Abgestorbene Welt, erfrierendes Leben

Rose im Winter
Rose im Winter

Gerade war ich draußen im Garten um Holz zu holen für den Kachelofen. Während ich leicht fröstelnd den Weg zum Holzstabel zurück legte, fiel mein Blick auf eine unserer Rosen. Dort hatten sich Eiskristalle an den wenigen verbliebenen Rosenblättern gebildet. Diese Mischung von dunklen, abgestorbenen Blättern mit den weißen Eiskristallen bildete so einen starken Kontrast, dass ich die Kamera holen ging.

Während ich leicht frierend versuchte ein scharfes Foto zu machen, gingen meine Gedanken über das Foto hinweg zurück in die letzten Wochen.

Uns ging es ähnlich. Alles wirkte recht frostig und kalt. Die Welt war einfach zum frieren. Es schien als ob die Welt nur noch ein Ort zum frieren ist. 

Doch dann mitten in dem frieren, entdeckten wir die schönen Kristalle des Lebens und konnten uns daran erfreuen. Manchmal scheint es so als ob die Welt bereits abgestorben ist. Aber nein, sie ist es nicht.

Wie zum Trotz, mitten in diese Kälte hinein fingen die Vögel an zu singen. Sie singen von Frühling und neuem Leben. Sie singen für uns Menschen, um uns Freude und Motivation zurück zu geben, wenn die Kälte des Winters zu heftig ist und uns den Atem nehmen will.

Sie wollen unseren Blick weg führen von erfrierendem Leben. „Erinnere dich“ so scheinen sie zu rufen, es gibt mehr als nur Eiskristalle. Es gibt mehr, auch wenn du es jetzt gerade noch nicht siehst. Neues wird kommen!

Claudia
was soll ich schreiben, lies einfach selbst
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