Namensgebung oder das „Wort der Sekunde“

Kürzlich bin ich im Internet auf eine Seite gestoßen, die sich „Wort der Sekunde“ nennt. Ein Zufallsgenerator erstellt Wörter, die man kommentieren und erklären kann. 

Eigentlich wollte ich nach einer Seite suchen, die zufällig Wörter anzeigt, um mich für einen neuen Blog inspirieren zu lassen. Der erste Treffer der mir ins Auge fiel war eine Seite, die sich „Wort der Sekunde“ nennt. Allerdings zeigt diese Seite keine existierenden Wörter an, sondern erstellt Zufallswörter, für die man sich als Besucher der Seite dann eine gute Erklärung einfallen lassen kann. Heraus kommen dabei teilweise wirklich lustige Wörter, samt Definition. Witzig fand ich z.B.:

„Nikeaxt – DAS Markenbeil von Nike. Besonders teuer und mittellange haltbar.“

Auf ein Wort

Worte sind eine wirklich interessante Sache. Kaum sagt jemand ein bestimmtes Wort, weiß jeder der es versteht, was gemeint ist. Jedes Kind lernt spielerisch seine jeweilige Muttersprache und kann fortan sein Leben lang auf einen reichen Wortschatz zurückgreifen. Bereits existierende Wörter werden häufig miteinander kombiniert oder verändert, um bestimmte Gedanken besser ausdrücken zu können. Sprache verändert sich bereits von einer Generation zur nächsten. Begriffe werden eingedeutscht, verändert, kombiniert oder fallen weg.

Von nichts kommt nichts

Was ganz am Anfang an Worten da war, das kann man sich heutzutage natürlich überhaupt nicht mehr vorstellen. Wie haben die ersten Menschen gesprochen? Wie viele Worte haben sie benutzt? Welche Worte waren bereits da und klar, welche haben sie neu erfunden? 

In der Bibel wird es z.B. so erklärt, dass Gott dem ersten Menschen den Auftrag gegeben hat, die Tiere zu benennen. Adam hat also neue Worte erfunden, verändert, kombiniert und auf die Tiere zugeschnitten, er war also kreativ. Ob er sich nun einfach „Fantasienamen“ hat einfallen lassen oder auf bereits vorhandenes Wissen zurückgegriffen hat, das wissen wir nicht. Ich tippe jedoch auf Ersteres, da kreative Schriftsteller heutzutage das gleiche machen, besonders bei Fantasy-Romanen. 

Allerdings beschränkt sich dieses „Neuschaffen“ meist auf Namen und nicht auf Tätigkeitsworte. Von nichts kommt eben nichts.

Alles schon vorhanden?

Unser Wissen, auch in Sprache, basiert im wesentlichen auf Dingen, die es bereits gibt. Umso bewundernswerter ist es, wenn Menschen etwas völlig neues erschaffen, was vorher noch nie dagewesen ist. Es fasziniert mich persönlich, wenn das passiert, denn diese Art der Kreativität ist eine Eigenschaft, die wir an Gott erkennen können. Er selbst hat alles aus dem „Nichts“ erschaffen, hat sich also alles was es gibt als erster „ausgedacht“, denn er hat nicht auf etwas zurückgreifen können, was es bereits gab.

„Ich mache alles neu“

Wer glaubt, dass unser Leben in dieser Form schon alles gewesen ist, wird wahrscheinlich eines Tages eines besseren belehrt werden. Gott sagt in seinem Wort, dass er alles neu macht. Neue Erde, neue Menschen, neues Leben. Und vieles was dort, in dieser neuen Welt, existieren wird, übersteigt mit Sicherheit unser Vorstellungsvermögen immens. Garantiert. Kannst du dir das vorstellen?

Marcus
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