Mein Wagen in der Werkstatt Was nun?

Neulich Dienstag, waren wir zum Einkaufen unterwegs. Ich ließ meine Frau vor dem Geschäft aussteigen und fuhr sofort in die Werkstatt weiter, da das Motorengeräusch verdächtig war. Der Meister in der Autowerkstatt stellte den Schaden schnell fest: „Die Pumpe der Servolenkungsanlage ist defekt, der Saft läuft weg! Der Wagen muss hierbleiben.“

Bild von Sven Lachmann auf Pixabay

Wie sollte es jetzt weitergehen? Wie kommen meine Frau, der Einkauf und ich ohne öffentliche Verkehrsmittel nach Hause?

Da sagte der Chef zu seinem Sohn, der gerade bei seinem Vater zu Besuch war: „Fahr mit deinem Wagen meine Kunden doch kurz nach Hause.“ So nahm er mich, meine Frau und unseren Einkauf mit.

Das war die erste Hilfe von unserem Gott! Warum? Der junge Mann ist im Normalfall nicht in der Werkstatt und kommt sehr selten zu seinem Vater zu Besuch. Auf diese Weise kamen wir mit unserem Einkauf gut nach Hause (ca. 3 km Wegstrecke, einfach).

Bei Abschied versicherte mir der Chef der Werkstatt: „Ich rufe Sie an, wenn Ihr Fahrzeug wieder fahrbereit ist.“ In den folgenden Tagen kam jedoch kein Anruf. Es mussten Ersatzteile besorgt werden, welche nicht einfach zu bekommen waren.

Bis Freitag bekam ich keine Rückmeldung. Jedoch benötigte ich dringend mein Fahrzeug für verschiedene anstehende Termine. Was soll werden, wie sollte es weitergehen?

„Lieber himmlischer Vater, bitte hilf uns! JETZT!“ 

An jenem Abend um 21:30 Uhr nahm unser Sohn den Anruf entgegen: „Ihr Ersatz Auto steht für Sie zum Abholen bereit.“ Die Nachricht lasen wir auf einem Zettel am nächsten Morgen. So konnten wir die notwendigen Fahrten machen. Wir erlebten das zweite Mal Gottes Unterstützung.

Bild von Ulrike Mai auf Pixabay

Aber es gab noch weitere Probleme, sowohl an unserem Fahrzeug als auch am Ersatz Auto. An meinem Wagen mussten noch mehr defekte Teile ersetzt werden… An dem Leihwagen versagte die Fußbremse und Bremsflüssigkeit lief aus.

Der Chef der Werkstatt selbst holte den Wagen vor unserem Haus ab. Der 1.Mai war dann wirklich für ihn „der Tag der Arbeit“. Den wieder gerichteten Ersatz, stellte er an denselben Platz wie ein paar Tage zuvor.

Warum setzte er sich so für mich ein, in meiner Not? Wir waren Gott dankbar, der uns einen Werkstatt Leiter geschenkt hat der hilfsbereit und entgegenkommend war.

Das waren unsere besonderen Erfahrungen (innerhalb 11 Tagen) mit unserem „Werkstättle“-Chef in Murrhardt.

Herbert

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