Manna

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Wir wünschen dir Frieden

25. Dezember 2014, claudia - Mannablog

Quelle: Gerd Altmann, CC0 Public Domain, Pixabay

Bevor ich mich dem Weihnachtsblog zuwand, warf ich einen Blick in die Süddeutsche Zeitung. Ohne das ich scrollen mußte, laß ich von Brandanschlägen und Attentaten. In den vielen Weihnachtspredigten überall auf der Welt wird über die nicht zählbaren Konflikte gesprochen. 

Doch oft brauchen wir gar nicht so weit weg schauen. Auch in unseren Familien gibt es Konflikte. Sie stören unsere Beziehungen und liegen wie Blei zwischen uns. Lassen wir diese Konflikte in unseren Herzen wachsen, geht die Beziehung irgendwann zu Grunde.

Freunde von uns, die keine Christen sind, erzählten, dass Weihnachten für sie eine Zeit für Beziehungen ist. Deshalb feiern sie Weihnachten, obwohl sie sonst keinen Bezug haben. 

Ich mußte schmunzeln. Sie beschrieben Weihnachten und seine Bedeutung auf einfache und klare Weise, denn genau das ist die eigentliche Bedeutung von Weihnachten. 

Gott möchte eine persönliche liebende Beziehung zu uns Menschen. Deshalb wendet er sich uns Menschen zu. 

Wenn sich der Gott des Universums uns Menschen zuwendet, können wir das auch. Tun wir das, enstehen Beziehungen neu und das bringt Frieden.

Wir wünschen dir und deiner Familie frohe Feiertage!


Ich bin traurig, bitte sprich mich an!

25. Mai 2014, marcus - Mannablog

Menschen, denen es schlecht geht, machen es uns oft schwer sie anzusprechen. Das geht aber nicht von Ihnen aus, sondern von uns - weil wir zuviel denken. 

So gut wie jeder hat irgendwann mal in seinem Alltag mit Menschen zu tun, denen es gerade nicht gut geht. Wir erkennen sie am traurigen Gesicht, an ihrer Stille und manchmal auch an ihrer beklemmenden "Stimmung", die zwischen ihnen und uns in der Luft liegt. Meist sind uns die Stille, die unausgesprochnen Fragen und das erdrückende Gefühl so unangenehm, dass wir uns scheuen diese anzusprechen. Stattdessen weichen wir aus oder versuchen eine Unterhaltung auf Banalitäten aufzubauen, die uns Sicherheit in einer Art Unverfänglichkeit zu bieten scheint. Aber ist das wirklich richtig?

Ich bin traurig...

Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit kann viele Ursachen haben: Schwere Krankheit eines selbst oder eines lieben Menschen, der Verlust des Partners oder generell einfach eine schwierige Lebensphase. Manche versuchen dieses Gefühl vor uns zu verstecken und setzen eine Maske des Lächelns auf, die aber meist nicht ausreicht, die lähmende Betroffenheit in Ihnen zu verstecken. Sie haben Angst davor, nicht verstanden, übergangen oder unschön angeredet zu werden. Vielleicht fühlen sie sich auch momentan einfach nicht nach reden, geschweige denn ihre Gedanken zu äußern. Wir können das gut nachvollziehen, denn es gibt Momente in denen es uns ganz genauso geht. 

 

...bitte sprich mich an!

Da ich beruflich viel mit Menschen zu tun habe die krank sind, ist die Konfrontation mit schweren Lebenslagen für mich keine Seltenheit. Dennoch geht es mir fast jedes mal wieder so: Sprichst du ihn auf sein Leid an oder lässt du es sein und sprichst nur das nötigste? Denn "Small-Talk" funktioniert auf Anhieb nicht - nicht mit einem Menschen der momentan mit "riesigen" Dingen beschäftigt ist. Mein Gespür hat mich den richtigen Weg einschlagen lassen und ich habe den Menschen einfach angesprochen - er hatte eine schwere Krebserkrankung. 

Meine direkte Frage auf seine Krankheit hat die unsichtbare Mauer zwischen uns gebrochen und Menschlichkeit, Verständnis, Nähe und Wärme in sein Leiden gebracht. Ich konnte seine Traurigkeit verstehen und ihm mein Mitgefühl und meine Hoffnung mitteilen. Durch meine Frage, selbst auf die Gefahr einer Ablehnung hin, wurde eine Beziehung aufgebaut zwischen uns, während Schweigen die Mauer nur größer gemacht hätte. 

 

Der direkte Weg

Leider lassen wir Menschen uns immer einreden, dass es besser ist uns wahnsinnig viele Gedanken zu machen und uns tausend Möglichkeiten zu überlegen, was passieren könnte wenn wir etwas tun. Nicht dass Überlegen generell schlecht ist, aber wenn es um das Aufbauen von Beziehungen geht, dann sollten wir nicht zögern. Im Fall eines traurigen Menschen kann eigentlich nicht viel passieren. Im schlimmsten Fall kann uns derjenige sagen, dass er jetzt nicht mit uns darüber reden möchte. Im Zweifelsfall ist es immer gut, seine Frage als Option zu formulieren: "Darf ich Sie fragen, wann sie ihre Krankheit das erste Mal bemerkt haben?" Man kann auch zusätzlich denjenigen noch versichern: "Sie müssen mir nicht antworten wenn Sie nicht wollen." In den wenigsten Fällen wird ein Mensch jedoch eine Unterhaltung über sein Leid verneinen. Und wenn doch, dann hast Du nichts dabei verloren, ganz im Gegenteil: Die Mauer des Schweigens wird trotzdem ein Stückchen kleiner geworden sein.  

 

Ich wünsche Dir Mut, deine Mitmenschen auf ihre Trauer und ihr Leid anzusprechen. Aber nicht nur auf Trauer und Leid, sondern auch auf ihre Freuden, Hoffnungen und Leidenschaften! Du wirst sehen, es lohnt sich.


geliebt sein und lieben

16. Mai 2014, claudia - Mannablog

 

Auf dem Weg nach Hause habe ich im Radio ein Lied gehört. Der Beginn des Liedes war etwas schräg und ich wollte den Sender wechseln, doch dann blieb ich hängen. Ich lade dich ein auch hängen zu bleiben und das Lied anzuhören. 

Mich hat beim anhören folgende Frage bewegt: Welcher Mensch ist mir so wichtig, dass ich dazu bereit bin Dinge zu tun, die ich eigentlich nicht mag.

Für Christen stellt sich darüber hinaus noch die Frage: Wie wichtig ist mir Jesus? Könnte ich ihm ein ähnliches Liebeslied aus ganzem Herzen singen?


Wir haben ein Wunder erlebt

09. April 2014, claudia - Mannablog

Gerade haben wir ein großes Wunder erlebt.

Ein Wunder ist etwas was geschieht, an dem wir keinen Anteil haben und was wir auch nicht erklären können. Wir können das Erlebte beschreiben, unsere Begeisterung ist spürbar, doch rational erklären können wir es nicht wirklich.

Wir von modobonum sind ein kleines und wenig finanzkräftiges Team. Doch wir haben einen großen Traum. Unser Traum ist allen Menschen in unserem Land zu erzählen, dass sie frei sein können. Sie müssen nicht mehr in sich selbst gefangen sein. Sie können frei sein von negativen Bindungen und Verhaltensweisen. Sie können neue Beziehungen knüpfen, stabile Beziehungen von Vertrauen getragen.

An der Realisierung dieses Traums arbeiten wir. 

Manchmal denken wir, dass es unser eigenes tun ist. Und wir mühen uns und kämpfen und kämpfen. Die Zeit vergeht und die Ergebnisse lassen zu wünschen übrig.

Heute morgen nun wurden wir daran erinnert, dass wir nicht der Kopf sind. Jesus ist der Kopf von modobonum. Er hat uns sehr eindringlich daran erinnert, dass er Türen öffnen kann die uns verschlossen sind.

Er hat eine Tür geöffnet in die Zukunft und in die Realisierung dieses Traumes. Mit großem Erstaunen stehen wir da und sind begeistert. Begeistert von seinem Commitment zu uns und den Menschen in unserem Land.

Auf das wir nie vergessen, sei es für uns selbst hier aufgeschrieben. 


Du machst mich nicht glücklich

15. November 2013, Mannablog

Bist du in einer Beziehung? Falls ja, kennst du vielleicht den Lauf der Dinge. Anfangs warst du so verliebt und die Schmetterlinge rasten dir durch Bauch und Kopf, wenn du an die andere Person dachtest. Du hast dich schick gemacht oder besonders cool gegeben und trotzdem, blöd aber auch, hat dich die innere Aufregung etwas durcheinander gebracht und das Image, das du so gern rüberbringen wolltest, ist immer mehr zu deinem liebenswerten Ich geworden.

Mit den Jahren wird die Beziehung ruhiger. Man ist innerlich nicht mehr so aufgewühlt, wenn der andere anruft, aber man regt sich auch nicht mehr so über die Kleinigkeiten des Alltags auf. Man kennt sich mit vielen Dingen aus, die den anderen beschäftigen, ausmachen und in der Königsdisziplin ist man ein Stückchen fortgeschritten: ihn in seiner Persönlichkeit kennen zu lernen.

Diese Zeit birgt manchmal trügerische Momente in sich. Als verzweifelter Single wird man das vielleicht nicht nachvollziehen können, weil die Vorstellung, endlich angekommen zu sein doch ganz schön ist. Man kommt als Partner aber an Punkte, je nachdem wie man auch gestrickt ist, wo man sich bewusst gegen die Langeweile bzw. die Illusion der Einseitigkeit wehren muss. Muss – wenn einem die Beziehung und die eigene Beziehungsfähigkeit am Herzen liegt.

In diesen Phasen wird einem bewusster denn je, dass Treue von den entscheidenden Situationen abhängt, in denen man merkt, dass man vielleicht doch nicht nur einen einzigen Partner in seinem Leben gehabt haben möchte oder man gerade mal wieder an einem Grundsatzproblem knabbert, welches man, so sagt es die eigene Erfahrung, wohl nie lösen wird.

Was ist, wenn ich zufrieden bin, wenn ich Spaß mit guten Freunden habe und mein Partner fehlt mir nicht primär? Was ist, wenn ich meinem Hobby oder meinem Beruf liebend gerne Zeit schenke und dabei glücklich bin? Wenn es mir reicht, dass Gott mich so wahnsinnig liebt? Muss ich dann ein schlechtes Gewissen haben oder noch schlimmer – muss ich die Liebe und die Beziehung zu meinem Partner anzweifeln?

Wenn dir diese Gedanken schon mal gekommen sind, dann will ich dir hiermit meine Meinung sagen: ich glaube, eurer Beziehung könnte es nicht besser gehen. Stell dir mal vor, du wärst immer abhängig von deinem Partner, könntest nur glücklich sein, wenn er um dich herum ist, könntest dich nicht auf deine Hobbys konzentrieren, weil du von der Sehnsucht nach seiner Gesellschaft so sehr abgelenkt bist.

Die Vorstellung mag vielleicht romantisch klingen, ist aber praktisch gesehen ziemlich hinderlich für ein Leben, das frei ist von schädlichen Bindungen. Die wirklich gute Bindung in einer Beziehung geht meiner Meinung nach davon aus, dass man sich verspricht, auch und gerade dann füreinander da zu sein und zueinander zu stehen, wenn man auch ohne den anderen glücklich ist.

Dass man den anderen nicht über seinen Glücksgefühlen vergisst oder gegen sie ausspielt, sondern weiß: ich bekomme meine Zufriedenheit aus einer tieferen Quelle als aus meinem Gegenüber und kann das, was ich bekomme, mit ihm teilen. Es ist meine Aufgabe, ihm von meinem Glück abzugeben, die Zufriedenheit in unserer Beziehung wurzeln zu lassen, sodass nicht mehr Besitzergreifung und Eifersucht, sondern geschenkte Liebe und Nähe wachsen können.

Ich weiß, viele Lebenssituationen können schnell mal Zweifel säen. Aber in diesem Fall ist es, glaube ich, wirklich so: das Prinzip der Liebe ist es, sich zu verschenken und das immer wieder aufs Neue. Und wir sind alle mal weniger liebenswert in den Augen anderer. Daher können sie die Liebe, die sie an uns weitergeben nicht aus der von uns empfangenen Liebe schöpfen. Da gibt es Phasen, wo sie einfach zu fließen aufhören kann, weil nicht viel Liebe rüber kommt. In diesem Sinne: teile dein Glück mit deinem Partner und freue dich an seinem. Das passt, wackelt und hat Luft.


Satt geliebt

11. Oktober 2013, Mannablog

Kennst du das Gefühl, dass du etwas unbedingt haben möchtest, aber es einfach nicht geht?

Ich denke, besonders in Beziehungen kommt man mal in diese Situation. Wir sind Menschen und haben Ansichten und Vorhaben und wir können andere nicht manipulieren bzw. wenn wir es versuchen, dann zerstört das den Sinn einer freiwilligen Beziehung.

Ich glaube, besonders Frauen neigen dazu, enttäuscht zu sein, wenn Dinge nicht so laufen, wie sie es sich von ihrem Partner wünschen oder wenn er andere Prioritäten setzt als sie. Ich habe neulich (von einem Mann!) gelesen, Männer seien notorisch auf sich selbst bezogen und egoistisch. Ob das stimmt, sei mal dahingestellt. Aber es ist ja auch so, dass Frauen nicht besser sind. Nur dass sie ihren Egoismus womöglich an ihrem Partner anders auslassen – mit Konfrontation und Vorwürfen. Hinter diesen stecken meist Verletzungen oder die Unsicherheit, ob man (frau) sich sicher und geliebt fühlen kann und welchen (Stellen-)Wert der Partner der Frau in seinem Leben zuschreibt.

Was ich in Gesprächen und aus Ratgebern herauslese ist der Fakt, dass viele Dinge nicht wirklich auf die andere Person in böser Absicht abzielen. Ich bin der Überzeugung, dass es jedoch in vielen persönlichen Leben relativ feste Muster gibt, die man unbedingt verfolgen möchte. Dort ist vielleicht wenig Flexibilität vorhanden, liebgewordene Dinge sein zu lassen, etwas zu verpassen. Da werden Dinge wichtiger als Personen. Das Internet wird für manche wichtiger als der Zweck von Social Media, nämlich mit anderen Menschen leichter in Kontakt zu treten. Stattdessen driften Menschen teilweise weiter auseinander, weil sie sich auf diese „Krücke“ mehr verlassen als auf den anderen als reale Person.

Wenn Vertrauen herrscht, dann können wichtige Prioritäten auch wichtig bleiben. Gleichzeitig weiß ich, der andere vergisst mich nicht. Vertrauen sich selbst gegenüber bewirkt, dass ich Dinge bewusster entscheide und gestalte und nicht mich gestalten lasse, zum Beispiel von meiner Routine.

Letztlich ist es aus Sicht des Leidtragenden eine Frage der Geduld und der Wahrnehmung. Alles, was wir einander geben, ist ein Geschenk. Wir verschenken Zeit unseres Lebens, die nie wiederkommt. Sie macht sich in womöglich keiner offensichtlichen Weise bezahlt, aber sie zahlt einen guten Lohn auf das Beziehungskonto. Gehen wir von uns selbst aus und nicht vom anderen. Schauen wir auf die Wahrheit und lassen uns in Momenten, wo Dinge egoistisch scheinen, nicht von diesen Gefühlen bestimmen. Ich habe erlebt, dass der Blick auf die Wahrheit davon abhält, dass man sich zu sehr in eine Sache hinein steigert. Und wenn ich mich gar nicht erst in eine falsche Denke hineingesteuert habe, ist sie auch kein Teil meiner Erinnerung, auf die ich zurückgreife und in die ich zukünftige Verhaltensmuster meines Gegenüber unüberlegt stecken kann.

Über all diesen Dingen, die wir im Laufe unseres Leben lernen, stehen die Zusagen Gottes, dass wir ihm unendlich wichtig sind. Dieses Wissen und die tiefe Überzeugung dieser Liebe bewirkt, dass die Abhängigkeit von nicht-kontinuierlicher menschlicher Liebe schwächer wird. Ist ja auch logisch: wenn ein Mensch der Überzeugung ist, er wird konstant von jemandem geliebt, der die Liebe selbst ist, dann hat er nicht mehr den übermäßigen Drang, noch mehr Liebe zu bekommen.

Die Welt ist liebeshungrig. Willst du satt werden? 


Beziehungspflege geht nur mit Ruhe und nicht auf der Überholspur

06. Oktober 2013, claudia - Mannablog

Wir war deine Woche? Kannst du dich noch daran erinnern oder musst du deinen Kalender zur Hand nehmen um zu überlegen was alles gewesen ist? Unser beider Woche war nur halb gut. Halb weil wir nicht zusammen waren und nur wenig Zeit hatten miteinander zu telefonieren. Wenn wir miteinander sprachen, merkte ich, dass wir unzufrieden waren. Erst als ich Ruhe hatte um darüber nachzudenken, was mir fehlt, wurde mir bewusst, dass es mein Mann war. Wir alle leben in Beziehungen zueinander. Manche sind enger und manche lockerer, doch alle zeichnet ein Band aus, was uns Menschen miteinander verbindet. Wenn unser Leben nur auf der Überholspur ist, kann es passieren, dass wir die Menschen um uns herum verlieren (vielleicht fahren sie in einer anderen Lebensgeschwindigkeit). Deshalb ist es wichtig, dass wir uns nicht nur Zeit nehmen für die Beziehungspflege, sondern auch in Ruhe über die Menschen, mit denen wir verbunden sind, (nach)denken. Ohne diese Ruhe wird uns nicht bewusst, was wir aneinander haben. Dann sind wir viel schneller bereit diese aufs Spiel zu setzen. Wenn du und ich uns Zeit nehmen, über unsere Familie und Freunde nachzudenken und an sie zu denken, merken wir wieder, was für wunderbare Menschen in unserem Umfeld leben. Dabei ist der Blick auf den anderen das, was wichtig ist, wenn wir zur Ruhe kommen. Wann bist du das letze Mal zur Ruhe gekommen und hast von deinem Partner oder einem engen Familienmitglied geträumt? Wenn das schon lange her ist, dann wäre heute ein guter Tag um das zu ändern und in Ruhe zu träumen. PS: Für alle auf der Überholspur: Es gibt auch Parkplätze wo mann sich treffen kann.


Party - und der Gastgeber sagt: Ich kenne euch nicht

20. September 2013, claudia - Mannablog

Eine Party findet statt, es ist ein rauschendes Fest. Doch Einlass bekommt nur wer den Gastgeber kennt. Die Menschen klopfen also an die Tür, der Gastgeber öffnet und die draußen Stehenden bitten um Einlass. Doch dann geschieht Unfassbares, der Gastgeber sagt zu ihnen: ich kenne euch nicht.

Ist doch erstaunlich. Einlass bekommt, wo der Gastgeber die Beziehung bestätigt. Der Satz „ich kenne euch nicht“ sagt klar, dass es nicht langt, dass die Anklopfenden den Gastgeber kennen. Der Gastgeber öffnet nur, wenn er diese Menschen von seiner Seite her  auch kennt.

Mit dem Bild ist die Beziehung der Menschen zu Jesus Christus gemeint. Er ist der Gastgeber, der die Party veranstaltet. Es langt nicht zu sagen, ich kenne die Bibel oder ich habe schon von dir, Jesus, gehört. Es langt nicht zu sagen, ich gehe in die Kirche. Es langt auch nicht, alle Regeln und Gebote zu halten. Es ist egal, was wir für Opfer bringen und meinen für ihn zu tun. Trotzdem sagt der Gastgeber: „ich kenne euch nicht“

Einzig und allein eine echte Freundschaft zum Gastgeber selbst öffnet die Tür zur Party.  

Wer nachlesen will: Die Texte stehen in Lukas 13 Vers 25 und in Matthäus 25, Vers 11-12.


Die Pflaume in unserem Garten und ihre Botschaft

08. August 2013, claudia - Mannablog

Die Pflaume in unserem Garten lehrt uns Geduld und Vertrauen.

Vor nunmehr sieben Jahren bekamen wir für unseren Garten eine Pflaume geschenkt. Es war ein schöner kleine Pflaumenbaum, den wir in unseren Garten eingruben. Das erste Jahr verging, die Blätter kamen, Blüten und dann wurde Herbst und die Blätter fielen. Eine Pflaume war aber nicht am Baum gewesen. Die Enttäuschung war groß.

Im nächsten Jahr erging es uns und unserer Pflaume nicht anders. So verging ein Jahr ums andere. Irgendwann wurden wir ungeduldig. Es wurde über die Pflaume eine Art Gericht gehalten. Wir stellten uns um die Pflaume und diskutierten über ihre Zukunft. Pflaume, wenn du keine Früchte bringst, dann mußt du aus unseren Garten gehen, wir hacken dich ab. So die eine Argumentation. Dann kam Mama und sagte, nein noch nicht. Ich will die Pflaume düngen und gießen und vielleicht bringt sie ja doch noch Früchte.

Als hätte uns unsere Pflaume verstanden. Im Jahr darauf hatte sie die ersten 4 Früchte. Ganze vier Stück! Trotzdem haben wir uns riesig gefreut. Darauf hin entschieden wir uns unserer Pflaume noch ein weiteres Jahr zu geben und ihr zu vertrauen. Sie wurde wieder viel gegoßen und gedüngt.

Investieren lohnt sich

In diesem Jahr nun zeigt sich der Erfolg der Mühe. Es ist der Dank für die viele Mühe und Fürsorge die unsere Pflaume in den Jahren bekommen hat. Unsere Pflaume hat eine reiche Last zu tragen. Noch sind sie grün, aber sie wachsen und werden wunderbare, saftige Pflaumen werden. 

Manchmal kommt es mir so vor, als ob wir viel zu schnell aufgeben. Sei es bei uns selbst oder bei anderen. Wir geben keine weitere Chance, sondern hacken den Baum Vertrauen/Beziehung einfach raus. Schade drum!

Dabei lehrt gerade unsere Pflaume, dass düngen und investieren Sinn machen. Auch wenn der Erfolg lange auf sich warten läßt, manchmal sehr lange, so lohnt sich der Einsatz.


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