Manna

Gefiltert nach Tag tot Filter zurücksetzen

Keine Angst mehr

10. Dezember 2014, claudia - Mannablog

Quelle: Brigitte Werner, CC0 Public Domain, Pixabay

Manchmal hören, lesen und sehen wir etwas eine gefühlte Ewigkeit lang. Wir kennen den Inhalt und wir wissen um die Bedeutung dessen, denn so wurde es uns erzählt. Doch dann macht es eines Tages klick und plötzlich ist das Wissen in unser Herz gerutscht. So ist es mir gestern gegangen. 

Es geht um unseren Tod. 

Der Text den ich gelesen habe erzählt von einem Gegenspieler, der uns Menschen vernichten will. Dabei sind wir für ihn nur ein Mittel um Gott eines auszuwischen. Er will so viele Menschen wie irgend möglich vernichten. Dieser Gegenspieler weiß, dass Gott jeden einzelnen Menschen sehr liebt.

Dieser Gegenspieler ist schuld daran, dass wir Menschen den Tod erleiden. Weil Gott uns Menschen so sehr liebt, entwickelte er einen Plan zur Rettung für uns. 

Gott will nicht das wir sterben. Er möchte uns leben schenken in Fülle, Wachstum ohne zeitliche Begrenzung. Deshalb opferte Gott einen Teil von sich selbst, um diesen Gegenspieler zu besiegen. Das war nötig, weil es der einzige Preis war der akzeptiert wurde.

Die Konsequenz daraus, ist das Geniale. Wir Menschen sind vom Tod befreit und werden ihm nicht verfallen. Wir brauchen keine Angst vor dem Tod mehr zu haben, denn jeder der dieses Geschenk für sich selbst in Anspruch nimmt wird leben. 

Der Gegenspieler will mit Angst über uns herrschen. Doch diese Macht ist gebrochen.

Wir sind frei, um zu leben. 

Das ist es, was mir gestern in mein Herz hinein rutschte. Es geschah einfach so, wie das halt mit Geschenken so ist. 


Totensonntag - ein Sonntag für die Lebenden

24. November 2013, claudia - Mannablog

Heute bekamen wir eine Mail mit einer Anfrage zum Totensonntag, mit der Bitte doch einen Blog dazu zu schreiben.

Also ging ich ins Internet und schaute was google und co. an Informationen zu diesem Tag haben. 

Im Jahre 1540 wurde der Tag das erste Mal in der Brandenburger Kirchenordnung erwähnt. Ziel und Wunsch war es, einen Tag zur Ehrung der Toten zu haben. So wurde der Sonntag vor dem ersten Advent als solcher definiert.

Inzwischen sind fünfhundert Jahre ins Land gegangen. Was ist von dem Tag geblieben? Wußtest du, dass dieser Tag als ein Tag der Stille begangen werden sollte? Für mich war das alles Neu. 

Ein Tag um der Toten zu gedenken, ist sicher ehrenwert. Die ehemals Lebenden zu ehren ist wichtig, denn sie bilden die Basis für unser Leben heute. Gäbe es unsere Vorfahren nicht, wo wären wir?

Und doch sagt Jesus, dass es wichtiger ist der Lebenden zu gedenken. Wie wäre es mit einem Tag der Lebenden? Ein Tag an dem Menschen daran denken, dass sie einmal sterben müssen und deshalb ihr Leben überdenken. Ein Tag um neu zu beginnen und das nicht nur zum Jahresanfang, würde sich in unserem Kalender gut machen. 

Ein Tag zur Ehrung der Toten macht nur Sinn, wenn es Konsequenzen für die Lebenden gibt. Ehren wir unsere Vorfahren, dann bleibt die Frage nach dem Umgang mit dem was sie uns hinter lassen haben. 


Mein schöner toter Garten

03. Mai 2013, Mannablog

Ich habe mir heute zwei kleine Gärten angelegt. Seit Wochen haben sich bei mir dafür Kies, Dekosteine, Kunstpflanzen und andere Details angesammelt und ich musste einiges an Geld in den gängigen Hobbykramläden lassen. Aber wenn ich mir die bunten Wohlfühloasen in ihrer Schuhkartongröße so ansehe, bereue ich das nicht. Sie sehen für mich so einladend aus, dass ich am liebsten für ein paar Stunden schrumpfen und mich hineinlegen wöllte – auf dem Fensterbrett in der prallen Sonne.

Aber so leicht ist das nicht und so muss ich mich damit begnügen, die Kartons mit künstlicher Befüllung von außen zu betrachten. Sie erinnern mich an ein Baby, auf das man stolz blickt, dessen Entwicklung man aber nicht zu 100 % in der Hand hat. Bei meinem Garten habe ich genau genommen keine Hoffnung bzw. Bedenken, dass er sich in einen Urwald verwandelt oder auf meine Höhe wächst: Er ist leblos, nur schön anzusehen.

Wie muss sich unser Schöpfer fühlen, wenn er seinen Garten ansieht – seine Geschöpfe – die sich so viel daraus machen, wie sie äußerlich wirken und aussehen, und dabei manchmal sogar aufhören zu wachsen und lebendig zu sein? Unser Gärtner freut sich, uns lebendiges Wasser zu geben und uns wachsen zu sehen. Er beschneidet uns an manchen Stellen, aber sein Ziel ist, sein Schöpfungswerk zur vollen Blüte und Frucht zu bringen. Er möchte Zeuge dieser von ihm geschaffenen Schönheit werden.

Geben wir ihm und uns doch die Chance dazu.


Die Empfehlung des Tages: besser leben ohne Schuld oder Zeit zum Vergeben

08. Januar 2013, claudia - Mannablog

Heute Morgen haben wir ein paar Verse in der Bibel gelesen, die uns nachdenklich in den Tag entließen. Das Erste, was mir nach dem Lesen dieses Textes einfiel, waren die Verantwortlichen bei Tepco in Japan. Die Führung tut wenig, um ihre Schuld wiedergutzumachen, sofern es überhaupt geht. Mein Mann richtet den Blick auf unser Leben persönlich.

In Matthäus 6,14.15 steht: Wenn ihr denen vergebt, die euch Böses angetan haben, wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr euch aber weigert, anderen zu vergeben, wird euer Vater euch auch nicht vergeben.

Schuld, Versagen ... Wir alle werden schuldig. Keiner ist unfehlbar. Wir töten mit Worten und Betrügen mit den Augen. Wir wollen mehr und mehr, zu Lasten anderer. Wir handeln wider besseres Wissen und sind damit alle gleich in Gottes Augen.

Die Bibel schreibt in Römer 3,12 "Keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger." Als Menschen eine Frau steinigen wollten, sagte Jesus zu den Verantwortlichen seiner Zeit: "Wer von euch ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein auf sie werfen!" (Johannes 8,7)

Interessanterweise trennt Gott Schuld nicht in Kategorien. Für ihn ist Schuld Schuld, egal ob es eine Lüge ist oder ein Mord. Weil wir alle von ihm Vergebung brauchen, erwartet er das Gleiche auch von uns: "und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben allen, die an uns schuldig werden" (Lk. 11, 4).

Nicht immer ist das leicht und einfach. Der Text gibt uns eine wichtige Motivation, sich mit Erlebtemn auseinander zu setzen. Alles beginnt mit unserem Willen zum Leben. Nicht vergeben wollen ist wie ein Gift, was sich immer tiefer in uns hineinfrisst und und uns am Ende zerstört.


Und sie wollten sie umbringen oder Ruhe und Pfingsten

28. Mai 2012, claudia - Mannablog

Die erste Gemeinde gründete sich von ganz alleine. Die Freunde Jesu hatten den Wunsch sich zu treffen um miteinander zu reden.  Je mehr sie von dem Erlebten erzählten, umso größer wurde die Gruppe der Freunde Jesu.

Recht schnell schon wollten die Gegner Jesu diese Gruppe umbringen. Es wurde ein Meeting einberufen und sie diskutierten darüber wie sie dies in die Tat umsetzen könnten. Ein Wort gab das Andere und die Fetzen flogen. Doch einer hatte sich noch nicht geäußert, Gamaliel. Er ergiff das Wort und alle lauschten.

An Beispielen zeigte er, dass Jesus nicht der erste religiöse Spinner war. Viele Gruppen vor Jesus waren schnell wieder verschwunden. Ein paar Jahre in denen die Begeisterung hoch schwappte. War der Führer erst einmal tot, dann ging alles wieder unter.

Deshalb war Gamaliel's Vorschlag einfach: bringt sie nicht um. Ihr Leben wird zeigen, woher die neue Lehrer kommt und ob sie Bestand hat. Damit sagte er nichts anderes als Jesus einige Zeit vorher: An ihrem Verhalten werdet ihr meine Freunde erkennen.

Gamaliel ging noch einen Schritt weiter in seiner Begründung: Oder wollt ihr am Ende gegen Gott selbst kämpfen?

Seit der Entstehung der ersten Gemeinde mit Freunden Jesu, sind viele Jahrhunderte ins Land gegangen. Immer wieder kam die Frage auf: bringen wir sie um? Nicht immer ging es so glimpflich aus für die Freunde Jesu, die erst einmal Ruhe hatten. Doch die Gruppe der Freunde Jesu wuchs und wuchs und verbreitete sich rund um die Erde.

Nachzulesen ist die Geschichte in der Bibel: Apostelgeschichte 5,33


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