Manna

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Was die Natur, die Wilhelma und das Kreuz miteinander zu tun haben

18. Juni 2017

Rob Bell - Everything is spiritual

Vor einigen Jahren waren Alex und ich in den USA unterwegs. In einem Buchladen fanden wir eine DVD mit einem Vortrag von Rob Bell "Everything is spiritual" und nahmen diese mit nach Deutschland. Immer wieder haben wir den Vortrag fasziniert gelauscht.

Darin erzählt er von der Größe und Vielfalt dieser Erde. Er setzt ganz große Dinge wie unser Sonnensystem ins Verhältnis zu kleinen Dingen wie dem Quarks

Dabei ist sein Redestil unterhaltsam und anschaulich. Für uns als naturwissenschaftliche Laien ist mit dem Vortrag dann auch noch gleiche eine Nachhilfestunde in Bezug auf unsere Natur verbunden.

Gegen Ende dieses Vortrags kommt er auf das Geschenk vom Kreuz zu sprechen. Er redet von dem erstaunlichen Opfer Jesus am Kreuz.

Entweder ist dort mein Englisch ausgestiegen, hm ich weiß es nicht. Denn wie er zu Jesus kommt, konnte ich nicht genau erklären was die Natur und der Tod Jesus miteinander zu tun haben. 

Er redet von der Liebe Gottes, aber für mich war sein Vortrag an dieser Stelle unbefriedigend. Für mich fehlte ein Bindeglied, zwischen den Wundern der Erde und Jesus.

... und so vergingen die Jahre

Die Wunder und die Liebe

Die Familie von Alex lebt in der Nähe von Stuttgart. Immer wieder erzählte Alex von der Wilhelma und wie schön es dort sei

Doch am Wochenende, wenn das Parkhaus bereits vor Öffnungsbeginn überfüllt ist, wollten wir nie hin. So hat es 15 Jahre gedauert bis ich das erste Mal in die Wilhelma hinein kam. Aus Anlass eines runden Geburtstages gab es Urlaub und die Wilhelma war dran. 

Obwohl wir nicht bei den Erdmännchen waren, was einen neuerlichen Besuch innerhalb der nächsten 15 Jahre rechtfertigt, war es ein sehr schöner kurzweiliger Nachmittag.

Die Anlage mit der Mischung von zoologischem und botanischem Garten läßt jeden Besucher seine persönlichen Favoriten finden.

Während wir so von den Pflanzen zu den Vögeln, Fischen, Insekten zu den Seepferden und großen Raubkatzen gingen, erstaunte mich die unendliche Vielfalt auf unserer Erde.

Wenn wir uns von unserem Alltag gefangen nehmen lassen, dann fällt jegliche Vielfalt unserer Natur schnell hinten runter. Da geht es nur um eine schnelle Internetleitung, reibungslose Prozesse und wenig Verkehr auf der Straße. Doch Natur, die Vielfalt um uns herum fällt dabei komplett aus unserer Wahrnehmung.

So stand ich staunend im Zoo und fragt mich, was sich Gott wohl dabei gedacht hat. Hat er lachend da gestanden, als der Elefant seinen langen Rüssel bekam. Was hat er sich überlegt als er die Hummel schuf, ein Tier was aus menschlicher Sicht nicht fliegen können sollte. 

Während wir so von Tier zu Tier gingen, wurden mir zwei Dinge neu bewußt:

1. Gott liebt! Sonst wären die Tiere nicht so kreativ. Nur Liebe läßt Kreativität wachsen und gibt Raum zum Entfalten.

2. Gott kann Dinge tun von denen wir weniger als keine Ahnung haben. YHWH der Gott der Bibel läßt sich von uns Menschen nicht in unser Denkschema pressen. Er ist anders, weil er liebt.

3. Die Natur dieser Erde besteht auch heute noch aus einer Unmenge an nicht erklärbaren Wundern. Egal wie sehr wir Menschen uns auch bemühen und wie viel wir auch versuchen zu erklären und zu bestehen, Wunder werden bleiben und neue Wunder werden dazu kommen.

Riesenschmetterling
 

Das Wunder am Kreuz

Kannst du jemanden in einfachen Worten erzählen, wieso der Tod Jesus am Kreuz alles gut macht?

Wir verstehen, dass wir jemanden brauchen der den ganzen Schmutz und alles Versagen heilt. Wir können beschreiben, das Jesus das am Kreuz getan hat. Wir können aus unserem eigenen Leben erzählen, wie er Neues schafft. Doch ganz am Ende geht es darum, dass was die Bibel über Jesus schreibt zu glauben oder nicht. Ganz am Ende ist es einfach eine Entscheidung: JA oder NEIN.

In der Bibel wird immer wieder davon geschrieben, dass wir Menschen Gott durch die Natur erkennen können. Und damit sind genau die Wunder in der Natur gemeint. Lassen wir uns auf die Vielfalt und die Kreativität Gottes ein, dann können wir ihm begegnen. 

Sehen wir seine Größe, dann fällt es uns leichter JA zu sagen zu dem was wir nicht verstehen können.

Doch es gibt noch mehr, aber das ist ein anderer Blog.

claudia

Ich schenke dir Freude

07. April 2014

Ich sehe etwas was du nicht siehst und das ist ...

Und was siehst du?

Ich sehe einen Baum, der blüht. Anhand der Form des Baumes zeigt sich, dass er noch jung ist und erst in einigen Jahren ein großer Baum sein wird.

Ich sehe hinter dem Baum ein Baustelle. Ein neues Haus entsteht, erst in einigen Jahren wird das Haus in der Umgebung integriert sein und ein normaler Bestandteil der Siedlung.

Ich sehe zwei Autos. Es sind Handwerker die auf der Baustelle arbeiten. Ist ihre Arbeit getan, ziehen sie weiter zur nächsten Baustelle. Das Ergebnis ihrer Arbeit sehen sie nur bis zur Abnahme.

Ich sehe Neues. Sei es die Kreativität von Gott YHWH und die der Menschen. Neues entsteht, es spiegelt unsere Freude wieder. Freude an den Dingen die Wachsen, Werden und Entstehen. 

Und was siehst du? 

claudia

Das Licht des Orients

20. März 2014

Manchmal ist es das Unerwartete, was am Ende die größte Begeisterung hervorruft. 

Es war an der Zeit Weihnachtsgeschenke zu kaufen. In einem christlichen Buchladen waren wir auf der Suche nach CDs recht erfolgreich. Alex ging mit einem kleinen Stapel in der Hand zum Anhören und ich nutzte die Zeit, um im Laden nach etwas Besonderem zu stöbern. 

Jedes Mal, was einmal im Jahr war, wurde ich mit einem Buch fündig. Doch dieses Mal schien es als gäbe es nichts was in die Kategorie "Besonders" passt. Doch dann entdeckte ich etwas versteckt das Buch mit dem Titel: "Das Licht des Orients".

Etwas zögernd nahm ich es in die Hand und las die Beschreibung auf der Rückseite. Erst wollte ich es wieder zurück stellen, doch ein Blick in Richtung meines Mannes zeigte mir, dass ich noch Zeit hatte. So fing ich an einmal quer zu lesen.

Als wir etwas später unsere Geschenke bezahlten, befand sich "Das Licht des Orients" auch dabei. Inzwischen sind einige Monate ins Land gegangen, ein großer Teil meiner Familie hat das Buch bereits gelesen. Jeder war gleichermaßen beeindruckt. 

"Das Licht des Orients" beinhaltet viele Erlebnisse die Christen in der arabischen Welt erlebten. Es ist die einfache Alltagssprache, das Vertrauen und die Bereitschaft zum lieben, was das Buch so fesselnd macht. 

Es sind viele kleine Geschichten aus dem Leben, aus dem gemeinsamen Alltag. Sie bezeugen Gottes Macht und seine Liebe zu uns Menschen. Ganz nebenbei gibt das Buch Einblicke in eine für uns Mitteleuropäer völlig fremde Welt. 

Ich möchte dir das Buch "Das Licht des Orients" empfehlen. Es spielt keine Rolle ob du an diesen Gott der Bibel selbst glaubst oder nicht. Das Buch ist lohnenswert für den eigenen Bücherschrank, zum selbst lesen und zum kaufen und weiter verschenken. 

claudia

Du bist wertvoll

18. März 2014

Du schaust in den Spiegel und siehst kein ebenmäßiges Gesicht und du bist zu klein für dein Gewicht? Dein Chef meckert nur und ist nie zufrieden? Dann ist dir auch herzlich egal, dass in der Bedürfnispyramide Dinge wie Selbstwert und Geliebtsein ganz oben stehen. Du fühlst dich wie ein immer leerer werdender Schlauch. Je mehr du auf andere siehst, was sie scheinbar haben und wie toll sie doch sind, umso kleiner wird dein Selbstwert. Es ist wie der Sog eines Strudels, einmal begonnen ist es schwer diesen zu durchbrechen.

Dabei ist es nicht so schwer, diesem Strudel zu entrinnen. Hast du dich mal vor den Spiegel gestellt und angeschaut, was alles schön ist an dir? Es gibt ganz sicher vieles, was schön ist. Bist du unzufrieden mit deiner Kleidergröße, dann überarbeite dein Ess- oder Bewegungsverhalten. Das geht, auch wenn es nicht einfach ist.  Schreibe dir dein aktuelles Gewicht auf einen Zettel und wo du hin willst. Dann schreibe immer dein aktuelles Gewicht darauf. Den Zettel hänge an den Kühlschrank oder vor die Süßigkeiten, so dass du immer wieder daran erinnert wirst. Bei und gibt es einen einfachen Weg. Ich kaufe keine Süßigkeiten ein, also sind auch keine da. :-) Um die Abteilung Süßigkeiten im Laden mache ich einfach einen Bogen.

Aber eigentlich ist dein Wert von diesen ganzen Dingen unabhängig. Du bist wertvoll, sehr sogar! Egal, ob dein Partner dir das noch sagt oder nicht. Du bist etwas ganz Besonderes. So wie du bist nur du und niemand sonst auf der Welt. Keiner sieht die Welt so wie du, keiner kann die Dinge und hat die Begabungen, die du hast. Und sage nicht, du hast keine! Jeder Mensch wurde gewollt. Der Herr dieser Erde hat dich gewollt und zwar so wie du bist. Er tat es, weil er dich liebt und mit dir zusammen sein will.

Dein Selbstwert ist nicht von anderen Menschen abhängig, sondern nur von dir selbst. Wenn du dir einredest nichts zu sein, dann glaubst du es am Ende selbst noch und das obwohl es falsch ist. Vielleicht solltst du dir lieber einen Zettel an den Kühlschrank hängen auf dem steht: ich kann das, denn ich bin wertvoll!

Dir langt diese Begründung noch nicht, warum ausgerechnet du wertvoll sein sollst? Wo du dich selbst als wenig wertvoll ansiehst? Es gibt jemanden der dich liebt und wollte das es dich gibt. Sein Name ist YHWH. Er hat seinen Sohn sterben lassen nur für dich. Ohne den Tod seines Sohnes, wäre dein Leben auf dieser Erde nur Staub und hätte keine Perspektive. Dein Wert wäre nicht bleibend. Doch weil dieser Sohn für dich gestorben ist, ist dein Leben nicht nur in sich selbst wertvoll, sondern es ist doppelt wertvoll. Du hast einen doppelten Wert erhalten.

Deshalb noch einmal: du bist wertvoll!

claudia

Empfehlung für Christen mit Wunsch zur Veränderung

04. März 2014

Bruder Yun ist inzwischen über 50 Jahre alt und lebt in Deutschland. Geboren und aufgewachsen ist er in China. Dort verbrachte er insgesamt sieben Jahre seines Lebens in Gefängnissen, weitere Jahre innerhalb des Landes auf der Flucht. Alles das, weil er mit 16 Jahren sein Leben Jesus Christus übergeben hatte. 

Das Leben von Yun ist geprägt von Freude und Leid, von großen Siegen und dem Bekenntnis Gottes zu uns Menschen. Während "Heavenly Man" seine Lebensgeschichte erzählt, ist "Christus hat uns doch befreit" ein Aufruf an uns Christen zur Nachfolge.

In drei Teil gegliedert, geht es um

  1. Unsere Freiheit in Christus
  2. Ströme lebendigen Wassers
  3. Kämpfer für Christus

Ich habe das Buch in Etappen gelesen. Immer wieder musste ich nachdenken, mich und mein Handeln hinterfragen. Brauchte die Zeit der Begegnung mit Gott und Jesus Christus. 

Aussagen wie: "Wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, die Stimme Gottes zu hören, besteht die Gefahr, dass Sie einem dem menschlichen ICH dienenden Evangelium folgen und sich in falscher Sicherheit wiegen." fordern heraus.

Seine bedingungslose Liebe und Leidenschaft für Jesus Christus, seine Treue und Bereitschaft auf Gottes Weisung zu hören sind in diesen Zeilen wieder zu finden. Sie sind es die anstecken und Mut machen.

"Christus hat uns doch befreit" ist für Christen mit Wunsch zur Veränderung geschrieben. Für Alle die eine leere in ihrem Herzen verspüren und sie füllen möchten. Das Buch fordert heraus und damit zu einem Bekenntnis vor sich selbst und vor Gott.  

claudia

Liebe in einer Idealbeschreibung

07. Februar 2014

Am Wochenende haben wir gemeinsam mit Freunden einen Text in der Bibel auseinander genommen. Allen Christen ist dieser Text in Lukas 10,27 gut bekannt. Dort heißt es »Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller deiner Kraft und deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!«

Obwohl das unser gemeinsamer Ausgangspunkt war, gelangte jeder zu einem anderen Gedankenstrang.

Ist das nicht eine interessante Antwort auf die Frage: "Was muß ich tun um das ewige Leben zu erben?" Erstaunlich ist auch, dass diese Antwort nicht erst von Jesus erfunden wurde. Sie taucht bereits ganz am Anfang der Geschichte dieser Erde auf. Uns viel weiter auf, das schon vor langer Zeit diese Aussage als die Kurzfassung aller Gesetze angesehen wurde.

Schon alleine, dass der Gott  des Universums sich die Liebe der Menschen wünscht ist im Grunde genommen unvorstellbar. Er hat alles, er kann alles, ohne ihn lebt nichts. Und trotzdem wirbt er um die Liebe und Anerkennung seiner Geschöpfe der Menschen.

Dabei ist er in seiner Beschreibung zur Liebe ganzheitlich und damit sehr modern unterwegs. Er beschreibt den Menschen in seiner Gesamtheit. Kein Bereich ist ausgelassen. So ist diese Aufzählung auch eine Motivation und Anleitung zur Liebe zwischen uns Menschen.

Suchst du eine Erklärung wie Liebe sein sollte, dann hast du mit diesem Satz die Idealbeschreibung und wenn du willst eine Orientierung für dich. 

claudia

Ein paar persönliche Gedanken zur Freiheit

15. Januar 2014

Freiheit ist eine gefährliche Sache. Diese Erkenntnis kam nicht nur mir alleine, irgendein kluger Mann vor mir hat das wohl auch schon mal formuliert. Warum aber ist das so?

Wir alle sehnen uns nach Freiheit. Freiheit wird besungen, in Filmen, Romanen und Geschichten beworben und erträumt. Das Wort Freiheit scheint eine magische Anziehungskraft zu besitzen. Überall wo Freiheit beworben wird, gibt es eine Anzahl Menschen die diesem Angebot folgen wollen. 

Ich habe für Freiheit folgende Definition gefunden: Freiheit ist die Möglichkeit, durch persönliche Entscheidungen sein Leben selbst zu gestalten, mit allen Konsequenzen, die diese nach sich ziehen. Anders ausgedrückt: Freiheit bedeutet, dass ich die freie Wahl habe zwischen mehreren Möglichkeiten zu entscheiden. 

Wir leben in einer Welt mit vielen Abhängigkeiten. Manches Mal scheint es, als ob es immer einen (oder mehrere) andere Menschen gibt, die einem die Entscheidung abnehmen (wollen) oder die andere nach ihrem eigenen Willen beeinflussen wollen. Manches Mal scheint es als ob wir alle Möglichkeiten der Entscheidung selbst tragen - das kann die Familie sein, die Gesellschaft um einen herum, der Arbeitgeber. 

Da gibt es die großen Entscheidungen unseres Lebens mit Beruf und Partnerwahl und es gibt die kleinen Entscheidungen: Was kaufe ich und auf wen höre ich? In der Regel haben wir die Freiheit der persönlichen Entscheidung. Wir können wählen, welchen Weg wir gehen.

Manchmal passiert es, dass der Berg, auf den wir schauen, so groß ist, dass er unbezwingbar scheint. Die Freiheit gibt uns die Möglichkeit den Berg zu umgehen, davor stehen zu bleiben, darüber zu steigen oder eine Schaufel zu nehmen und ihn in kleinere Berge zu zerteilen. Welche Variante wir wählen, ist unsere persönliche Entscheidung. Wir alleine sind dafür verantwortlich. Wir können auch niemanden anders dafür verantwortlich machen. 

Ja, ich weiß, dass manchmal Dinge geschehen, in denen wir nicht die Freiheit einer Entscheidung hatten. Doch bereits beim Umgang mit dem Erlebten greift unsere persönliche Freiheit. Um beim Bild mit dem Berg zu bleiben, stellt sich die Frage: Beherrsche ich den Berg oder der Berg mich?

Freiheit heißt die Wahl zu haben. Diese Wahlmöglichkeit ist das große Geschenk Gottes YHWH an uns Menschen. Immer wieder bin ich erstaunt, wie hoch er diese Entscheidungsfreiheit von uns Menschen einstuft. Er akzeptiert auch die Entscheidungen, die aus seiner Sicht nicht gut für uns sind. Manche Entscheidung in meinem Leben lassen mich heute beschämt zu Boden blicken. Als ich diese Entscheidung damals traf, hat er mich gewarnt, aber er hat mir die Freiheit meiner Entscheidung gelassen.

Freiheit heißt die Wahl zu haben. Denn nur wer die Wahl hat, kann selbständig handeln und ist damit für sein Handeln auch selbst verantwortlich. Wer selbst verantwortlich ist, kann dafür auch selbst zur Verantwortung gezogen werden. Als Christen sind sie der Überzeugung, dass Gott Gerechtigkeit schaffen wird. Dafür ist die persönliche Freiheit zur Entscheidung zwingende Grundlage.

Wir sind nicht gezwungen einen Berg, eine Situation über uns herrschen zu lassen. YHWH sagt uns zu, dass uns nichts bezwingen kann. Es sei denn, wir wollen das. So steht unsere Entscheidung am Anfang allen Handelns.  

Manchmal müssen Berge scheinbar alleine bezwungen werden und manchmal braucht man Freunde, die mit einem gemeinsam die Schaufel in die Hand nehmen und den Berg bezwingen wollen.

Du sagst, du schaffst das nicht? Nur Mut, du schaffst das! Ich bin mir sicher! Willst du dich dem Berg stellen und ihn bezwingen, dann hast du alle Unterstützung von YHWH, die du brauchst. Er hilft dir dabei erfolgreich zu sein. Am Beginn aber steht deine Freiheit, die Freiheit deiner Entscheidung. Ist diese Entscheidung getroffen, wird vielleicht noch manche Träne fließen, doch du wirst Sieger sein.

So gesehen ist Freiheit etwas sehr Bemerkenswertes. Freiheit gibt uns die Möglichkeit unser Leben in die Hand zu nehmen und selbst zu gestalten.

claudia

Der Reformationstag, seine Bedeutung, der Mönch Martin Luther und die katholische Kirche

05. November 2013

Auf besonderen Wunsch wird heute der Reformationstag noch mal thematisiert:

In einigen Bundesländern ist heute bereits Feiertag. Dabei wird ein für Christen wichtiger Tag begangen, der Tag der Reformation. Damals, 1517, begann alles mit dem Augustinermönch Martin Luther, der Professor für Theologie in Wittenberg war. Er entdeckte im Buch Bibel etwas ganz Wichtiges. Der Mensch wird nicht durch Werke oder andere Menschen gerettet. (In das neue Paradies kommt nur, wer vorher den Pass dazu bekommt. Dies geschieht in dem Gott ihn gerecht spricht.)

Sein Kritikpunkt richtete sich gegen die herrschende Praxis der katholischen Kirche. Brauchte die Kirche Geld und das brauchten ihre Machthaber immer, dann wurde den Menschen erzählt, dass ihr Name auf einem Stück Papier ihre Taten ungeschehen machten. Die Kirche nennt das noch heute Ablass. Martin Luther sagte: das steht nicht im Buch Bibel. Nur der Glaube an Jesus Christus rettet dich. Dabei heißt Glaube Vertrauen, also mit diesem Jesus Christus leben.

Wir Menschen wollen uns gerne selbst retten. Doch weder ein Pfarrer kann Sünden vergeben, noch ein Mensch sich an die Stelle von Jesus Christus setzen, auch nicht als Stellvertreter.

Martin Luther ging noch weiter. Auch Reliquien oder Pilgerreisen helfen nicht unser Versagen ungeschehen zu machen. Keine 100 "Vater unser" oder andere Bußhandlungen retten uns Menschen. Nur eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus kann das alles tun.

Deshalb ist der Reformationstag vom "kleinen Mönchlein" Martin Luther für uns so wichtig. Danke Martin Luther, dass du so treu dem Wort Gottes warst und nicht die Tradition der katholischen Kirche über alles gestellt hast.

claudia

Gott handelt

02. November 2013

Wenn Gott immer so handeln würde, wie wir wollen, dann wäre er kein Gott.

Das war der Spruch, den ich gerade beim Mittagessen zu hören bekam. Auch wenn es uns Menschen nicht gefällt es scheint wohl was dran zu sein.

Stell dir mal vor, Gott würde immer nach deinem und meinem Willen tanzen. Mal ehrlich, wäre das gut? Und wer bekommt den Vorzug, wenn die Wünsche sich widersprechen?

Oder du würdest sein Handeln immer verstehen und es wäre immer so gleich unserem Denken. Ich weiß nicht ob das so gut wäre.

Deshalb gilt der Satz wohl doch: Wenn Gott immer so handeln würde wie wir wollen, dann wäre er kein Gott.

claudia

erlebt, unsere erste Besprechung per Telefon

21. Oktober 2013

Letzte Woche habe ich etwas Tolles erlebt, wir hatten unsere erste Besprechung per Telefon.

Ich glaube da muss ich etwas weiter ausholen. Bei uns in der Kirche gibt es im Rahmen des wöchentlichen Gottesdienstes eine gemeinsame Bibelarbeit. Man trifft sich als Gruppe und bearbeitet ein Thema miteinander, z.B. das Leben von Jesus Christus auf dieser Erde. Diese 45 Minuten sind geprägt vom gemeinsamen Gespräch. Indem jeder etwas beiträgt kommen neue Aspekte und Gedanken.

Für die Gesprächsleiter gibt es dafür eine separate Vorbereitungszeit. Seit dieser Woche findet sie Donnerstag Abend per Telefon statt. Es gibt für alle die Möglichkeit von zu Hause aus an dem Gespräch teilzunehmen. Im Grunde ist es erstaunlich, wie lange es doch dauert, bis etwas, dass in der Wirtschaft etabliert ist, auch in der Kirche ankommt. Der Komfort ist sehr hoch, auch wenn es im ersten Moment etwas ungewohnt ist.

Heute nun begannen wir unser Telefonat mit einem leeren Akku. Der Akku hatte einen Defekt, das Telefon war nicht geladen. Ich fragte mich, wie wohl das Telefon durchhalten wird ohne Akku. Da bat ich meinen Vater, YHWH um Hilfe. Das Telefon sollte doch bitte durchhalten bis zum Ende des gemeinsamen Gespräches, von 45 Minuten. Jeder von uns weiß, dass ein leeres Akku was fleißig piepst keine 45 Minuten durchhält, unser Telefon heute Abend hat genau das getan.

Jetzt weiß ich nicht so sicher worauf ich mehr stolz bin, auch meinen Vater YHWH oder meine irdische Familie, die Geschwister der Kirche die bereit sind sich auf etwas Neues einzulassen.

claudia