dir Gedanken  darüber. Du wirst erstaunt sein, wie viel Neues du über die Welt und Gott entdecken wirst. Dann kann dir auch niemand mehr irgendwelche Märchen erzählen. Du wirst es selber wissen, und zwar besser.

marcus