Um des lieben Frieden willens

Es gibt Menschen, vor allem Christen, die meinen, um des lieben Friedens willen immer wieder die „andere Wange“ hinhalten und alles stillschweigend mit Liebe ertragen und zudeckeln zu müssen.
Ich war bis vor kurzem auch so ein Mensch, so ein Christ.
Aber Gott hat es nicht so gewollt, dass wir alles ohne Widerworte ertragen sollen.

Ich hab diese Lektion mal wieder in den letzten Wochen lernen dürfen.
Es ist einfach falsch, wenn eine Person mir immer wieder und immer wieder weh tut, und ich mich dann noch immer wieder mit ihm an einen Tisch setze und auf heile Welt tue. Wenn das dann noch die Gelegenheit ist für ihn, mir wieder weh zu tun, und ich wieder nichts sage.
Hier sei gesagt, dass ich damit nicht meine, dass wir immer und überall sofort und direkt unsre Meinung den anderen um die Ohren werfen sollen. Ganz gewiss nicht!
Aber ich hab für mich beschlossen, um MEINES lieben Friedens willen, nicht mehr alles stillschweigend zu erdulden, und den Deckmantel der „Liebe“ drüber zu stülpen. 

Wenn es die Person zulässt, werde ich es ansprechen, und versuchen es mit dieser Person zusammen aus der Welt zu räumen. Und wenn diese Person es nicht zulässt, geh ich ihr aus dem Weg, und probiere es irgendwann noch einmal.
Und in Zukunft frage ich mich auch mal nach MEINES Friedens willen.
Lass nicht mehr so viel anstauen. Und so ist eine Aussöhnung oft viel früher möglich.
Also kein Deckmantel der „Liebe“, sondern wahre Liebe, wahrer Friede, für beide.

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