Umzüge am Besten sein lassen

Ein guter Freund von mir ist jetzt, nach etwa zwei Jahren, von der Schweiz wieder hierher nach Bayern zurückgekommen. Obwohl er dort eigentlich nur studiert hatte, und gemeinsam mit zwei anderen Jungs in einer Wohngemeinschaft lebte, hat er es doch geschafft, ein ganzes Auto inklusive Dachbox an persönlichen Dingen anzusammeln. Die beiden Billy-Regale, die dort mangels Platz im Auto zurückbleiben mussten, wollen wir am Besten nicht mal erwähnen.

Umzüge, Kühlschrank
Umzug des Kühlschranks

Als sein Vater und er am Freitagabend zurück kamen, hatten sie einen ganzen Tag Autofahrt, einpacken und Sachen schleppen hinter sich. Die Beiden waren sichtlich geschafft und froh, dass ich ihnen wenigstens Zuhause dabei helfen konnte, die Sachen in die Wohnung zu bringen.

Nun ist ja ein Auto inklusive Dachbox noch ein mengenmäßig wirklich erträglicher Stauraum für Umzugsgüter. Und trotzdem stellen Umzüge für mich immer ein absolutes Übel dar. Das liegt aber nicht daran, dass ich auf keinen Fall woanders wohnen wollen würde, sondern eher an der Tatsache, dass sich mir die Tätigkeiten – Sortieren, Einpacken, Runtertragen, ins Gefährt stapeln, Fahren, aus dem Gefährt in die Wohnung tragen, Auspacken, Einräumen – als gänzlich unangenehm darstellen. 

Nun bin auch ich in meinem jungen Leben schon etwa fünfmal umgezogen, und mit jedem Mal waren es mehr Sachen, die von A nach B gebracht werden mussten, als beim letzten Umzug. Wir häufen im Laufe unseres Lebens immer mehr Sachen an, ab und zu misten wir mal aus, aber die Tendenz ist generell steigend. Und irgendwann einmal haben wir dann den Ort gefunden, an dem wir am Liebsten für immer bleiben würden. Es ist ein schönes Gefühl, endlich angekommen zu sein. Aber sind wir das wirklich?

„Das letzte Hemd hat keine Taschen”.

Ganz am Ende sind wir noch nicht, denn irgendwann wird jeder von uns nochmal gehen, ein letztes Mal. Das Beste daran aber ist, dass es bei diesem Umzug nicht mehr notwendig sein wird, irgendetwas einzupacken und mitzunehmen. Du kennst bestimmt auch den Spruch „Das letzte Hemd hat keine Taschen”.

Gott selbst hat uns nämlich versprochen, dass er alles für uns bereit machen wird. Er hat viele Wohnungen und Häuser, die momentan noch nicht bewohnt sind, weil wir noch hier auf dieser Erde sind. Und dort ist auch eines dabei, das für dich reserviert ist, und so eingerichtet ist, wie du es dir schon immer gewünscht hast. Du kannst das nachlesen in der Bibel, bei Johannes im Kapitel vierzehn.

Lass dich also nicht entmutigen, wenn du dich nirgends so richtig Zuhause fühlst, oder wenn du immer von einem Ort zum anderen wechseln musst. Wenn Gott eines Tages alles neu machen wird, dann gibt es dort auch einen Platz für dich.

me

Alexander
Christ, Fotograph, Technikverantwortlich
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