Gesundheit und Krankheit

Vollmond, schön dass du da bist, inzwischen mag ich dich.

Es gab eine Zeit, da sagte mir mein Kopf, dass wir Vollmond haben. Viele Jahre litt ich unter Migräne. Das hieß: Hinlegen, Zimmer verdunkeln, die Kinder mussten ruhig sein. Meist dauerte es 3 Tage gesund zu werden, trotz Medikamente.

Es gibt kaum Menschen, die wirklich gesund sind. Die Medizin spricht von einer Disposition, einer vererbten Krankheitsneigung. Stress, ungesundes Essen und falsche Lebensweise bringen dann die Krankheit ans Licht. Nach jeder Geburt bekam ich eine Krankheit dazu. Nur warum? Ich war vorher fit wie ein Tennisball, habe Sport getrieben und mich vollwertig vegetarisch ernährt. Und dann litt ich plötzlich nach einer Traumgeburt unter Gallenkoliken. Der Arzt war ratlos. Kind Nummer 2 brachte mir ein Zwölffingerdarmgeschwür und Kind Nummer 3 Migräne. Nein, nicht dass ihr jetzt denkt, ich mache die Kinder dafür verantwortlich.

Heute weiß ich, dass Beziehungen krank machen. Ungelöste Konflikte mit dem Chef, den Nachbarn, den Eltern, dem Ehepartner, dem Prediger. Es gibt ausreichend Literatur dazu. Nur, wenn man fromm ist, denkt man lange, das halte ich schon aus. Weit gefehlt. Wenn du dich selbst nicht genug liebst, dann meldet sich eben dein Körper. Du musst hingucken, darüber reden, mit Gott und dem Problem. Du musst vergeben und das Problem dem überlassen, der alleine Menschenherzen verändern kann, deines und das des anderen.

Deine Gesundheit

Doch Jesus verändert nicht nur Herzen, ER will auch deine körperliche Gesundheit wiederherstellen.

Jesus ist auf die Erde gekommen, um die Menschen von den Mächten der Finsternis zu befreien und sie zurück in Gottes Familie zu holen. ER ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Ich glaube an einen Gottvater, der mit Werken der Liebe um seine Kinder wirbt. So hat Jesus den Vater gezeigt. Und er ging umher und heilte alle Kranken. Die ersten Jünger machten es ihm nach. Lies mal die Apostelgeschichte. Sie brachten die Kranken sogar aus anderen Städten nach Jerusalem zur ersten Gemeinde und alle wurden geheilt (Apg.5, 16).

Letzte Woche las ich ein Interview mit Samuel Koch. Querschnittsgelähmt, völlig abhängig von der Hilfe anderer, glaubt er, dass Gott ihn heilen wird. Aber er sei noch nicht so weit. Was für ein ehrliches Eingeständnis. Mit ihm bete ich, dass wir, die wir noch krank sind, auf dem Weg nach Jerusalem, das „Nochkranksein“, im Vertrauen aushalten, dass Gott Heilung nach seinem timing schenken wird.

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