Du hast vielleicht auch gemerkt, dass sich unsere Seite nicht richtig öffnen ließ. Beim Öffnen kam die Meldung, dass Angreifer möglicherweise Informationen stehlen wollen. Wenn man die Erweiterung ausgeklappt hat, wurde angezeigt, dass das Sicherheitszertifikat abgelaufen sei und man sich versichern solle, dass es die korrekte Website sei.

Was macht ein Sicherheitszertifikat eigentlich?
Ein SSL- bzw. TLS-Zertifikat schützt die Verbindung zwischen einer Website und ihren Besuchern. Informationen, die über die Website übertragen werden, werden verschlüsselt und können dadurch nicht ohne Weiteres von Dritten mitgelesen werden.
Zu erkennen ist eine geschützte Verbindung am „https“ in der Internetadresse. Vor allem bei Kontaktformularen, Logins und der Übertragung persönlicher Daten ist diese Absicherung wichtig. So sorgt ein Sicherheitszertifikat für mehr Datenschutz und Sicherheit beim Besuch einer Website.
Unsere Situation
Als wir das Problem bemerkt hatten, haben wir umgehend die für unser Sicherheitszertifikat zuständige Firma kontaktiert, um es schnellstmöglich zu beheben. (Dabei hätte es das Problem überhaupt nicht geben dürfen, denn alles sollte automatisch passieren.) Wir haben darauf als Antwort bekommen, dass sie sich so schnell wie möglich darum kümmern. Als es nach ein paar Tagen weiterhin nicht behoben war, haben wir den Service erneut kontaktiert, um nachzufragen, warum die Meldung noch immer angezeigt wurde. Die Antwort darauf war, dass sie gerade dabei seien, es zu fixen.
Nachdem nach einer Woche weiterhin angezeigt wurde, dass das Sicherheitszertifikat abgelaufen sei, haben wir eine weitere Beschwerde (ein Ticket) eingereicht. Daraufhin hieß es, das Zertifikat sei bis letzten Sonntagnachmittag (25.10.) gefixt. Am Montagabend hatten wir die Meldung immer noch. Als wir dann die Firma erneut anschrieben, war die Antwort, dass es funktionieren sollte.
Was jetzt?
Am Dienstag, 27.10. hat Claudia dann Jesus gefragt was zu tun sei und er hat vorgeschlagen, mich dafür beten zu lassen. Am Donnerstag (29.10.) haben wir morgens zusammen dafür gebetet, dass das Zertifikat endlich wieder funktioniert. Donnerstagabend hat Claudia nachgeschaut und festgestellt, dass das Zertifikat wiederhergestellt ist und die Website wieder problemlos aufgerufen werden kann.
Die Kraft des Gebets
Für mich war es ein bewusstes erleben, welche Kraft und Macht Gebet hat. Selbst wenn es nur um scheinbar kleine Dinge geht. (Obwohl es sprachlich Unsinn ist, bei Gott gibt es keine Unterschiede. Ich bin ihm wichtig, also ist alles was mich bewegt in seinen Augen gleich wichtig.) Wir haben nicht mit einer großen Gruppe an Menschen für das Zertifikat gebetet, nein, wir waren einfach „nur“ zu zweit. Wir haben auch nicht unendlich oft oder lange dafür gebetet; wir haben uns einfach bewusst morgens ein paar Minuten genommen, um zusammen für ein für uns wichtiges Thema zu beten. Genau darin liegt die Kraft; es steht schon in der Bibel:
Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
Matthäus 18,20
Es zählt nicht, wie viele Leute für das eine Thema oder zum Gebet zusammenkommen, oder dass sie sich besonders lange und ausführlich damit beschäftigen. Das, was zählt, ist, dass sie sich in ihrem Inhalt mit Jesus gleich machen, sich bewusst Zeit für den Austausch mit Jesus nehmen und gemeinsam für ein Anliegen eintreten.
Was bedeutet das für dich und mich persönlich?
Gleiches gilt für jeden von uns persönlich. Sind wir nicht merkwürdig in unserem Denken? Wir sortieren, das was uns bewegt in einer Art Prioliste, die unsere Erwartungen widerspiegelt.
Wir reden von Gott als Vater und gleichzeitig gibt es viele Dinge, von denen wir meinen, sie seien zu unrelevant, zu unwichtig, um sie Gott zu erzählen. Aus Gottes Sicht ist alles was dich bewegt für ihn relevant. Hab keine Angst, bring ihm was dich bewegt, auch die scheinbar „kleinen“ Dinge. Vielleicht bist du in deinem aktuellen Job nicht glücklich, vielleicht brauchst du für die Schule oder Uni einen neuen Laptop.
Nimm mal folgenden Gedanken mit in den deinen Tag. Wie kann er an deinem Leben Anteil nehmen, wenn du ihm keine Möglichkeit dazu gibst? Wenn du selbst entscheidest was du ihm erzählst und um Unterstützung bittest, schließt du ihn von Teilen deines Lebens bewusst aus. Dabei möchte er dir seine Liebe zeigen und mit dir durch jeden Tag deines Lebens gehen. Bitte selektiere dein Leben nicht mehr, sondern rede mit ihm über alles. Dann kann Gott, dein Vater, dir auch Pläne zeigen für das, was wir uns selber gar nicht vorstellen können.
Für mich ist das Erleben der freigeschalteten Homepage eine bleibende Erinnerung an gelebtes Miteinandner im Alltag.