Hast du ein Zuhause?

Gestern Nachmittag war ich bei einem Freund zu Besuch, der seinen Geburtstag ein bisschen mit ein paar engen Freunden und Familie nachgefeiert hat. Wir waren eine nette Runde, hier und da saßen Leute, und nebenbei lief auf dem Fernseher eine Dokumentation über unseren Planeten Erde. Es war aber nicht irgendeine Dokumentation. Diese war besonders, da sie zu fast einhundert Prozent aus Luftaufnahmen bestand. Die Erde von oben sozusagen, in bewegten Bildern und mit der angenehmen Stimme eines Erzählers. Die Landschaften, die dort gezeigt wurden, waren einfach atemberaubend schön, es war herrlich anzusehen. Gleichzeitig überkam mich aber ein trauriges und bedrückendes Gefühl, als die Stimme aus den Lautsprechern über die Probleme und Katastrophen dieser Welt sprach. Der Film schafft es hervorragend aufzuzeigen, dass die Erde, unser blauer Planet, unser aller Heimat, unser Zuhause ist. Und dass wir ihn und uns gegenseitig systematisch ausbeuten und zerstören.
Bei all der Schönheit und der atemberaubenden Vielfalt, die uns die Erde bietet, gibt es auch Schattenseiten, die dann offenbar werden, wenn man mal genauer hinsieht.

Wie sieht es bei dir aus? Fühlst du dich auf dieser Erde zuhause? Vielleicht ist diese Frage aber auch zu weit formuliert. Fühlst du dich in deinem Land zuhause?
In deiner Stadt, in deinem Dorf? Ist deine Familie ein Zuhause für dich? Wo und von wem fühlst du dich angenommen, geliebt, verstanden?
Je mehr ich mir selbst diese Fragen stelle, dämmert mir eine Antwort. Was ist, wenn mein Haus zerstört wird? Wenn meine Familie umkommt? Wenn mein Dorf von einer Naturkatastrophe heimgesucht wird? Wenn meine Stadt einer Atomkatastrophe zum Opfer fällt? Wenn mein Land mir keine Lebensgrundlage mehr bietet? Wenn das Gleichgewicht der Erde immer mehr in Wanken kommt?

Szenarien

Ich bin froh, dass keine dieser Szenarien momentan in meinem Leben stattfindet. Und dennoch habe ich einen Trost über diesen momentanen Frieden hinaus: Der Schöpfer dieser Erde und allen Lebens darauf, der eine, ewige, selbstexistente Gott liebt mich, nimmt mich an und versteht mich. Er ist jetzt schon meine Heimat, mein wahres Zuhause. Bei ihm fühle ich mich geborgen. Und er hat dafür gesorgt, dass ich eine Heimat bekomme, die nie wieder vergehen wird.

Er hat versprochen, eine neue Erde als meine ewige Heimat zu machen, und ich kann dort das wahre, wirkliche Leben erleben.
Wer oder was ist nun dein Zuhause? Bei wem fühlst du dich angenommen und geborgen? Was bedeutet wahres Zuhause für dich? Wenn du möchtest, dann schreib mir doch deine Gedanken dazu!
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Marcus
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