Unsere guten Vorsätze – Veränderung neu gedacht

Hast Du auch Vorsätze für dieses Jahr getroffen, die eine Veränderung bringen sollen. Das neue Jahr ist nun eine Woche alt. Wie geht es Dir damit? Hältst Du durch oder hast Du deine Vorsätze bereits beerdigt?

Nicht nur zu Beginn eines neuen Jahres treffen wir Entscheidungen, die Veränderungen zum Ziel haben. In der Regel kommt der Anstoß zur Veränderungen von außen. Manchmal denken wir lange über eine Entscheidung nach, manchmal treffen wir unsere Entscheidung schnell.

Auch wenn wir nicht darüber reden, so ist doch jede begonnene Veränderung die dann doch nicht erfolgreich war ein Dämpfer für den eigenen Selbstwert, eine Enttäuschung die mit irgendetwas anderem kompensiert werden muss. Nein das will ich nicht!

Immer wieder geschieht es, dass meine Entscheidung am Ende aber gar keine Veränderung bewirkt, sondern ich beim status quo bleibe. Vielleicht ist es die Angst vorm Versagen?

Und wie geht es Dir nun im Blick auf dieses Jahr damit? 

Sternenhimmel

In den Weihnachtstagen habe ich mir die Frage nach anstehenden Veränderungen für 2023 gestellt? Was muss ich tun um diese Realität werden zu lassen? Und während ich so vor mich hindachte, wanderten meine Augen in den Nachthimmel zu den Sternen und ich erinnerte mich sehnsuchtsvoll an eine Nacht am Pazifik. 

Nie zuvor und nie danach habe ich einen solchen Sternenhimmel gesehen. Es gab keine Luft- und Lichtverschmutzung, nur Sterne auf schwarzem Hintergrund. Der Himmel war klar und es war so hell! 

In dieser Nacht ist mir Gott als Schöpfer dieser Erde begegnet. Gebannt schaute ich ehrfurchtsvoll in diese Pracht. Mein Herz schlug und war gleichzeitig so still. Alles um mich herum versank und da war nur der Himmel und ich. Es war ein hoch emotionaler Moment, der noch heute ein Kribbeln in mir hervorruft. 

Während ich diesen Himmel, wie ein kleines Kind bestaunte, erinnerte ich mich an den Bericht über die Begegnung Gottes mit Abraham und seine Zusage einer Familie, so zahlreich wie Sterne am Himmel sein würde. Ich gehe nun einfach mal davon aus, dass in den letzten paar Tausend Jahren sich die Anzahl der Sterne am Himmel nicht wirklich signifikant verändert hat. Was dachte der alte Kinderlose Abraham der in diesen Himmel sah? Aus heutiger Sicht eine eher unverschämte Formulierung, die die Wunde der Kinderlosigkeit wieder neu öffnete. Und was tat dieser Mann?

Er vertraute seinem Gast und seiner Zusage über eigenen Nachwuchs. Dies tat er weil er den kannte der diese Aussage machte. Viel hatten sie zu diesem Zeitpunkt bereits gemeinsam erlebt. Er kannte ihn und egal wie schräg seine Aussage war, wenn er es sagt dann würde es so sein.

Meine Entscheidung 

[Bild stocksnap-894430 pixabay]

Da stehe ich nun so viele Jahre später und schaue in den gleichen Himmel und während ich an das beginnende Jahr denke, treffe ich eine Entscheidung. Für dieses Jahr will ich kein Veränderungspaket mit einem klaren Maßnahmen Katalog, ich will vertrauen.
Auch ich kenne Ihn, den Abraham kannte. Auch ich kenne den der die Sterne an den Himmel setzte uns zum Erstaunen, zur Begeisterung, zur Beleuchtung und zur Navigation.

Für mich bedeutet dieses Vertrauen loslassen und Anspannung zugleich. Er setzt andere Prioritäten, das weiß ich aus der Vergangenheit. Es erhöht etwas die Unsicherheit und senkt gleichzeitig das Risiko der Enttäuschung. 

Ich wünsche Dir, dass auch Du hingehen kannst und sagen kannst: Gott, der Du die Erde geschaffen hast, ich will mit Dir gehen in dieses Jahr. Ich will Dir vertrauen, auch wenn ich Dich nicht immer verstehe.

 

 

 

 

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