Manna

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Zeitlosigkeit: Modernes Design für Vergangenheit und Zukunft

23. Januar 2015

Auch die ehemalige DDR konnte schon Retro.
Auch die ehemalige DDR konnte schon Retro.

Es gibt Dinge, die sind einfach Zeitlos. Egal ob sie bereits vor 50 Jahren oder gestern erst auf den Markt gekommen sind, sie werden immer gut aussehen. Auch in 100 Jahren noch.

Design zeigt die Zeitepoche

Jedes Werkstück, Gerät oder Kunstwerk, dass aus Menschenhänden hervorgeht, sieht ganz bestimmt aus, hat ein bestimmtes „Design“. Viele Designs kann man einer ganz bestimmten Zeitepoche zuordnen, so wie es z.B. bei Kunstwerken üblich ist. Auch Möbel fallen ganz besonders stark in einen bestimmten „Zeitgeist“ und lassen uns so zumindest erahnen, wen sich ihre Erbauer vielleicht zum Vorbild genommen haben. Gleiches gilt auch für technische Geräte und Bauwerke.

Am Freitag z.B. habe ich Bilderbücher sortiert, die Flüchtlingskindern zum Lesen lernen erhalten sollen. Aus welcher Zeit diese in etwa stammen, lies sich nicht in erster Linie am Abnutzungsgrad feststellen, sondern vor allem an ihrem Design. Wobei auch hier wieder alt nicht gleich schlecht war. Es gab durchaus Bücher mit einem zwar alten, aber dennoch zeitlosen Design. Allerdings waren diese leider die Ausnahme....

Design verändert Leben

Gutes Design sieht nicht nur momentan gut aus, es überdauert viele Jahre. Darüber hinaus behindert sein Aussehen nicht seine Funktionalität sondern unterstreicht diese sogar noch. 

Wer eine Wohnung betritt kann mit wenigen Blicken sehr interessante Feststellungen über den Besitzer der Wohnung treffen. Welche Möbel befinden sich darin? Herrscht ein bestimmter Stil vor? Gibt es unterschiedliches Mobiliar aus verschiedenen Jahrzehnten? Ist dieses ansprechend kombiniert oder einfach nur unansehnlich zusammengewürfelt? Ist die Wohnung klar, hell und aufgeräumt oder dunkel, zugestellt und staubig? Sehr schnell kann man so einen Blick in das innere des Wohnungsbesitzers erhaschen.

Aber nicht nur, dass wir durch die Dinge mit denen wir uns umgeben anderen einen Blick in uns hinein erlauben. Die Dinge um uns herum sind auch im Stande uns zu verändern. Nicht umsonst flüchten sich so viele Menschen in ihrer Freizeit in die Natur – diese Umgebung übt einfach einen beruhigenden Einfluss auf uns aus.

Echte Designer machen das Beste für die Menschen

Echte Designer erschaffen Dinge, die gut sind. Dinge die das Leben schöner machen und es erleichtern. Ihre Produkte sind so gestaltet, dass sie uns immer wieder aufs neue in ihren Bann ziehen.

Einer der besten Designer, meiner Meinung nach, ist und bleibt der Schöpfer des Universums und der Erde, denn seine Kreationen erfüllen sämtliche Anforderungen an gutes Design: Seine Erfindungen sind schön und praktisch zugleich. Sie strahlen Ruhe, Majestät und Kraft aus. Sie sind zeitlos und überdauern tausende von Jahren. Wenn sie nicht sterben oder kaputt gehen würden, könnte man fast sagen, sie sind für die Ewigkeit gemacht. Im wahrsten Sinne des Wortes.

marcus

Ein Jahr geht zu Ende - was bleibt und was kommt

31. Dezember 2014

Quelle: Gerd Altmann, CC0 Public Domain, Pixabay

Während ich die Unterlagen für das Finanzamt fertig mache, höre ich einen Vortrag den ich in 2011 gehalten habe. 

In dem Vortrag geht es um Relevanz von uns, in unserem Leben und Alltag. Der Vortrag erinnerte mich daran, dass wir einmal loszogen, um den Menschen in Deutschland die gute Nachricht zu bringen. Dafür waren wir bereit viel zu geben, was ist davon nach drei Jahren geblieben?

Der Vortrag war eine Aufforderung an uns Christen für die Menschen in unserem Umfeld Relevant zu sein. Es ist wichtig, dass sie die gute Nachricht hören! Welcher Mensch möchte schon, dass sein Leben sinnlos ist, ein Hauch im Wind.

Während ich mir selbst zuhöre, merke ich wie ich zu mir selbst rede und es macht mich sehr nachdenklich. 

Das Jahr geht zu Ende, was bleibt? Schaue ich auf die Aktivitäten, ist das geleistete ein kleines Wunder, bei der personellen und finanziellen Ausstattung. Das beantwortet aber immer noch nicht die Frage: "was bleibt". Es bleiben Begegnungen und Beziehungen. Es bleibt die Liebe meiner Familie und die Erkenntnis einen großartigen Vater zu haben. 

Schaue ich in die Zukunft, dann war ich noch nie so ratlos und planlos, wie gerade heute. Wenn man selbst merkt, dass Vertrauen nur Worte sind, aber die Taten ausbleiben, ruft das nach Veränderung. 

Doch Veränderung braucht Zeit zum reflektieren. Diese Zeit werden wir uns erst noch nehmen (müssen). In einem bin ich mir sicher, Veränderung ist nötig und gut.

Vielleicht gehört es zu Sylvester dazu, dass Menschen etwas melancholisch sind, eigentlich doof. Es beginnt etwas neues und wir haben es in der Hand. Es liegt an uns, wie wir die Seiten des neuen Jahres beschreiben. Sind es Seiten voller Zuwendung und Liebe?

Das ist es was wir uns wünschen. Wir wünschen uns Nachfolger Jesu, die für ihre Mitmenschen relevant sind. Wir wünschen uns Menschen, die einander lieben und um einander werben.

Wir wünschen dir und deiner Familie ein Jahr mit viel Freude und Erfolg!

claudia

Wir haben ein Wunder erlebt

09. April 2014

Gerade haben wir ein großes Wunder erlebt.

Ein Wunder ist etwas was geschieht, an dem wir keinen Anteil haben und was wir auch nicht erklären können. Wir können das Erlebte beschreiben, unsere Begeisterung ist spürbar, doch rational erklären können wir es nicht wirklich.

Wir von modobonum sind ein kleines und wenig finanzkräftiges Team. Doch wir haben einen großen Traum. Unser Traum ist allen Menschen in unserem Land zu erzählen, dass sie frei sein können. Sie müssen nicht mehr in sich selbst gefangen sein. Sie können frei sein von negativen Bindungen und Verhaltensweisen. Sie können neue Beziehungen knüpfen, stabile Beziehungen von Vertrauen getragen.

An der Realisierung dieses Traums arbeiten wir. 

Manchmal denken wir, dass es unser eigenes tun ist. Und wir mühen uns und kämpfen und kämpfen. Die Zeit vergeht und die Ergebnisse lassen zu wünschen übrig.

Heute morgen nun wurden wir daran erinnert, dass wir nicht der Kopf sind. Jesus ist der Kopf von modobonum. Er hat uns sehr eindringlich daran erinnert, dass er Türen öffnen kann die uns verschlossen sind.

Er hat eine Tür geöffnet in die Zukunft und in die Realisierung dieses Traumes. Mit großem Erstaunen stehen wir da und sind begeistert. Begeistert von seinem Commitment zu uns und den Menschen in unserem Land.

Auf das wir nie vergessen, sei es für uns selbst hier aufgeschrieben. 

claudia

Trockenheit

31. März 2014

Es ist Frühling, wie wunderbar! Alles in unserem Garten ist auf dem Weg zum blühen. Unsere Forsythie leuchtet in einem satten goldgelb, zur Freude für uns alle und weithin sichtbar.

Während wir uns an der Pracht des zurück kehrenden Lebens freuen, sind wir etwas erschreckt von der großen Trockenheit. Ja, es ist ein erstaunliches Frühjahr. Noch nie war die Natur Ende März so weit voran geschritten und noch nie mussten wir bereits im März intensiv gießen, damit die Pflanzen ihre Kraft erhalten und weiter wachsen.

Das erinnert mich an den Bon vom Wochenende. Alex und ich schauten gemeinsam "Ein Quantum Trost". In dem James Bond Film geht es um die für uns alle lebenswichtige Ressource, Wasser. Der bereits 2008 gedrehte Film zeigt nur einen kleinen wahrscheinlich dafür sehr realen Kampf der bereits um Ressourcen wie Wasser gekämpft wird. Der Film geht offen aus.

So geht es uns derzeit auf dieser Erde auch. Wir kämpfen um Ressourcen von seltenen Rohstoffen und um Wasser. Heute stellt der Weltklimarat seinen aktuellen Bericht vor. Kurz ausgedrückt heisst es: 

Weltklimarat warnt vor Dürre, Hitze und Überflutung 

Das Szenario was sich darin für unsere Zukunft darin findet, ist alles andere als erbaulich. Laut Bericht haben wir wohl nur die Wahl zwischen zu viel ungenießbaren Wasser und zu wenig.

Schuldig wird darin der Mensch gesprochen. Seine Ausbeutung und Gier nach Profit, treiben den CO2 Ausstoß immer weiter in die Höhe. Die Aufforderung an die Staaten der Welt gemeinsam an einer Lösung für den Erhalt der Erde zu arbeiten verhallen bis jetzt ohne Konsequenz.  

Wenn ich nur alleine den Bericht in der Süddeutschen Zeitung zu Ende lese, entwickelt sich ein schaler Geschmack auf die Zukunft. Es dauert einige Sekunden, bis sich ein Hoffnungsschimmer in meinem Gesicht breit macht.

Bereits in der Bibel steht, dass der Mensch die Erde zu Grund richten wird. Doch gleichzeitig mit dieser negativen Ankündigung, gibt es einen Rettungsanker. Weil wir Menschen uns nicht selbst aus dem Sumpf ziehen können, wurde ein Plan entwickelt uns Menschen zu befreien. Dieser Plan wurde umgesetzt und ist immer noch aktiv. Wenn diese Erde einmal nicht mehr zu retten sein wird, dann kommt Jesus und wird eine neue Erde schaffen.

Das Geniale an dieser neuen Erde ist, dass die darauf lebenden Menschen nicht mehr dem Gesetz der Gier und des Profitstrebens unterliegen werden. In dem Jesus uns Menschen raus zieht, gibt er uns auch die Möglichkeit das alles los zu lassen. 

Lese ich diese Prognosen über die Entwicklung der nächsten Jahrzehnte, dann erfüllt es mein Herz mit Trauer über uns Menschen. Doch gleichzeitig bin ich voller Hoffnung, weil ich weiß das es nicht das Ende ist. 

claudia

die Amsel und ihr Lied

28. Februar 2014

Nicht weit von uns entfernt, gibt es eine Kleingartenkolonie. Dort entlang führt mich mein Fahrradweg gen Innenstadt. Eine Stelle an diesem Weg mag ich nicht so besonders. Es gibt eine 90 Grad Linkskurve die nicht einsehbar ist. So kommt es immer Mal wieder zu unliebsamen Begegnungen, zwischen den unterschiedlichen Nutzerarten, wie Radfahrern und Fußgängern. 

Doch gestern wurde dieser Kreis um eine weitere Gefahrensituation erweitert. Während ich, auf meine Kurve konzentriert, zum lenken ansetzte, kam aus dem Gebüsch von links in geradem Konfrontationskurs eine Amsel geflogen. Sie und ich mussten uns treffen, das war sofort klar. Also machten wir uns beide an ein Ausweichmanöver, was auch gelang. 

Schimpfend und laut vor sich hin krach machend flog die Amsel weiter. Zu meinem Bedauern konnte ich nicht verstehen, was sie von sich gab. Es könnte ungefährt so gewesen sein: "Kann dieser Mensch nicht besser aufpassen. Warum fliegt der denn nicht, ist doch viel einfacher."

Während ich die Amsel immer noch in meinem Rücken hörte musste ich, weiter fahrend, vor mich hinlächeln. Ja, ich bedauerte das Sprachproblem zwischen uns beiden schon sehr. Oh, so gerne hätte ich sie verstehen wollen.

Heute morgen nun sang unsere Hausamsel ihr erstes Lied in diesen Frühling hinein und wieder wünschte ich mir ihre Sprache zu verstehen. Was wird sie zur Begrüßung des Tages wohl singen?

Doch während ich noch, im Halbschlaf, ihrem Lied lauschte gingen meine Gedanken in die Zukunft. Irgendwann, wenn es diesen neuen Planeten Erde gibt und wir Menschen alle unsere Fähigkeiten haben die wir haben sollten, dann kann ich bestimmt auch das Lied der Amsel verstehen. Das finde ich klasse!

claudia

Was bringt die Zukunft?

31. Dezember 2013

Ja, es ist schon wieder fast so weit, ein Jahr geht zu Ende und ein neues Jahr kommt. Viele Menschen schauen an dieser Stelle zurück auf das vergangene Jahr und fragen sich, was das nächste wohl bringen wird. Ich denke, dass dies durchaus nichts Schlechtes ist… Zu schauen wo man etwas gut gemacht hat oder auch aus seinen Fehlern für die Zukunft zu lernen.

Allerdings gibt es auch an der ganzen Sache ein Problem. Meiner Beobachtung nach gibt es Menschen, die entweder an der Vergangenheit hängen weil sie so schön oder schlecht war und Leute, die nur auf die Zukunft schauen und hoffen, dass diese besser wird oder einfach nur Angst davor haben.

Als Menschen können wir aber nur Entscheidungen und Handlungen im Hier und Jetzt machen. Jetzt ist der Moment, wo wir wählen können. Jetzt ist der Augenblick, der deine Zukunft bestimmen kann oder  deine Vergangenheit hinter dir lassen kann.

In mir kann das schon zu etwas Überforderung führen, wenn ich darüber nachdenke, was ich jetzt alles falsch machen könnte. Aber es gibt auch daraus einen Ausweg: Es gibt nämlich jemand der die Zukunft schon kennt und Er möchte mir gern bei allen Entscheidungen behilflich sein. Dieser Jemand ist Gott.

Leg doch an diesem Tag alle deine Entscheidungen in seine Hand und bitte ihn, dir zu zeigen wohin dich der Weg dich heute und auch im kommenden Jahr führen wird.

gastbeitrag

Wie bei Oblivion_ Augen und Ohren im Wohnzimmer

25. November 2013

Früher waren die einzigen Augen und Ohren im Wohnzimmer menschlicher Natur. Heutzutage sieht und hört die Elektronik auch mit. Wenn dir der Begriff "Kinect" nichts sagt solltest du auf jeden Fall weiter lesen. Ansonsten auch.

Vorbei sind sie, die Zeiten des guten, alten Röhrenfernsehers. Sogar ich kann mich noch an die schweren Kästen erinnern, die fast länger als breit waren. Die ersten von ihnen kamen sogar noch ohne Fernbedienung, das kann man sich heutzutage kaum mehr vorstellen.

Mittlerweile wird alles und jedes ferngesteuert und wo früher noch fünf Geräte im Fernsehschrank gestapelt wurden (weil der ganze Kabelsalat zu hässlich zum Herzeigen gewesen wäre) findet man heute oft nur noch einen einzigen, kleinen Kasten, ein "Mediencenter". Darauf befinden sich Filme, Serien, Fotos, Musik und sogar Spiele. Ein solches Gerät ist diese Tage von Microsoft neu aufgelegt worden und nennt sich "XBox One". Mit dabei ist eine kleine Kamera, die sich Kinect nennt, samt Mikrofon.  Selbstverständlich ist die XBox One ständig mit dem Internet verbunden und ruft neueste Informationen dort ab oder sendet Daten.

Neuartig an ihr ist jedoch der Umstand, dass die Kamera ständig die Umgebung beobachtet, genauso wie das Mikrofon. Setzt sich ein bekanntes Gesicht auf die Couch, schaltet sich das Gerät selbständig an und öffnet das richtige Benutzerprofil. Erkennt es die Stimme eines anderen registrierten Benutzers, wechselt es auf Befehl in dessen Profil.

Es kann sich durch Zurufen an oder ausschalten, Fernsehprogramme wechseln oder andere iInfrarot-kompatible Geräte fernsteuern. Willkommen in der Zukunft.

Ich war selbst schon immer ein Fan dieser Art von Technik. Wer sich im Kino oder Zuhause den futuristischen Film "Oblivion" angesehen hat, dürfte bereits einen Eindruck davon haben, in welche Richtung es aktuell bereits geht. Die Technik macht das Leben angenehmer, erleichtert vieles und macht oft auch einfach nur Spaß. Allerdings könnte es sein, dass immer ein bitterer Beigeschmack bleiben wird. Seid dem Bekanntwerden der Abhör-Geilheit von NSA und anderen Geheimdiensten wissen wir, dass es Menschen und Organisationen gibt, die den Segen der Technik nutzen, um andere auszuspionieren.

Niemand kann wissen, ob dies im Fall der XBox One geschieht. Mittlerweile enthält jedes Handy und jeder Laptop Kamera und Mikrofon und könnte theoretisch als Abhörgerät missbraucht werden. Ich jedenfalls bin etwas zweigespalten. Ich freue mich über die Technik, bin mir aber auch bewusst, dass diese von Menschen für schlechte Zwecke missbraucht werden kann. Eines weiß jedoch ganz genau: Es gibt jemanden, da fühle ich mich absolut sicher und aufgehoben. Gott weiß auch alles über mich. Aber er wird dieses Wissen immer und jederzeit nur zu meinem Besten verwenden. Absolut.

marcus

Wünsche und Träume im Glas deines Lebens oder eine Flüssigkeit, die alles wieder klar werden lässt

18. Oktober 2013

Stell dir mal vor, du würdest alles was dein Leben ausmacht in ein Glas füllen. Was füllst du in das Glas deines Lebens hinein? Als erstes kommen sicherlich unsere Wünsche und Träume. Das, was wir alles haben wollen, wenn wir nur könnten. Da gibt es die Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Liebe und Anerkennung. Dazu kommen unsere Träume und die sehen bei jedem von uns anders aus. Sei es eine besondere Karriere oder eine besondere Familie. Welche Wünsche und Träume hast du für dein Leben? Der nächste Teil, der im Glas unseres Lebens ist, besteht aus der Gesellschaft um uns herum. Die Gesellschaft beeinflusst unser Leben. In den meisten Zeiten fällt uns das noch nicht einmal auf. Es ist schick Stress zu haben. Wer keinen Stress hat, macht etwas falsch. Unsere Gesellschaft gibt Werte, Wünsche und Träume vor. Es liegt in dem Moment an mir und dir, ob wir diese Vorstellungen unserer Gesellschaft übernehmen wollen. Ein weiterer Teil im Glas unseres Lebens ist unsere Familie und Freunde. Sie erzählen uns ihre Träume und Wünsche. Dabei wollen sie manchmal ihre (nichterfüllten) zu unseren machen. Jeder dieser Teile hat selbst eine schöne leuchtende Farbe. Schüttest du diese aber in deinem Glas des Lebens zusammen, kommt eine eigenartige Farbe dabei raus. Das sieht nicht wirklich prickelnd aus und genau so fühlt sich manchmal unser Leben auch an. Also heißt es, auf die Suche gehen nach einem Mittel, das die Farbe wieder schön bekommt. Das Schöne an dieser Flüssigkeit ist, dass sie die anderen nicht neutralisiert. Sondern die Farben des Regensbogens spiegeln sich darin wieder, wenn die Flüssigkeit klar ist. So gebe ich in das Glas meines Lebens noch eine weitere Komponente. Ich bekomme diese bei Gott, dem, der das Universium geschaffen hat. Er gibt diese Flüssigkeit zum Klarmachen umsonst. Sie kostet nichts und ist in Überfluss vorhanden. Je mehr du davon in das Glas hinein gibst um so klarer wird die Brühe deines Lebens. Und das ist doch cool oder? Bezug und Versand dieser Flüssigkeit sind kostenlos. Bestellung funktioniert folgendermaßen: Gott, es heißt dass du etwas hast was mein Leben wieder klar macht. Bitte schicke mir ganz viel davon. Wenn ich mir dabei selbst im Weg stehe, dann hilf mir von der Leitung zu steigen. Danke für deine Lieferung!

claudia

Meine Freiheit, deine Freiheit oder was Freiheit wirklich ist

26. September 2013

Jeder Mensch ist frei, doch seine Freiheit endet bei seinem Nächsten. So sagte irgendein großer Philosoph vor einiger Zeit.

Jeder Mensch möchte frei sein und hat gleichzeitig damit seine ganz persönliche Vorstellung. Für manche ist Freiheit mit der Möglichkeit verbunden, ins Bett zu gehen wann ich will oder zu essen was ich will. Bei anderen geht es um Arbeit oder die Abhängigikeit zu einer Bank oder Institution.

Es gibt sogar einige die Freiheit noch weiter definieren wollen. Sie wollen frei sein von jeglichen Bindungen. In diesen Freiheitsbegriff fällt die Möglichkeit jegliche Bindungen zu lösen oder zu knüpfen, auch die zu Gott.

Dabei ist Freiheit etwas ganz anderes: Freiheit ist die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen für oder gegen etwas, in die eine oder andere Richtung.

Als Gott den Menschen schuf, gab er uns Menschen die Freiheit der persönlichen Entscheidung. Freiheit ist also nicht etwas zu tun oder nicht zu tun, das ist nur die Auswirkung. Überhaupt eine Entscheidungsmöglichkeit zu haben und nicht fest gebunden zu sein, dass ist Freiheit.

So ist es auch Freiheit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden. Alles Nachfolgende was daraus resultiert sind die Konsequenzen dieser Entscheidung.

Und wie lebst du Freiheit? Vielleicht ist es an der Zeit, neu mit Freiheit zu beginnen.

claudia

Leben mit Billy

21. September 2013

Bestimmt hatten einige von euch vor einigen Wochen auch den neuen Katalog des netten schwedischen Möbelhauses im Briefkasten. Mir macht es eigentlich Spaß, mir die vielen Möglichkeiten der Wohnungseinrichtung anzusehen. Ich weiß genau, ich werde nie jedes Möbelstück und jede Kombination besitzen und das will ich auch nicht. Aber es ist schön sich auszumalen, wie man alles Mögliche arrangiert und zu einem wohnlichen Ort macht.

Ein durchschnittliches Leben baut sich meistens langsam auf, der Haushalt ist nicht am ersten Tag in der eigenen Wohnung vollständig. Da wird noch der und der Topf, ein Regal und ein Teppich dazu gekauft – wenn man nicht zu den Menschen zählt, die von Anfang an in ein Leben starten wie das einer jahrelang eingelebten Familie mit Haus.

Mir ist aufgefallen, dass man am Beispiel Wohnungseinrichtung ganz gut ableiten kann, wie jemand lebt. Wie jemand mit dem, was er hat, umgeht und wie er auf die Zukunft schaut. Wir haben die Wahl, ob wir uns auf den Tag freuen, an dem wir endlich einen größeren Kühlschrank oder ein kuscheliges Sofa unser Eigen nennen können. Wir können uns ausmalen, wie viel besser unser Leben dann sein wird. Oder wir entscheiden uns, dass wir mit und aus dem, was wir gerade haben, das Beste machen. Und mehr noch als eine Entscheidung ist es das Einsehen und Erkennen: das was ich habe, ist wirklich gut und gut genug, wenn – ich – mich verändere und damit arbeite. Denn oft richten wir auch unser Ich auf das Optimum oder zumindest die verbesserte Version dessen aus, was wir noch erwarten. Wir sagen „Ja, ich bin zickig. Aber mein Freund soll sich auch endlich mal um das kümmern, was ich ihm immer sage.“ und „Meine Wohnung ist chaotisch, aber ich habe einfach zu viele Sachen für den wenigen Platz.“

Das sind typische Ausreden dafür nicht mit dem Gegebenen arbeiten zu wollen. Das ist mir mehr bewusst geworden. Dankbarkeit und Zufriedenheit in diesem Leben sind auch damit verbunden, dass wir die Dinge nicht nur akzeptieren, sondern wirklich damit „leben“.

Und die Dinge, in denen wir wirklich zu wenig haben, die können wir Gott hinlegen. Kratzen wir allen Glauben und Vertrauen zu ihm hin zusammen. Konzentrieren wir uns nicht auf die mangelhaften Aspekte in unseren Umständen, sondern schauen auf ihn, der die Vollkommenheit und Fülle alles Guten ist. Er hat seinen Kindern sogar versprochen, dass er für sie wunderschöne Wohnungen im Himmel einrichtet. Und ich meine, Gott wohnt in der Ewigkeit, wie gut muss eine Wohnung sein, wenn er ewig Zeit hat, um sie zu perfektionieren?