Manna

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Gelassenheit und Wunder

02. April 2015, claudia - Mannablog

Ob es diese Trennung in kleine und große Wunder wirklich gibt, bin ich nicht ganz sicher. Alles was sich unserer direkten Einflußnahme entzieht, sowie aus unserer Sicht unvorstellbar ist, landet meist in der Kategorie Wunder. So auch bei mir.

So etwas geschah als ich am Dienstag Abend auf das modobonum Konto bei der GLS Bank schaute. Der eigentliche Grund für meinen Blick auf das Konto war der Blick auf den Geldeingang. Waren Spenden für eine Teilnahme an der Esoterikmesse gekommen oder nicht. Der Blick dorthin war ernüchternd. 

Mein Blick glitt über die Buchungen und blieb dann bei der Erstattung eines Fluges hängen. Dort standen 198 EUR. Momentmal, das kann nicht sein! So das Signal meines Kopfes. Ein Blick auf die Stornobestätigung belegte dies. 

Und doch hatte die Service Abteilung auf meine eMail bei der Stornierung reagiert. Sie erstatteten den gesamten Betrag und nicht nur einen Teil.

Wann Wunder geschehen? Ich weiß es nicht. Ich weiß, dass ich bei der Stornierung mit Monika darüber gesprochen habe. Im Gespräch ging es darum, dass Jesus uns bitte die Kosten für den stornierten Flug zurück erstattet. Doch als die Mail mit der Erstattung von 49 EUR ankam, hatte ich keine Hoffnung mehr.

Außer meiner Mail an die Fluggesellschaft und einem Gebet, habe ich nichts getan. Ich kann nicht sagen, dass ich besondere Worte in der Mail verwendet habe oder in besonderer Weise gebetet habe. Der Flug wurde erstattet und ich habe im Grunde nichts dazu getan. 

Jetzt nachdem die Kosten komplett zurück sind, reflektiere ich neu. Denke ich an die Erstattung, bin ich erstaunt und fasziniert! Ich stelle mir die Frage, warum das so einfach geklappt hat und anderes scheinbar gar nicht. Wo ist der Unterschied? Liegt er bei mir, beim Thema oder in meiner Beziehung zu meinem großen Bruder Jesus? Ich weiß es nicht! 

Denke ich an die Erstattung, bin ich auch begeistert und etwas beschämt. Ich merke, dass mein Umgang mit Jesus doch immer wieder auch eine Art "Ich-wünsche-mir-was ich-mir-vorstelle" ist und viel zu wenig einer Beziehung gleicht. (Beziehung bedeutet für mich vertrauen, auch wenn mein Gegenüber nicht macht was ich für richtig halte.) 

Deshalb ist mein persönliches Fazit die Aufforderung zu mehr persönlicher Gelassenheit und zu einer größeren Portion Vertrauen zu meinem Bruder Jesus . 


Schlafen und fittes Erwachen für Schlafsuchende - Gründe, die dagegen sprechen

13. Juni 2013, claudia - Mannablog

Die Aussage, dass jeder 2.-4. in unserem Land nicht gut schläft, erstaunt mich immer noch. Alex und ich haben uns beim Frühstück übers Schlafen und mögliche Gründe dagegen unterhalten. Drei weitere Gründe sind uns dazu eingefallen.

Essen und Trinken: Es gibt ein wunderbares Hotel in Österreich mit vier Gängen zum Dinner. Wenn wir gegen 22 Uhr das Restaurant verließen fühlten wir uns wie im 7. Himmel. Allerdings war unser Körper die restliche Nacht gut damit beschäftigt. Der Schlaf war nicht so erholsam. Unsere Konsequenz daraus (auch wenn sie uns nicht gefiel: zu viel Essen am Abend verhindert einen guten Schlaf.

Krankheit: Nicht immer sind wir gesund und manchmal wissen wir es noch nicht einmal. Krankheit kann ein Schlafräuber sein. Wir wollen, aber der Schlaf zur Erholung gelingt einfach nicht. Dagegen hilft nur zum Arzt zu gehen und die Ursache finden. Dabei ist ein Rezept für Schlafmittel eine mögliche Anfangstherapie, aber behandelt die Ursache nicht. Deshalb ist es wichtig, die Ursache zu finden und diese zu behandeln.

Gelassenheit: Das vielleicht wichtigste Mittel gegen unzureichenden Schlaf ist Gelassenheit. Davon haben wir oft viel zu wenig. Beschäftigt dich deine Vergangenheit, dann denke daran, dass es geschehen ist und versuche deshalb die Zukunft zu ändern. Gestalte dein Leben in Gelassenheit und baue dir selbst keinen Druck auf und lass dir keinen Druck machen. Keep cool! Dein Leben läuft immer nur im heute aktiv. Dieses Heute kannst du gestalten. Das gibt Gelassenheit, wenn du es willst.


Ideale Unzufriedenheit

03. August 2012, Mannablog

Hast du Beziehungen in deinem Leben, die krankmachend sind? Es kann in solchen Fällen durchaus so sein, dass du es nicht sofort merkst. Aber es schleicht sich mit der Zeit ein ungutes Gefühl ein. Warum ich wieder über Freundschaften schreibe ist einfach der Fakt, dass das Leben von sozialen Beziehungen so sehr geprägt wird. Freunde und Bekannte geben uns Feedback, ihr offenes Ohr, sie sind da und sie prägen nicht nur unsere Zeit, sondern auch uns selbst. 
Mir ist aufgefallen, dass ich dazu neige, eine Person, die mir sehr wichtig ist, sehr für mich einzunehmen. Ich möchte, dass es ihr gut geht und möglichst viel Zeit mit ihr verbringen. Klar unternehme ich auch gern was mit anderen Freunden, aber bei diesem Menschen ist mir jede Stunde kostbar und wenn ich ihn lange nicht sehe, denke ich, wir verpassen wertvolle gemeinsame Zeit. Wie ich feststellen musste und auch von außen gehört habe – sind Männer anders gestrickt als Frauen! ;) Sie brauchen Freiraum und Zeit für sich und ihre Kumpels. Erdrücken hilft nicht, loslassen aber umso mehr.
Ich konnte diese Woche die Erfahrung machen, dass es mich innerlich freier und zufriedener macht, Beziehungen loszulassen und ausgewogen zu leben. Zu wissen, dass ich nicht immer alles haben muss und dass ich nichts verpasse. Vielleicht hast du auch Freundschaften, die dir mehr wert sind als andere. Vielleicht die Beziehung zu deinem Partner. Ich habe schon viele Beispiele von Menschen gesehen und erlebt, die enttäuscht und verbittert einem Ideal hinterher gerannt sind. Einem Ideal der Person, die sie eigentlich lieben sollten. Ein Ideal, das immer Zeit hat und immer die volle Aufmerksamkeit schenkt. Mit dieser Einstellung schaden wir uns selbst, das kann ich aus vollstem Herzen bestätigen. Diese Unzufriedenheit ist Gift für unsere Dankbarkeit Gott gegenüber und für unsere Beziehung an sich. Es kann sein, dass eine Freundschaft schon so bitter geworden ist, dass sie beiderseitig nur aus Erwartungen besteht.
Aber: es ist nicht zu spät, daraus auszubrechen. Anfangs kann es wirklich schwer sein, die unguten Gefühle zu überhören und sich zu überwinden, aber du kannst dich wirklich mit Gottes Hilfe für ein besseres Leben entscheiden. Ich glaube, dass Gott gerade im Umgang mit anderen Menschen von uns erwartet, dass wir ihm unsere Hand hinstrecken. Er nimmt sie und geht mit uns Schritt für Schritt. Wenn wir einen Unterschied machen und dafür ein Lächeln ernten, dann können wir darin Gottes Zuzwinkern sehen – er ist bei uns. Für ihn leben wir, für ihn leben wir auch in Beziehungen. Sie sollen nicht nur füreinander gesund sein, sondern unserem Gott gerecht und ihn ehren.
Ich wünsche euch viele gute Erfahrungen dabei, es lohnt sich! Nicht nur sehr einnehmende und unzufriedene Freundschaften können verändert werden, auch uneinsichtige. Vielleicht hast du Schwierigkeiten, Rat von einem Freund anzunehmen? Schau mal genau hin und beobachte deine Beziehungen.


Da war sie wieder

17. Juli 2012, Mannablog

Ich war spät dran; hatte die Emails, Nachrichten, ... ?abgearbeitet? und wollte duschen gehen und danach dann den Laptop ausmachen und gehen.
Ich musste mich beeilen, denn die Fahrzeit war berechnet, und ich war dort in Ebingen verabredet, zu einer bestimmten Uhrzeit zum Gemeinde putzen und Schaukasten machen.
Ich hätte sogar vorher noch Zeit gehabt, in Balingen bei einem Bioladen kurz reinzuschauen, den mir eine Schwester empfohlen hatte.
Tja, war alles perfekt geplant??WAR!!!
Die Dusche hatte ich vorbereitet, aber irgendwie, irgendwas zog mich nochmals zum Laptop: ?Geh hin? ?Schau bei den Nachrichten nach?, sagte die ?innere Stimme?. Das machte ich auch.
Es hatte seinen absoluten Grund gehabt: eine Schwester hatte mich genau in diesem Moment auf Facebook gebeten für sie zu beten / zu helfen sie mitzutragen.
Dies machte ich.
Aber jetzt hatte ICH ein Problem: MEIN Zeitplan war nicht mehr perfekt.
 Ich blieb komischerweise ruhig.
 Da war sie schon wieder, die ?innere Stimme? und sagte ?nicht schlimm? ?hab alles im Griff, vertrau mir?.
 Plötzlich klingelte das Telefon und eine andere Schwester entschuldigte sich fürs frühe Anrufen. Sie sagte, dass ich in Ebingen nur die halbe Gemeinde putzen bräuchte, denn die andere Hälfte würden andere übernehmen, wegen den Vorbereitungen für die Taufe.
Gott hatte mir einen perfekteren Tagesplan gemacht:
*Gebetsunterstützung
*Duschen
*Schaukasten
*Putzen
*Bioladen
 Und ein Bonus war an diesem Tag, dass mein Mann Urlaub hatte, und sich bereiterklärte, mitzuputzen!!!
 Ein ?Na, siehste!? konnte sich die ?innere Stimme? nicht verkneifen ;o)
 Und ich war froh, dass Gott meinen Tagesplan perfekt machte, mich gebraucht hatte, und mir durch die ?innere Stimme? Ruhe und Vertrauen in der Umstrukturierung gab.


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