Manna

Empfehlung - Die neuen Abenteuer eines Taugenichts

07. Januar 2018, claudia -

von einem, der auszog

Die neuen Abenteuer eines Taufenichts oder von einem, der auszog, das Glück zu suchen. Einmal Deutschland - Indien und wieder zurück. Warum ich euch dieses Buch von Dirk Oskar Hellmann empfehlen möchte, lest selbst:

Bei uns in Landshut treffen sich einmal im Monat Christen aus den unterschiedlichen Kirchen um gemeinsam Gott anzubeten. Dabei gestaltet jedesmal eine andere Gruppe diese gemeinsame Zeit. Beim Lobpreis im Dezember waren Dirk Hellmann und seine Frau verantwortlich. Bis zu besagtem Buch kannte ich ihn nur als den Leiter vom "guten Land" in der Nähe von Landshut. 

In einer Wohngemeinschaft werden suchtkranke Männer im Alter von 18-45 Jahren, die entschlossen sind, aus ihrer Sucht auszusteigen und eine ausreichende Motivation für ein christliches Betreuungsangebot haben aufgenommen. Dazu gehören Probleme mit Drogen-, Alkohol-, Medikamenten-, Mehrfachabhängige und Spielsüchtige. 

„Wir haben es uns vor 35 Jahren zur Aufgabe gemacht, für Menschen da zu sein, die von der Gesellschaft längst aufgegeben worden sind. Denn für uns gibt es keine hoffnungslosen Fälle“ sagte Dirk Hellmann anläßlich einer Spendenübergabe

Nach einer wunderbaren gemeinsamen Zeit des Lobes und des Gebetes entdeckte ich am Ausgang ein Buch und fing an zu lesen. Dabei raffte ich am Anfang gar nicht, dass es sein eigenes Leben war, dass dort ganz einfach und ohne schriftstellerische Schnörkel beschrieben wurde.

Hellmann kommt aus schwierigen Familienverhältnissen. Beide Eltern alkoholkrank, mit den fünf Kindern überfordert, wird er auf der Suche nach Freiheit, Unabhängigkeit und Sinn am Ende zum Junkie. Damit war das Leben mit Anfang zwanzig eigentlich schon zu Ende. 

Seine Lebensgeschichte quer durch Europa, Indien, Pakistan und wieder zurück auf 178 Seiten ist schnell gelesen. Nachdem ersten lesen, lohnt es sich das Buch nach einigen Tagen ein zweites Mal zur Hand zu nehmen. Vieles steht zwischen den Zeilen und wird nicht explizit ausformuliert. Gerade deswegen fallen die Kleinigkeiten und Details auf den ersten Blick nicht auf.

Wer bereit ist, sich auf das Buch einzulassen, wird nicht nur eine spannende Lebensgeschichte lesen sondern einen Gott der kleinen Dinge kennen lernen, der in Fürsorge seine Hände über Dirk und damit auch über uns Menschen hält, ohne das wir es merken.

Am Ende des Buches " Die neuen Abenteuer eines Taufenichts" gibt es weitere Buchempfehlungen rund um die Themen Sucht und Abhängigkeit. Erschienen ist das Buch im Blaukreuz Verlag und kostet im Onlineshop 13,50 EUR

Ich persönlich habe mit diesem Buch einen Blick in eine für mich komplett fremde Welt erfahren und neue Einblick geschenkt bekommen. Vielen Dank für diesen offenen Lebensbericht.


mein persönlicher modobonum Jahresrückblick

31. Dezember 2017, claudia -

Chaos und Struktur

Blicke ich in dieses Jahr zurück, dann sieht es auf dem ersten Blick nach einer leichten Orientierungslosigkeit, gepaart mit Chaos aus. Bei modobonum, nein besser gesagt, im Leben von uns allen ging es etwas drunter und drüber.

Vor langer Zeit habe ich die Chaostheorie kennen gelernt. Diese besagt, dass auch hinter einem scheinbaren Chaos ein Ordnungssystem steht. Diese Theorie wurde damals getestet, um das Phänomen des plötzlichen Herztodes zu erforschen. Ich kann mich noch gut an die graphischen Darstellungen des Herzschlages in einem 3D Modell erinnern. Obwohl etwas scheinbar chaotisch und damit willkürlich ist, gibt es dahinter doch ein mathematisches Modell und damit klare Strukturen.

Schaue ich auf unseren Planeten und die Geschehnisse in diesem Jahr zurück, dann fühlt es sich so an, als ob unser Planet im Chaos versinkt.

Da gibt es die diversen Herrscher dieser Welt, die ihre Macht erhalten und ausbauen wollen. Es gibt eine Natur, die immer weniger berechenbar ist. Unternehmen bauen ihre eigenen Regeln und Gesetze, die Ungleichverteilung von Vermögen und Besitz nehmen zu, … .

Alles das macht die Welt nicht zu gerade zu einem sympathischen und lebenswerten Ort.

Doch mitten in diesem ganzen Chaos, gibt es Menschen die sich für andere einsetzen. Sie unterstützen Menschen die sie nicht kennen. Während wir im Alltag oft einen scheinbaren Rückgang von Fürsorge wahrnehmen bin ich mir nicht sicher ob das Objektiv betrachtet wirklich stimmt.

Seit den 90iger Jahren werden jedes Jahr neue Rekorde aufgestellt, beim Packen und Versenden von Kinderpaketen an Weihnachten. Die Sternstunden auf Bayern 3 haben in diesem Jahr an einem Tag über 7 Millionen Euro gesammelt. Eine syrische Flüchtlingsfrau hilft anderen Frauen dabei, Deutschland zu verstehen. Menschen laden Fremde zu einem gemeinsamen Weihnachtsessen ein, nur um ihnen eine Freude zu machen. Und so könnte ich die Liste weiterführen.

Brauchen wir Chaos damit Neues entstehen kann? Entdecken wir erst in Zeiten des Chaos, was wirklich wichtig ist. Dass wir einander brauchen und nur im Für- und Miteinander wirklich leben können? Jetzt wird es Zeit das scheinbare Chaos in diesem Jahr neu bewerten. Bei manchem Geschehen entdecken wir dann wohl doch mehr als nur Chaos. Wir entdecken neue Freunde und Menschen, die zu uns stehen. Wir entdecken, wie Verluste neu gefüllt werden. Ja, ich gebe zu, nicht immer wie ich es mir gewünscht habe. Aber ist es nicht meine Entscheidung, ob ein Glas halb voll oder halb leer ist?

Dankbarkeit und Neugier

Am letzten Tag dieses Jahres, blicken wir voller Dankbarkeit zurück. Dankbar, weil wir erlebten, wie ein persönlicher Vater seine Hand über unsere Familien gehalten hat. Dass wir leben, ist ein Geschenk, nein, es ist ein Wunder.

Blicke ich aus dem Fenster sehe ich bereits heute am Jahresende wie die Forsythie grüne Blätter bekommt. Bleiben die Temperaturen so frühlingshaft, wird die Forsythie bereits im Januar blühen. Auch wenn unsere Forsythie damit wohl 6 Wochen zu früh sein wird, freue ich mich an den austreibenden Blüten, an dem Neuen, das entstehen wird.

Und so blicken wir mit Zuversicht und einer großen Portion Neugier in das neue Jahr. Wann wird die Forsythie blühen? 


Unspoken - Higher

08. Juli 2017, claudia -

Höher

Alex und ich suchen regelmäßig nach Lobpreismusik im Internet. Hierbei fallen uns immer wieder einzelne Videos auf, die uns zum Nachdenken bringen.

Hier haben wir ein Video gefunden, dass uns beiden sehr gefällt. Deshalb wollen wir es mit dir teilen.

Falls du Musikvideos kennst, die dir gefallen, dann schreib doch einen Kommentar mit Link dazu. Vielen Dank!


Das Samariter-Experiment

08. Juli 2017, marcus -

Anderen Personen Hilfe zu leisten würde wohl so ziemlich jeder als wichtig erachten. Egal ob es um Kleinigkeiten wie das Aufheben einer Tasche geht oder um Erste Hilfe bei Unfällen, Menschen helfen einander. Woran kann es aber liegen, wenn Menschen nicht oder kaum helfen? Wie wirken sich die Umstände auf ihre Hilfeleistung aus? Dieser Frage sind die beiden Forscher Darley und Batson anhand des „Gleichnisses vom Barmherzigen Samariter“ nachgegangen - und haben erstaunliche Ergebnisse zu Tage gebracht. 

 

Unmoralisch - oder doch nicht?

Wenn Menschen anderen keine Hilfe leisten oder nur in unzureichendem Maße, dann halten wir sie schnell für unmoralisch. Es drängt sich die Frage auf, ob dies die einzige Erklärung für ein solches Verhalten sein kann oder ob es vielleicht andere, weit tragendere Gründe geben könnte. Die beiden Forscher Darley und Batson sind der Fragestellung, wie sich situationale Faktoren (die Situation) und dispositionale Faktoren (die momentanen Gedanken) auf die Hilfeleistung in einer Notsituation auswirken können, in einer Studie nachgegangen.

Die Studie vom barmherzigen Samariter

Inspiriert vom Gleichnis des Barmherzigen Samariters haben sie sich Theologiestudenten als Testpersonen herausgesucht. Diese wurden eingeladen an der Studie teilzunehmen - allerdings wurde ihnen der wahre Grund der Untersuchung vorenthalten. Wie bereits erwähnt sollten die Einflüsse von momentanen Gedanken und der Situation auf Hilfeverhalten untersucht werden. Um die zu erreichen wurden den einzelnen Testpersonen unterschiedliche Aufgaben gestellt und gleichzeitig die situationalen Gegebenheiten leicht abgeändert.

Manipulation der dispositionalen Faktoren (momentane Gedanken)

Der einen Gruppe an Testpersonen wurde erzählt, dass es ihre Aufgabe sei einen Vortrag über berufliche Zukunftschancen von Theologiestudenten zu halten. Die andere Gruppe sollte ihre Gedanken über das Gleichnis des barmherzigen Samariters in einem Vortrag darlegen. So wurde dafür gesorgt, dass die eine Gruppe sich in Gedanken vorrangig mit weltlich-alltäglichen Themen beschäftigte, die andere mit moralischen Fragen.

Manipulation der situationalen Faktoren (Situation)

Jede der beiden Gruppen erhielt wiederum drei unterschiedliche Angaben, um die Situation unterschiedlich zu gestalten. Dieser Unterschied stellte in Form von „Zeitdruck“ dar. Einigen Teilnehmern wurde gesagt, sie hätten noch genug Zeit um sich Gedanken zu machen und in das andere Gebäude zu gehen, in dem der Vortrag stattfinde. Weiteren wurde gesagt, sie sollten losgehen, dann hätten sie drüben noch ein wenig Zeit. Wieder anderen wurde gesagt sie sollten sich beeilen, sie wären bereits spät dran.

Ablauf des Experiments

Nach der Instruktion machten sich die Teilnehmer auf den Weg in ein anderes Gebäude um dort ihren Vortrag zu halten. Sie begegnet dabei einem Mann der in der Nähe der Türe nach draußen auf dem Boden lag und den Anschein erweckte, er bräuchte Hilfe. Der Mann war eingeweiht und bewertete gleichzeitig das Verhalten der Teilnehmer ihm gegenüber auf einer mehrstufigen Skala.

Nach dem Vortrag wurden die Teilnehmer noch befragt und über das Experiment aufgeklärt.

Ergebnis

Anders als man erwarten würde, hatten die Gedanken, mit denen sich die Teilnehmer beschäftigten eher weniger Einfluss auf das gezeigte Verhalten, zumindest nicht in einem signifikanten Maß. Sehr großen Einfluss auf ihr gezeigtes Verhalten hatte jedoch der „Zeitdruck“ mit dem sie unterwegs waren. Diejenigen mit der wenigsten Zeit zu ihrer Verfügung zeigten im Schnitt auch am wenigsten Hilfeverhalten - ein erstaunliches Ergebnis. Dies deckte sich auch mit der Befragung, die im Anschluss stattfand. Auf die Frage, wieso sie dem Menschen nicht geholfen hätten, gaben viele an, dass sie den Menschen zwar gesehen hätten, aber gar nicht darüber nachgedacht hätten ob dieser Hilfe brauchen könnte oder nicht. Sie waren wegen ihrer wenigen Zeit und der gestellten Aufgabe einfach so in Gedanken, dass sie den Menschen zwar gesehen aber gar nicht wirklich wahrgenommen hatten.

Was können wir nun aus dieser interessanten Untersuchung mitnehmen?

Menschen sind oft nicht so, wie sie für uns zu sein scheinen. Wie haben einfach viel zu wenig Einblick in ihre tatsächlichen Gefühle und Gedanken. Wenn wir jemanden kaum kennen, dann sollten wir sehr vorsichtig sein, Handlungen und Aussagen in Persönlichkeitseigenschaften zu verwandeln - wir könnten damit weit daneben liegen.

Wenn wir andere Menschen beobachten sind wir leider stets geneigt, Handlungen ihren Persönlichkeitseigenschaften zuzuschreiben. Verhalten wir uns jedoch selbst unangebracht, erachten wir meist Umstände oder Faktoren außerhalb von uns als ursächlich für unser Handeln. Wir sollten auch anderen Menschen zugestehen, dass Verhalten durch weit mehr als allein durch Persönlichkeitsfaktoren bestimmt ist.

Wir sollten also etwas nachsichtiger gegenüber Menschen sein, von denen wir denken sie hätten uns absichtlich nicht geholfen - vielleicht waren sie einfach nur zu beschäftigt. Wir könnten uns auch vornehmen weniger Dinge in unseren Tag zu packen, früher loszufahren und mehr Zeit mitzubringen. Vielleicht nehmen wir so die Menschen besser wahr, die um uns herum Hilfe brauchen.

Originalstudie: Darley, J. M., & Batson, C. D. (1973). From Jerusalem to Jericho: A study of situational and dispositional variables in helping behavior. Journal of Personality and Social Psychology, 27, 100-108 


Was die Natur, die Wilhelma und das Kreuz miteinander zu tun haben

18. Juni 2017, claudia -

Rob Bell - Everything is spiritual

Vor einigen Jahren waren Alex und ich in den USA unterwegs. In einem Buchladen fanden wir eine DVD mit einem Vortrag von Rob Bell "Everything is spiritual" und nahmen diese mit nach Deutschland. Immer wieder haben wir den Vortrag fasziniert gelauscht.

Darin erzählt er von der Größe und Vielfalt dieser Erde. Er setzt ganz große Dinge wie unser Sonnensystem ins Verhältnis zu kleinen Dingen wie dem Quarks

Dabei ist sein Redestil unterhaltsam und anschaulich. Für uns als naturwissenschaftliche Laien ist mit dem Vortrag dann auch noch gleiche eine Nachhilfestunde in Bezug auf unsere Natur verbunden.

Gegen Ende dieses Vortrags kommt er auf das Geschenk vom Kreuz zu sprechen. Er redet von dem erstaunlichen Opfer Jesus am Kreuz.

Entweder ist dort mein Englisch ausgestiegen, hm ich weiß es nicht. Denn wie er zu Jesus kommt, konnte ich nicht genau erklären was die Natur und der Tod Jesus miteinander zu tun haben. 

Er redet von der Liebe Gottes, aber für mich war sein Vortrag an dieser Stelle unbefriedigend. Für mich fehlte ein Bindeglied, zwischen den Wundern der Erde und Jesus.

... und so vergingen die Jahre

Die Wunder und die Liebe

Die Familie von Alex lebt in der Nähe von Stuttgart. Immer wieder erzählte Alex von der Wilhelma und wie schön es dort sei

Doch am Wochenende, wenn das Parkhaus bereits vor Öffnungsbeginn überfüllt ist, wollten wir nie hin. So hat es 15 Jahre gedauert bis ich das erste Mal in die Wilhelma hinein kam. Aus Anlass eines runden Geburtstages gab es Urlaub und die Wilhelma war dran. 

Obwohl wir nicht bei den Erdmännchen waren, was einen neuerlichen Besuch innerhalb der nächsten 15 Jahre rechtfertigt, war es ein sehr schöner kurzweiliger Nachmittag.

Die Anlage mit der Mischung von zoologischem und botanischem Garten läßt jeden Besucher seine persönlichen Favoriten finden.

Während wir so von den Pflanzen zu den Vögeln, Fischen, Insekten zu den Seepferden und großen Raubkatzen gingen, erstaunte mich die unendliche Vielfalt auf unserer Erde.

Wenn wir uns von unserem Alltag gefangen nehmen lassen, dann fällt jegliche Vielfalt unserer Natur schnell hinten runter. Da geht es nur um eine schnelle Internetleitung, reibungslose Prozesse und wenig Verkehr auf der Straße. Doch Natur, die Vielfalt um uns herum fällt dabei komplett aus unserer Wahrnehmung.

So stand ich staunend im Zoo und fragt mich, was sich Gott wohl dabei gedacht hat. Hat er lachend da gestanden, als der Elefant seinen langen Rüssel bekam. Was hat er sich überlegt als er die Hummel schuf, ein Tier was aus menschlicher Sicht nicht fliegen können sollte. 

Während wir so von Tier zu Tier gingen, wurden mir zwei Dinge neu bewußt:

1. Gott liebt! Sonst wären die Tiere nicht so kreativ. Nur Liebe läßt Kreativität wachsen und gibt Raum zum Entfalten.

2. Gott kann Dinge tun von denen wir weniger als keine Ahnung haben. YHWH der Gott der Bibel läßt sich von uns Menschen nicht in unser Denkschema pressen. Er ist anders, weil er liebt.

3. Die Natur dieser Erde besteht auch heute noch aus einer Unmenge an nicht erklärbaren Wundern. Egal wie sehr wir Menschen uns auch bemühen und wie viel wir auch versuchen zu erklären und zu bestehen, Wunder werden bleiben und neue Wunder werden dazu kommen.

Riesenschmetterling
 

Das Wunder am Kreuz

Kannst du jemanden in einfachen Worten erzählen, wieso der Tod Jesus am Kreuz alles gut macht?

Wir verstehen, dass wir jemanden brauchen der den ganzen Schmutz und alles Versagen heilt. Wir können beschreiben, das Jesus das am Kreuz getan hat. Wir können aus unserem eigenen Leben erzählen, wie er Neues schafft. Doch ganz am Ende geht es darum, dass was die Bibel über Jesus schreibt zu glauben oder nicht. Ganz am Ende ist es einfach eine Entscheidung: JA oder NEIN.

In der Bibel wird immer wieder davon geschrieben, dass wir Menschen Gott durch die Natur erkennen können. Und damit sind genau die Wunder in der Natur gemeint. Lassen wir uns auf die Vielfalt und die Kreativität Gottes ein, dann können wir ihm begegnen. 

Sehen wir seine Größe, dann fällt es uns leichter JA zu sagen zu dem was wir nicht verstehen können.

Doch es gibt noch mehr, aber das ist ein anderer Blog.


Danke - unser Rückblick auf das Jahr 2016

15. Juni 2017, claudia - Mannablog

Hallo, geht es dir gut?

Hast du dich auch schon mal gefragt, warum Zeit nicht linear läuft sondern manchmal schneller und manchmal langsamer?

Uns bei modobonum geht es auch so. Gerade erst ist das Sylvesterfeuerwerk verklungen und schon ist Juni und man reibt sich erstaunt die Augen und fragt wo die Zeit geblieben ist.  

Nein, nein! Es ist nicht so als ob wir nicht wüssten, was wir alles in den Wochen getan hätten. Und doch, irgendwie bleibt trotzdem ein ganz leicht eigenartiges Gefühl. Was wollten wir doch alles machen ...

Doch wie auch immer. Hier ist unser Rückblick auf das Jahr 2016 bei und mit modobonum. 

Wir sagen DANKE!

Obwohl wir im letzten Jahr nur wenige Artikel im Internet veröffentlichten, waren die Zugriffszahlen der Leser mit 4.558 aufgerufenen Seiten, aus unserer Sicht, hoch. Durchschnittlich hat jeder Besucher zwei Artikel gelesen.

Anhand der Lesezeit können wir darauf schließen, dass Ihr euch intensiv mit Manna und dem was wir geschrieben haben auseinander setzt. Der Anteil der Leser, die über Smartphone und Tablet auf der modobonum Seite lesen ist steigend.

Wir gehen davon aus, dass immer mehr Leser auf diese Weise im Internet unterwegs sind. Darum machen wir uns Gedanken, wie wir unseren Manna-Blog dafür besser ausrüsten können und welche Anforderungen an einen mobilen Blog gestellt werden.  

(c) CC0 Public Domain, pixabay
mobile Geräte

Beziehungen verändern

Im letzten Sommer war in Friedensau wieder ein G'Camp und modobonum war eingeladen dort das Gebetszelt zu managen. 

Also hieß es als erstes Planen. Nach einem gemeinsamen Call entschieden wir uns für das Thema: „Beziehung leben“.

Dieses wurde in zwei Bereichen umgesetzt. Zum einen gab es einen persönlichen Rückzugsbereich für das Gespräch mit Gott. Wer wollte konnte ihm auf einer Schreibmaschine einen Brief schreiben.

Zum anderen wurde die Möglichkeit zum gemeinsamen Gebet angeboten und diese von den Teilnehmern auch angenommen. Persönliche Sorgen und Anliegen wurden so vor Gott gebracht und um sein Eingreifen gerungen.

Wer wollte, konnte uns seine Anliegen auch mit nach Hause geben. So bete ich seit letztem Sommer für eine Familie in der Schweiz und das jeden Tag. Und soll ich dir was sagen: Ich merke wie trotz der Entfernung eine Beziehung entstanden ist. Eigentlich ist es doch verrückt. Da gibt es Menschen die mir wichtig geworden sind und das obwohl sie weit weg sind und wir ganz wenig Kontakt mit einander haben.

 

 

Backend Update

Nach einer langen Zeit der Mühe ist ein neues Backend aktiv geschaltet worden.

Das ist ein großer Grund um Alex danke zu sagen. Viele, unzählig viele Stunden sind in dieses Update, mit Datenumzug investiert worden.

Wenn alles funktioniert wie es soll, dann merkt es niemand. Nur für uns als Autoren ist einiges anders geworden.

Um die modobonum Seite erhalten und erweitern zu können, war das Update wichtig geworden. Nun ist eine Basis für die Zukunft geschaffen auf der wir aufbauen können.

Ich muss gestehen, zwischendurch war der Frust schon ziemlich groß. Umso mehr freuen wir uns das der Umzug gelungen ist. Nur manchmal höre ich noch Alex sagen: "er (gemeint ist Typo3) macht genau das was er nicht soll".


Status Modobonum

27. Juli 2016, holger - Mannablog

Schreiben ist die Kunst der Mischung von Zeichen und Leerzeichen. Dieser Kunst sind wir mit Blick auf unseren Blog schon länger nicht mehr nachgegangen, obwohl wir uns als Team von Modobonum regelmäßig treffen und sehen. 

Das es uns gut geht, davon haben wir  uns gerade am letzten Wochenende in Landshut wieder gegenseitig überzeugt. Trotz oder gerade wegen der persönlichen Veränderungen, die jeder von uns im Team erlebt und in der letzten Zeit erlebt hat. Unser Leben mit all den Begegnungen fordert uns auch außerhalb des Internets, so dass wir zeitlich mit dem Berichten an dieser Stelle gerade nicht nachkommen.

Das Internet ist irgendwie kaputt

Zusätzlich ist, wie die letzten Stunden und Tage zeigen, dass Internet [irgendwie] kaputt. Diesen Satz sprach Sascha Lobo schon 2014 aus, im Bezug auf Enthüllungen von Edward Snowden der massenhaften, digitalen Überwachung der Zivilgesellschaft durch Geheimdienste. Durch Hass und Hetze, Gewalt, Angst, Chaos und Sensationsgier ist dieser Ausspruch leider aktueller denn je. Die Liste der Länder und Städte für die wir digital alle beten, wächst so rasant, schneller als wir die Ereignisse verarbeiten können. Da fehlen uns selbst die Worte, geschweige denn die "passenden" Worte.

Treffen auf dem G-Camp in Sachsen-Anhalt

Trotzdem, auch wenn wir digital zur Zeit eher leise sind, freuen wir uns die Zeit mit dir im Gesprächszelt vom 02.-07.08.2016 auf dem G-Camp in Möckern-Friedensau bei Magdeburg zu verbringen. Ähnlich wie vor zwei Jahren betreuen und gestalten wir dieses Zelt. Bist du auch da? Dann ist die Zeit und Möglichkeit, dass wir uns live, direkt und in Ruhe treffen und austauschen können.

Und falls nicht, wünschen wir dir einen tollen Sommer mit Freunden, Familie und allen die dir ans Herz gewachsen sind und noch werden.


To top

Nach oben